Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Unabgegolten. So viele offene Fragen – Danke, Prince! 

  

Ein bißchen gruselig ist es ja schon, wenn nach Monaten der Blogpause erneut ein Nachruf in „Metalust & Subdiskurse“ erscheint. 

Prince. R.i.P.. 

Ich gebe es ja zu: Vor allem eine Erinnerung. Auch für mich. An die 80er und die frühen Neunziger. Eine intensive, eine schöne, eine inspirierende – eine, die eigenes Ausweichen schmerzhaft fokussiert und die Glaubwürdigkeitsfrage auch dann stellen würde, wenn es ein „antiauthentisches authentisches Sein“ gäbe. Prince hat unendlich überragende Antworten gegeben (wenn auch, so sagt das Netz, nicht unbedingt auf die Frage nach der Homo-Ehe) – und bleibt lebendig als Fragestellung. Eine, die das Unabgegoltene wohl noch viel schärfer ausleuchtet als im Falle David Bowies.
Noah Sow, von der ich so viel mehr lernen durfte als von vielen anderen Menschen, verlinkte bei Facebook anlässlich des Todes von Prince einen Text. Ich finde ihn nicht wieder und paraphrasiere drum. Der Text eines Menschen, der in Brooklyn oder der Bronx aufgewachsen von Prince lernte, was für Weiße durch David Bowie ermöglicht worden sei: Sein zu dürfen, was er als Schwarzer sein wollte – als eben das darzustellen zu müssen, was er darstellen solle. So ungefähr.

Wie immer, wenn Noah etwas verlinkt, entstand ein sonores Grübeln in meinem Kopf bei der Lektüre all der Nachrufe und verstummte nicht mehr. 

Manche Totengebete in der hiesigen Presse normalisierten vor sich hin, indem sie Prince wahlweise als Popclown oder „Exzentriker“ behandelten – was immer das meinen kann. „Exzentrisch“ – außen vor, nix Maßgebliches wohl für „die Mitte“. Andere zählten seine Hits auf und erzählten dann, dass sie was mit denen erlebt hatten. 

Deutlich wurde, dass sie nicht IN IHNEN erlebt hatten: Eher zufällig lief dessen Musik, als sie auf vergangenen Parties turnten und knutschten, und er war halt ein Superstar. Viele griffen den „Gender Trouble“, von Prince so virtuos inszeniert, auf – am absurdesten ein Autor bei ZEITonline, der ihm eine „Überlegenheit über Judith Butler“ attestierte. Der Gedanke als solcher schillert schon so völlig unsinnig, dass ich lachen musste – wie kommt so ein Schmierfink auf solch eine Hierarchiebildung? Unter anderem führte er an, dass Prince ja Gitarre spielen konnte. Mal ab von der möglichen phallozentrischen Deutung – dazu später mehr -: War jetzt Udo Jürgens Jürgen Habermas überlegen, weil er Klavier spielen konnte und in „Dieses ehrenwerte Haus“ zugleich eine postkonventionelle Moral proklamierte? Dass Menschen offenkundig nicht über Gender schreiben können, ohne nebenbei vorsichtshalber der berühmtesten und profiliertesten Theoretikerin einen zu verpassen und noch in aufgehobenen, männlichen Sterotypen deren Dominanz fomulieren müssen, das verweist auf eben dieses Unabgegoltene, das ich meine. Prince bleibt als Frage, der ausgewichen wird.

Als Weißer wie David Bowie seit der Thin White Duke-Phase (!!!) sich gebend  – oder auch der vor Ziggy Stardust – in einem Großraumbüro oder einer Bank gearbeitet zu haben, das dürfte einigermaßen unproblematisch gewesen sein. Als Fussballtrainer oder KfZ-Mechaniker hätte es da vermutlich mehr Probleme gegeben. Trotzdem. Deshalb, seien wir ehrlich: So gewaltig wird der Freiheitsspielraum nun nicht gewesen sein, den Bowie eröffnete. Bowie-Typ sein, das war okay. 

Aber so wie Prince 1985 oder 2016 auch nur durch ein von der Innenstadt entferntes Einkaufszentrum oder gar nachts durch Fallingbostel zu laufen – ich weiß nicht, wie das in der Bronx oder in Brooklyn war, aber dass sich in Deutschland damals wie heute auch nur irgendetwas durchgesetzt hätte, das dies ermöglichte oder damals ernsthaft wirkte, das zu behaupten halte ich zumindest für gewagt. Und mensch stelle sich nur mal Pohlmann, Clueso oder Philp Poisel, von mir aus auch Haftbefehl im Prince-Look vor, und es dürfte klar sein, dass trotz aller feuilletonistischen Hymnen rein gar nix hier in Deutschland wirkte von dem, was Prince so glanzvoll erschuf. 

Bei mir auch nicht. Was überschlagen sich denn dann auf einmal alle? Nur weil zwischendurch auch mal für Conchita Wurst beim Grand Prix mensch votete (nur Sido nicht), die ins Karnevaleske zu verbannen eben so deutsch ist wie sonst gar nichts, weil ansonsten alle derartig zittern, ihre ach so „authentische“ Thees-Ullmann-normalisierte Cis-Mensch-Attitude könnte wanken? 

Ja, ich doch auch! In irgendeinem Blog stand, dass ja damals, in den 80ern, also da, als ich mein Coming out hatte, Prince als so schwul gegolten habe. Und das sei ein Schimpfwort auf Schulhöfen gewesen (har, har, als sei das heute anders) und keiner hätte es sein wollen oder dürfen – ja, an dem Kampf erinnere ich mich sehr wohl, nun auch ja nicht „zu tuntig“ sein zu wollen. Was natürlich immer alle prüften, OB ich das sei.  Gelegentliche Koketterie mit Kajal und ganz selten Lippenstift und ein großer Ohrring. Ansonsten schon aus Karrieregründen und nackter Angst bloß nicht zu „feminin“. Aber so mutig wie andere, im „Fummel“ unterwegs zu sein, war ich ja auch nicht und hatte all die internalisierte Homophobie genau so gefressen wie alle anderen auch. 

Ich würde lügen, wenn ich jetzt eine Befreiung durch Prince behaupten würde, an ihm lag das nicht; und ich kenne auch keinen Weißen, bei dem das so gewesen wäre. Am mutigsten waren noch die aus den Gothic-Szenen, wirklich, mit Mini-Rock und Strapsen und Schminke und Latex und Fetischen – nur dass die Abgrenzung gegen „Black Music“ nicht im Sinne der Gewandung, sondern von Prince & Co da auch am stärksten war. In irgendwielinken Szenen hôrten ihn zwar alle, aber nachhaltige Wirkung kann da nun wirklich nicht festgestellt werden.

Auch musikalisch nicht. Als ich jetzt noch mal in die Lovesexy-Tour hinein guckte – ja, ich gebe es ja zu, dass ich das damals toll, aber auch anstrengend fand, das Konzert im Millerntor-Stadion. Prince war nur selten einfach. Deshalb war er ja so gut. Derart treibend rhythmische Funk-Komplexität, durchsetzt mit Verweisen von James Brown bis zurück zu Cab Calloway, eine teils echt schräge Harmonik mit Jazz-Bezügen, wahnsinnig schnell, wahnsinnig komplex, und selbst auf Elvis in Las Vegas und Sammy Davis Jr. wurde angespielt. Was für ein WISSEN nötig ist, aus diesen fast schon enzyklopädischen Bezügen eine so mitreißende Show zu formen, das hat jüngst mit ganz anderen Mitteln Kamasi Washington durchgespielt – und dabei dann trotzdem noch mit Witz und Leichtigkeit und so derart sexy tatsächlich Entertainment zu betreiben wie Prince, sorry, aber das gibt es tatsächlich nur in den US-Black-Cultures und mit Abstrichen in sich ihrer Postkolonialität bewussten Metropolen wie London (in Indien und Brasilien und auf Kuba bestimmt auch, da kenne ich mich nicht so aus). 

Deutschland ist da einfach eine Kulturwüste, wenn man sich all diese erbärmlichen Deutschpop-Weichspüler und rockistischen Macker anhört, die dann wie Rio Reiser singen wollen. Und das über Zweizimmer-Altbauwohnungen. Bye, bye, Rauchhhaus. 

So dass ich mich richtig erschrocken habe, als eine Nummer beim Wiedergucken von Prince auf der Bühne erschien, die auch von Bryan Adams hätte performt werden können. 

Aber WIE Prince sie brachte! „Purple Rain“ habe ich eh immer für eine Cockrocker-Parodie gehalten, und, siehe da: Nach phallischem Gitarrenwix-Solo präsentierte Prince seinen sehr appetitlichen Arsch derart kokett und eindeutig mit Augenaufschlag – würde der Autor von DIE ZEIT sich nur einmal so präsentieren, er würde eine Ahnung davon bekommen, wie unsinnig sein Gequassel über Judith Butler ist und dass er statt Heinz Bude mal lieber Bell Hooks lesen sollte. 

Wie mensch von Prince lernen konnte, zu HÖREN, gerade die Relation von digital zu analog, darüber schreibe ich dann noch ein anderes mal – jetzt frage ich mich lieber noch ein paar Wochen, wieso der Mann hierzulande überhaupt so gefeiert wurde angesichts seines Ablebens. Völlig zu recht zwar, aber wieso sonst noch?

Wo er doch so gar keine Spuren außer Erinnerungen hinterließ. 

Das las sich fast so, als seien nun einige froh, ihn endgültig abhaken zu können.

Weil ja angeblich all das, wofür er stand, längst etabliert sei: Die Aufhebung von SOZIALEN Kategorien wie schwarz und weiß, Mann und Frau, hetero und schwul. Schön war’s! 

Streift morgen im Job mal die High-Heels-Schaftstiefel über, malt euch ’nen Lidstrich und singt bei „If I was your Girllfriend“ genau so textsicher mit wie bei „An Tagen wie diesen“, Jungs  – und dann wartet ab, was passiert. Ja, ich trau’s mir ja auch nicht. Eben. Warum denn? Und nein, ein Luxusproblem ist das nicht.

2 Antworten zu “Unabgegolten. So viele offene Fragen – Danke, Prince! 

  1. somluswelt April 25, 2016 um 8:10 pm

    Natürlich ist Trauer auch viel erinnern. Wie sollte es auch anders sein.

    Wie irgendjemand Prince für schwul halten konnte, ich mir ein Rätsel. Was mich angeht, war Prince immer zweifelsfrei hetero und außerordentlich maskulin. Was wohl daran lag/liegt, dass er eine großartige Sicherheit in seiner Männlichkeit ausstrahlte, die er dann problemlos brechen konnte. Für mich ergab sich dabei nie ein Widerspruch. Das mag an mir liegen, ich habe ja auch kein Problem „butch“ als eigenes Gender wahrzunehmen und diese Menschen, weder als Frauen noch als Männer zu sehen. Vielleicht war seine Performance für cis hetero Mainstreammänner scheinbar schwul, dann doch wahrscheinlich, weil sie selten so ungebrochen zu ihrer eigenen Maskulinität stehen und jedes performative Brechen derselben tatsächlich bedrohlich für die eigene Identität sein konnte. Also muss einer, der das kann und tut natürlich schwul sein, weil ein richtiger Mann…“tanzt nicht, denk an Arni, der kann nicht mal laufen“ (Filmtitel fällt mir grad nicht ein). „Blöderweise“ war das bei Prince anders und vermutlich ist das für viele ärgerlich, dann wäre der Verdacht des Schwulseins auch eine Diffamierung. In der Prince-Timeline auf Twitter konnte ich so einige diffamierende Tweets von Typen lesen. Natürlich war es auch für einen Typen der so klar hetero und maskulin rüberkam in gewisser Weise einfacher , wie du oben beschreibst, als Schwuler (respektive Lesbe mit umgekehrten Vorzeichen) war es natürlich nicht denkbar (außer im eigenen Kreis) zu tuntig zu sein (oder zu maskulin), zumindest wenn eins nicht komplett aussteigen wollte.

    Den Quatsch mit Judith Butler habe ich auch nicht wirklich verstanden, reiht sich in die Reihe vollkommen inkompetenter Kommentare von allen, die unbedingt so schnell wie möglich einen Kommentar rausblasen mussten. In der Kulturzeit hat ein sogenannte Musikkenner auch behauptet, das Prince die Schwenk zum HipHop nicht schaffte. Als ob kommerzieller Erfolg irgendwas über das künstlerische Schaffen von wem auch immer aussagt. Der Artikel im Spex Magazin hat das, wie ich finde, ganz gut rausgearbeitet (https://t.co/dpFQfoLwzz).

    Von wegen, das haben wir alles überwunden, das hätte viele die weißen, hetero Männer wohl gern, was ja nichts anderes bedeutet, als „nerv mich nicht mit deinen Befindlichkeiten“, das ist mir zu anstrengend. Im Gegenteil, ich finde ja, dass wir in üblen Zeit des Rückschritts befinden und die Spielräume für Grenzüberschreitungen (oder was immer da von bestimmten Gruppen als „natürliche“ Grenzen definiert wird) werden enger.

    Was Prince für mich persönlich bedeutet hat, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht in Worte fassen. Es war mir bis Donnerstag nicht mal bewusst gewesen, welchen Platz in meinem Herzen er und seine Musik einnimmt. Als mir die Tränen kamen, war ich auch schockiert, damit hätte ich niemals gerechnet. Also versuche ich meinen Gefühlen nachzugeben und nicht soviel nachzudenken. Wobei mir das wie immer alles andere als leicht fällt.

  2. momorulez April 25, 2016 um 9:01 pm

    Danke für den ausführlichen Kommentar! Die Frage nach Butches und Femmes hatte ich angerissen sogar zuerst im Text stehen, hab dann aber gemerkt, dass ich nun wirklich nicht schreibend meinen Senf zu irgendwas geben muss, wo ich lieber Dir und anderen zuhören sollte. Wenn ich in all den Debatten der letzten 10 Jahre irgendwas gelernt zu haben glaube, dann ja vor allem, dass man als weißer Mann nun nicht zu jedem Thema die Weisheit und das Wissen mit Löffeln gefressen zu haben glauben muss, um nun auch darüber noch zu referieren.

    Und Trauer und Erinnerung: Ja! Du schreibst ja, wie tief Dich das berührt, dass der so plötzlich verschwindet. Ich glaube, wir sind ungefähr ähnlich alt, und klar, das meine ich ja mit dem Unabgegoltenen: Der war in den 80ern ja auch der Soundtrack zu dem, was vor Grunge und anderen Rollbacks kam. Und wie krass der Wandel seitdem ist, trotz Homo-Ehe und Co, gerade weil diese liberalen Formalismen fortwährend all die anderen lediglich aufkeimenden Sicht- und Lebensweisen damals ja in mancherlei Hinsicht auch hinweg fegten: Ja. Deshalb habe ich mich eben doch gefragt, weswegen z.B. die ganzen St. Pauli-Heten in meiner Timeline da überhaupt trauerten. Bei Dir frage ich mich das nicht.

    Das mit dem Hip Hop – der Spex-Artikel ist echt ganz gut – ist ja auch schon wieder völlig schräg; u.a. gleich das zweite Stück auf Sign o‘ the times und „Sexy Motherfucker“ reagieren da ja sehr deutlich drauf, die ganze Sound-Gestaltung auf Sign o‘ the Times auch. Und jeden schwarzen Künstler vorsichtshalber als „urban“ zu labeln und auf Hip Hop zu verpflichten, das ist ja auch so eine böse Pointe: Dass Prince die „White Stripes“ schon kommentierte, als es die noch gar nicht gab, erwähnt ja vorsichtshalber keiner, und dass er auf „Americana“ und Bright Eyes nicht reagiert habe, das findet auch niemand relevant.

    Deshalb habe ich ja auch Noahs Link (den ich nicht wieder fand) an den Anfang gestellt, weil da in Prince‘ Werk sich auch was vollzogen und entwickelt hat, was sich uns weißen Mitteleuropäern völlig entzieht, worauf die Gangsta-Maskulinität aber auch reagiert hat, nur ganz anders als Prince.

    Das fand ich das Frappierendste, als ich die Live-Performance noch mal gesehen habe – was Prince da mit sehr starken, schwarzen Frauen auf die Bühne brachte, das ist ja in der US-Pophistorie noch mal ganz anders verortet, als das hierzulande wahrgenommen wird. Und alles andere als ungefährlich. Nur dass das im Grunde genommen hier und von uns auch gar nicht diskutierbar ist. Und dass es wie üblich in der gesammelten deutschen Medienlandschaft überhaupt gar keine Bezugnahme auf solche Debatten im US-Kontext gab, weil wie üblich nur die eigene Geschichte betrachtet wurde, ohne zu ahnen, dass das nicht die ganze ist. Und das macht mich dann immer am fertigsten. Weil kein Mensch die eigene Rezeption klein reden muss, um eben doch zu wissen, dass sie nur ein Ausschnitt ist.

    Dieser Blog-Artikel über den „schwulen Prince“ in den 80ern, wo dann auch noch der „nicht ganz so schwule Michael Jackson“ auftauchte, der aber auch Glamour und Gitter trug, gewissermaßen „halbschwul“, ist eine Katastrophe. Deine Diagnose trifft da voll zu. Weil er zudem auch diese Fortschrittsgeschichte erzählte, die ich immer so gar nicht teilen kann: Manches war trotz AIDS damals eher offener als heute, und so bekloppte Reaktionen wie in der „linken Blogosphäre“ oder im Kontext der FC St. Pauli-Fanszene hätte ich in den 80ern nie bekommen. Die 90er-Sozialisierten sind viel repressiver, am schlimmsten, wenn sie behaupten, es sei Emanzipation erreicht worden …

    Na, so weit mein Senf🙂 – als Du mich aufgefordert hast, zu Prince zu schreiben, machte ich dran und war selbst irgendwie verblüfft über das Ergebnis, gebe ich ja zu. Aber da eher auf das Unabgegoltene zu gucken als zu nostalgisieren, da sind wir uns ja, glaube ich, einig …

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