Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

„Denn wenn jemand sagt, er könne unsere Linie überhaupt nicht mehr mittragen, dann ist das eben so.“

Gernot Stenger hat gesprochen. Gernot Stenger hat mir per Mopo und „Flimmerkiste“ mitgeteilt, ich sei nicht St. Pauli-like. Herr Gernot Stenger hat mir auch gesagt, er erwarte von mir bedingungslosen Support. Als bedürfe es da seiner Erwartungshaltung.

Im Gegensatz zu ihm bin ich nicht gewähltes Mitglied des Präsidiums eines demokratisch verfassten Vereins. In diesem bin ich aber Mitglied. Es ist in demokratisch verfassten Organisationen nicht angemessen, dass Funktionsträger, mit bestimmten Aufgaben betraut, ihre Erwartungshaltung den sie Wählenden kund tun. Das gilt umgekehrt, Herr Stenger.

Sie wurden von anderen, nicht von mir, gewählt und damit betraut, z.B. darauf zu achten, dass Leitlinien eines Fankongresses eingehalten werden. Sie haben in Ihrer per Mopo und Flimmerkiste verbreiteten Verlautbarung eingeräumt, dass Striptease in der „Susis Showbar“-Loge wie auch die LED-Laufbänder während des Spiels ein Fehler waren. Da könnte man ja vielleicht mal „Danke, dass ihr mich darauf hingewiesen habt!“ sagen.

Nein, stattdessen wird, wie neuerdings immer bei politischen Fragen, auf Formfragen ausgewichen. „Beleidigend“ und „Drohung“ wird gesagt. Natürlich ist die Ankündigung, Sponsoren mit e-mails zu bomdardieren, eine solche. Aber da fragt man sich als souveräner Funktionsträger in einem demokratisch verfassten Verein, wie diese Ankündigung wohl entsteht, anstatt sich wie ein Erziehungsberechtigter aufzuspielen.

Ich habe hier ja tatsächlich mal „Schlimmstenger“ geschrieben (aber keine e-mail geschrieben!!!), vielleicht meinen Sie mich – dies aufgrund des meiner Ansicht nach unangemessen erpresserischen Verhaltens auf der Jahreshauptversammlung, da mit nicht näher belegten, sechsstelligen Zahlen und nicht weiter spezifizierten Verträgen der Rückbau der Business-Seats in einer besonderen Variante zurück gewiesen wurde. Kleiner Tod klärt auf:

„Hammerhart fand ich die Behauptung, daß ein Rückbau der BS-Plätze ausführlich auf der Jahreshauptversammlung behandelt worden sei. Richtig ist, daß hierüber gesprochen wurde, aber das anläßlich eines Antrages, der für die Wiederherstellung eines U8 und U9-Bereiches war und als solches in seiner Formulierung für die Mitgliederversammlung nicht konsensfähig war. Das Verlangen in der Petition sei eine Aufforderung, so das Präsidium, gegen den ausdrücklichen Wunsch der Mitgliederversammlung zu verstoßen. Faszinierende Fehldeutung. Wir sind mitten in der Politik. Daß es auf der nächsten Mitgliederversammlung neue Anträge zu dem Thema geben wird, die dann nicht so ohne weiteres abgeschmettert werden, sei hier mal nur als Randbemerkung erwähnt.“

Dass sich das Abschmettern des Antrages rächen würde, jetzt darf ich mal unken, war zumindest Ring2, Sparschaeler und mir ziemlich schnell klar.

„Das geht gar nicht!“ ist im Rahmen demokratischer Prozesse dennoch ein Unding. Demokratie ist, gemeinschaftlich zu beschließen, welche Ziele man verfolgt, und das Präsidium ist dafür zuständig, das in die Wege zu leiten. Nicht etwa dazu, in an christliche Kirchen erinnernden Worten von „Miteinander“ daher zu schwafeln, politische Anliegen jedoch belächelnd zur Seite zu schieben und stattdessen das immense, soziale Engagement von Banken zu betonen, das ja u.a. darin besteht, sich von Steuergeldern die eigene Zockerei per Rettungspaket bezahlen zu lassen und somit jeden einzelnen von uns in Haftung zu nehmen.

Klar muss das Präsidium mit den Banlen klar kommen und ich nicht, also nicht im Falle des FC St. Pauli; dennoch ist das Belächeln von Plakaten zu den Grünen, wie in der Flimmerkiste zu hören, skandalös für einen St. Paulianer, garniert er es noch mit Sprüchen wie „Das hat mit Fussball NICHTS zu tun“, aber man sei ja „tolerant“ dem gegenüber.

Das parteipolitische Engagement ist in jedem Fall problematisch bei Präsidiumsmitgliedern, Herr Woydt, angesichts dessen, dass sich der Verein mit städtische Gremien auseinander setzen muss – dass noch die Haltung eines jeden Plakates gegen z.B. von GRÜNEN mit zu verantwortende Polizeigewalt, Krieg und Abschiebefolter eben das ist, was die Seele des FC St. Pauli ausmacht, sollte einem Präsdiumsmitgleid schon klar sein. Eine solche Haltung wie die des Herrn Stenger hat im Präsidium des FC St. Pauli nichts zu suchen und ist nicht St. Pauli-like. Es ist unerträglich, wenn ein gewählter Vertreter im Rahmen eines Vereins eine Petition mit annähernd 4000 Unterzeichner damit abbügelt, dass der FC St. Pauli 19 Millionen Fans habe und es auf eine Million weniger auch nicht ankäme.

Man spürt ihm auch an, dass er verletzt ist, der Herr Gernot Stenger. Das sei ihm zuzugestehen. Unbedingt. Er hat subjektiv das Gefühl, dass er doch den kommunikativen Erfordernissen nachgekommen sei. Dass er jedoch keinen Moment auch nur die Frage stellt, wieso diese Welle ins Rollen gekommen ist, sondern stattdessen pauschal die Sozialromantiker-Petition zurück weist, anstatt zu moderieren, widerspricht selbst diesen weichgewaschenen christlichen Floskeln, die er verkündet: Miteinander ist das nämlich nicht, Offenheit schon gar nicht.

Nicht zuzugestehen ist ihm, nun „Mission Statements“ bezüglich des Fanverhaltens und dem Selbstverständnis des Vereins zu verkünden, wenn eine derartige Protestwelle sich formiert, die exakt gegen dieses Selbstverständnis gerichtet ist, das er proklamiert. Er hat „Ich bin St. Pauli und ihr nicht!“ zu Mitgliedern, Dauerkarteninhabern und Fans gesagt. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Nein, ich trage diese Linie überhaupt nicht mit. Falls Ziel des Präsidiums ist, mich und potenziell 4000 andere, vielleicht mehr, aus dem Stadion zu ekeln, um sich an die Botschaften des Papstes, „Miteinander und Toleranz und Offenheit“ (wer öffnet sich denn da? Er sich den Schwulen und Schwarzen? Ach, Dankeschön! Nix da!)  statt an den „Kampf gegen Homophobie, Sexismus, Rassismus und Total-Kommerzialisierung des Fussballs“ zu assimilieren, um so den Kern dessen, was diesen Verein, siehe Trailer, anders macht, aufzulösen, dann muss wohl baldestmöglich eine Außerordentliche Mitgliederversammlung her.

Lass uns den Jolly Rouge schwenken und ihm „Bring back St. Pauli“ zu singen – von Herrn Gernot Stenger lass ich mir nicht erzählen, was ich seit 10 Jahren lebe, liebe und mir nicht nehmen lassen will!

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31 Antworten zu “„Denn wenn jemand sagt, er könne unsere Linie überhaupt nicht mehr mittragen, dann ist das eben so.“

  1. kleinertod Januar 13, 2011 um 10:02 pm

    „Es ist in demokratisch verfassten Organisationen nicht angemessen, dass Funktionsträger, mit bestimmten Aufgaben betraut, ihre Erwartungshaltung den sie Wählenden kund tun. Das gilt umgekehrt, Herr Stenger.“

    Einfach treffend auf den Punkt gebracht. Auch weitere Dinge zur Sprache gebracht, die ich bei mir noch nicht angeschnitten hatte. In dieser Rede steckt so viel, was zum Widerspruch reizt, daß man Schwierigkeiten hat, alles davon auch wirklich zu artikulieren. Man übersieht schnell etwas und das wäre doch ein Jammer… Eine Rede, die sich eingebrannt hat.

  2. Pingback: Das Imperium schlägt zurück? Erste Stellungnahme des Vereins « KleinerTods FC St. Pauli Blog

  3. sparschaeler Januar 13, 2011 um 10:10 pm

    was erlauben stenger !

    wer unsere linie nicht mehr mitträgt…dann ist das eben so.

    ich habe mir früher schon sagen lassen müssen, wenn es dir hier nicht paßt, dann geh doch nach drüben.

    wenn sie ihre rolle darin sehen faniniativen zu diskreditieren sind sie eine fehlbesetzung, die auf einer aomv dringendst korrigiert werden muss. denn bevor ich gehe, werden sie schon lange gegangen worden.

  4. momorulez Januar 13, 2011 um 10:59 pm

    Eure Worte in Gottes Ohr!

    Meine Fahne ist jetzt auch fertig gemalt, Ring 2, kannst die Farbe morgen haben 😉 …

    Ich bin echt stinkesauer auf Herrn Stenger. „Geh doch nach drüben“ passt 😉 …

  5. momorulez Januar 13, 2011 um 11:12 pm

    Gernot Stenger setzt sogar noch eins drauf:

    http://mobil.abendblatt.de/sport/fussball/st-pauli/article1756331/Beleidigungen-und-Drohungen-entsprechen-nicht-unserer-Kultur.html;jsessionid=j3xYCk+og8v4sq8cmlGy3Q**?cid=Startseite

    Rot heißt, dass Blut fließen würde, sagt er. Eine blödere Demagogie habe ich selten erlebt. Schwarz hieße dann Tod und braun Beerdigung. Das unterbietet noch Kristina Schröder.

    Auch lustig, nunmehr von uns Finanzierungsalternativen einzufordern. Dazu ist Herr Meeske da. Die können’s offenkundig nicht.

  6. Stefan Januar 14, 2011 um 12:16 am

    Sie wollen es nicht. Können würden sie schon, denn kreativ, was immer weiter vorpreschen angeht, sind sie ja durchaus.

  7. momorulez Januar 14, 2011 um 12:25 am

    Ja, das denke ich mittlerweile auch. Sie wollen das von allem Politischen und Widerständigen bereinigte Event für Mittelstand und Logenbewohner. Passend zur Stadtplanung.

  8. @michaelhein Januar 14, 2011 um 8:22 am

    Jetzt bin auch ich komplett rot. Der Herr Stenger hat mir
    neben Übelkeit auch noch einen roten Kopf beschert. Boah, bin ich
    geladen. Forza Jolly Rouge!

  9. momorulez Januar 14, 2011 um 10:35 am

    Was mir ergänzend die ganze Zeit im Kopf rum schwirrt, ist, wieso es möglich ist, Stadionverbote zu verhängen und Dauerkarten einzuziehen, nicht jedoch, Susis Showbar zu kündigen, weil da das BGB vor sei. Was machen die denn da für Verträge?

  10. kleinertod Januar 14, 2011 um 11:12 am

    Die Verträge sind nicht das Problem, die werden sämtliche Möglichkeiten für eine Kündigung beinhalten. Bei so einem krassen Verstoß wäre an sich sogar eine fristlose Kündigung möglich gewesen. Der Verein hat lieber den Weg der Abmahnung gewählt – mit Sicherheit aus finanziellen Gründen (Kundenerhalt) und auch zur Vermeidung eines Prozeßrisikos. Aufgrund dieser Abmahnung könnte nun aber fristlos bei einem erneuten Verstoß gekündigt werden – diese Verstöße sind dem Präsidium aber nicht bekannt bzw. es verschließt davor die Augen. Es kommt ja auch immer darauf an, ob die Bereitschaft besteht, einen Verstoß auch wirklich zu ahnden – die Abmahnung wurde in meinen Augen nur geschrieben, damit man die Hände in Unschuld mit dem eingenommen Geld waschen kann.
    Wenn der Verein es nur wollte, wäre Susi schon lange draußen – und ich weiß, was ich hier schreibe…

  11. stollenluder Januar 14, 2011 um 11:17 am

    Eigentlich alles JA JA und nochmals JA!

    Bis auf die Tatsache das ich es für unklug halte, Herrn Stenger auf seine tatsächlich ja nicht vorhandene Toleranz, seine Engstrinigkeit und seine teilweise Orientierungslosigkeit bei der Einschätzung seiner eigentliche Aufgaben als Präsidiumsmitglied hinzuweisen, unter zur Hilfenahme von Argumentationen die antichristlich sind, also die Religionsfreiheit verletzen, und somit per se intolerant sind.

  12. Nörgler Januar 14, 2011 um 11:23 am

    Dann fordert doch mal die Offenlegung der Verträge. Dann wird man schon sehen. Entweder sind die Verträge mit den Grundsätzen des Vereins kompatibel, dann sollte sowas auch kündbar sein, oder sie sind nicht kompatibel, dann haben die Vertragsschließenden auf Vereinsseite gegen die Grundsätze verstoßen.
    Egal wie: Die Vereinsführung sieht in keinem Fall gut aus.
    ____________________

    Wer das Mopo-Interview liest und sonst nichts weiß, kriegt den Eindruck: der besonnene, entgegenkommende, vernünftige, nette Herr Stenger gegen bornierte Radikalinskis, die die Fakten verleugnen, sich an nichts halten, nur Stunk machen wollen und sogar eine Affinität zur Gewalt haben – Gefahr für Jolly Roger!

  13. goodsoul Januar 14, 2011 um 11:29 am

    „Falls Ziel des Präsidiums ist, mich und potenziell 4000 andere, vielleicht mehr, aus dem Stadion zu ekeln“

    Das ist fuer mich der alles entscheidende Punkt! WIRKLICH miteinander reden oder verdraengen (im woertlichsten Sinne). Bin mir sicher, dass es Kraefte im Verein gibt, die genau das zweitere im Kopf haben. Das koennte noch richtig fett abgehen!

    ring2 sagt „Ich bleibe“! Ich sage: Ich auch!!!

    Schoener Text fuer das Wochenende! Danke & walk on!

  14. momorulez Januar 14, 2011 um 11:36 am

    @Stollenluder:

    WIE MEINEN? Dieses Argument der „Intoleranz den Kirchen gegenüber“ finde ich angesichts dessen, dass der Papst mich für eine Ausgeburt Satans hält und weltweit dafür sorgt, dass Schwule gehetzt, beleidigt, gejagdt und in den Selbstmord getrieben werden, immer für etwas geschmäcklerisch. Der Papst ist intolerant, nicht ich. Und deshalb der Verweis auf ihn, weil Stenger dessen Struktur reproduziert – für alles mögliche Toleranz einfordern, aber selbst nicht tolerieren wollen.

    Bei der nationalen evangelisch-lutherischen Kirche, deren Mitglied ich bin, verhält es sich anders – deren Duktus halte ich dennoch für die Orientierung des FC St. Pauli nicht für vorbildlich, weil es sich da nicht im selben Sinne um eine spirituelle Veranstaltung handelt 😉 … deren karitative Tätigkeit schätze ich selbstverständlich trotzdem, deshalb zahl ich ja Kirchensteuer.

    @Kleiner Tod:

    Danke für die Aufklärung! Was immer wieder auf das gleiche „zweierlei Maß“ hinus läuft je nach Zahlungskräftigkeit, was einfach jegliche demokratische (und rechtliche ja auch) Kultur zerstört derzeit.

    @Nörgler:

    Das mit der Offenlegung der Verträge muss in der Tat anvisiert werden. Und ansonsten ist das ja annähernd gespenstisch, wie eben das Schema, dass Du skizzierst und das einem derzeit inflationär über den Weg läuft, nunmehr sogar von Funktionsträgern des FC St. Pauli reproduziert wird, die gleichzeitig mit Hafenstraßen-Symbolen Image kreieren. Einfach aberwitzig.

  15. momorulez Januar 14, 2011 um 11:40 am

    @goodsoul:

    Ich befürchte das tatsächlich auch – dieser Konfrontationskurs, der Wille, das fast schon zu kriminalisieren und andeutungsweise den Extremismus-Diskurs zu bedienen, der läuft schon auf Verdrängungswünsche hinaus. Ich finde das sehr heftig.

  16. Nörgler Januar 14, 2011 um 11:42 am

    Sorry, natürlich „Jolly Rouge“!

    Verträge offenlegen – bevor sie auf Wikileaks zu lesen sind, harhar.

  17. kleinertod Januar 14, 2011 um 11:45 am

    Wir bräuchten nur dann eine Offenlegung der Verträge, wenn diese ungewöhnliche Klauseln enthalten würden, die eine Kündigung unmöglich machten. Dies ist aber nicht der Fall, wie von Stenger selber auf der Pressekonferenz (soweit ich mich erinnern kann) betont wurde – normale zivilrechtliche Überlegungen führt er an. Dauerschuldverhältnisse sind aber kündbar bei entsprechenden Verstößen, sogar fristlos.

  18. momorulez Januar 14, 2011 um 11:49 am

    Nee, ich glaube, wir müssen auch mehr über die Business-Seat-Vertragsumfelder wissen. Das ist doch der eigentliche Knackpunkt, wegen dem die so reagieren, wie sie reagieren.

  19. Nörgler Januar 14, 2011 um 12:00 pm

    Die Forderung nach Offenlegung ist allein schon darum wichtig, um zu sehen, wie die Gegenseite darauf reagiert. Allein schon die Art der Reaktion kann sehr interessant sein.

    Eine gute Frage ist immer: „Welches Wissen ist auf der Seite der Macht angehäuft? Welches Wissen ist es, das wir nicht wissen dürfen?“
    Dieses Thema hatte man gerade bei „Stuttgart 21“ und bei den Berliner Wasserwerken.

  20. kleinertod Januar 14, 2011 um 12:04 pm

    Glaube ich nicht. Ich vermute vielmehr, daß das Argument mit den Verträgen nur vorgeschoben ist. „Geht nicht, weil wir einen Vertrag haben“ ist ein Totschlag-Argument. Wer darauf eingeht und die Offenlegung der Verträge fordert, verliert auf einem unwesentlichen Nebenschauplatz nur enorm viel Zeit und Energie. Die richtige Taktik gegen ein solches Argument sieht so aus, daß man davon ausgeht, daß dies nicht stimmt, bis daß die Gegenseite dies durch Offenlegung eines entsprechenden Vertrages auch belegt. In vielen Fällen kommt nämlich dann heraus, daß gar keine Probleme, wie behauptet, in den Verträgen vorliegen – allein in der Deutung des Vortragenden, der eben durch das Argument die Diskussion in seinem Sinne beeinflussen will.

    Zu anwaltlichen Taktiken und dem Präsidium habe ich gerade etwas geschrieben: http://kleinertod.wordpress.com/2011/01/14/ausblick-heimspiel-gegen-freiburg-unter-dem-zeichen-des-jolly-rouge/ – ich hoffe, der link stört nicht, sonst einfach löschen.

  21. Pingback: Jolly Rouge – Videos zum Wochenende (Debatte eröffnet) » Sankt Pauli - NU

  22. momorulez Januar 14, 2011 um 12:46 pm

    @Kleiner Tod:

    Das meint Nörger ja. Dann müssen sie ggf. zugeben, dass das ein rhetorisches Konstrukt ist.

    Deine Links stören nie! Im Moment ist eh jeder Eintrag, der das kontert, was die per Pressekampagne gegen die eigenen Fans verbreiten, notwendig!

  23. kleinertod Januar 14, 2011 um 2:50 pm

    Mehr als jeder Eintrag sind wir alle morgen gefordert. Let´s go!

  24. momorulez Januar 14, 2011 um 2:58 pm

    Jau! Vielleicht kriegen wir morgen am AFM-Container noch Pappen für die Haupttribüne von der „Breiten Masse“!

  25. kleinertod Januar 14, 2011 um 3:28 pm

    Könnte voll da werden… ^^

  26. momorulez Januar 14, 2011 um 5:25 pm

    Randaspekt, trotzdem – guck mal, das Stadion auf der Kanzleiseite von Gernot Stenger:

    http://www.alpers-stenger.de/site/html/de/veranstaltungen/index.php

  27. momorulez Januar 14, 2011 um 9:19 pm

    http://www.11freunde.de/bundesligen/135578/st_paulis_geschaeftsfuehrer_ueber_die_sozialromantiker

    Hier, deutlich sachlicher, noch mal Herr Meeske, Sexismusexperte. Wiederum kristallisiert sich die Frage nach den Business-Seats als Knackpunkt heraus, wiederum wird das Thema entdifferenziert, wiederum ist offenkundig, wie naiv von den Ultras bis zum Übersteiger sie waren, den Antrag abzulehnen, wiederum wird auf Stilfragen – Anonymität, Ultimaten – ausgewichen, und wiederum im Grunde genommen völlige Verständnislosigkeit hinsichtlich der Welle, die losgetreten wurde – ist die gespielt oder echt? Wenn man das liest, sind wir ja allesamt Bekloppte, die sich irgendwas einbilden. Eine Massenpsychose hat 4000 Leute ergriffen …

  28. momorulez Januar 14, 2011 um 9:34 pm

    http://www.mopo.de/2011/20110115/sport/stpauli/st_paulis_mannschaft_appelliert_an_die_fans.html

    Der auch noch. Im Forum kippt die Stimmung schon nach dieser Medienkampagne gegen die eigenen Fans. Warm anziehen morgen.

    Der arme Kessler, dass der nun instrumentalisiert wird, ausgerechnet zu sagen, man wolle doch die schöne Stimmung nicht kaputt machen … das ist ja wie Mutti unterm Weihnachtsbaum. Gemein dem gegenüber. Das ist ein Guter.

  29. Pingback: Vorschau Hannover 2 « Metalust & Subdiskurse Reloaded

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