Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Vorwärts, und nicht vergessen …

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… wohin unsere Reise geht – beim Hungern und beim Essen: Die Solidarität!

Denn die Entsolidarisierung altlinker Lügenbolde, Ignoranten und anderer Drecksäcke bleibt unvergessen. Drum suchen wir doch da, wo sich anknüpfen lässt: Indem wir zu Sylvester Sylvester hören, zum Beispiel. In die Musik und den Gesang von Donna Summer hinein lauschen, Rest in Peace! Sie ist bei uns und weist uns Wege.

Schluss mit Antifa-Folklore und ständiger Belehrung derer, für die zu agitieren die postautonom Kostümierten vorgeben – hinein ins Leben und das Wissen darum, dass Mensch „Freiheit!“ eben immer noch nicht den Liberalen zum Verzerren und Entsorgen überlassen darf und trotzdem Sicherheit auch jene vor ungebührlichen und antidemokratischen Umtrieben der Exekutive und anderer Großorganisationen bedeutet.

Die Freiheit liegt in Queer-Feminismus, Critical Whiteness, Empowerment, wohl verstandenem, individualrechtsbasiertem Sozialismus und dem Wissen, dass Rechte eben gar nix Formales sind. Sondern etwas, das Mensch tanzen kann. Weil es ums Glück geht. Für alle gleichermaßen. Die Exkludierten, Herabgewürdigten, Ein- und Ausgeschlossenen, Diffamierten und Diskreditierten bitte zuerst. Eines Tages wird auch gelingende Intersubjektivität gelebt werden.

Danke an alle, die hier lasen, diskutierten, hierher verlinkten – ganz besonders an Hannah und Qwertzu, weil sie nicht locker ließen. Danke an Noiseaux für das großartige Album, das für mich sozusagen das Ereignis des Jahres in positiver Hinsicht war. Jetzt kaufe ich mir sogar wieder ein Saxophon.

Danke an die tollen St. Paulianer, mit denen ich so viel Zeit verbringen darf, die Bezugsgruppe, die Desorganisierten, die Blogger und Twitterer und Gesprächspartner auf eine Zigarette bei mir im Büro – und den Verein kriegen wir irgendwie auch wieder auf die Höhe der Zeit. Wird noch sehr viel Arbeit, aber wenn wir uns an der Spielweise von Florian Bruns orientieren, dann kriegen wir das schon hin 🙂 …

Danke an alle, die sich auf die Wirrwege, Irrungen und gezielten Chaotisierungen dieses Blogs eingelassen haben, all die Crossover und Suchbewegungen.

Dank auch an jene, die weg blieben, dafûr, dass sie weg blieben.

Wünsche allen ein wundervolles 2013 – einfach ein bißchen mehr auf das konzentrieren, was wir wollen und nicht immer nur auf das, was wir nicht wollen, und wir kommen dem dann auch näher. Davon bin ich überzeugt! Denn unsere Ideen sind die besseren.

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7 Antworten zu “Vorwärts, und nicht vergessen …

  1. cut Dezember 31, 2012 um 7:35 pm

    Na denn. Dem Morgenrot entgegen. Wünsche ein richtig gutes neues Jahr!

  2. somluswelt Januar 1, 2013 um 10:44 am

    Zur Sonne, zur Freiheit… in diesem Sinne, wünsche ich dir ein schönes neues Jahr.

  3. momorulez Januar 1, 2013 um 11:22 am

    Das wünsche ich Dir auch! Bist hoffentlich gut rein gekommen! Hier auf Sylt war es prima 🙂 …

    Und Dir auch ein formidables, wunschgerechtes 2013, Cut!

  4. vuvuzela//riotqueer Januar 1, 2013 um 6:44 pm

    Lieber Momo,..liebe fellows von diesem Blog,..alles liebe[r] den FC St.Pauli-Supporter_innen of color mit freier Nase,..ich wünsche Allen eine bewegende Jahresrhythmik und die ‚Militanz‘ die es braucht, um dieses Jahr um Viertel-Politik in links_öko_nomos den Kirchentag zum Desaster werden zu lassen. Debatten im ‚DIY‘ Austauch der Klassenkategorie Vinyl,..und vor allem wünsche ich den Kids im ökonomischen Raum eine ‚Black Widow‘ als undurchschaubare Hipsterin. Ich werde den üblichen pH’Art der visualisierung des Hypopo-Thalamus meine Aufmerksamkeiten schenken, dieses Jahr endlich jemanden zu finden, den ich über den Gehaltsvorstellungen hinaus meine ‚honor‘ er_weisen kann.

    Bramfeld is an 1991_error!

  5. momorulez Januar 1, 2013 um 7:00 pm

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall auch, auch wenn ich nicht immer alles verstehe, was Du schreibst, dass Deine Wünsche für 2013 in Erfüllung gehen mögen!!!

  6. NOISEAUX Januar 3, 2013 um 5:46 pm

    Hui, danke für die Blumen, und auf ein schwerstinspiriertes 2013 voller Kunstrausch und Flötentöne!

  7. momorulez Januar 3, 2013 um 7:02 pm

    Yes!!! Und der Weg ist einfach der richtigere, der mit dem Kunstrausch, glaube ich, da der angeblich „zwanglose Zwang des besseren Arguments“ (Habermas) in gesellschaftlich präfiguriert assymetrischen Konstellationen leider nicht funzt. Die sichern ihre Bastionen eh ab, um paternalisieren zu können und zum Verschwinden zu bringen.

    Musste hier auch schon wieder Kommentare von whm-Laberkotzbrocken weg löschen.

    Da haste echt einen anderen Weg gewiesen unter Bezugnahme auf die ganzen Verstummungsmach- und Umdeutungs- und Überschreibungsmethoden dieser Leute. Find ich immer noch toll.

    Und in diesem Sinne wird es ein tolles Jahr 🙂 – bin ich mir sicher!

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