Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Momo on the radio 4

Morgen 14 bis 16 h heißt es beim FSK wieder „Tales of St. Pauli“ – Neues aus dem Metalustversum“. Die Sendung ist vor dem Spiel heute gegen Aue und auch vor dem Grand Prix/ Eurovision Song Contest vorproduziert; dennoch geht es unter anderem um den Abschied von Fabian Boll, Grand-Prix-Feeling, neue Mülleimer in der City, Parksanierungen, Business-Improvements Districts und das „Refugees Welcome Center“. Und „My own privtae Idaho“.

Die vorletzte Moderation der morgigen „Tales of St. Pauli“ habe ich, glaube ich, völlig vergurkt und mache es hoffentlich beim nächsten Mal besser 🙂 – versprochen.

Da ich es falsch fand, alle Songtitel anzusagen, verspreche ich morgen „On Air“ eine Playlist – hier ist sie:

– Donna Summer „On the radio“ (Erkennungsmelodie)
– Midnight Magic „Beam me up“ (Jacques Renault-Remix)
– Frankie Knuckles „Let the music use you“ (der ist jetzt jedes Mal dabei)
– Dalida „Quand on a que l’amour“
– The Clash „Guns of Brixton“
– Curtis Mayfield „Superfly“
– Alcazar „Cryin‘ at the Discotheque“
– Donnie Hathaway „The Ghetto“
– Dr. Lonnie Smith, George Benson u.a „Move your hand“
– Fela Kuti „Observation No Crime“ (der ist jetzt auch jedes Mal dabei)
– Leontyne Price „Summertime“
– Klaus Nomi „Cold Song“
– Aleka’s Attic „Across the way“ (die Band von River Phoenix)
– Nathalie Merchant „River“

… und dann noch eins. Und abschließend ein erfüllter Hörerwunsch.

Herzlichen Dank an Martino, der chattend quasi co-moderierte!

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6 Antworten zu “Momo on the radio 4

  1. Mrs. Mop Mai 11, 2014 um 8:47 pm

    Auf die Schnelle einen Link, der dich vielleicht interessiert: In NYC findet heute Open Air die große Larry-Levan-Party statt, noch ist die Sause am Laufen. Hier gibt es einen Livestream und eine Menge tolle Musik, leidenschaftliche Tänzer und Bombenstimmung. Plus viel Information auf der Website.

    Wie, du hast die vorletzte Moderation vergurkt? Welche? Doch nicht die, die mir so gut gefallen hat? Bring mich bloß nicht durcheinander, Mann.

    Was noch? Hach, bin gespannt auf Deine morgige Sendung. Let it groove. Sonst … wehe 😉

    Cheers!

  2. momorulez Mai 11, 2014 um 9:23 pm

    Danke für den Link! Und nee, die vorletzte Moderation in der Sendung morgen. Dazu fiel mir hinterher noch dermaßen viel ein, aber da war die Sendung schon abgegeben 😦 ….

  3. Realitätbrennt Mai 11, 2014 um 10:52 pm

    Viel Spaß!

    Das Cover von Nouvelle Vague für The Guns of Brixton kennst du?

    Höre ich fast lieber als das Original. Eine schöne Abwechslung, finde ich.

  4. momorulez Mai 12, 2014 um 8:08 am

    Kannte ich tatsächlich nicht, Danke! Dieses „London Callin'“-Album der Clash hatte ich fortwährend im „Walkman“, als ich in HH WG-Zimmer suchte, bevor ich zum Zivildienst, 20 Monate noch, hierher zog. Als das „Lichterkarussell“ gerade geboren war und Tom Trybull noch in weiter Ferne lag 😀 – „März ’93“, Gott, da ist Trybull geboren, wäre auch mal eine Sendung wert, krassester Umbruch in meinem Leben. Na, insofern sind The Clash aber so was wie mein Schanzenviertel- und St. Pauli-Ur-Soundtrack. Und bei den Briten und dem Post-Punk ist ja ganz interessant, dass da tatsächlich sehr schnell etwas „Hybrides“ entstand, ganz anders als in Schland oder im US-Hardcore. Hatten wir nicht das Thema Hybridität schon mal? Der Übergang von diesem schrecklichen „White Riot“ zu den Folgealben war ja schon bemerkenswert. Frage mich manchmal, ob Cobain oder River Phoenix nicht überlebt hätten, wenn die das ernster genommen hätten, mal kryptisch formuliert. Donnie Hathaway oder Klaus Nomi hätte das aber auch nicht gerettet 😦 …

  5. Mrs. Mop Mai 12, 2014 um 3:45 pm

    Vielen Dank für die kleine Hommage und die „Fried Neckbones“! Ist ja schon ein kurioses Feeling, den eigenen Bloggernamen plötzlich im Radio zu hören, zumal ich mit der abschließenden Hörerwunsch-Latin-Zugabe gar nicht gerechnet hatte, denn: „The Ghetto“ von Donnie Hathaway entsprach ja bereits voll meinem Wunsch nach mehr Latin in Deinem Programm – ahhh, diese herrliche lange Instrumentalstrecke mit dem unersättlichen afro-cuban feel auf den Congas, dieses kreuz-und-quer-Trommeln ohne zu wissen, wo‘s hingeht, ohne die geringste Lust, jemals damit aufzuhören und jeden, wirklich jeden Impuls unterwegs aufzugreifen und diese wunderbar warmen Instrumentenkörper zu füttern, dieses perkussive Hin-und-Herstolpern aus reiner Freude am Rhythmus, wie ich es liebe!

    Übrigens ist mir nix Vergurktes aufgefallen, obwohl ich aufgepasst habe wie ein Schießhund. Vielleicht solltest Du künftig im Falle einer Vergurkung gar nicht explizit vorab darauf hinweisen, weil, dann merkt auch keiner was? Ist ja im Theater auch oft so, da passieren die dollsten Pannenschoten und keine Sau kriegt‘s mit, weil alle denken, es handele sich um einen genialischen Regieeinfall. Und im Jazz passiert es eh reihenweise, dass ein gewolltes improvisatorisches Entgleisen nur schwerlich von ungewollter Vergurkung zu unterscheiden ist. Ist ja grad das Schöne 😉 Ich kenne einen amerikanischen Schlagzeuger, der hat mal ein Solo an die Wand gefahren, weil er vier Takte vergessen hat, und als die Band im Begriff war wieder einzusetzen, sagte er ins Publikum mit unnachahmlicher Chuzpe: „I‘ve messed that up by purpose!“ Die Leute sind gerast vor Entzücken.

    Tolle Sendung. Ich empfand Dich heute als (noch) nachdenklicher als letztes Mal, was mir ausgesprochen taugt. Mehrmals habe ich bei Deinen Moderationsstrecken darauf gewartet, dass jetzt doch noch ein abbindender Satz kommen müsste, aber es kam keiner, nur eine kleine Pause und dann – Musik, einfach Musik. Ich mag das. Du ziehst da irgendwie Dein ganz persönliches Ding durch. Macht Lust auf mehr. Danke!

  6. momorulez Mai 12, 2014 um 4:31 pm

    Oh, Dankeschön! Vielleicht wollte ich ja auch nur hören, dass es gar nicht vergurkt war 😀 – ich drösel das aber noch mal auf in einem kombinierten River Phoenix/ Conchita-Eintrag. Und die Musik soll ja viel mehr sagen als die Zwischentexte – wenn die erste schwarze Operndiva, die je an der Mailänder Skala sang, „Summertime“ singt, Klaus Nomi Conchita vorbereitet (Dalida auch) und River Phoenix als der Musiker, der er viel lieber sein wollte, zu hören ist, dann braucht es ja gar kein Abbinder. Auch wenn das kein Schwein googelt. Auch, dass ein Gigant wie Donnie Hathaway so gar keine Trauer retrospektiv erfährt, anders als Phoenix oder Cobain – muss ich das sagen? Steckt ja in der Musik selbst. Deshalb ganz herzlichen Dank für die Bestätigung!!!

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