Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Monatsarchive: Oktober 2016

Melancholie: Nur mal eben den neuen Computer ausprobieren …

Verloren. Wieder verloren.

Höre die Playlist „Melancholie des Jazz“ eines Streamings-Dienstes; Herbie Hancock liebkost so unvergleichlich, wie eben nur er es konnte, die Piano-Tasten. Ein Saxophon seufzt dazu und singt von Wehmut.

Es wird Herbst da draußen und alle Klischees von den sich färbenden Blättern blala, ist eher was für ZDF-Krimis, das formuliere ich nicht weiter aus; eine Trompete setzt ein und wie verselbständigt gleichen die inneren Bilder plötzlich den Filmen jener Tage. „Außer Atem“ und so.

Als die Exis allmählich wichen und sich etwas vorbereite, das noch nicht da war und später unter „’68“ subsummiert doch den Style der Anzüge von Miles Davis oft sehr mißlungen konterkarierte.

Miles Davis, DAS wäre eine coole Entscheidung für den Literaturnobelpreis gewesen, würde er noch leben. Ja, genau, gerade, weil er ohne Worte so viel sagte und so radikal neuen Sinn erschloss, atmosphärisch dicht, bildstark und wirklich innovativ. Einer, der nicht einfach nur mit Rimbaudschen Mitteln Gospel und Traditionals entkontextualisierte und überschrub.

Dies ist der zweite Anlauf, diesen Text zu schreiben, um den neuen Computer auszuprobieren. Ja, war an der Zeit, bei dem anderen, der mir so lange so treu seinen Speicherplatz schenkte und unverdrossen diente, war es ein wenig so, wie es zumindest scheint, dass es zwischen Trainer und MAnnschaft das bestimmende Verhältnis sein KÖNNTE: Mehr von diesem Beitrag lesen