Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Verrechtlichung und Ökonomisierung = Kanalisierung von Informationen und die Möglichkeit von Zensur

Beim FC St. Pauli sitzen ja kampferprobte Juristen im Präsidium. Solche, deren Kanzlei Immobilientransaktionen begleiten nach Auskunft derer Hompage. Ein Schelm, wer dabei an Gentrifzierung denkt. Oder die Private Equity Fonds, Kapitalanballungen privaten Kapitals, steuerlich beraten. Diese Fonds sind solche, die Firmen aufkaufen, diese „sanieren“, sprich: „Effizienter machen“, indem „flexibilisiert“ wird, was zumeist heißt, dass Personal „frei gesetzt“ wird und statt Festanstellungen Projektverträge Usus werden. Muss ich auch so machen als „Jungunternehmer“; ob größere Firmen das „müssen“, ist eine andere Frage. Die Fonds verkaufen anschließend die Firmen wieder, und eine Wissenschaft für sich mit Potenzial für allerlei Dönekens ist übrigens die Firmenbewertung, die vorgenommen wird.

In dergestalt gelenkten Institutionen gilt die Ideologie: „Mache alles bewertbar im budgeteren Sinne, und was nicht in diesem Sinne mittels Controlling erfassbar ist, hat keine Daseinsberechtigung“. Jegliche Handlung ist somit Objekt der Überprüfung; ein Grund übrigens, dass Archive es oft so schwer haben – die werfen wenig ab, kosten aber ständig. So munkelt man, dass z.B. im Falle großer öffentlich-rechtlicher Sender die Redaktionen Probleme bekamen, nachdem prominente Unternehmensberater verfügten, dass jedes Band- aus-dem-Archiv -holen mit 5 Euro zu beziffern sei.

Fussball ist ein Beispiel, wo die Produktion Information, insbesondere visuelle, durch den Verbleib der Rechte an dieser Information beim Veranstalter einen gigantischen Markt erzeugt. Aufgrund großer Nachfrage, sprich: Öffentlichem Interesse. Im konkreten Fall haben sich die Veranstalter zusammen geschlossen und vermarkten gemeinsam, was geringere Einflussmöglichkeiten des einzelnen bedeutet. Binsenweisheiten zwar, aber wieso verscherbelt bei Demonstrationen z.B. niemand die Bildrechte? Bei der „Loveparade“ hingegen ist das meines Wissens geschehen. Erstaunlich, wie man umsonst so viele Darsteller bekommen konnte. Bis zum bitteren Finale …

Die Darsteller auf den Rängen beim Fussball bezahlen sogar noch dafür, dass Fussball so gut vermarktbar ist. Da sich diese aber oft so widerwillig zeigen, sollen ja erste Vereine dazu übergegangen sein, die „Choreos“ lieber gleich selbst zu bezahlen und zu inszenieren.

Klar sollte sein, dass es sich um eine Ökonomisierung und somit auch Privatisierung öffentlicher Räume handelt selbst im Fall eines Fussballvereins im eigenen Stadion. Auch, weil es ein Verein ist, eben keine privat betriebene Firma. Aber selbst bei der hochsubventionierten Staatsoper kann man sich fragen, wieso die überhaupt Eintrittsgelder nimmt, ebenso, wie man bei einem Fussballverein fragen kann, wieso nicht Mitglieder automatisch die Spiele gucken dürfen. Bayern München hätte dann zwar arge Probleme, und ja, der Spielbetrieb wird nicht von den Mitgliedsbeiträgen bestritten, trotzdem: Wieso Eintritt? Gab mal eine „Umsonst & Draußen“-Bewegung bei Konzerten. Gilt heute vermutlich als naiver Hippiekram und unzeitgemäß.

Der Spielbetrieb wird vor allem mittels des Verkaufs von Bildinformationen wie auch Sponsoren aufrecht erhalten. Ergebnis ist eine hochkorrupte Ordnung: Wer Sponsor ist oder für Bildinformationen bezahlt, erkauft sich Handlungsrechte, die andere nicht haben. Immer und überall. Umsonst unter Brücken schlafen? Nix da.

Ein Dorn im Auge ist den Vermarktenden jeder, der nicht dafür bezahlt, dass er Bildinformationen erhält, weil er diese distribuieren will. Diese Rechtsdimension ist aktuell auf allen Feldern hochumkämpft; z.B. versuchen Verlage, Urheberrechte zu okkupieren, obgleich sie nur Verwertungsrechte haben, während umgekehrt Amazon dafür sorgt, dass Möglichkeiten entstehen, z.B. eBooks auch ohne Verlag zu veröffentlichen und dabei wesentlich mehr Geld bei tatsächlichen Urhebern zu belassen. Ich glaube, 70% – eine Revolution!

Dafür hat der Autor dann aber weder ein Lektoriat noch eine Markentingmaschinerie an seiner Seite. Wobei bei neueren Buchveröffentlichungen eh auffällt, dass diese oft schlampig lektoriert sind, auch im Falle von Großverlagen. Wahrscheinlich, weil sich die Lektorenleistung als qualitativer Maßstab nicht problemlos quantifizieren lässt – siehe oben. Das ist so was wie Bänder aus dem Archiv holen.

Nun ist bei einem Roman noch verhältnismäßig klar, WER es geschrieben hat – aber wie ist das hinsichtlich dessen, WORÜBER er schreibt, dann, wenn es auf Tatsächliches rekurriert? Es gibt da prominente Fälle, wo aufgrund von Persönlichkeitsrechten Veröffentlichungen untersagt wurden – Gustav Gründgens hatte beispielsweise etwas gegen Klaus Manns „Mephisto“ einzuwenden, und Maxim Billers „Esra“ (?) geriet unter Beschuss.

Wie ist das nun aber, wenn ich in einem Roman oder einem Sachbuch über ein Rockkonzert berichte? Inwiefern kann da der GEGENSTAND der Berichterstattung diese steuern wollen und dürfen? Wie ist es gar bei Fragen der Politik? Und wieso werden Bildrechte da so anders behandelt als schriftliche Berichte?

Fragen, die der FC St. Pauli, DFL-Vorgaben folgend, so beantwortet:

„7.1 Der Aufenthalt im Stadion zum Zwecke der medialen Berichterstattung über die
Veranstaltung (Fernsehen, Hörfunk, Internet, Print, Foto) ist 
nur mit Zustimmung des
FC St. Pauli und in den für Medienvertreter besonders ausgewiesenen Bereichen
zulässig.

7.2 Dem Stadionbesucher ist es verboten, Fotokameras/ -apparate, Videokameras oder
sonstige Ton- oder Bildaufnahmegeräte 
zum Zwecke der kommerziellen Nutzung
mitzubringen. Es ist 
grundsätzlich nicht erlaubt, bewegte Bilder vom Spiel
aufzunehmen.
 Eine kommerzielle Verwendung von Aufnahmen oder eine Weitergabe
des erstellten Materials über den privaten Bereich hinaus an Dritte oder eine
Veröffentlichung mit kommerziellem Hintergrund in den Medien oder im Internet bedarf
zu ihrer Zulässigkeit der vorherigen ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung des FC
St. Pauli, die schriftlich unter Nachweis der zu verwendenden Aufnahme zu beantragen
ist. Bei Zuwiderhandlungen wird unbeschadet weiterer Ansprüche eine Vertragsstrafe
fällig, deren Höhe nach billigem Ermessen vom FC St. Pauli festzusetzen ist, höchstens
jedoch EUR 3.000,-.“

Urrps. Warum bin ich als Blogger im Stadion? Sollte ich Buchveröffentlichungen planen mit Spielberichten, ist dann ein kommerzielles Interesse anzunehmen? Muss ich mich jetzt akkreditieren und ab auf die Pressetribüne, und was mache ich, wenn mir der Verein die Akkreditierung verweigert, weil ich immer so rum stänkere?  Also lieber gleich Klappe halten und auf der Haupttribüne bleiben? Wie ist das beim Übersteiger – die verkaufen doch ihr Heft? Wie ist das beim Suptra-Magazin oder der Gazetta?

Fragen, für die es gar keine Antwort geben kann, z.B. hinsichtlich des Primärzweckes des Stadionbesuches. Deswegen entscheiden so was ggf. Gerichte, die eben rein funktional dazu da sind, auch Tatsachendarstellungen im Rahmen von Verfahren zu produzieren, um Konflikte zu lösen.

Aber wie ist das eigentlich – braucht man eine Akkreditierung als Gerichtsreporter? Wieso muss man nicht dafür bezahlen, dass man Auszüge aus Urteilen zitiert? Übertragen Richter ihr Urheberrecht an den Staat? Sind ja auch hochkreative Werke, deren Urteile. Fotografiere ich einen Richter in Ausübung seines Amtes, kann er dann Honorar dafür verlangen, sozusagen Motivgebühr? Drehgenehmigungen muss man ja ggf. auch erwerben, und Motivgebühr bezahlen, wenn man zum kommerziellen Zwecke in Rom das Colosseum dreht, zum Beispiel. Und all die Touristen dürfen das nur, weil sie Geld in Hotels und Restaurants lassen.

Man stelle sich nun ein Szenario vor, in dem der Verein tatsächlich einem missliebigen Blogger unterstellt, zum Zweccke der Berichterstattung im Stadion zu sein, und ihn wegen des Verstoßes gegen die AGB des Stadions verweist. Was dann? Klagen? Geld für Anwälte ausgeben? Drei Jahre warten, bis es zum Prozess kommt? Darauf hoffen, dass Sven Brux schon irgendwie mit sich reden lässt, somit das Recht auf Meinungsäußerung zum Gegenstand eines Aushandelns (!!!) zu machen???

Ich erinnere mich sehr gut an die Reaktionen Gernot Stengers auf die Sozialromantikerproteste

Siehe auch Neunzehnhundertzehn, Magischer FC  und stpauli.nu.

Nachtrag: stpauli.nu . Wäre dieses ein reines St. Pauli-Blog, würde ich mich dem anschließen. Klar ist, dass bis auf weiteres keine Spielberichte hier zu finden sein werden. Zumindest keine über Heimspiele.

 

Noch’n Nachtrag: Laut Twitter kündigte die Presseabteilung des FC St. Pauli eine erneute Änderung der AGB an.

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15 Antworten zu “Verrechtlichung und Ökonomisierung = Kanalisierung von Informationen und die Möglichkeit von Zensur

  1. ring2 Juli 13, 2011 um 1:09 pm

    Das nervt mich ja am meisten, dass Angestellte eines Vereines ihren Souverän so gängeln!

  2. momorulez Juli 13, 2011 um 2:00 pm

    Wir sind für die „außen“, hat Herr Spies ja per Abendblatt verkündet – und administrative, somit also auch juristische wie auch ökonomische Systeme betrachten alles, was „außen“ ist, als zu beherrschende Masse.

  3. Sonnenstrahl Juli 13, 2011 um 2:21 pm

    Das Ding mit der rein schriftlichen Berichterstattung ist doch längst geklärt, oder? Da können sich Vereinsjuristen verrenken wie sie wollen. Blogberichterstattung können sie eigentlichnicht unterbinden. Wobei andererseits die realen ökonomischen Machtverhältnisse inzwischen so zugespitzt sind, dass im Fußball teils sogar die Inhalte der Berichterstattung vorgeschrieben werden, z.B. hinsichtlich der Sichtbarkeit von Werbebanden. Das, was zunächst völlig irrwitzig klingt, wird dann mit einiger Verspätung, dafür aber recht häufig von der Rechtsprechung nachvollzogen. Bin kein Jurist, aber irgendwie scheint die Juristerei dem Prinzip zu folgen, daß das Recht sich dem Geld anschließt wie Stadtkrähen den Grillfesten. Spätetens in der Nacht oder am frühen Morgen, wenn nur wenige hinschauen, offenbart sich eine eigenständige ökologische Nische mit hochinteressanten und überraschenden Anpassungsleistungen.

  4. momorulez Juli 13, 2011 um 2:36 pm

    Sie hätten, wenn sie wollen, einen Hebel dadurch, dass sie AGB-Verstöße des Kartenkäufers (!!!) beanstanden. „Du hättest Dich akkreditieren müssen, haste nicht, also raus!“ Und wer sich jemals irgendwo akkreditiert hat, weiß, dass da Ausschluss jederzeit möglich ist. Das ist noch mal was anderes als die Grundsatzfrage. Bei Radioberichterstattung, allerdings im Falle von kommerziellen Radios, ist der Verein bereits sehr restriktiv vorgegangen.

    Die Juristerei schließt sich durchaus auch dem Geld an; gibt aber auch gegenteilige Fälle wie dem Falk-Erben, wo sie extra auch die Pauke hauten. Wobei ja die Frage ist, was man da unter Juristerei versteht, die richterliche Rechtsprechung obliegt eh noch mal psychologischen, budgeteren und auch zeitlichen Besonderheiten, ist aber gar nicht das, was nun unbedingt die Verrechtlichung öffentlicher Räume oder aber deren Privatisierung hervor bringt. Das ist wahlweise die Exekutive oder eben die Privatisierung selbst. Dass niemand private Sicherheitsdienste, die am Neuen Wall flanieren, als Skandal empfindet, zeigt ja eher Gewöhnungsprozesse an Vereinseitigungen einer eh schon maßgeblich auf dem Privateigentum, nicht etwa demokratischen Prozessen fußenden, rechtlichen Ordnung im Sinne von „Wer regiert, darf alles (Regentschaft würde ich auch auf die Polizei mit Foucault übertragen)“ und „Wer bezahlt, darf alles“. Wer weder regiert noch bezahlt, ist wahlweise Verfügungs- oder zu verdrängende Masse.

    Die ökologische Nische entschwindet dergestalt aus der Wahrnehmung …

  5. Sonnenstrahl Juli 13, 2011 um 8:01 pm

    Zeitgeist rulez. Leider zeigt sich der Zeitgeist durch Geld höchst bestechlich. Wir können uns aber immerhin freuen, daß bei uns keine ungarischen politischen Verhältnisse herrschen. Habe mich jetzt durch die Ungarnberichterstattung der letzten zwei Wochen gefressen und bekomme glatt einen Hals. Faschismus ante portas.

  6. momorulez Juli 13, 2011 um 8:50 pm

    Ja, das ist superfinster.

  7. che2001 Juli 14, 2011 um 7:22 am

    Wie soll so etwas im Zeitalter des Kamerhandys und der Minivideokamera überhaupt umsetzbar sein?

  8. momorulez Juli 14, 2011 um 8:17 am

    Das ist Im Falle von Veröffentlichungen so schwierig nicht … brauchst ja nur den Seitenbetreiber rausfinden. Was so alles auf Festplatten lagert, ist bei Verwertungsfragen ja nicht relevant.

  9. Sonnenstrahl Juli 14, 2011 um 10:05 am

    Gibt ja auch einen Haufen anonymer oder halbanonymer Portale. Das sehe ich nicht so eng, wobei es natürlich schade ist, wenn man mit offenen Visier inzwischen große Gefahr läuft, die kapitalistische Faust auf sehr empfindlich ins Gesicht zu bekommen. Aber sogar die Bundeswehr bekommt es nicht hin, trotz Angst um militärische Geheimnisse, die Flut an Videofilmchen und Blogbeiträgen einzudämmen. Aber anscheinend sichern sich die Verwerter ihre Claims besser als das Militär.

    Vielleicht sollte man Gaddafi anbieten, im Tausch gegen seinen Rücktritt, er erhalte die Internetrechte an der Bundesliga. Dann bliebe er immer noch ein hoch geachteter und gefürchteter Diktator.

  10. momorulez Juli 14, 2011 um 10:22 am

    Zudem mich z.B. nun beim FC St. Pauli – im Fan-Umfeld – nun so einige persönlich kennen, Erik und Norbert persönlich bestens bekannt sind, usw. … das ist ja kein soooo großer Kosmos bei uns. Und die meisten sind auch nicht in der Lage, sich so zu sichern, wie Politaktionisten das tun.

    Hat Gadafi nicht schon mal einen Verein gekauft, damit sein Sohn das spielen kann? 😀

  11. momorulez Juli 14, 2011 um 12:53 pm

    PS: Scheint jetzt aber tatsächlich angepasste AGBs zu geben!!! Der Verein hat prompt reagiert, der neue Entwurf ist prima!

  12. ziggev Juli 14, 2011 um 1:42 pm

    beim Pink Floyd-Konzert, Stadtpark, große Wiese, haben wir damals tatsächlich den Zaun geknickt; das war aber eh absurd, das Ganze, der Publikumsandrang, der ganze Stadtpark blockiert, und dann drinnen das Konzert eher enttäuschend und ein kleines, zusammengedrängtes, verschüchtertes Grüppchen von Blöden, die sich irgendeinen unverschämten Preis hatten abluchsen lassen. Aber der Kick, als dann der Zaun fiel und dann die Beine in die Hände und los, war schon ok, ich war noch eher jung. Bei Chuck Berry, Jahrzehnte später, hing ich da mit zitternden Knien in einem schmächtigen Bäumchen, son junger Kerl im nächsten, erhaschte einen Blick auf die Gitarre, er spielte unglaublich laut, ich kann es mir bis heute kaum verzeihen, dass ich dann auch noch das nächste, das seitdem letzte Konzert in HH verpasst habe, aber was soll´s.
    ansonsten, dass dagegen, dass jmd. von einem Fussballspiel schreibt, vorgegangen werden würde, ist derartig ‚counter-intitiveley‘, dass ich Besorgnisse dieser Art glatt ignorieren würde. Nach diesem Artikel, oder einem ähnlichen, würde das natürlich etwas schwierig 😉 Ja, ich weiß, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, von diesem Spruch habe ich aber ebenfalls noch nie etwas gehört. Sei schlau, bleib dumm, das ist mein gutes Recht, ich lass mir doch nicht das Vertrauen in die deutsche Justiz kaputtmachen !.

  13. momorulez Juli 14, 2011 um 2:01 pm

    Hast Du Vertrauen in die deutsche Justiz? Ich kein bißchen.

    Und wie im letzten Kommentar geschrieben: Der Verein hat ja prompt reagiert, und wenn der Entwurf, der mir gemailt wurde, offiziell wird, dann gibt es gar nix mehr zu meckern. Dann ist der FC St. Pauli eher Vorreiter darin, all die Internet-Felder (Blogs, Twitter und so, meine ich) mal ernst zu nehmen, statt sie, wie andere, zu bekämpfen.

  14. ziggev Juli 14, 2011 um 2:02 pm

    psedit: es müsste wohl doch eher ‚counter-intuitive‘ heißen oder, auf Deutsch kontraintuitiv, wusste nicht, dass es das Wort tatsächlich gibt.

  15. ziggev Juli 14, 2011 um 3:11 pm

    Ah, so, das hatte ich gar nicht gelesen! Und: Natürlich haste recht. Wenn schon, dann hätte ich ‚deutsches Recht‘ oder so was schreiben müssen. Und wenn du dich als ‚freier“ Berichterstatter mit den Gerichten anlegen willst, musst du schon etwas durchgeknallt sein, wie Rolf Schälicke („Buskeismus.de“), der „der die Ereignisse in der Hamburger Pressekammer in seinem Blog kundtut“ (jurablogs) – oder tat – und von Unterlassungsklagen berichtete, wodurch der Fall dann jeweils erst publik wurde. Dass das in Einzelfällen moralisch fragwürdig ist/war, möchte ich dabei nicht ausschließen (es gibt schließlich auch berechtigte Unterlassungsklagen).

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