Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Tagesarchive: Januar 18, 2013

Auch noch mal hier: Hört lieber Jazz, als in DIE ZEIT oder bei SpOn zu lesen!

Ich meinerseits habe aktuell echt ein Problem, mich noch mit diesen ganzen „meinungsführenden“ Heinis irgendwie schriftlich auseinanderzusetzen. Solche, die sich reihenweise als auch nur welche, an denen man sich produktiv abarbeiten kann, disqualifizieren. Solche, die einfach nur mächtig und machtbewusst Unsinn daher schwadronieren, um Andere ganz im Sinne des Sadismus des Autoritären Charakters herabwürdigen zu können.

Es kann mir auch keiner erzählen, dass die diLorenzos, die Massen durchgeknallter Antifa-Kids, Ex-Autonomer, Tsianos, Roenicke, Außenminister des Vatikan nicht selbst genau wissen, dass ihre ganzen Rassismus- und Homophobie-Legitimationsdiskurse obsolet sind und sie die Gegenargumente nicht in und auswendig kennen würden.

Das mag vielleicht bei irgendwelchen hirngewaschenen, vermeintlich Unpolitischen in Fankurven noch so sein, dass ihnen keiner Angebote machte, mal ein klein wenig vom eigenen Erfahrungshorizont zu abstrahieren und zu respektieren, dass Andere auch andere Erfahrungen machen als sie selbst.

Aber nicht bei diLorenzo, Fleischhauer oder Hacke. Das sind einfach solche, die es schon auf dem Schulhof witzig fanden, den Dicken oder den Brillenträger zu hänseln, weil die so lustig heulten, wenn sie ordentlich gemein wurden, und die wider besseren Wissens dann diese ganzen boshaften und erniedrigenden Pamphlete auch noch als „kritischen Journalismus“ behaupten.

Gedankenlosigkeit, die totale Befreiung von jeglicher Emphatie, als „Humor“ getarnter, menschenverachtender Zynismus – eben alles sehr, sehr deutsch. Shehadistan hatte Recht, auf den Faschismushintergrund zu verweisen.

Um so großartiger die nicht verebbende Mühe des Mädchenmannschafts-Teams, sich damit auseinanderzusetzen. Danke!!!

Ich freue mich meinerseits über das Zeitungssterben, wünsche SpOn den baldigen Konkurs und diLorenzo die Notwendigkeit, irgendwann Friede Springer allsonntäglich vollschleimen zu müssen.

Gestraft genug ist ja eh schon; wer so denkt und so lebt wie diese Typen hat eben auch nicht viel vom Leben, sondern simuliert es allenfalls. Weil es in diesen Biographien den Anderen nicht gibt, sondern nur den Rekurs auf Sätze, Regeln und Auflagen. Arme Schweine halt.