Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Die Kirchen, die „Religionsfreiheit“ und die „christliche Tradition“

In den Augen mancher ist meine Art, Lieben und Begehren zu wollen, ja tatsächlich als solche „gegen die Religionsfreiheit“ gerichtet. Weil sie angeblich Kritik von etwas sei, was vermeintlich in der Bibel verurteilt würde.

Wieder andere begründen mit „Religionsfreiheit“ ihr Recht, Andere herab zu würdigen, zu entrechten und bekämpfen zu dürfen. So jüngst in den USA:

„Wie dieStandard.at berichtet, fürchten die religiösen Einrichtungen, dass durch die Ausweitung des Ehebegriffs, religiöse Einrichtungen genötigt werden könnten, gleichgeschlechtliche Beziehungen als moralisch gleichwert mit der traditionellen Ehe zwischen Mann und Frau zu betrachten. Das würde zu Konflikten zwischen der Glaubensgemeinschaft und dem Staat führen.“

Die implizite Tragikomik dieser Ansätze besteht ja darin, dass es wohl keine anderes Institutionengefüge gibt, das von Anbeginn an so nachhhaltig wirksam Religionsfreiheit bekämpft hat wie die Kirchen selbst –

ja, der ganze Konstitutionsprozess zwischen dem zweiten und dem fünften Jahrhundert ist nichts anderes als ein Kampf gegen Religionsfreiheit.

Dass die Bibel sich so zusammen setzt, wie sie nunmehr gedruckt wird, ist Ergebnis des Widerstandes gegen die Religionsfreiheit, die Einführung der Katholischen Kirche als römischer Staatskirche ist die Institutionalisierung eines Kampfes gegen die Religionsfreiheit mit schlimmen Folgen, der 30jährige Krieg war ein Krieg gegen die Religionsfreiheiten – und noch der Entzug der Lehrbefugnis für Heinz Küng wie die Umwidmung der Professur von Gerd Lüdemann sind offenkundig gegen die Religionsfreiheit gerichtet. Eben jene INNERHALB einer Religion.

Mag auch die Reformation eine Vielzahl protestantischer Sekten hervor gebracht haben – den Kanonisierungsprozess haben sie nur in Kleinigkeiten revidiert. Marcioniten, Valentianer, die sethiansche Gnosis, Arianer, alle wurden platt gemacht oder aber in angepasster und redigierter Form vermutlich geklaut (so die Paulus-Briefe) und durch die Apostelgeschichte (laut Uta Ranke-Heinemann ein Märchen) entschärft.

Dass viele der gemeuchelten, unterdrückten und verbrannten Ansätze sich einem theologischen Antijudaismus verdanken, der sich indirekt aus hellenistisch-römischen Quellen speiste (u.a. Platon): Ja, ist so. Hat aber auch den christlichen Antijudaismus nicht verhindert, der sich über die Jahrtausende immer wieder wütend und zerstörerisch die Bahn brach, dass die Rückbindung an das Alte Testament gesucht wurde.

Zum Klassikerthema „Homosexualität und Christentum“ ist in diesem Zusammenhang z.B. das „Judas-Evangelium“ ergänzend interessant, von Irenäus von Lyon bekämpft (falls er das gleiche meinte wie jenes, das dann gefunden wurde) – grob gesagt vertritt es die These, dass die zwölf Apostel, also die Jünger Jesu, ohne es zu wissen einen Demiurgen-Dämon anbeten würden, der implizit zugleich mit dem jüdischen Gott identifiziert wird.

„So what does the Gospel of Judas really say? It says that Judas is a specific demon called the “Thirteenth.” In certain Gnostic traditions, this is the given name of the king of demons — an entity known as Ialdabaoth who lives in the 13th realm above the earth. Judas is his human alter ego, his undercover agent in the world. These Gnostics equated Ialdabaoth with the Hebrew Yahweh, whom they saw as a jealous and wrathful deity and an opponent of the supreme God whom Jesus came to earth to reveal.

Whoever wrote the Gospel of Judas was a harsh critic of mainstream Christianity and its rituals. Because Judas is a demon working for Ialdabaoth, the author believed, when Judas sacrifices Jesus he does so to the demons, not to the supreme God. This mocks mainstream Christians’ belief in the atoning value of Jesus’ death and in the effectiveness of the Eucharist.“

Ialdabaoth habe – so sah auch Marcion das, nur dass er von JHWE ausging, nicht von diesem Mega-Dämon – eine Fehlschöpfung hervor gebracht. Das wahre, geistige, nicht mit Materie identifizierbare, geschlechtslose Göttliche hingegen würde sich ganz woanders finden lassen. Gnostiker zielten tatsächlich auf die Überwindung der Geschlechterdualität, wohl einer der Gründe, warum der Papst da so gegen anwettert.

Indem nun zudem noch die Kreuzigung als Erlösung und Befreiung von den Sünden gefeiert würde, ginge man erst recht dem Dämon-Demiurgen auf den Leim, dieser habe nämlich Judas zum Verrat angestiftet. Man würde so eine Tat des Bösen vergötzen.

Das ist nicht nur zur Erforschung von Tiefenschichten des christlichen Antisemitismus ganz erhellend – hier die der schnöden Materie Verfallenen, da die durchgeistigt Gütigen. Es gab wohl, so die Mythen, Gnostiker, die mit Vertretern des gleichen Geschlechts schliefen, UM die Kette der Fortpflanzung zu durchbrechen, also als Resultat ihrer tief sitzenden Leibfeindlichkeit, auch ein historisches Kuriosum.

Das Judas-Evangelium ist auch erhellend, weil es eine Polemik gegen die Positivbewertung des Martyriums darstellt, wie es sich im Frühchristentum fand – schiebt man ja heute gerne Muslimen in die Schuhe, diese Sehnsucht nach dem Martyrium, und vergisst dabei, mal an Kreuz zu gucken oder die ganzen Darstellungen all der gemarterten Heiligen zu betrachten.

Der Autor des Judas-Evangeliums scheint das mit Wut betrachtet zu haben, so Elaine Pagels, denn es gab keineswegs systematisch, aber punktuell Christenverfolgungen, und die auch noch gut zu finden, das mißfiel ihm wohl. Als verfolgte Unschuld gebährden die sich ja auch heute gerne noch.

Interessant ist, dass der Autor des Judas-Evangeliums den dem falschen Gott verfallenen zwölf Apostel unterstellt, sie seien Männer gewesen, die mit Männern schliefen, die Kinder opferten, ja, dass sie überhaupt den Opferkult nicht hinter sich gelassen hätten und in ihrer Anbetung des Gekreuzigten eben das gute, alte Menschenopfer feierten.

Die Unterstellung des Ritualmordes an Kindern hat sich im Antijudaismus tradiert, ebenso in der Identifizierung von „Homosexualität“ und Pädophilie. Der mann-männliche Geschlechtsverkehr hingegen ist der Klassiker, um das Heidentum, also nicht etwa Germanen oder Friesen, sondern Griechen und Römer, abzuwatschen. So tat das jüngst auch Newt Gingrich: Homo-Ehe hieße Heidentum.

Mal ab davon, dass dieses Heidentum immerhin Platon, Aristoteles, Pythagoras, Homer, Sophokles usw. hervor gebracht hat und ohne die beiden erstgenannten der antijudaistische Hetzer Augustinus, der vom „Gottesstaat“ schwärmte, und Thomas von Aquin einigermaßen dünn daher philosophiert hätten – wo bleibt da nun die Religionsfreiheit? Wenn man doch Heide sein möchte, wieso will Herr Gingrich das unterbinden?

SIE sind es doch, die immer schon jegliche Religionsfreheit im Keim erstickten:

Das so genannte erste Konzil von Konstantinopel, das als das zweite ökumenische Konzil gilt, fand 381 unter der Herrschaft des Kaisers Theodosius I. statt, welcher im Inneren das Christentum zur Staatsreligion erhob und Gesetze gegen das Heidentum und insbesondere gegen christlicheHäresien erließ. De facto handelte es sich eigentlich um eine Synode der oströmischen Bischöfe, der Bischof von Rom war nicht geladen und hatte auch keine Legaten entsandt. Dennoch wurde die Durchsetzung der Trinitätslehre fundamental positioniert und dabei die endgültige Form des Nicänisch-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnisses festgesetzt. Es nahmen insgesamt 150 Bischöfe teil.

Es folgte das düstere Mittelalter. So nach und nach:

„Theodosius, der zu Beginn seiner Herrschaft nicht gezögert hatte, seinen toten Vater als divus unter die Götter erheben zu lassen,[14] ergriff erst in seinen letzten Regierungsjahren – offenkundig im Zusammenhang mit der Usurpation des Eugenius – energisch Maßnahmen gegen das Heidentum, das er bis dahin toleriert hatte; so waren weiterhin heidnische Beamte und Militärs beschäftigt worden (und sollten es auch weiterhin sein). 391/92 verbot er jedoch schließlich die heidnischen Kulte und ihre Ausübung. Dies war, wie gesagt, vermutlich eine begrenzte Aktion, die sich wohl ganz konkret gegen die großteils altgläubigen Anhänger des Eugenius richten sollte. 393 wurden auch die Olympischen Spiele verboten, doch erst Theodosius II. setzte ihnen mit der Verbrennung des Zeustempels wirklich ein Ende (obwohl sie noch bis ins 6. Jahrhundert heimlich und in geringerem Umfang stattgefunden haben sollen).

Ob die entsprechenden Erlasse des Kaisers, die wohl in einen begrenzten zeitlichen, politischen und lokalen Zusammenhang gehörten, wirklich wörtlich zu nehmen sind, wird von der Forschung inzwischen aber bezweifelt: Bemerkenswerterweise findet sich weder bei christlichen noch bei heidnischen Autoren des fünften Jahrhunderts ein Hinweis auf ein faktisch wirksames Verbot der paganen Kulte. Wenn die kaiserlichen Gesetze also reichsweit gelten sollten, so wurden sie offenbar weder wahrgenommen noch durchgesetzt. Heute sind daher viele Forscher der Meinung, erst Kaiser Justinian I. sei (150 Jahre nach Theodosius) wirklich entschlossen und tatkräftig gegen die letzten Altgläubigen im Imperium vorgegangen; erst dieser ließ die letzten offiziell geduldeten Tempel schließen.“

So weit zur „christlichen Tradition“.

Die konsequent ignoriert, dass sich der Jünger, den Jesus liebte, im Johannes-Evangelium so zärtlich an dessen Brust kuschelte, auf dass Jesus in der zweiten Apocalypse des Jakobus noch darüber hinaus geht. Erst seit den Funden von Nag Hammadi ist ja bekannt, wie vielfältig im frühen Christentum gedacht wurde.

Da können sich ja mal jene durchwühlen, die von der „christlichen Tradition“ quatschen. Diese „christliche Tradition“ ist im theologisch außerordentlich unbefleckten Alltagsbewusstsein einfach die simpelste und bequemste Form, die klassischen Initiationsriten noch irgendwie hübsch und heilig feiern zu können: Taufe nach der Geburt, erwachsen werden (Konfirmation und was es da sonst noch so gibt), Hochzeit, Beerdigung.

Es ist ja auch kein Zufall, dass z.B. der Papst sich gar nicht auf die Bibel, sondern einen verkappten Biologismus und somit auch Szientismus, als „Naturrecht“ getarnt, beruft, wenn er seine primitive Schöpfungslehre als explizit politisches Christentum verkündet. Der weiß ja um all die Kanonisierungsfeldzüge und somit auch darum, mit viel Willkür da das Denken ausgetrieben wurde, wie es von Anbeginn an dazu diente, eine Kirche als Institution mit Macht zu versehen und immanent zu stabilsieren, zunächst tatsächlich gegen äußere Feinde. Um sie dann auch noch als „Leib Christi“ zu behaupten.

Nicht minder blöd und faul die wörtliche Bibel-Exegese der Evangelikalen. Die reagieren doch nur so allergisch auf Andersdenkende und somit auch Andersgläubige, weil sie insgeheim wissen, wie brüchig das Fundament ist, das sie zum Fundamentalismus wandeln.

Wenn man dann noch liest, dass ggf. die Jesus-Figur eine römische Erfindung war, die dazu diente, jüdischem Widerstand gegen imperiale Römer das Wasser abzugraben, indem man Kämpfern gegen die Besatzung, die Jerusalem und den Tempel zerstörte, eine „… dann halte ihnen die andere Wange hin!“-Philosophie verpasste, wird die Skepsis gegenüber diesen „Wortes Gottes“ noch verstärkt. Der Talmud weiß ja nicht zufällig so selbstbewusst Jesus in Abwehr als Zauberer und Magier zu verunglimpfen.

Die Evangelien seien im Umfeld eben jener ersten Quelle entstanden, die den historischen Jesus überhaupt erwähnt: Flavius Josephus‘ Schrift über jüdische Altertümer – es ist schon verblüffend, wie Atwill die Beschreibungen der „jüdischen Kriege“ durch Flavius Josephus mit dem Aufbau der Evangelien vergleicht und lauter Entsprechungen findet. Diese kriege fanden aber um die 35 Jahre nach dem für die Kreuzigung behaupteten Zeitpunkt statt.

Dass ganze Passagen parodistisch aus dem Alten Testament da zusammen geklaubt wurden und z.B. in der „Bergpredigt“ kompiliert, das ist auch Benedikt bekannt – in Atwills Buch zeigt sich auf einmal ein mutmaßlicher strategischer Zweck, der derart hinterhältig ist, dass einem die fast schon leid tun, die darauf ihren Glauben gründeten.

Klar, bewiesen ist auch da nix, und wird wohl auch nie. Es ist nur verblüffend, dass ALLE Quellen, die den „historischen Jesus“ erwähnen, NACH Flavius Josephus geschrieben wurden, geht man davon aus, dass jener Chrestus, dessen Anhänger unter Nero in Rom für Unruhe sorgten, auch sonstwer gewesen sein kann. „Quo Vadis“ zu Trotze.

Wobei man ja gar nicht an der Symbolik des Messiahs als spiritueller Personifizierung von etwas ganz Anderem, Göttlichen zweifeln muss, wenn man das nicht möchte, selbst wenn die kanonisierten Evangelien psychologische Kriegsführung Roms waren. Die Gnosis vor „Jesu Geburt“ kam in ihren Christus-Vorstellungen auch ohne historische Realität aus.

Wogegen man freilich sich wehren muss, ist, dass irgendwelche politischen Institutionen wie die Kirchen diese hin- und her gedrehten Schriften unbekannten Ursprungs missbrauchen, um andere am Leben und ihrer Form des Glaubens oder auch Nicht-Glaubens zu hindern. Es gibt keinen Grund für ihre vermeintliche Autorität.

Was niemanden daran hindern sollte, unterm Weihnachtsbaum „Stille Nacht“ zu singen …

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40 Antworten zu “Die Kirchen, die „Religionsfreiheit“ und die „christliche Tradition“

  1. Loellie März 13, 2012 um 10:36 pm

    Praktisch sieht das dann so aus:

    Bei mir gehn ja mittlerweile sämtliche Alarmglocken los, wenn sich irgendwelche Läden irgendwas mit Children oder Kinder nennen, dass es so schlimm ist, hat mich dann doch erstaunt. Ich mein, der Umstand, dass der Trailer zu Kony2012 wie ein Worldvision-Werbespot rüberkommt hat zwar wie Faust aufs Auge gepasst, aber ich hätte mich ja auch mal irren können.
    Jetzt haben es die weissen Missionare dann endlich geschaft, dass ihnen das Militär der USA die leidige afrikanisch-bibelfundamentalistische Konkurenz vom Halse schaft.
    Ekelhaft!

    Werkzeuge Gottes:

  2. momorulez März 14, 2012 um 12:16 am

    Hierzu ist auch der wikipedia-Eintrag, der Passus „Kritik“, höchst informativ:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kony_2012

    Irgendwo las ich auch gerade, dass in Uganda mal wieder irgendwelche neuen Rohstoffvorkommen entdeckt worden seien.

    Der Eintrag oben war für mich irgendwie doch noch mal wichtig, weil ich sozusagen für mich noch mal wissen musste, wie bar jeder Grundlage dieses katholische und evangelikale Geschwätz auch in theologisch-spiritueller Hinsicht ist, das einem ja auch zeitlebens um die Ohren fliegt und Spuren hinterlässt, wo man geht und steht. Bei mir sitzt das tiefer, als ich dachte. Das war mal wieder ein Stück Befreiung, die ganzen Bücher zu lesen. Und es sind ja gerade selbst durchaus gläubige Autoren wie Detering und Pagels, die da Perspektiven eröffnen, die diesem ganzen militanten, hochaggressiven Scheiß, der schon Inquisition, Hexenverbrennung, Kreuzzüge und Kolonialismus befeuerte, das Wasser abgraben.

    Ob nun „wiedergeborene Christen“, die mit irgendwelchen Erweckungserlebnissen ihren Alkoholismus bekämpften, um dann Achsen des Bösen zu imaginieren, evangelikale Hassprediger oder die Katholische Kirche als Organisation, nicht die individuell Gläubigen, das sind alles rein und ausschließlich politische Organisationen, die mit Spiritualität oder Gottesvorstellungen einen Scheißdreck zu tun haben. Geht gerade aus dem Thomas-Evangelium hervor, dem einzigen, das sozusagen ein wenig quer steht zu den obigen Thesen 😉 … denen Atwills zumindest.

    Nicht, dass ich das nicht schon mit 17 im Kopf wusste, aber irgendwie musste ich es mir noch mal bestätigen und erarbeiten 🙂 … und ja, auch in solchen Feldzügen bestätigt sich das.

  3. flummi März 14, 2012 um 2:59 pm

    an me myself an I have postet the rap news no 12 with our last breath before gefadder death will have killed us soflty with his voice of authority in liberty and dignity amen.

  4. flummi März 14, 2012 um 3:03 pm

    and soul sista sineád does not recevie my mails no more

  5. flummi März 14, 2012 um 3:14 pm

    guckst du auch hier

    Flächendeckende „Landschaftspflege“

    MTU liefert Motoren für chinesische Panzer, israelische Panzer und indische Kriegsschiffe. In Friedrichshafen sponsert MTU ein katholisches Kinder-Sommerferienlager „Aktion Ferienspiele“ (AFS) auf dem Gelände „Weilermühle“ an der Rotach. Hier ein Foto vom 24.08.2011.
    http://www.waffenvombodensee.com/die-rolle-der-parteien-der-kirche-der-presse-/sponsoring/

  6. momorulez März 14, 2012 um 4:06 pm

    Ah, Danke für all die Links! Für die gerappte News-Show reicht mein Englisch leider mal wieder nicht aus 😦 ….

  7. Loellie März 14, 2012 um 4:44 pm

    Direkt auf Youtube kannst du entweder Untertitel aktivieren und oder das Transkipt mitlesen. Untertitel gibts im Videofenster wenn du auf „cc“ klickst und das interaktive Transkript ist der Knopf rechts aussen neben dem mit dem Fähnchen.

  8. momorulez März 14, 2012 um 4:50 pm

    Oh … man merkt immer wieder, dass ich noch aus den Zeiten vor dem Internetzeitalter übrig geblieben bin 😉 …

  9. Loellie März 14, 2012 um 5:08 pm

    Na, wenigstens hast du nichts mit Medien zu tun 😆

  10. momorulez März 14, 2012 um 5:13 pm

    Manchmal befrage ich welche, wenn ich zu meinen Ahnen oder Schutzengeln Kontakt aufnehmen möchte 😉 …

  11. ziggev März 14, 2012 um 5:36 pm

    Verständnisfrage:

    „Der Tanach weiß ja nicht zufällig so selbstbewusst Jesus in Abwehr als Zauberer und Magier zu verunglimpfen.“

    Wie soll das gehen, wenn der Tanach „um das Jahr 100 v. Chr“ (Wiki) entstanden sein soll ?

  12. momorulez März 14, 2012 um 5:51 pm

    Ich meine diese fortlaufenden Kommentare, war es der Talmud? Dann habe ich das wohl verwechselt 😉 – bei den Kanonisierungsfragen der jüdischen Schriften kenne ich mich nur bruchstückhaft aus, was auch immer heißt, dass „antijudaistisch“ immer schon die Interpretation von gnostischer und christlicher Seite meint, nicht die Bezugnahme auf tatsächliches, jüdisches Schriftgut.

    Ich meine, ich hätte das gemeint:

    „Die Gemara war zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert abgeschlossen. Anders als die einheitliche Mischna weichen die Fassungen der Gemara in der babylonischen und der palästinischen Talmudausgabe voneinander ab.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Talmud

    Vielleicht aber auch noch andere Kommentarwerke, die sich rund um die heiligen Schriften rankten. Die halt auch immer angeführt werden, um die historische Existenz Jesus zu belegen, die aber genau so gut sich einfach auf die kursierenden Evangelien und Spruchsammlungen bezogen haben können. Schlage ich noch mal nach.

    Quelle ist:

    http://www.amazon.de/Die-Un-Heilige-Schrift-ebook/dp/B00753KRTE/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1331743796&sr=1-1

    Der Herr setzt Jesu historisch-tatsächliche Existenz übrigens voraus und nimmt sie als gegeben hin.

  13. ziggev März 14, 2012 um 6:08 pm

    hab mir schon etwas in der Richtung gedacht, war nur nicht klar.

    auch mal in den Video oben reingehört und -gelesen, „join the ‚Missionary Industrial Kkomplex!'“ (obwohl meine Vorfahren ja Missionare in Afrika waren, diesmal aber bestimmt nicht nicht die Bösen, sondern eher von den Buren bekämpft.)

  14. ziggev März 14, 2012 um 6:12 pm

    … ich meine, finde ich ganz wunderbar !

  15. momorulez März 14, 2012 um 8:34 pm

    Es ist natürlich der Talmud, ändere ich noch im Text. Man vergebe mir. Da versuche ich mich manchmal auch ran zu robben, das scheint mir nur immer viel komplizierter als im Falle des Christentums, trotz Integration des Alten Testaments. Weil die ganze sich um dessen Schriften rankende Schriftkultur wie auch Mystik mir viel diskussionsfreudiger erscheint, trotzdem Formen der Orthodoxie Leute wie mich ja auch nicht mögen. Und es ist kaum möglich, sich da durch all die auch von der Gnosis gestreuten Antijudaismen erst mal hindurch zu kämpfen – hier der strafende, rachsüchtige Gott, da der liebende, hier der des Gesetzes, da der des Glaubens, hier die Verdammung, da die Erlösung, implizit wurde einem das ja auch eingetrichtert. Dieser ganze Hype um die Bergpredigt z.B., der in der Friedensbewegung der frühen 80er gemacht wurde, Sölle, Franz Alt, in der ja die u.a. Aufnahme und zugleich Überschreitung hin zum Achsogütigen vollzogen wurde in Relation zum Alten Testament, da verstehe ich Broder schon, dass er dagegen so polemisierte. Weil sich da all die Bigotterie verbirgt, die milde und fromm lächelnd zur Hexenverbrennung schreitet. Ist ja nur gut gemeint.

  16. flummi März 16, 2012 um 1:37 am

    So, ich bin jetzt auch bei flatter gesperrt, weil ich mir erlaubt habe auszusprechen, dass es Menschen gibt die sich unter dem Heiligen Geist nichts religiöses sondern einen Geist der internationalen Soidarität und kommunaler Zusammenarbeit vorstellen

    zudem hatte ich noch diesen link hier geposetet

    http://www.demokratie-statt-fiskalpakt.org/

    und ab sofort als ätzende Missionarin aus der solidarischen netzkommunity 2er blogs verbannt worden nämlich meiner beiden lieblingsblogs rote schuhe und feynsinn

    bei klaus baum kann ich seit heute nicht mehr kommentieren, die technik meint ich müsse mich zuerst unter meine mailadresse bei wordpress einloggen, bislang war das nie der fall. ich habs ihm schon gemailt weiss aber nicht ob die mail ankommt

    dir lieber momo trage ich das hier in meiner unsäglichen traurigkeit zu

    gute nacht

    ps. hier kann ich auch nicht mehr kommentieren muss mich zuerst auf wordpress anmelden u. dort meine daten eintragen

  17. momorulez März 16, 2012 um 9:21 am

    Flatter kenne ich gar nicht 😦 … aber warum sperrt Dich denn Feynsinn? Und der „heilige Geist“, der in vielen vor-katholischen Vorstellungen die weibliche Ergänzung zum „Vater“ ist, warum soll man den nicht als Solidarität verstehen und das „Heilige“ als eine Form des Respekts?

    Das mit dem weiblichen, heiligen Geist finde ich ganz spannend – im Hebräischen ist das wohl eh so. Und auch, wenn dann, profan verstanden, bei der Trinität ziemlich plump „Vater-Mutter-Kind“ bei raus kommt, steht das so herrlich quer zu der bis heute populären Vorstellung „Frau – Natur – Fleisch – empfangend“, „Mann – Geist – schöpferisch – Geschichte -Kultur“, dass es schon deshalb erwähnt werden muss 🙂 …

    Sehr guter Link!!!

    Edith: Ah, Flatter, Autor bei Feynsinn! Kenne ich doch!

  18. flummi März 16, 2012 um 10:33 am

    mir gehts ja überhaupt nicht um religion noch nicht mal um spirituelles, ich würde diese themen auch gar nicht öffentlich behandeln wollen, wenn es mir nicht genau um das ginge was gerade passiert ist: huhuhu, die da hat heiliger geist gesagt, die muss gesperrt werden, ausgestoßen aus dem reich der überheblichen. oder huhuhu, die da ist voll die psycho, mit der wollen wir nix zu tun haben. immer die gleiche scheiße, die leute merken noch nichtmal wie kleingeistig spießig und diskriminierend sie jeden tag unterwegs sind, während sie sich gemeinsam die köpfe zerbrechen wie sie die dummen michels da draußen erreichen könnenen, u. ob überhaupt irgendjemanden der dummen zur einsicht und weisheit bekehrbar sei, aber ne, wer auf diese ganze verlogene scheiße hinweist, missioniert.

    mein scheiß experiment bringt mir genau die ergebnisse vor denen ich mich gefürchtet habe.
    sei lieb sei nett, sei still und stumm, sprich nur wenn du gefragt wirst und wenn du was zu sagen hast, dann sag es so dass es alle cool finden, trumph auf mit worten, beeindrucke durch deinen aufgeklärten zeitgeist, bleib immer vage, sei nie authentisch oder schwach, sei hart nicht weich und immer spritzig und überlegen.

    und wenn tibeter in umerziehungslagern ihre teufliche religion ausgetrieben wird, dann ist das ganz sicher auch ein akt der aufklärung

  19. momorulez März 16, 2012 um 11:18 am

    Ja. Ist so.

    Die ehemaligen Stammleser hier denken bestimmt auch, in spönne vollkommen, mich in solche Themen zu versenken 😀 – aber zum einen geht Mann mit Männern anders rum, und zum anderen ist das ja selbst der magische Kreis des Zauberers, in dem sie sich bewegen, das Umschlagen von Aufklärung in Mythologie, dass sie selbst da vollziehen.

    Solche Sachen wie „Heiligkeit“ usw. sind einfach historisch wie gegenwärtig eine zu wichtige Kraft in Gesellschaften, als dass man sie mal eben so ausklammern könnte. Gerade bei allen narrativen Formen, aber auch in Bereichen der Ästhetik, in der Bilder eine Rolle spielen. Es gibt so eine Tendenz, die Welt davon bereinigen zu wollen, was aber eh nicht klappt. Deshalb ist es doch besser, sich damit zu beschäftigen. Weil ansonsten Leute wie der Papst hinten rum wieder mächtiger werden – der gefällt sich ja als Kritiker der halbierten Vernunft und entnimmt da viel der Kritischen Theorie wie auch als Kapitalismuskritiker, macht das aber anhand von Parametern, die wahlweise gekünstelt oder reaktionär sind. Das einfach zu ignorieren, das klappt nicht, das ist zu wirkungsmächtig im „westlichen“ Selbstverständnis, das sich der „Barbarei“ entgegen stellt. Auch das Ökologie-Thema haben die annektiert, was mir ziemlich auf die Nerven geht. Und da muss man dann einfach hin gucken, was hinter dem steckt, dass das funktioniert, und da ist es mit „Opium fürs Volk“ nicht getan.

    Passt gerade wie das Kreuz zum Inquisitor:

    http://rhizom.blogsport.eu/2012/03/16/der-weise-mann-als-festung/

  20. flummi März 16, 2012 um 11:51 am

    ach ja Mann geht mit Männern anders um: Wenn Klaus Baum, den ich sehr liebe, zu differenzierterer Auseinandersetzung mit dererlei Themen anregt, heisst es“ Es ist mir klar dass Du als Intelektueller das differenziert betrachten willst“ – heisst es meint hab ich genauso gelesen. Für mich das jetzt ein wichtiger Prozess anyway. Mein Doc hat mir ja grade Antidepripillen verschrieben, die mir aber gar nicht gut tun, er aber meint ich müsse sie trotzdem weiternehmen. Nun bin ich am überlegen wie lange ich das noch mache ob ich die Woche noch durchstehe oder gleich Schluss mache, oder ob ich solange weiter mache bis er mich dann auf die ADHS Droge setzt, um auch die mal ausprobiert zu haben.

    Postitiv an dem Experiment für mich ist, dass die Drogen keinerlei Einfluss auf meinen (nervigen) heiligen Geist haben, noch auf meine Gefühlswelt. Die ersten Tage konnte ich die Augen kaum offen halten, jetzt kann ich schon wieder gar nicht mehr pennen. Meine körperliche Erschöpfung ist nach wie vor dieselbe. Ich merke zwar wie die Pillen auf Gefühl wie Schmerz u. Trauer einwirken u. diese versuchen zu betäuben, jedoch empfinde ich diesen Eingriff als derart künstlich mich mir selbst entremdend, dass sich alles in mir dagegen sträubt und ich zeitweise kurz vor einem Herzkollaps stehe.

  21. flummi März 16, 2012 um 12:00 pm

    BTW
    es tut sehr gut mit dir zu reden! Wirklich sehr schön das hier alles.

  22. momorulez März 16, 2012 um 12:04 pm

    Freue mich ja auch, dass Du da bist!

    Diese Pillen, da weiß ich ja auch immer nicht, was ich davon halten soll und kann das auch gar nicht beurteilen können, weil ich ja nicht weiß, wie schlimm das ist, was man damit weg drückt … die Leute, die ich traf, die so was schlucken sollten, haben sich ganz komisch dadurch verändert. Das mit dem selbstentfremdend kann ich mir so zumindest irgendwie vorstellen. Aber wie gesagt, ich habe ja keine Ahnung, wie es ohne ist.

  23. flummi März 16, 2012 um 12:10 pm

    ohne ist es vollkommen o.k für mich. wie das bei anderen ist, weiss ich nicht. ich muss nur irgendwie wieder zu kräften kommen, ich hab den totalen zusammenbruch erlitten und bin seit oktober invalide. die pillen helfen mir aber nicht. ich brauche zeit.

  24. flummi März 16, 2012 um 12:15 pm

    aktuell fühle ich mich als hätte mir jemand schlechtes koks in den tee gekippt. das muss man sich mal vorstellen, ich hab schon mit anfang 20 meine drogenkarriere beendet, hab nichts ausgelassen und jetzt werde ich von amts wegen dazu genötigt eine auf Junkie zu machen

  25. Loellie März 17, 2012 um 1:44 pm

    Manchmal soll ein Lachkrampf ja auch helfen

    http://www.huffingtonpost.com/2012/03/16/jason-russell-arrested-invisible-children-kony_n_1354455.html?ref=mostpopular

    und dafür hab ich mir da oben schwulenfeindliche Pöbeleien verkniffen

  26. momorulez März 17, 2012 um 4:45 pm

    Hatte ich bei queer.de auch gelesen 😀 – auch, dass der Heini natürlich mit genau jenen evangelikalen Dämonen-Anhängern zusammen am Kreuze hängt, die die „Todesstrafe für Schwule“-Kampagnen betreiben. Da musste er dann wohl Druck ablassen 🙂 – aber wieso schwulenfeindliche Pöbeleien?

  27. Loellie März 17, 2012 um 5:38 pm

    Hast du das Video ganz oben nicht angeklickt? Russekl und sein Kumpel von den Jesusrebellen sind doch sowas von stockschwul.
    Und das alles weil er fürs TV kein „musical theater“ inszenieren durfte … und dann noch die ganzen Sandwich-Witzeleien am Anfang …

    Eine erhebliche Quellensammlung zu Invisible Children und der National Christian Foundation gibts auf Alternet

    http://www.alternet.org/newsandviews/article/847062/invisible_children_funded_by_antigay,_creationist_christian_right/

    Die Liberty University ist BTW der Laden von Jerry Falwell.

    Und das Sahnehäubchen
    “ … TMZ has this statement from Invisible Children CEO Ben Keesey, saying Russell “was unfortunately hospitalized yesterday suffering from exhaustion, dehydration, and malnutrition” … “
    Vor allen Dingen ist es unglaublich in wievielen Kommentaren der plötzlich als „typical liberal“ bezeichnet wird.

  28. momorulez März 17, 2012 um 6:33 pm

    Habe ich tatsächlich nicht angeklickt 😦 – bin ja meistens auf dem iPad unterwegs im Netz, und da nervt das irgendwie.

    „Lieber ’ne Gruppe in der Kritik als Lutschertum und Homofick“ war heute auf einem großen Banner in der Fankurve von Borussia Dortmund zu lesen. Grund genug, denen die Meisterschaft abzuerkennen.

    Und beim bei Amazon stöbern entdeckte ich ein Buch von Jörg Schönbohm, dem CDU-Rechtsaußen aus Berlin/Brandenburg, das beim Sich-Aufregen über „Political Correctness“ exakt die Diskurs-Muster verwendet, die teils Netbitch und Che, durchgängig Hartmut verwenden. Arme Unschuldslämmer.

    Danke für die Links!

  29. flummi März 17, 2012 um 8:12 pm

    @ Loelli

    ich sachs doch, diese Psychos! ARGHHHH! 😛

    und dank auch von mir 4 da link!

    PS. es kostet mich mittlerweile extreme mühe hier zu kommentieren. Wie gesagt musste ich mich erstmal mit meinen Daten auf WordPress einloggen, ansonsten darf ich nicht sprechen. Heute meldete mir die Technik, dass es hier irrsinnig gefährrrrlich für mich wäre, zu posten. Da World is A Madhouse. And I refuse its Medication

    HUGS from
    Flummi

  30. flummi März 17, 2012 um 8:22 pm

    BTW

    der Schwabenthriller hier ist zu empfehlen. Herrlich – da klingelt die NSA beim Wisschenschaflter und der freut sich wie Bolle weil er denkt die NASA hätte endlich sein Talent aufgespürt!

    http://gruenegummizelle.blogspot.de/2012/03/bombenbrut-neuer-bodenseekrimi.html

    „Johnny Miller weiss was zu tun ist, das Stichwort „Strahlenwaffe“ hatte den Alarm ausgelöst und als dann noch heraus kam, wer die beiden Gesprächsteilnehmer waren, beginnt der Apparat des 40.000 Mann Heeres des Auslandsgeheimdienstes der USAzu arbeiten.Noch in der gleichen Nacht fahren die NSA-Agenten vom europäischen Hauptquartier derEucom in Stuttgart an den Bodensee“ (….) Die beiden Männer stellen sich vor: „We are from the En-S-Ai“ sagen sie. Herbert Stengeles Augen beginnen zu strahlen, erfreut wiederholt er: En -S-Ai-S -Ai you are welcome!“

  31. flummi März 17, 2012 um 8:48 pm

    @ Loelli

    das oben von dir gepostete video konnte ich mir übrigens nicht länger als 2 min. geben, mir wurde speiübel bei den typen. allerdings nicht weil die viell. stockschwul sind, das wäre mir zieml. schnuppe 😉

  32. flummi März 17, 2012 um 11:16 pm

    so jetzt häng ich dir, lieber mo, auch noch meinen pillentagebuchabschlussbericht hier rein

    http://gruenegummizelle.blogspot.de/2012/03/pillentagebuch-3-und-erstmal-ende.html

    worin ich auch auf diese ganze perverse hartz Iv maschinerie bezug nehme u. den ganzen stress, der mich letztlich so dermaßen demoliert hat und einen ganz erheblichen Anteil dazu beigetragen hat, dass ich heute so scheiße drauf bin.

    aber es wird wieder.

    thx.

  33. momorulez März 18, 2012 um 12:40 am

    Danke für den Link! Lese ich morgen in Ruhe!

    Und, so bescheuert sich das jetzt auch liest – nach allem, was ich weiß, mir zurecht telefoniert (tatsächlich mit einem Pharmaforscher, den ich zufällig kenne, in einem beruflichen Recherchezusammenhang) und gelesen habe, muss man vorsichtig sein, das Zeug sehr plötzlich abzusetzen, und sollte lieber die Dosis langsam und allmählich reduzieren bis zum Garnichmehr, wenn man da keinen Bock mehr drauf hat.

    Du wirst all das viel besser wissen als ich, ich musste es jetzt eher für mich kurz los werden und geschrieben haben 🙂 …

  34. flummi März 18, 2012 um 12:57 am

    ja aber ich hab da zeug ja nu noch nicht lange eingenommen, von daher ist das denke ich o.k so. gestern musste ich 3 hammer schmerztabletten einwerfen u. hab da dann die psychos schon weggelassen. jetzt erst allmälich lässt deren wirkung langsam nach. der doc wird garantiert auch wieder schimpfen, aber so ist das eben. soll er schimpfen ich werds ihm erkläfen. fühl mich grade erstmals wieder richtig gut.

    ps in dem bodenseekrimi „Bombenbrut“ gehts im übrigen auch um unsere daten bei den krankenkassen bzw. was mit denen so alles angestellt wird. u. wie es dazu kommt, dass die zb. auf rechnern in vietnam „bearbeitet“ werden…

  35. momorulez März 18, 2012 um 1:06 am

    Bei den Serotinin-Wiederaufnahmehemmern, auch bei Prozac, Ritalin und solchem Kram soll man lieber aufpassen, beim Absetzen, meine ich gelesen zu haben.

    Zum Rest morgen mehr! Schlaf gut!

  36. flummi März 18, 2012 um 1:29 pm

    Moin, heute auch thema auf wiesaussieht.de
    http://www.wiesaussieht.de/2012/03/18/pegelmanagement/

  37. flummi März 18, 2012 um 1:30 pm

    woraus ich folgenden link entnommen habe

    http://www.biotechnologie.de/BIO/Navigation/DE/root,did=119200.html
    „Mit personalisierter Medizin gegen das Volksleiden Depression: Der Direktor des Münchener Max-Planck-Instituts für Psychiatrie, Florian Holsboer, hat mit dem ehemaligen AWD-Chef Carsten Maschmeyer eine Biotech-Firma gegründet. Die neue HolsboerMaschmeyer Neurochemie GmbH (HMNC) wurde Anfang Dezember in das Handelsregister eingetragen. Das Unternehmen ist mit zunächst vier Mitarbeitern am Münchener Max-Planck-Institut angesiedelt. Hier sollen Holsboers Forschungen zu Biomarkern und Wirkstoffmolekülen für eine maßgeschneiderte Behandlung von Depressionen zur Marktreife gebracht werden.“

    lecker, wa?

  38. momorulez März 18, 2012 um 7:06 pm

    Oh ja 😦 … und diese Nummer mit der Antirassismuspille ist indirekt auch nur ein Methode, rassistische Reflexe als irgendwas biologisch begründetes zu behaupten.

    Dein Pillentagebuch liest sich allerdings schaurig 😦 …

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