Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Monatsarchive: März 2015

ONE DEEP BREATH by Anthony Hickling – Filmkritik

Da ich jetzt hin und wieder Texte für queermdb verfassen werde, wenn ich dazu komme, seien sie auch in diesem Blog veröffentlicht! Das impliziert freilich auch eine Empfehlung! Solche Projekte sind ja wichtig, Aufbereitung queeren Wissens und dessen Archivierung kämpft eben auch gegen heterosexistische, monokulturelle Geschichtsschreibung an. Gerade in Fragen des Antirassismus wie auch der Intersektionalität gibt es da noch viel zu lernen wie überall anders und in diesem Blog eben auch. Aber es hindert ja niemand wenauchimmer daran, dort mitzuwirken.

Ach ja: Gerade auch den St. Paulianern sei es empfohlen, dass sie statt Wiebusch und Antilopengang sich vielleicht auch mal mit den „Originalen“ beschäftigen 😉 … 

Ein Fluss. Eine Schleuse. Eine U-Bahn.

Frau sitzt unter der Brücke.

So beginnt der Film.

Bilder in klassischer Zentralperspektivkomposition.

Ein keineswegs idealisierter Männerkörper liegt nackt auf einem Bett. Ein Dialog. Eine gescheiterte Beziehung ist Thema. Der Körper räkelt sich in die Fötus-Pose hinein. Tiefsinnige Monologe zum Beziehungsleben aus dem Off, gesprochen auf flackernde Artefakte. Ein geschminkter Mund in Großaufnahme, leider nicht so lustig und süffisant wie in der „Rocky Horror Picture Show“.

Bedeutungsschwanger und schwerfällig gräbt sich der Film seinen Weg mit aneinander gehängten Postkartenbildern, nervt durch aufdringlich ästhetisierte Komposition. Stilisiert, aber öde.

Die Bildgeometrie bleibt der Fotografie verhaftet und öffnet sich gar nicht erst dem Potenzial des Filmischen. Ist das mit einer EOS gedreht? Die wird mit Vorliebe Mehr von diesem Beitrag lesen

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„Zurück zum Tatort Stadion“: Die da unter sich!

Oje, oje … habe gerade „Zurück zum Tatort Station“ quer gelesen, und bin neben Spuren des Besseren und bestimmt für manche Leser auch neuen Einsichten ein wenig erschüttert.

Kein durchgängiger Verzicht auf gewaltfreie Sprache, braucht mensch nur ins Inhaltsverzeichnis gucken – N-Wort, Z-Wort. Und nein, es geht nicht um „Sprachsäuberung“, sondern um Handlungen mit Effekten stärker, weil kontinuierlicher wie von jenen des Mobbings: Eben eine Form von Gewalt. Eine performative Platzzuweisung mit Drohpotenzial, eine soziale Praxis des symbolischen Ins-Gesicht-Spuckens – mindestens.

Zwar gibt es mittlerweile wieder ganze Texte auf stark frequentierten und oft verlinkten Blogs, die vor lauter N-Wort unleserlich werden, um final das Einfordern des Rechts auf Verwendung desselben vehement anzugreifen. Das sind dann eben jene in sich widersprüchlichen Botschaften, da die weiße Definitionsmacht kritisiert, zugleich jedoch abgesichert wird: Indem zum Beispiel nur die eigenen Texte weißer Autoren verlinkt und als Quelle genannt werden. Glatte Kommunikationsverweigerung.

Das passt zwar nicht ganz, aber ein wenig doch zu der Attitude von „Zurück zum Tatort Stadion“: Z.B. tauchen da Nicht-Weiße, soweit ich es überblicke, allenfalls als Interviewpartner auf. Dazu später mehr. Bei der Zusammenstellung ist noch ziemlich klar, wer steuert und wer blickt und wer fragt, sich somit sich aus dem Blick rückt noch da, wo „Whiteness“ kritisiert wird. Ich zähle 4 Frauen Mehr von diesem Beitrag lesen

„“No more Heroes!“ (The Stranglers“) Happy Ends sind doch was für … hmmm … Union Berlin – FC St. Pauli 1:0

Die Angst und das Urteil oder Tränen lügen nicht: FC St. Pauli – FSV Frankfurt 1:1

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Über Angst zu philosophieren hat eine ebenso lange Tradition wie sie zu haben.

Manche unterscheiden zwischen Furcht und und Angst: Erstere sei konkret, letztere diffus. Erstere befürchte ETWAS, letztere habe den Menschen/der Mensch.

Religionen wurden vermutlich gar nicht erfunden und kanonisiert, weil die, die sie durchsetzten, gemeint sind nicht die, die ihr freiwillig bekehrt folgten, an irgendetwas oder irgendwen glaubten – sondern weil Vermutungen über Vorgänge nach dem, wovor viele am meisten sich ängstigen, dem Tod, herbei spekuliert wurden. Die schrecklich oder traumhaft sein könnten. Und weil dann Behauptungen manipulativ direkt an den Lüsten und Begierden angesiedelt Personen eingepeitscht wurden, dass ihre Art zu leben Konsequenzen in der Ewigkeit nach sich zöge, wuchs die Macht. Ich glaube übrigens, dass Religion und Glaube nicht das gleiche sind und sogar das Gegenteil voneinander werden können. Und ich will auch nicht gegen wohl motivierte Erlösungshoffnungen polemisieren. Es geht mir um politische Macht. Und die Hölle hat meines Wissens erst das Christentum erfunden. Okay, griechische Mythen waren auch nicht ohne,

Säkular sind Hartz IV oder das Straf- und Asylrecht Methoden, mit Angst per Abschreckung zu regieren – auch Eltern können das können, den Aktionsradius naturgemäß neugieriger Kinder durch Visionen furchtbarer Konsequenzen einschnüren.

Angst motiviert zur Vermeidung und kann, in Panik gekippt, für Individuen grausame Verhaltensmuster nach sich ziehen oder auch körperlich massive Reaktionen erzeugen.

Manche behaupten auch, Angst sei doch nützlich – sie schütze vor dem unbedachten Eingehen gefährlicher Situationen.

Jean-Paul Sartre sah den Menschen Angst SEIN: Vor allem die vor der eigenen Freiheit und Verantwortung.

Bestimmte Personengruppen werden, da sie stets latenter Bedrohung ausgesetzt sind, durch Angst geformt und sozialisiert: Frauen, LGBTIQ und PoC. Auch Klassismen wirken so.

Dominante Teile der Mehrheitsgesellschaft implementieren Mechanismen, dass diese Gruppen sich nie sicher fühlen können und üben so Macht über sie aus. Besonders perfide ist, dass genau diese dominanten Gruppen nun auch noch als „Besorgte“ ihren brutalen und ins Mörderische umschlagen könnenden Gesinnungsterror in sämtliche Massenmedien ergießen, um ihr Regiment der Angst aufrecht zu erhalten.

Aber was genau nun eigentlich treibt hervorragend ausgebildete, weit überdurchschnittlich fähige, durch- und austrainierte Männer auf dem Rasen des coolsten Stadions Mehr von diesem Beitrag lesen

Eine Routine unterbrechen: Eintracht Braunschweig – FC St. Pauli 0:2

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In einem dieser ganzen Roman- und Drehbuchschreibratgeber, die ich verschlinge, um anschließend zugleich verwirrt und zugeschissen mit lähmenden Regelwerken unter Garantie nichts Fiktionales zustande zu bringen, um schon aus Trotz, weil alle sagen, dass man das doch nicht mache, Sätze über Absätze hinweg genussvoll zu bilden, um auf Bildhaftigkeit völlig zu verzichten und innere Lust auf Passivkonstruktionen zu entwickeln und ganz viele bunte, schlechte, unerträgliche, falsche, gruselige, überflüssige, nervtötende, langweilige Adjektive auf Kosten von Verben verwenden zu wollen – da fand ich neulich doch glatt einen richtigen guten Tipp. Der beste Startpunkt sei gar nicht: Schreibe eine Geschichte! Sondern: Unterbreche eine Routine!

So entsteht halt Plot Point 1.

Im Falle der Mannschaft des FC St. Pauli war die Routine – im Falle eines Romans oder Spielfilms die Exposition: Die Hauptfigur wird in ihrem normalen Alltagsleben vorgestellt -: Regelmäßig jede Woche fürchterlich viel Aufwand ohne Ertrag zu betreiben, mit quälender Regelmäßigkeit 20 Minuten heftig los legen und dann in die Einzelteile zu zerfallen, sich überflüssige Tore zu fangen und immer weiter in der Tabelle zu fallen.

Nicht, dass nun gerade in der als anspruchsvoll verschrienen „Kunst“ solche Konzepte nicht auch, ästhetisch betrachtet, ihre Fürsprecher hätten. Walter Benjamins Flaneur, Guy Debords zielloses Herumschweifen als sich entziehender Protest gegen das Spektakel oder auch Gus van Sants Film mit zwei Typen, die ewig einfach nur durch die Wüste laufen – vermutlich haben wir den avantgardistischen Charme und die Utopie mancher Spiele unserer Mannschaft einfach noch nicht begriffen.

Zudem ja vermutlich ein Fest der Literatur zu zelebrieren wäre, würden die inneren Monologe der Spieler als Hörspiel zu hören sein, statt ein Spiel sich zu betrachten.

Das sind vermutlich viel widerständigere, sensitivere und reflektiertere Psychen als in anderen Teams, sonst gäbe es diese so genannten „Kopfprobleme“ gar nicht. Die in der Regel Potenziale darstellen.

Wer mit solcher Konstanz sich plumper Kraftmeierei, stumpfem Funktionieren und reinem Ergebnishunger verweigert, bietet halt Stoff für die großen Geschichten. Solche, die im Einheitsbrei des Ligaalltagsgroschenromans für ein gewisses Niveau sorgen könnten. Und werden!

Solche Geschichten brauchen halt etwas mehr Anlauf.

Und da sind die Anlässe, die Routine doch noch zu durchbrechen, oft auch gar nicht so melodramatisch wie im Seriengeschehen aller Sender und von Video on Demand-Diensten. Trainerwechsel, allenfalls temporär wirksam – es muss ja nun auch nicht gleich jedes blöde Klischee bedient werden. Sportdirektor weg? So what? Wer sich an Chefs orientiert, ist eh ein autoritärer Charakter.

Für wahre Eleganz des Storytellings reicht oft der kleine Moment mit großer Wirkung. Etwas fast Beiläufiges leitet die Wende ein, unterbricht die Routine. Das Lächeln eines Kioskverkäufers. Dass die Krokusse so lila aus dem Erdreich sprießen. Eine flüchtige Melodie, die aus dem 3. Stock des Neubaus in einer verkehrsberuhigten Seitenstraße dringt.

Manchmal reicht auch eine schlichte Ecke, vortrefflich eingeschädelt – und die Welt leuchtet plötzlich wieder hinter dem Grau. Farbenfrohes Frühlingserwachen! Zudem auch noch nachgelegt wurde. Und statt opulenter Aufstiegsträume zu Saisonbeginn entfaltet der Sprung auf Platz 17 pures Glück.

Ich meine das jenseits jeder Ironie. Diese schlichte, Lienensche Ansage: „Lasst Braunschweig kommen, verteidigt konsequent und nutzt eure Chancen jenseits aller Schönheitspreise!“ – was das auf einmal für Fähigkeiten frei legte!

Ist ja auch eine Debatte aus diesen ganzen Schreibratgebern: Die Hauptfigur müsse aktiv sein!

Aber wieso denn eigentlich? Wahres Schauspielern liegt ja auch in der Präsenz und im Reagieren.

Und wie sie reagierten!!! Braunschweig bekam kaum Luft. Was für Möglichkeiten sich eröffnen, scheißt mensch auf die Ansprüche Anderer! Konzentriert eigene Räume verteidigen ist letztlich ja auch das einzige, was politisch gerade geht. Und dann Nadelstiche setzen und so ganz allmählich doch noch vordringen.

Ich fand das schon cool, wie unser Team Spaß daran entwickelte, jenseits der Virtuosität Braunschweig in jene Rolle zu manövrieren, die uns in unzähligen Spielen zugedacht war. Als hätten sie denen nun den Schatten übergeworfen, der so lang uns verdüsterte.

Der bleibt da jetzt auch.

Jetzt ist ja die Routine unterbrochen.

Jetzt geht die Geschichte los.

Und ich habe das Gefühl, dass die Jungs noch sehr lust- und spaßbetont aus dem Trotzen heraus neue Erzählweisen finden werden, die ihnen so schon gar keiner mehr zugetraut hatte. Sie werden es uns zeigen!

Ich freu mich drauf. Und danke für dieses Spiel!!!

Tales of St. Pauli – Neues aus dem Metalustversum, Mo, 9.3., 14-16 h, FSK Hamburg

Am Montag nun ist es wieder so weit – eine neue Sendung der Tales of St. Pauli geht über den Äther. Genauer: Wird beim FSK Hamburg ausgestrahlt (einfach Stream oben rechts auf der Seite anklicken). Das war diesmal eine insofern ganz lustige Vorproduktion, weil die Stimmung bei der zu Beginn der Bastelei doch eine deutlich andere war als die nach dem Sieg in Braunschweig heute 😉 …

Diesmal geht es wie immer um das Einklagen der Sicht- und Hörbarkeit marginalisierter Perspektiven in der Fanszene und darüber hinaus. Zu diesem Zweck scheitere ich an den Cut Up Techniken von William S. Burroughs (lustvoll scheitern ist ja auch eines der Motti der Sendung), grübele über Improvisation und philosophische Essays und beschäftige mich viel zu wenig, aber doch mit dem Berliner DJ Lotic – immer auf der Suche nach einer Sprache der Liebenden …

Außerdem erdreiste ich mich, kurz, bündig und aus dem heutigen Spiel heraus auch Tweets von @Curious, @Kleiner Tod, @Moelliw. und @Kratzifa zu zitieren.

Ich hoffe, mein Logic hat alles richtig gerechnet, eben vor dem „Bouncen“ war noch mal alles Mögliche verschoben 😀 – das Programm mag meine Festplatte nicht so. Was ich hier parallel testhöre, funzt aber gerade.

Hier nun wie immer die Tracklist:

 

Donna Summer – On The Radio

Jimmy Somerville – Freak

Caroly Winters – Crazy

Krono – Redlight (feat. Vanjess – Pretty Pink Remix)

Hanne Wieder – Circe

Yazz – The Only Way Is Up

Joshua Redman – Soul Dance

Dizzy Gillespie – Swing Low, Sweet Chariot

Beady Beele – Faith

Joan Armatrading – Love and Affection

Lotic – Heterocetera

Lotic – Phlegm

Barbara Manson – Another Man

C & C Music Factory – Gonna Make You Sweat (Everbody Dance Now)

Vicky Leandros – Ich liebe das Leben (selbstverständlich auch Sören Gonther, Danke für das Tor heute!!!, und all jenen Spielern gewidmet, die dieses Lied lieben!!!)

Bonnie Tyler – Holding Out For A Hero

Nneka – Local Champion

 

Literaturliste:

Daniel-Martin Feige, Philosophie des Jazz, Berlin 2014

Kathrin Busch, Philosophischer Essayismus im Zeitalter künstlerischen Experimentierens, in: Lenger/Ott/Speck/Strauss: Virtualität und Kontrolle, Hamburg ???? (ich finde da keine Jahreszahl)

Und: „Du weißt, ich liebe das Leben!“ hier im Blog.

 

 

 

„How come the things that make us happy make us sad“ – FC St. Pauli – Erzgebirge Aue 0:0

(Dritter Versuch, nachdem ich zwei Mal aus Versehen zu früh veröffentlichte, das iPad nicht beherrschend)

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„Remember when you first found love
how you felt so good
Kind that last forever more so you thought it would
Suddenly the things you see got you hurt so bad
How come the things that make us happy make us sad
Well it seems to me that Joy and pain are like sunshine and rain
Joy and pain are like sunshine and rain“

Ach ja. Seufz. Maze feat. Frankie Berverly. Freitag nacht noch in alter Heimatstadt in Nachfolgekneipen („… und der böse Wolf“) legendärer Saufstätten („Rotkäppchen“) mit Youngstern, die noch nicht mal geboren waren, als ich die Stadt verließ, von meinem FC St. Pauli geschwärmt. Kurz zuvor mit Blick auf Ex-Weltaustellungsgelände über die Kifferdiscos schwadroniert, da ich in früher Jugend langhaarig nach 40 km Fahrt übers platte Land gen „Zonengrenze“ jene Rhythmen internalisierte, die wie zufällig aufsteigen und doch als Boden, auf dem ich wanke, mir den Weg weisen, wenn ich Saxophon übe, die mich begleiten … Kurtis Blow „The Breaks“, Commodores „Brick House“ und Maze eben auch. Dankeschön!

Ach ja, seufz. Durch die Tristesse und Melancholie niedersächsischer Trabantenstädte stundenlang gelaufen, den Kindergarten, die Grundschule, den Ort des Erwerbs der „Hochschulreife“ beguckt, da ich dem Existentialismus einst pubertierend mich hingab und noch am Gelände vorbei spaziert, da Haarmann einst dem Seelenforscher-Interview gestellt wurde. Heute feiert die Stadt dort „150 Jahre Psychiatrie!“. Mich einmal mehr gewundert, wie ich wurde, wie ich war, dort an der Ausfallstraße nach Norden, durch Erinnerungen, nicht nur schöne, schweifend und froh seiend, dass es Vergangenheit gibt …

Ach ja, seufz. Glücklich, dass die Trabantenstadt so lang schon hinter mir liegt, ins Millerntorstadion gepilgert. Zuhause! Froh auch, nun schon mehr Zeit in Hamburg verbracht zu haben als in dieser Öde einstiger Alltagsbewältigung.

Ach ja, seufz. Voll Hoffnung in die Fähigkeiten des Kaders und Vertrauen in die Routine Ewald Lienens auf meiner Haupttribüne meinen Platz eingenommen, so vertraut. Beim Aufwärmen der Mannschaft noch gedacht „Boah, der Nöthe ist aber auch echt voll Porno!“, halleluja!, so einer hätte mir mal einst im „Café Caldo“ unweit des Steintores über den Weg laufen sollen! Ein Florian Bruns-Becher mit Bier: Prima Omen! Und ein doppelter Regenbogen am Firnament! Bis auf Anfangswirren gute erste 8 Minuten – Circa-Angabe.

Ach ja, seufz. Dann war da noch der Rest des Spiels.

Ach ja, seufz. Nach dem Spiel vor der Domschänke war schon sehr schön. Vertraute, tief in meinem Herz versenkte St. Paulianer. Und ein sehr charmanter Berliner Fahrradkurier auch dabei. Gespräche über DDR-Punk und das Vergehen der Zeit. Nach dem Spiel ist immer prima.

Ach ja, seufz. Noch schöner wäre es natürlich, einen euphorisierten, neu entflammten, begeisterten, emotionstrunkenen Spielbericht über Hammer-Spielzüge, den lupenreinen Hattrick Coopers (den ich aber auch so richtig super fand), den Ideenreichtum, die Konzentration und das trotzige Niederkämpfen Aues durch ein nun vollends sich gefunden habendes Team des FC St. Pauli zu schreiben.

Doch wie sangen Maze schon damals in der Kifferdisco so treffend?

„How come the things that make us happy make us sad?“