Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

„… wie rührend es schon sein kann, dass man offen homosexuell lebenden Menschen nicht wenigstens die Fresse poliert“

„Nein, ich verstehe nicht, wie jemand mit IQ jenseits der 140 (und entsprechendem EQ) ernsthaft vom Mainstream erwartet, dass er in die von Dir geforderte Tiefe geht. Dort spielt sich das Leben halt nicht ab. (In meinem Job erfahre ich), wie rührend es schon sein kann, dass man offen homosexuell lebenden Menschen nicht wenigstens die Fresse poliert.“

Jetzt muss ich es mir doch noch raus schreiben. Wenn ich Selbstmythisierungen wie diese hier von selbstzufriedenen Vorort-Familienvätern in die Twitter-Timeline gespült bekomme, kocht die Wut halt doch wieder hoch und hindert mich tatsächlich am Arbeiten. Weil es mir fortwährend im Kopf herum schwirrt. Da quatschen dann selbstbeweihräuchernd Leute daher, die auf Konzepte für eine FC St. Pauli-Antidiskriminierungsstiftung nicht mal eine Antwort parat haben. Nicht nicht mal entgegnen, dass angesichts von Abstiegskampf und damit zusammen hängenden ökonomischen und strukturellen Zwängen aktuell der Zeitpunkt so ganz und gar nicht passt. Oder wenigstens „Wir sind doch so vollends aufgeklärt, wir brauchen so was nicht“. AFM-Vetretern ist so was schlicht gar keine Reaktion wert.

Im verlinkten Filmchen quasseln stattdessen wieder jene, die vor jedes Mikrophon hasten, um jedes marginalsierte Feld zu okkupieren. Andere ebenso, die dazu beitrugen, international anerkannte PoC-Antirassismusexpertinnen aus dem Stadion zu ekeln. Dritte, die nicht Besseres zu tun haben, als in die antischwule Klischee-Kiste zu greifen und mit Begriffen wie „Diva“ um sich zu schmeißen, die sie so Heten nicht vorbehalten würden, und anschließend jede Kommunikation zum Thema zu verweigern. Und nein, bei Stefan Schatz oder Oke Göttlich sehe ich diese Probleme nicht.

Die Geschäftsstelle ist da eh erheblich weiter als „die Fanszene“, by the way. Aber auch in letzterer gibt es ja viele, die statt Musealisierung voran kommen wollen. Im Video sieht man auch, wer sie daran hindert. Ich habe dann abgeschaltet. Das sind eher die, die hinter den Kulissen werkeln oder desorganisiert Twitter-Trauben bilden, die keine Lust auf Stagnation haben, nicht die Organisierten. Letztere beißen lieber weg. Vielleicht ändert sich sogar auch was und ich bekomme es nicht mit. Habe jetzt bei Facebook alles weg geklickt, was mit der Fanszene zu tun hat.

Es ist auch nicht das erste „Pass mal auf, dass Du nicht ein paar auf die Schnauze bekommst“, dieses dem Text voran gestellte Zitat, was mir im Umfeld des FC St. Pauli begegnet. Ist auch scheißegal, wer das geschrieben hat. Werde ich auch für mich behalten, war ein Facebook-Kommentar. Natürlich ist das dann ja alles auch gar nicht so gemeint. Die implizite Gewaltandrohung fällt Nicht-Betroffenen da ggf. gar nicht auf. Jede/r, der/die weiß, was es heißt, durch fortwährende Gewaltandrohungen sozialisiert zu werden, versteht es sofort.

Ein Republikaner in den USA hat jüngst – wie übrigens auch schon diverse Feuilleton-Vertreter hierzulande – ja auch proklamiert, LGBTIQ sollten doch froh sein, nicht exekutiert zu werden, was störten sie sich denn eigentlich an Diskriminierung durch vermeintliche Christen. Dankeschön. Übertragen auf Refugees hieße das dann, seid froh, entrechtet in Lager gepfercht und nicht gleich verbrannt zu werden. An Feministinnen gerichtet vermutlich, dass die fortwährenden Herabwürdigungen, die flächendeckende Misogynie und all das penetrante Gewitzel im FeFe- und Martenstein-Style ja immer noch besser sei, als vergewaltigt zu werden. Das ist keine kraftmeiernde Ausdrucksheischerei, diese Drohung existiert halt tatsächlich, wie zum Beispiel #aufschrei belegte.

Wäre das nun irgendein verkaterter Ausrutscher überarbeiteter Malocher in Bereichen, da die gesellschaftlich Abgehängten oft nur noch Gewalt zur Statusgewinnung kennen lernen dürfen, so what.

Ist es aber nicht. Es ist eine übliche Formulierung, die links wie rechts mal als „Nebenwiderspruch“, mal als komplettes Abstreiten der Relevanz von Minderheitenbelangen fortwährend Verwendung findet. Sie dienen zur Abwehr postkolonialer Theorieansätze – „in Kalkutta interessiert das doch keinen“ – ebenso wie im Falle Russlands dazu, Parolen zu schwingen wie jene, dass mensch doch von sibirischen Mütterchen nicht erwarten könne, etwas zu akzeptieren, was auch in Deutschland vor fast 50 Jahren noch strafbar war. Somit deren Perspektive Priorität zuzusprechen und z.B. lesbische Sichtweisen für irrelevant zu erklären.

Was in Übertragung Rassismus in den USA rechtfertigen würde, wo vor 50 Jahren noch formal-rechtliche Segregation galt, man googele „Love versus Virginia“, ganz wie sie informell hier auch bis heute gilt – und da ja nun christliche Kirchen auch erst in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts von der „Taufmission“ Juden gegenüber, ja, wir haben Ostern, absahen, historisch mit grauenhaften Folgen, können sie wohl froh sein, dass man sie damit zumindest nicht mehr bedrängt,. Dafür hat mensch jetzt ja auch Israel als Funktion im innerdeutschen Diskurs.

Interessant ist auch, wer da an wen appelliert. Umgekehrte Appelle, die des Schwulen an Heten, stoßen ja fortwährend auf unverhohlene Aggression. An vollends aufgeklärt, weiße, heterosexuelle Männer zu appellieren, sie mögen sich doch z.B. in Quellen, die sie zitieren, nicht nur auf sich selbst beziehen und dafür Sorge tragen, dass auch mal Marginalisierte zu Worte kommen, weil das White und Male Privilege das eben gestattet und ihnen die Gatekeeper-Rechte einräumt, werden im günstigsten Fall mit „ich bin ja so verletzt“ beantwortet. Im ungünstigen folgen krasse Reaktionen des Sich-Angepisstfühlens, des Verweisens auf Aufsätze von ihresgleichen, Gequassel von „Welterklärungsformeln“ und unsinnig bezichtigendem Geschreibsel von vermeintlichen „Scheiß-Millionäre“-Slogans, die nie formuliert wurden.

Interessant ist ebenso die Annahme, LGBTIQ hätten gar kein Leben. „Das Leben“ ist das der rührenden, heterosexuellen Schulhofschläger. Andere Bezugspunkte sind tabu oder falsch. Und es ist auch kein Wunder, dass dieser Eindruck entsteht: Dass nicht mehr nur und ausschließlich die Nase gerümpft wird, wenn es um queere Lebensformen geht, liegt ja vermutlich an der Assimilationsbereitschaft. Signalisiert mensch: Okay, wir machen das jetzt auch so wie ihr, im Rahmen der Kleinfamilie, gewährt der Mainstream hier und da auch ein wenig Sichtbarkeit. Aber benehmt euch gut und sagt brav Danke. Wir haben da auch noch die rührenden Schläger in der Hinterhand.

Perfidester und verbreitester Mechanismus ist freilich: Am besten übernehmen die Immergleichen wieder selbst das Feld! Wir brauchen gar keine realen LGBTIQ oder PoC, wir knutschen mal in einem Clip ein wenig miteinander und bekommen unter Garantie mehr Beifall als die Originale. Holen uns ein paar – Wiebusch würden singen „Farbige“ – in den Hintergrund für’s Foto, um uns wie immer schon als deren Retter zu inszenieren.

Natürlich gibt es die Notwendigkeit unter aktuellen, bundesrepublikanischen Verhältnissen AUCH: Die des Schützens und Rettens. Die Lampedusa-Gruppe hat uns jedoch vorgemacht, dass das auch geht, überlässt man den Betroffenen die Wortführung und Regie. Zumindest bis zur berühmten Dezember-Demo, danach war das dann ja auch vorbei. Und das war einfach falsch, ESSO-Häuser, Flüchtlinge und Flora zu koppeln.

Das WH-„Wir“ und meistens auch M passt auf, dass es Interviewer bleibt, so den Blick steuert und die Sache nicht aus der Hand gibt. Und jene, die aus marginalsierten Positionen darauf verweisen „Hey, ich habe da auch noch eine eigene Sicht der Dinge“, die bekommen fortwährend Saures. Sie haben die Güte der Absicht zu akzeptieren, und wenn nicht, wird halt gedroht oder ignoriert oder ausgeschlossen.

Nun ist es ja tatsächlich so, dass Rassismus, Lesben, – Bi-, Schwulen- und Transfeindlichkeit und Misogynie erst zum Problem der Marginalisierten und Verunglimpften wird, weil die Anderen sie fortwährend damit belegen wie mit einem Fluch. Da setzt ja zum Beispiel „Critical Whiteness“ auch an.

Es entsteht nur schnell die Selbstwidersprüchlichkeit, dass alle Diskussionen rund um diese Praktiken  wieder zu neuer Ausgrenzung dienen. Das machen WH, zumeist auch M irgendwie unter sich aus. Betroffene stören eher. Es wird untereinander diskutiert und wechselseitig bezichtigt, und das reicht schon völlig aus. Die Betroffenen sind dazu da, Danke zu sagen und Beifall zu spenden und stets noch ein offenes Ohr für all die Probleme, die WH und meistens M so mit Rassismus, Heterosexismus und Misogynie haben, zu spenden. Aber ansonsten bitte die Klappe halten und sich über Regenbogenfahnen freuen und ebenso über all die Weißen, die postkoloniale Theorie zu ihrem universitären Karrieresteigbügel ausgebaut haben und dabei in strukturell-ökonomischen Fragen wieder an den Fleischtöpfen sitzen. Ja, es gibt auch die ganz vielen Anderen, die mal anders konzipierte Veranstaltungen im Stadion besuchen. Dass die nicht durchdringen, dafür wird gesorgt. Nein, nicht von der Geschäftsstelle oder dem Präsidium. Selbst das vorherige war in der Frage weiter als Teile des Aufsichtsrates.

Auch diese Erwartungshaltung, wenn dann schon zugestanden wird, dass „die Anderen“ des Wir, die wir ja alle gleich seien, auch mal was sagen, doch bitte als Parameter ihrer Artikulation den schwulenfeindlichen BILD-Leser und RTL-Gucker (wobei es da vermutlich weniger gibt als bei den ZDF- und ARD-Guckern, wie auch Herr Plasberg weiß) als Parameter eigener Äußerungen anzusetzen: Sie tritt ja trotzdem ständig und überall auf.

Die Forderung besteht also darin, sich erneut in die heterosexistische Fremdsprache zu begeben, der mensch unter Bedingungen bundesrepublikanischer Wirklichkeit nun eh schon fortwährend unterworfen ist. Das ist eben auch nichts anderes als die Artikulation eines Machtanspruches, die Forderung nach Unterwerfung und reine Herrschaftausübung. Der Diskutant im Zitat oben hat zwar häufiger auf die Schnauze bekommen als ich, dass in der betreffenden Frage er diese Segnungen mir vorbehält, sich jedoch nicht, schwingt ja mit. DU musst Dich an denen orientieren, die Dich hassen und Dir gegenüber Gewaltbereitschaft zeigen. Ich habe nun ansonsten nicht so viel gegen Aufrufe zur „Perversion“, plädiere da aber auch weiterhin strikt für wechselseitige Einvernehmlichkeit.

Das mag ja auch alles komplizierter sein als die mit Demo-Transparenten und Stickern kompatiblen, verclaimten Signalsprachen, an die sich alle so gewöhnt haben, dass sie auf vollständige Sätze, Argumente oder irgendetwas jenseits des sich angepisst fühlenden Egos schon gar nicht mehr reagieren. Die es weder wahrnehmen noch zu verstehen bereit sind.

Und es stimmt auch, dass ein Erich Mühsam, ein Carl von Ossietzky, ein Kurt Tucholsky, ein Ernst Cassirer Claims wie „Die Juden sind unser Unglück“ nicht am Wirksamwerden hindern konnten. Die handfester agierenden Kommunisten aber auch nicht.

Weil da schon immer die Faktizität darin bestand, dass einfach Claim gegen Claim steht, und wer gewinnt, beantwortet anschließend die ökonomische Macht. Und auch die Intellektuellenfeindlichkeit wirkt, die ebenso  zur Geschichte des Präfaschismus gehört und die sich aktuell u.a. in der „Gender-Gaga“-Rhetorik zeigt. Mögen „Antideutsche“ mit ihrer Reproduktion antisemitischer Klischees, somit eine Fokussierung und Reduktion auf Varianten des realhistorischen und gegenwärtigen Stereotyps „Börsenjude“, das auch nicht gerne hören: Als erstes brach der mörderische Hass sich die Bahn gegen die jüdischen „Kaffeehausliteraten. Und auf Anarchisten und Kommunisten. Dass letztere mit ihrer „Dekadenzkritik“ den Weg auch zu bis heute wirksamer Homophobie auf der Linken ebneten sei nicht verschwiegen. Das mündete meines Wissens später in die Theorie vom „Nebenwiderspruchs“ – siehe obiges Zitat.

Konsequenz dieser Ausführungen ist, dass all das eben auch im Rahmen des FC St. Pauli wirkt. Aus dessen Umfeld stammt ja obiges Zitat. Auch und gerade da sind viele WHM fortwährend beleidigt, teilen ihnen „Andere“ mal mit, dass ihre Sicht vielleicht nicht die einzig relevante ist und schrecken notfalls auch vor verkappten Gewaltandrohungen nicht zurück. Sie sichern ihre Sicht auf Kosten Marginalisierter ab und tun alles dafür, dass das „ihre Themen“ bleiben. Sie wollen abgefeiert werden für ihre Güte  und verlangen von Betroffenen, sich ihnen zu fügen. Und wenn nicht, gibt es Saures.

Dabei geht es bei dem Konstatieren von WHM mit korrespondierender Ästhetik als STRUKTUR nicht um „Gezicke“. Auch da ist erstaunlich, wie superempfindlich diese reagieren, erfahren sie mal nur nebenbei in Facebook-Postings jene Infragestellung, die „die Anderen“ sowieso ihr ganzes Leben lang erleben müssen.

Es geht schlicht darum, eine Binnenperspektive, die sich fortwährend totalisiert, oft auch als Theorie, als solche auszuzeichnen im PRAKTISCHEN Diskurs. Und schon ein Bestreiten der Allzuständigkeit zieht ja heftigste Reaktionen nach sich.

Es scheint auch Arbeitsteiligkeit gar nicht vorstellbar. Dass also unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen unterschiedlich agieren und sich artikulieren können und Unterschiedliches in die Waagschale zu werfen haben. Der mit dem Philosophie-Studium und über 20 Jahren Medienerfahrung agiert auch einfach mal anders als der „an der Front“.

Was nur eben gar nicht geht, ist Betroffenen aufzubürden, sich fortwährend Hass und Verachtung auszusetzen und sich an beidem unterwürfig auch noch zu orientieren. Ja, deshalb „Pride“.

Wiebusch hat einen ganz anderen Erfahrungshintergrund als Jimi Summerville oder Frankie Knuckles ihn hatte oder The Nuclear Family oder Y’akoto oder Nneka. Das Problem entsteht dann, wenn auch ein Wiebusch nicht aufpasst, dass eben der, über den er singt, und jene, die anders leben, durch den Raum, den er einnimmt, wieder nur verdrängt werden. Der hat ja wenigstens seinen Bruder und Corny vorher mal gefragt.

Dieser Drang auch dann, wenn eine furiose Gospel-Sängerin im Stadion auftritt, ein virtuoser Kora-Spieler aus dem Senegal, eine lesbische Sound-Künstlerin und ein indischer Sitar-Meister sowie ein Chilene, der von lateinamerikanischen Protestformen singt und berichtet, lautstark und chronisch nur und ausschließlich die weiße Indie-Band aus England anzutrailern und irgendwelche ???-Stimmen, die anderen jedoch nicht: Das ist typisch FC St. Pauli. Ausnahme ist zum Glück die Lampedusa-Gruppe. Die ist zu großartig, um sich ignorieren zu lassen.

Auch, dass das Aktionsbündnis gegen Homophobie und Sexismus sich die Schmuddelecke selbst einrichten muss, während Heroisch-Allgemeines aufwändig auf riesige Messebauer-Installationen gedruckt wird, ist typisch und spiegelt sich im verlinkten Beitrag wieder. Scheiße, vergessen!

Zum Glück gibt es auch noch Nord-Support, die ganz von selbst riesige Regenbogenfahnen installieren und all die tollen Helfer im Hintergrund …

WHM als Struktur zu benennen denunziert nicht, sondern appelliert einfach an die Selbstreflektion, dass es noch andere Stimmen von Gewicht gibt. Das Zitat oben war natürlich die Antwort auf Attacken auf totalisierende Perspektiven. Was für Antworten mensch dann so erhält, ist ja in ihm nachvollziehbar.

Dabei kann die Präsenz Marginalisierter alleine jene Perspektiven brechen, die eben Rassismus, Heterosexismus und Misogynie hervor bringen. Eben Personengruppen, die nicht fortwährend durch Ersatzhandlungen wieder in die Ecke gestellt werden sollen.

Das ist ein Work in Progress. Ein arbeitsteiliger. Ein Ralph Gunesch bedient das vorbildlich. Weil er sich fortwährend informiert. Gefordert ist eine Praxis, die zur Vergegenwärtigung eigener Zugangsmöglichkeiten zu Öffentlichkeiten einlädt. Die kann mensch nämlich dahingehend nutzen, „Anderen“ Raum zu verschaffen und dann einen Schritt zurück zu treten. Ja, außerhalb des Blogs habe ich mich zumindest fortwährend bemüht, das zu tun.

Trotzdem ist es auf Dauer zermürbend, seit 10 Jahren im FC St. Pauli-Zusammenhang immer die gleichen Diskussionen zu führen und dann die zweite implizite Gewaltandrohung innerhalb eines halben Jahres zu erhalten.

In der FSK-Sendung werde ich mich einfach stärker auf den Stadtteil fokussieren.

Ob ich hier noch zu irgendwas rund um den Verein bloggen und noch ins Stadion gehen werde, das weiß ich noch nicht.

Kann Montag schon wieder alles anders sein. Aktuell habe ich gefühlt fertig.

Ich erlebe da zu vieles als zu verlogen, als dass ich noch die andere Seite und all die tollen Erfahrungen mit großartigen Leuten, die es da auch gab und gibt seit 15 Jahren, ganz viele, vor diese fortwährenden Silencing-Praktiken schieben könnte. Und Danke für die Unterstützung bei Twitter.

Ach ja, und keine Sorge: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass solche Perspektiven wie die meine hier im Rahmen der Fanszene je dominieren könnten😉 …

4 Antworten zu “„… wie rührend es schon sein kann, dass man offen homosexuell lebenden Menschen nicht wenigstens die Fresse poliert“

  1. goodsoul April 5, 2015 um 6:22 pm

    Keep the faith!

  2. Pingback: High four! Der #fcsp Heimsieg gegen Düsseldorf und die hochverdiente Rückkehr im Kampf zum Klassenerhalt. | KleinerTods FC St. Pauli Blog

  3. uwe April 8, 2015 um 9:20 pm

    Du bleibst gefälligst im Stadion
    Du wärst wieder einger weniger den wir brauchen!

  4. momorulez April 8, 2015 um 9:42 pm

    Danke! Tut gut. Montag ging aber nicht für mich. Da musste ich echt pausieren.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s