Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

I have a dream …

Manchmal sitze ich da und träume vor mich hin … und es ist ja schon so, dass erstaunlich vieles davon dann auch perspektivisch was wurde, im individuellen Maßstab.

Gestern lag ich nun auf meinem Sofa mit Kuschelhund an meiner Seite und einem leckeren, roten Bordeaux im Glas neben mir und fantasierte mich in eine Welt, in der all die Hate Speech, um die herum Menschen weltweit ihre Aktivitäten gruppieren, mal bleiben gelassen würde und stattdessen all die Energie, die da hinein fließt, in konstruktive Wege geleitet würde!

Wenn nicht mehr Maskulinisten in Feministinnen Blogs einfielen, Anglikanische, Katholische und Evangelikale keine Milliardenbeträge mehr in die Hetze gegen Schwule stecken würden, sich nicht mehr Berliner Schmierfinken für ein Menschenrecht auf Rassismus einsetzten, nicht mehr arme, gequälte Seelen auf Rostocker Rängen alles, was eine Erektion verspürten könnte, als „Schwulääär“ vermeintlich beleidigten, nicht mehr so viel Zeit für antisemitische Verschwörungstheorien aufgewandt würde, Think Thanks von Verteidungsministerien nicht ständig die Feindbilder produzierten, die sie dann in Kriegen platt bombten, Wächterräte oder deren Gegenspieler im Iran keine Volksmuhadschahedin mehr auf ihre Nachbarn hetzen würden, Regierungen keine Hartz IV-Empfänger mehr terrorisierten und viel Geld dafür ausgeben, Menschen erst einzuknasten und dann in Folterländer zu deportieren, wenn Gatten ihre Wut nicht dazu nutzen, ihre Frauen zu verprügeln, sondern diese in produktive Bahnen leiteten und all dieses Abarbeiten an dem, wie Frauen handeln, fühlen  und sein sollten, einfach mal bleiben gelassen würde weltweit – was könnte aus all diesen brachliegenden Ressourcen, die da sich ballen und Unheil anrichten, Großartiges entstehen!!!

Ja, ich weiß, ein blöder Hippie-Traum, lacht mich ruhig aus. Aber schön wäre es doch … wenn sich alle mal wieder fragten, was sie denn eigentlich wollen, und das ausnahmsweise mal nix wäre, was nur möglich ist, wenn Bevölkerungsgruppen dafür symbolisch oder faktisch entrechtet oder gleich ganz vernichtet werden. Eine Welt aus Kooperation statt Konkurrenz – hach, seufz, da steigen ja geradezu Glücksgefühle auf beim Denken. Das nehme ich jetzt mit durch den Tag.

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