Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Die Erfolge evangelikaler Propaganda

„Wir wollen, dass die Regierung Menschen hängt, die Homosexualität fördern. Wir wollen nicht, dass sie von normalen Bürgern umgebracht werden. Sie sollen gehängt werden, nicht gesteinigt oder attackiert.“

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12 Antworten zu “Die Erfolge evangelikaler Propaganda

  1. momorulez Januar 27, 2011 um 1:04 pm

    Die Göttin … was heißt R.I.P.?

  2. Loellie Januar 27, 2011 um 1:12 pm

    Rest in Peace

  3. Karsten Januar 27, 2011 um 1:14 pm

    Na, das ist doch schon mal ein Fortschritt!

    Zu den Schwiegermüttern und Afrodeutschen schreibe ich heute oder morgen auch noch mal was unter den passenden Artikel. Ich hoffe, dass du es als so versöhnlich wahrnimmst, wie ich es mir vorstelle.

  4. momorulez Januar 27, 2011 um 1:15 pm

    Ich gebe mir zwar alle Mühe, Vorstellungen Anderer nicht zu entsprechen 😉 , aber klar, wenn sich da ein Knoten auflösen lässt, freut mich das.

  5. momorulez Januar 27, 2011 um 1:16 pm

    @Loellie:

    Ach so! Ja.

  6. Loellie Januar 27, 2011 um 1:16 pm

    Strange Fruit

    Southern trees bear strange fruit,
    Blood on the leaves and blood at the root,
    Black body swinging in the Southern breeze,
    Strange fruit hanging from the poplar trees.

    Pastoral scene of the gallant South,
    The bulging eyes and the twisted mouth,
    Scent of magnolia sweet and fresh,
    Then the sudden smell of burning flesh!

    Here is fruit for the crows to pluck,
    For the rain to gather, for the wind to suck,
    For the sun to rot, for the trees to drop,
    Here is a strange and bitter crop.

  7. che2001 Januar 27, 2011 um 2:39 pm

    Nach diesem Lied wurde auch ein Buch betitelt, wegen dessen Besitzes man in den Genuss von 129a)-Ermittlungen kommen konnte – „anschlagsrelevantes Thema“ nannte man das damals.

  8. Loellie Januar 31, 2011 um 12:41 pm

    .
    Was da bei Kato’s Beerdigung gelaufen ist, mag ich garnicht weiter kommentieren, aber weil Black History Month ist, ein passendes Fundstück:

    Bayard Rustin (* 17. März 1912 in West Chester (Pennsylvania); † 24. August 1987 in New York City) war ein afroamerikanischer Bürgerrechts-Aktivist, der hauptsächlich hinter den Kulissen wirkte. Er war Vorbereiter und treibende Kraft der Bürgerrechtsbewegung und beriet Martin Luther King, Jr. in Fragen des gewaltfreien Widerstandes.

    Rustin war offen schwul und war in den letzten Jahren seiner Karriere Anwalt für LGBT-Fälle.

    1986, ein Jahr vor seinem Tod, sagte Rustin: „Das Barometer, wo wir in Fragen der Menschenrechte stehen, ist nicht mehr die schwarze Community, es ist die schwule Community. Das ist die Gruppe, die am leichtesten misshandelt werden kann.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bayard_Rustin

    Die englische Version des Artikels ist wie immer ausführlicher
    http://en.wikipedia.org/wiki/Bayard_Rustin

    und Youtube hat eine kurze Doku

  9. momorulez Januar 31, 2011 um 12:59 pm

    Spannend! Ich suche immer nach solchen Biographien und hatte bisher immer nur James Baldwin gefunden.

  10. Loellie Januar 31, 2011 um 1:37 pm

    Das ist auch aus verschiedenen Gründen enorm schwer was zu finden, aber da scheint sich um das Vermächtnis von Martin Luther King in den USA gerade eine Diskussion anzuschieben. Die Schwarze Mittelklasse und der Mainstream wollten und wollen noch immer nichts von den Gay-Aktivisten wissen, während diese widerum zunehmend selbstbewusst sich auf MLK berufen. Das wurde vorallem durch die versuchte Vereinnahmung MLKs durch die TeaParty, ausgrechnet, ausgelöst.

    Rustin war eine der zentralen Schlüsselfiguren der Bürgerrechtsbewegung. Ich halte es sogar für legitim ihn als Macher MLKs zu bezeichnen, weil Rustin von Anfang an sämtliche Auftritte, Kundgebungen und Aktionen Organisiert hat. Dem „March on Washington“ wollte Rustin schon 41/42 organisieren, was wegen des Eintritts der USA in den 2.WK dann doch abgesagt wurde, zB.

    Mit Google im Blinden stochern ist echt eine Aufgabe. Ich hab da am Wochenende herumgeklickt und kaum was gefunden. Ein PoC-Pendant zu dieser LGBT-Seite mit Personenregister hab ich bis jetzt noch nicht gefunden. Sehr schwierig, aber ich bin dran, weil ich mir ehrlich gesagt von den Bürgerlichen weissen Homos in Bezug auf die aktuellen zu stellenden Fragen kaum noch was erwarte. Bei Schwarzen Aktivisten, Publizisten und Bloggern scheint die Klassenfrage gerne unterrepräsentiert, weil ja auch mittelständisch, aber das kann ja noch kommen.

  11. momorulez Januar 31, 2011 um 3:46 pm

    Ich hab das mal in die hiesige Black Community weiter geleitet … und die Tea.Party schreckt ja auch vor nix zurück. Schlimm.

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