Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Wenn ich im Zug sitze und zu viel Zeit zum Bloggen habe, werden die Texte noch länger: Fortuna Düsseldorf – FC St. Pauli 0:0

Kleinstädte für Kleinbürger rauschen an mir vorbei. Da wohnen solche ganz wie ich. Und es ist ja gar nicht so, dass der Zug fährt – die Welt setzt sich in Bewegung rundherum! Und man muss nur darauf warten, dass das vorbei kommt, wo man gerade hin will …

Erinnerungen steigen auf bei Betrachtung dieser Bauten im niedersächsischen Flachland. Die so dicht an dicht stehenden Einfamilienhäuser der Jahrzehnte 50er – 60er – 70er sehen alle aus wie die alte Bundesrepublik: Dicht an dicht gebaut und provinziell, aber irgendwie auch gemütlich. Und doch mit dem Warnschild „Misstraue der Idylle!“ versehen.

Neben den Orten ist viel Platz. Felder zum Beispiel. Auch Heidelandschaften, für die Touristen. Wälder, in denen im Kalten Krieg Manöver tobten. Gleich neben der Gedenkstätte für Bergen-Belsen.

Dann wieder diese Häuser, die versuchen, Rechtschaffenheit, Bescheidenheit und Status zugleich zu signalisieren. Daneben die mehrgeschossigen Bauten, an deren Balkonen nach den Eisheiligen die Geranien blühen werden. Import aus Südafrika, die Geranien, ursprünglich mal. Selbst Balkonbepflanzung hat Kolonialgeschichte. In der Grundschule hat man mir noch Burenlieder beigebracht. „Wenn der Ochsenwagen über Land treckt, reite ich im Trabe hinterher, wenn der Knall der Schwipp mich aus den Träumen weckt, schau ich übers weite Gräsermeer …“

Aus eben dieser Kindheit und Jugend bekannte Landschaften ziehen vorbei am Fenster des ICE. Radtouren durchpflügten sie einst, bei denen es nicht ausreichte, wenn wir uns einfach auf das Gefährt setzten,

um zu warten, bis der Zielort vorbei kommt. Das waren „Naherholungsziele“ mit so charmanten Namen wie „Würmsse“. Da konnten wir Tretboot fahren, wenn wir wollten. Kuchen kaufen vom Taschengeld war uns zu teuer, dort im Café am Tümpel im Wald. Habe einst ein Schulpraktikum in einem Kindergarten in Vahrenheide absolviert, Stadtteil von Hannover, lang ist es her, da waren viele Kinder, die noch nie eine Kuh gesehen hatten. Die kamen einfach nicht raus aus den mehrstöckigen Häusern mit den Geranien an manchen Balkonen. Aus meinem iPod erklingen gerade The Cure. Muss so die Zeit gewesen sein.

Wir als Mitschüler fuhren hingegen Seit an Seit durch’s platte Land, das Schöne inmitten des Sommers suchen. Erinnerungen an den Kofferraum des Audi 80 meines Vaters steigen auf: Aktenberge. Seltsame Pappen in Beige, in der Mitte geknickt, in die einzelne Blätter gestopft wurden, dann ein Gummiband drumherum, mit Kästchen vorne drauf, ganz vielen – da standen Daten hinein gekritzelt, in den Kästchen, die durchgestrichen waren mit Beamtenkürzeln daneben, nur eines am Ende war noch nicht durchkreuzt, wenn ich mich recht entsinne. Das war das Kästchen dessen, der die Akte gerade in Arbeit hatte.

Ging ich essen mit dem Erzeuger – als Scheidungs- und Schlüsselkind waren sie das Ambiente, in dem Kontakt gehalten wurde, Restaurants, Cordon Bleu beim Italiener – entrüstete sich mein Vater darüber, dass ein Zahnarzt Zahngold als Geschenk an seine Tochter deklarieren wollte, die Empörung aufgrund ähnlicher Manöver zur Steuerersparnis, die er Steuerberatern zumeist auszureden hatte als Finanzrichter, war in Sachen Rechtsstaat auch eine Form der Sozialisierung. Auch als die GRÜNEN neu im Rat der Stadt waren, belustigte ihn, dass diese die Zufahrtsstraße zum Baggersee besser ausbauen wollten für die dort Badenden. Weil der doch Privatbesitz war und schwimmen dort illegal und nur geduldet.

An dem fuhr ich soeben vorbei, dem Baggersee, im ICE diesen Text beginnend. Der sah noch ganz genau so trübsinnig aus wie immer schon und lag häßlich unweit der Bahnlinie einfach nur da wie ein Loch in der Landschaft; unweit auch dieses Dorfes, wo Menschen in ausgebauten Bauernhäusern sich Pferde hielten und Antiquitätenläden als Hobby betrieben. Zu Besuch bei einer Schulfreundin von dort, wir spielten „Risiko!“, bald schon würden wir auf Friedensdemos mitmarschieren, riss eine Freundin eine Lampe von der Wand, die war dann kaputt. 18.000 DM im Arsch.

Fahre dem ICE, denke zurück an die Scherben des Antiqutäten-Imports aus Russland, die Mauer stand noch, und angesichts der Ausdünstungen mancher Mitfahrer im Abteil sehne ich mich nach dem guten, alten Raucherabteil zurück. Links von mir ein Spiegeltrinker aus Duisburg. Seine Frau umsorgt ihn rührend.

Über Twitter die Nachricht, das Verwaltungsgericht habe die Verbotsverfügung, keine Rostocker Fans bei uns ins Stadion zu lassen, durchgewunken.

Gibt es eigentlich noch Gewaltenteilung in Deutschland? Oder nur ein verzweigtes, sich immunisierendes System, innerhalb dessen jeweils ein Knotenpunkt in der Struktur das rechtfertigt, was ein anderes Element verbrochen hat? Der einzige Strafprozess, dem ich mal beiwohnte, da war das auch so: Es ging in meinen Augen einzig darum, eine zuvor getroffene Entscheidung der Staatsanwaltschaft, jemanden in Untersuchungshaft zu nehmen und dort zu behalten, tatsachenunabhängig zu rechtfertigen.

Wofür ist die DDR-Bürgerrechtsbewegung einst noch auf die Straße gegangen? Ging es nicht unter anderem um Reisefreiheit, also Freizügigkeit? Jetzt sperrt man sie wieder aus. Punktuell zwar nur, aber wieso der Gauck ständig von Freiheit schwadroniert, während die Mikrophysik der Macht doch so funktioniert, wie der Magische FC es ausführt, das erschließt sich mir nicht wirklich. Ich meine, Sätze wie den folgenden muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen wie einen billigen Whiskey aus der Hotel-Mini-Bar:

„Dagegen wird mit beachtlichen Argumenten vertreten, die Ausübung dieser Grundrechte stehe, wie die Ausübung von Grundrechten allgemein, unter einem „Nichtstörungsvorbehalt“ und die Normen über die polizeiliche Verantwortlichkeit könnten gerade Schranken der Grundrechte sein“

Ich kenne mich bei Recht der ehemaligen CSSR nicht so aus, aber hätte man so nicht auch das Vorgehen gegen den „Prager Frühling“ begründen können? Ich will jetzt nicht die Suptras politisch erhöhen, und natürlich differenzieren die da vor sich hin, aber die Art und Weise, wie Allgemeines und Besonderes im Falle dieses Urteils vermittelt wird, äh – na, der Magische FC schreibt ja, man würde Jura-Studenten für so was kreuzigen.

Dass weite Rechtsbereiche wie das Steuerrecht, das Strafrecht usw. sich schon im Prinzipiellen über Grundrechtseinschränkungen definieren, das ist paradox genug. Dass also die vermeintliche Grundlegung de facto in der Rechtspraxis auszuhebeln ist. So scheint es zu sein.

Dass aber hier eine Priorität des Polizeirechts über das Grundrecht formuliert wird, wenn ich das richtig verstehe, ist das nicht tatsächlich einfach nur Polizeistaat?

Gerade angesichts dieses seltsamen Changierens zwischen hypothetisch angenommen Kollektiven und den Rechten des Einzelnen schüttelt es den Philosophen in mir. Mit den selben Gründen könnte man die Ausflüge von Kegelvereinen und Fussballamateurmannschaften an den Ballermann verbieten, den „Vatertag“ sowieso und möglichst auch gleich Heterosexualität, weil Heterosexuelle dazu neigen, Schwule zu verprügeln. Nein, nicht alle, aber das ist ja die Pointe: Dass da mit einem lustigen Jonglierspiel Kriterien fast schon spielerisch hin und her geschleudert werden und auch vor Ausflügen in den Blätterwald des Boulevards nicht zurück geschreckt wird:

Auch wenn es bisher glücklicherweise noch nicht zu Verletzungen mit bleibenden Behinderungen oder gar tödlichem Ausgang gekommen ist, so sind solche Folgen angesichts des Verlaufs der letzten Begegnungen keineswegs ausgeschlossen“

Stand das so in etwa nicht auch mal in der Überschrift eines St. Pauli-Blogs? Was so alles nicht ausgeschlossen ist …

Da ich jedoch einen deutschen Pass besitze, auch so aussehe in den Augen der Sicherheitsorgane und kein Rostocker bin: Unbehelligte Ankunft in Düsseldorf, Einchecken im Hotel. Ich möge doch bitte die Balkontür schließen, wenn ich auf diesem rauchte, damit kein Dunst in das Zimmer dringe. Lecker Pizza in einem Laden mit für Uneingeweihte zunächst undurchschaubaren Bezahl- und Bestellregeln. Ich bekam ein seltsames Ding in die Hand gedrückt, das vibrierte und rote Leuchten aufflackern ließ, wenn die Pizza fertig und abholbereit war. Sehr charmante und durchgängig geduldig coole PoC angesichts solcher Volldeppen wie mir bedienten zu 95% Weiße, die so aussahen, wie man sich Düsseldorfer vorstellt: Leicht angesnobbt und latent overstylet, Hauptsache, es sieht nach Geld aus. Ja, muss ich als Wahlhamburger gerade sagen, die Berliner behaupten das über uns ja auch. Einigen wir uns darauf, dass Düsseldorf zum Teil so was wie das Blankenese des Ruhrgebietes ist … und eine Kunstakademie! Die glorreichen Tage des Ratinger Hofs sind leider längst verloschen.

In die U-Bahn. Hätte ich das gewusst, ich hätte sie gemieden – so vollgepropft, dass selbst gestandene Fortunen Angst vor zerquetschter Lunge bekamen. Ein Haufen süßer Jungschnösel lamentierte über die FDP: „Lindner? Guter Mann! Musste wählen!“ „Ach, ich vermisse ja jemanden wie Möllemann.“ „Sagen ja viele, dass das der letzte von den Echten war.“ „Hat nur den Absprung nicht richtig geschafft.“ HARHARHAR. Rheinischer Humor. Das Stichwort Antisemitismus fällt nicht.

Teile der „Alten Garde“ der Fortuna treten hinzu und schieben alle noch mehr zusammen. Was sind das für welche? Sympathisch waren die nicht.

Endlich! Ankunft am Stadion, raus aus der Platzangstzone. Meine Haupttribünennachbarn treten mir fast auf die Füße, fuhren zufällig im gleichen U-Bahn-Wagon – wir wussten wechselseitig gar nichts von unserer Reise. Große Freude. Der Magische FC ist auch schon da, auf dem Weg zum Fotografenplatz begegnet er mir.

Im Stadion wage ich den Aufstieg. Das unterscheidet mich mutmaßlich von den beiden Mannschaften später auf dem Platz. War wirklich ganz weit oben da oben. Jedes mal ein paar Minuten Reanimation nach dem Bier holen. Der Block ist laut und zersingt sogar das eigene Fanlied, „Herz von St. Pauli“, das freundlicherweise gespielt wurde. Habe ich nicht verstanden, wieso das viele nicht honorierten. Gelungen hingegen Wechselgesänge mit den Fortunen: „Scheiß Sport 1“. Die sind als Fans aber deutlich lauter und engagierter als die von Bayern München! Na ja, karnevalserprobt.

Mir gefällt unsere Mannschaft gut. Klar, wieder die Abschlußschwäche, ein Torschuss von Max Kruse war trotzdem grandios, und da war Dampf, Leidenschaft, Spielfreude, Engagement. Ich fand sie sexy. Wirkten fast so, als hätten sie all unsere Blogs gelesen. Und die Düsseldorfer waren beim Abschluss ja noch erbärmlicher als wir, und das will schon was heißen.

Natürlich kann man aus luftigen Höhen die Schiedsrichterleistung nicht beurteilen. Herr Stark bekam von den Fernsehen Schauenden viel Lob, und ja, man sieht das am TV-Bildschirm besser.

Und trotzdem er die übliche Fortunen-Fallsucht und spielerische Unappetitlichkeit tatsächlich nicht förderte, sah das von oben so aus, als würde er viele Fouls nicht ahnden und stattdessen solche, die keine waren, mit Gelb versehen. Und als hätte er von Anbeginn an vor gehabt, insbesondere Naki und Zambrano aufs Korn zu nehmen. Ja, reine Mutmaßung und gemein zudem, vielleicht auch Echo dieser Kniggegetriebenen Forumsdiskussion rund um Spucken und Mackertum. Vielleicht projiziere ich das nun schon in Schiri-Verhalten hinein. Weil bestimmte Bilder „migrantischer“ Jungmänner, völlig absurder Begriff bei solch unterschiedlichen Biographien und doch bei vielen Alltagsbewusstsein, so ein eigentümliches Zurechtweisungsverlangen bei manchem lockern wie Schrauben. Da muss erst mal am Habitus rum korrigiert werden. Notfalls mit Platzverweis.

Das sind die so unangenehmen Verbürgerlichungstendenzen bei uns, die sich da zeigen, bei uns im Forum. Dann spuckt er halt mal im Eifer des Gefechts, meine Güte, der Carlos. Verglichen mit dem, was manche der Düsseldorfer Spieler da schon die ganze Saison abziehen ist das eher harmlos. Vielleicht hat er ja auch nur mal so vor sich hin ausgespuckt, voller Verachtung. Und dass der Herr Rösler sich nach dem Spiel wohl beschwerte, dass nur noch Erstligaschiedsrichter die Fortuna-Spiele pfeiffen … passt schon.

Vor dem Stadion nach dem Spiel plötzlich seltsame Geräusche aus dem Innenraum, Polizei rückt an, deren Hunde bellen, „Nazis raus!“-Rufe werden laut. Später wurde von Nazi-Angriff auf unseren Block getwittert, hier ein Augenzeugenbericht. Es kursieren zum Vorfall verschiedene Varianten. Im Forum stand gar, Ordner hätten ihre gelben Kutten ausgezogen und ihr wahres Gesicht gezeigt und wären entsprechend von der Polizei aus dem Verkehr gezogen worden.

Die meisten Ordner, die mir so über den Weg liefen, waren sehr freundlich und sehr entspannt – aber ein merkwürdiger Trupp aus böse guckenden Kolossen, der breitbeinig rempelnd durch unsere Leute stolzierte und gar keine sichtbare Funktion erfüllte, der war mir auch aufgefallen.

Trotzdem: Insgesamt fand ich die Fortuna-Crowd eigentlich sehr angenehm, sehr gastfreundlich und habe mich in dem Stadion wohl gefühlt. Ein bißchen sehr groß ist es.

Die Rückfahrt freilich in die Stadt hinein – wer an den letzten großen Abenteuern der Menschheit interessiert ist, sollte sich das mal antun. Allseits Stau und derart vollgepfropfte U-Bahnen, dass da nix Schlimmes passiert, das ist echt erstaunlich. Bin raus aus den Massen gehastet, dazu bedurfte es langen Laufens und freundlichen Smalltalks mit Fortuna-Familien, bis, endlich!, ein Taxi sich meiner erbarmte.

Ausklang mit Ring2 in der sehr netten Bar Konvex, wo es auch Astra und Jever vom Fass gab und ich sogar rauchen durfte. DAS ist Kultur!

Und trotz 0:0 hatte ich unsere Mannschaft gestern richtig lieb. Ich fand sie toll. Habe ihnen aus ganzem Herzen zugejubelt. Und war danach ganz schön heiser.

Wie die Fortuna sich in der ersten Liga halten wollen könnte, das wissen wohl nur die Götter von Altbier und Karneval … den Verein mag ich ja. Die Stadt auch. Die Mannschaft nicht.

13 Antworten zu “Wenn ich im Zug sitze und zu viel Zeit zum Bloggen habe, werden die Texte noch länger: Fortuna Düsseldorf – FC St. Pauli 0:0

  1. Toby April 3, 2012 um 9:58 pm

    Sehr schön, danke!

  2. momorulez April 3, 2012 um 10:10 pm

    Gern geschehen 🙂

  3. Pingback: Praktisch Parataktisch. | lichterkarussell

  4. Stephan April 4, 2012 um 7:04 pm

    Schön geschrieben, auch für einen Großstädter, wie mich 😉

  5. Stephan April 4, 2012 um 7:24 pm

    Eigentliche geniesse ich auch immer die Zugfahrten und lasse das Land an mir vorbei gleiten. Oft kommt man dann von einen stressigen Tag auch wieder runter! Entspannt irgendwie! Wobei zur Entspannung gehe ich lieber auf den Golfplatz 😉

  6. momorulez April 4, 2012 um 7:56 pm

    Ich gehe da normalerweise mit meinem Hund spazieren, das ist vermutlich so ähnlich 😉 …

  7. Nörgler April 4, 2012 um 8:57 pm

    Ich habe die 2. Halbzeit im TV gesehen, auf dem Kanal, der in der nächsten Spielzeit auch den FCK dann wieder zeigen wird.
    Die Daumen habe ich natürlich für St. Pauli gedrückt. Sie hätten gewinnen sollen und können, haben es sich durch die rote Karte dann aber kaputtgemacht. In der Nahaufnahme war zu sehen, dass das Spucken gezielt erfolgte. Der Schiedsrichter hatte keine andere Möglichkeit.

    Wenn der FCK, was nicht geschehen wird, die Relegation erreicht, und dort auf eine der 5 ersten Mannschaften der 2. Liga trifft, geht „die Region“ zweistellig unter. Wer gegen diese grottenschlechte Rautentruppe, die auf dem Platz nichts, aber auch wirklich garnichts gebacken kriegt, zuhause verliert, ist nicht erstligafähig. Beim FCK gibt es derzeit zwei Spieler, die dem Fan Freude machen: Tiffert und Torwart Sippel. Aber zwei Leute, die Fußball spielen können, reichen zum Klassenerhalt nicht aus.

    St. Pauli kann es schaffen! Ich drücke weiterhin die Daumen.

  8. momorulez April 4, 2012 um 9:09 pm

    Nörgler! Welcome back!

    Das Lichterkarussell hat ja schon so schön geschrieben, Carlos hätte halt so spucken sollen, dass der Schiri es nicht sieht 😀 – und die Heimniederlage gegen die Rauten, was haben wir geflucht! Das war wirklich schändlich. Lautern ist wohl wirklich nicht mehr zu retten.

    Wir hoffen ja alle auch noch irgendwie auf die Relegation gegen den HSV, das wäre zu schön – und so, wie die Fortuna gespielt hat, ist das durchaus drin. Das Derby der zweiten Mannschaften haben wir heute schon mal gewonnen, und den HSV in die zweite Liga schießen, das wäre sooooo schön …

    Edith:

    Hier der Gesang zum Thema 🙂

    „Wir hol’n den dritten Platz
    Schießen die Vorstadt ab
    Relegation
    Wir freu’n uns schon!“

  9. cut April 4, 2012 um 10:23 pm

    Sehr schön. Sage ich jetzt etwas verspätet auch noch. Ich war ja auch im Stadion. Hab das Spiel ganz ähnlich erlebt. Schätze, Fortuna wird sich kommende Saison nicht in der ersten Liga halten wollen können müssen. Oder so. Am Ende geht uns nun leider die Luft aus.

  10. momorulez April 4, 2012 um 10:54 pm

    An Dich musste ich im Stadion natürlich auch denken 😉 – dass ich fahren konnte, das hat sich allerdings erst so kurzfristig ergeben, dass ich da keine Kontaktversuche mehr gestartet habe.

    Und mir schien bei euch tatsächlich die Luft raus zu sein – war ja bei uns eine zeitlang auch so, aber das Spiel da bei euch hat mir zumindest noch mal Mut gemacht, auch wenn es dann ein 0:0 wurde. Hätte der Fortuna als Verein das sogar wirklich sehr gegönnt, nach all den Jahren in, glaube ich, ja noch tieferen Ligen als wir mal wieder Oberhaus-Luft zu schnuppern, und möglich ist es ja auch noch (Frankfurt z.B. gönne ich gar nix, Fürth schon). Aber eurer aktuellen Mannschaft dann doch nicht, man verzeihe mir.

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