Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Dringende Lektüre-Empfehlungen: Lest bei LesMigraS!

Zunächst dieser ausführliche Bericht, der mir über den Facebook-Auftritt von LesMigras zugänglich gemacht wurde, Dankeschön! Vollständig lesen hilft begreifen.

Das haben sich freilich auch alle Gay-Aktivisten hinter die Löffel zu schreiben, die der Machttechnik des „teile und herrsche“ folgend in diversen Kommentarsektionen ihrem Rassismus freien Lauf lassen. Ich habe zwar selbst bei Verlautbarungen des LSVD mittlerweile den Eindruck, dass so etwas wie eine Bewusstwerdung langsam und allmählich einsetzt, vermutlich, weil angesichts von Pegida, AfD und Co klar wird, dass die ganzen Muslim-Hasser gleichzeitig auch auf die Herabsetzung und Entwürdigung von LGBTIQ-People setzen. Trotzdem. Ist ja allenfalls in Ansätzen spürbar.

Für allerlei Veranstaltungen, die aktuell z.B. rund um einst hier thematisierte Fussballvereine statt finden und in deren Fall weiße, heterosexuelle Männer per Homepage meine Idee als ihre ausgeben, ist zudem folgender Text von Relevanz – mit einem herzlichen Dank an Noah Sow für einen weiteren Hinweis, den ich trotz regelmäßiger Lektüre der LesMigras-Seite ansonsten nicht mitbekommen hätte, mein Fehler!, so was kann mensch, wenn wirklich Interesse besteht, sich ja auch eigentätig ergoogeln und recherchieren, also insbesondere auch ich! -:

Außerdem ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, wie strukturelle Diskriminierungen anerkannt werden können. Dazu gehört auch, sich damit zu beschäftigen, wie bisher häufig ausgeschlossene Menschen an den Veranstaltungen teilnehmen können. Wie wird beispielsweise mit dominantem Redeverhalten von privilegierten Personen umgegangen? 

Auch das bitte ganz lesen.

Es ist ja immer ganz niedlich, wenn per Stadionbeschallung großartig „Antidiskriminierung“ proklamiert wird und dann entscheidende Fragen – zumindest so, wie es in der Außenwirkung erscheint – gar nicht gestellt werden. Gerade deshalb ist die vollständige Lektüre des LesMigras-Text nur ein Anfang ernstzunehmender Auseinandersetzung mit dem Thema. Wozu meines Erachtens auch die Ästhetik des Umfeldes zählt: In die Punkrock-Hölle bewegt sich halt auch nicht jede/r/s freiwillig und gerne, aber zum Teil zumindest scheint das ja wenigstens begriffen worden zu sein.

Vielleicht ist ja auch alles ganz anders, als ich das nun wieder denke – dann freue ich mich nichtsdestotrotz.

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