Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Kleiner Scherz noch vorm Schlafengehen …

Fussballerbeine sind sooo sexy …

3 Antworten zu “Kleiner Scherz noch vorm Schlafengehen …

  1. bersarin Oktober 26, 2010 um 9:03 pm

    Dies ist eine Kombination, die mir sehr gut gefällt. Sehr schönes Bild.

    Vorletzten Sonntag habe ich ein Fußballspiel der Bezirksliga aufgesucht. Ich ging durch Zufall an einem Sportplatz in Mitte vorbei (ich wohne dort nicht, dies schreibe ich vorbeugend), sah das Spiel, hörte den Lärm und dachte mir, geh mal auf den Platz und schau‘ dir das Spiel dann bis zum Ende an.

    Es wirkten auf mich die Spieler eher unbeholfen. So habe ich früher im Straflager „Sportunterricht“ auch Fußball gespielt, dachte ich mit. Was aber bei den Zuschauern abging, war schon einprägsam. Mehrmals dachte ich, daß da gleich Hauereien ausbrechen. Schwierig jedoch, diese Szenen in Photographien einzufangen. Da wäre Film dann besser.

    So, das war ein Beitrag aus der Serie: Adorniten gehen in die Welt hinaus und staunen.

    (Eisern Union steht bei mir auf dem Plan.)

  2. momorulez Oktober 26, 2010 um 9:13 pm

    Die unteren Ligen sind auch mittlerweile oft der Ort, an dem die gesellschaftliche Realität wirklich spürbar wird. Die höheren Ligen, da wird das Ganze artifizieller, eventisierter, zumeist braver – aber auch „ästhetischer“ im umgangssprachlichen Sinne. Das hat ja eine sehr eigenwillige Anmutung, dieses Spiel, wenn die Spieler technisch besser sind. Müsste ich eigentlich mal was längeres drüber schreiben, weil das eigentlich ein „Bewegung im Raum“, sagt man ja auch, „die Räume dicht machen“, Spiel ist, was sich trivialer liest, als es ist. Weil über den Raum definierte, aufeinander bezogene, einzelne Körper sich völlig anders bewegen als Menschen in einer Fussgängerzone. Da ist ganz viel Strukturalismus auf dem Platz. Spannend.

  3. bersarin Oktober 26, 2010 um 10:05 pm

    „Die unteren Ligen sind auch mittlerweile oft der Ort, an dem die gesellschaftliche Realität wirklich spürbar wird.“

    Absolut: Wie oft das Wort „Kümmeltürke“ dort fiel, war erschreckend, aber zugleich haben mich diese Menschen dort auf eine eigentümliche Weise fasziniert. Manchmal verfluche ich es, daß ich nicht die Zeit habe, genau in dieser Sektion einzusteigen, genau diese Menschen dort zu photographieren, wie August Sander oder Tillmans, nur liebloser und kälter. Was ein Film kann, sollte auch die Photographie in ihrer Weise leisten.

    „Weil über den Raum definierte, aufeinander bezogene, einzelne Körper sich völlig anders bewegen als Menschen in einer Fussgängerzone. Da ist ganz viel Strukturalismus auf dem Platz.“

    Ja, schreib einmal etwas. Diese Weisen von Körperlichkeit. Martin Seels Text zur Ästhetik des Sports steht bei mir noch aus. Gumbrecht hat ja schon früher dazu einen Aufsatz geschrieben. Aber Gumbrecht ist, wie Kelly Bundy, eine Dumpfbacke, wenngleich diese meinen Geschmack ansonsten ganz gut trifft, Gumbrecht hingegen nicht.

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