Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Was man am Abend vor dem Derby denkt …

Morgen ist KRIEG! Der Kiez wird Schwarz-weiß-blau!

es ist tiefe nacht da draußen, und die leute prügeln sich. all das spielt nur aussen und betrifft nicht mehr mich.

Ich denke am Abend vor dem Derby gar nicht an Punk oder Rock’nRoll, wie es beim FC St. Pauli passend schiene. In mir wummert House-Music – auch Hits wie „Gypsy Woman„, der Geschmack von Lipovitan mit Wodka tropft auf meine Zunge und breitet sich aus.

Ich spüre, wie sie mich am Schal festhält, die Hure in der Erichstraße. Sie hat Charme – eine angenehme Stimme umschmeichelt mich und spricht nicht, als sei sie in einer Hochhaussiedlung aufgewachsen. Wache, blaue Augen schmunzeln mich an. Trotz des intensiven Versuchs der Kundengewinnung bricht kichernd aus ihr heraus: „Sag mal, bist Du schwul? Die Stimme!“ Bin beleidigt, in tiefer Überzeugung, so gar nicht „tuntig“ zu sprechen – warum ist man auf so etwas auch noch stolz??? – und kriege kurz Angst. Manche derer reagieren ja gar nicht freundlich, wenn sie auf so called „Homosexuelle“ treffen. „Und, was sagen Deine Eltern dazu?“ Der zunächst unfreiwillige Smalltalk nimmt eine überraschende Wende! Randgruppensolidarität! „Mein Vater findet das völlig in Ordnung, meine Mutter hat große Schwierigkeiten mit meiner Arbeit,“ sagt sie. Ich weiß nicht mehr genau, was ich geantwortet habe – ich glaube, „Mein Vater ist tot“. Man plaudert, sie hält mich am Schal, es ist 4 oder 5 Uhr morgens, ich bin betrunken, sie ist prima selbstbewusst. Daß ich nicht als Kunde infrage käme, erläutere ich ihr, obwohl ich sie toll fände. Ob wir nicht noch einen Kaffee trinken gehen wollten, fragt sie. Also, 20, 30 Mark dafür bezahlen, einen Kaffee trinken zu gehen, das fände ich doch komisch. Ohne Bezahlung möchte sie nicht. Schade. Ich hätte ihr gerne noch eine Weile gelauscht …

Wenn ich an das Derby morgen denke, dann an die Umwege, die ich gegangen bin. Dies war so einer: Lieber nicht über den Hans-Albers-Platz, sondern hinten rum. Zumeist auf dem Weg ins „Or“ in der Gerhardstraße und zurück von dort. In dem kleinen House-Club stand meine Freundin Christine an der Tür, Miss Nico machte oft Musik, hinter der Bar stand die „dicke Inge“, Ingo, ein Ausbund zynischen Humors und gefürchtet für seine schlechte Laune. Als Kontrast tanzte, immer solariumsgebräunt, „Tante Sunshine“ durch den Laden, a boy named Chris, mit hellblonden Locken und Zahnpastalächeln, auf der kleinen Tanzfläche am Fenster. Udo war auch immer da, der hat „Schmidt’s Tivoli“ mit ausgebaut und bewohnte eine prachtvolle Wohnung an der Stirnseite des Hans-Albers-Platzes. Und jedes Mal, wenn jener oben und im anderen Eintrag zitierte Song Georgettes lief, dachten wir an die Szenen und Atmosphären nach St. Pauli-Spielen dort mitten auf dem Kiez, wenn rund um den „London Pub“, so schien es uns zumindest, Nazi-Hools sich ausbreiteten und die Nacht zur Hölle machten.

Mag auch der HSV, so weit mir bekannt ist, kein allzu dramatisches Nazi-Problem mehr haben: Ich denke bei ihm immer an diese Horden aus den späten 80ern, frühen 90ern, die das damals noch irgendwie beschauliche Kieznachtleben brutal störten. Ich ging noch nicht ins Stadion, obwohl ich mehrfach schon konkret zu Spielen verabredet war. So zum Beispiel mit einem Kumpel einer Mitbewohnerin, der schräg gegenüber von Udo wohnte, auch am Hans-Albers-Platz, und stolz darauf war, dass seine Wohnung durch die imposante Masse an Bierkastenstapeln auf dem Balkon sofort erkennbar war.

Trotzdem: Immer, wenn irgendwelche Borussenfronten mal wieder ankündigten, die Hafenstraße stürmen zu wollen, musste man doch gewaltig aufpassen. Dann wandelte sich meine heile Welt voller Transen, Tunten, Postpunks und Partygewächse auf einmal in jenen Parcour, den all diese Personengruppen durchlaufen müssten, würden sie durch die Vorstadt wandeln.

Insofern war der FC St. Pauli für mich immer etwas, das genau dem widerstand und sich auf die Seite des Anderen stellte. Als ich dann endlich auf meine geliebte, alte Haupttribüne fand, sah ich viele wieder, die ich von früher aus den Kneipen vom Sehen kannte; so aus dem „Dschungel“, als der noch auf der anderen Straßenseite stand. Herrlich der verkaterte Morgen, als man ständig von Bekannten Zigarettenschachteln geschenkt bekam, weil des nachts noch die Tankstelle nebenan ausgeraubt worden war. Dem „Subito“, wo jene 80er-Welten so turbulent ausklangen, die mit „Acid House“ ihren Todesstoß versetzt bekamen. Und dem „Um Mitternacht“, wo man nachts sich neben Andrew Eldrigde von den Sisters of Mercy wieder fand, nachdem man morgens hinter Nick Cave beim Gemüsetürken anstand. Jenem „Um Mitternacht“, wo ich einmal, als ich bezaubernd dem hinreißenden jungen Mann, den ich kurz zuvor im Zug kennen gelernt hatte, zulächeln wollte, grausame Bekanntschaft mit der Glastür machte. Was ein Aufprall!

So viele von denen waren rund um das Millerntor-Stadion noch unterwegs. Da lebte noch was, das ansonsten von all den Drecksentwicklungen nach der „Wieder-„vereinigung verschont geblieben war.

Beim HSV hingegen nahm alles seinen eklen Gang. Alles, was Scheiße ist, ballte sich dort. Dieses ganzes Buisness-Getue, Stadionnamen verkaufen, Geldsack-Gewixe; all die ach so normalen Vorstadt-Mittelständler, die mal ordentlich die Sau raus lassen wollen und gar nicht genug davon bekommen, „Schwuchtel“ zu kreischen. Das Stadion am Volkspark ist einer dieser Orte, an denen der Extremismus der Mitte unter nur schwach getünchten Oberflächen seine fiese Fratze zeigt.

Montag, beim sehr netten „literarischen Derby“, da wurde deutlich, was da dahinter steckt: Nämlich ein tiefer Neid auf alles Bunte, Schräge, Freie, das sogar die Frechheit besitzt, auch „Misserfolg“ zu bejubeln. Die haben als imageloses Dinosauriertier so tiefe Komplexe, dass selbst dort anwesende, sehr lustige Liedermacher sich fast dafür entschuldigten, dass sie da noch hin gingen. Noch nicht mal „Hamburg“, das Lokalpatriotische, gehört ihnen, weil Hamburg ja braun/weiß ist – ein Slogan, der bei Manchem im Knust für große Empörung sorgte. Vielleicht war die aber gespielt, der Rauten-Protagonist war ein humorvoller Sympath voller Selbstironie. Trotzdem:

Zumal »schwul« im wertenden Sinne meist für tolle Dinge benutzt wird, vor denen man Angst hat, aber das nur am Rande.

Schreibt einer, der Vereine kennt, in denen gegen die „schwulen Hamburger“ gesungen wird. Was war ich stolz, als im Rückspiel auf der Gegengeraden das Transparent „Es grüßen die schwulen Hamburger“ hochgehalten wurde! Was war ich stolz, paradox, als Corny Gelegenheit bekam, dem Hamburger Boulevard Gespräche zu verweigern, weil der getitelt hatte „St. Pauli braucht keinen Tuntenpräsidenten“. Eben doch! Da lief eine weitere Erfahrung in das Stadiongeschehen hinein neben den Postpunkspuren, als Littmann Präsident wurde. Und eben kein Typ wie Hoffmann, dessen Habitus wie eine nachgespielte Bankenkrise wirkt.

Doch jetzt haben wir den glatten, biederen Familienvater Orth, eine Haupttribüne in Herrschaftsarchitektur, ausgerichtet auf Logen und Buisness-Seats, wo u.a. jene sitzen, die in der letzten Saison noch im Volkspark Erstligafussball guckten und finden, dass das Millerntor halt verkehrsgünstiger gelegen ist. Bin gespannt, wie viele Rautenschals sich da morgen präsentieren.

Eine schwarze Freundin geht nicht mehr ans Millerntor, weil sie, so wörtlich, keine Lust mehr hat, sich alle zwei Wochen beleidigen zu lassen. Auch, weil, ich kenne den Text nicht und schreibe vom Hörensagen, sie nicht in einem Stadion dabei sein will, dessen wohl bekanntestes Fanzine dreiseitige Texte darüber verfasst, wieso sie es „sich nicht verbieten lassen wollen, N…-Kalle zu sagen“. Einem Fanzine, in dem sich rassistisch konnotierte Karrikaturen finden, ganz in „Bimbo“-Tradition. Und eine Netzbekanntschaft mailt mir, dass sie, wäre sie nicht eine Frau, neulich in der „Süd“ wohl vor die Schnauze bekommen hätte, weil sie jemanden darauf hinwies, er solle nicht immer „Schwuchtel“ rufen.

Umgekehrt hatte ich eine der anregendsten Diskussionen in letzter Zeit, als ein St. Paulianer in meiner Gegenwart zu einem Freund sagte, okay, dann bringe er ihm halt so ein „schwules Budweiser“ mit … es war diskutierbar. Und lustig.

Das denke ich am Abend vor dem Derby. Dass ich Angst habe, dass wir so werden könnten wie die, wegen derer ich einst Umwege gegangen bin. Hoffentlich bilde ich mir da vieles ein; die ganzen neuen Twitter-Bekannntschaften lehren das Gegenteil, ebenso wie 1/3 der User des Forums. Und ein Drittel ist ja schon mal wahnsinnig viel, verglichen mit anderen Vereinen.

Morgen diese so entscheidende Differenz zu den Vorstädtern zu spüren, zu merken, dass sie weiterhin besteht – das ist mir noch viel wichtiger als ein Sieg (der aber auch!).

Weil ich den FC St. Pauli wirklich sehr liebe und keinen Liebeskummer haben möchte …

(PS: Vielleicht erklärt sich jetzt ja auch, wieso die letzten beiden Bilder für mich „Derby-Bilder“ waren)

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21 Antworten zu “Was man am Abend vor dem Derby denkt …

  1. sparschaeler September 18, 2010 um 9:15 pm

    wow, was für ein geiler text. du hast mir aus der seele geschrieben und auch für mich gibt es morgen noch wichtigere dinge als ein profanes 1:0 für die guten.
    ich will morgen auf dem nachhauseweg wieder „stolz“ auf meinen fc.st.pauli sein. dafür brauch ich morgen keinen sieg, wäre aber schön.

    ein schwules budweiser ist aber auch ein absolutes no go……

  2. Jekylla September 18, 2010 um 9:30 pm

    Ich weiss schon, warum ich immer wieder gerne hier lese. Wegen genau solcher Texte.
    Vielleicht wird morgen vieles neu sortiert. Vielleicht aber auch nicht. Was mir lieber wäre, werde ich dann wissen.

    Aber heute erstmal danke für die geteilten Gedanken.

  3. momorulez September 18, 2010 um 9:44 pm

    @sparschaeler:

    Na, dann eben ein Jever oder Astra 😉 …

    Dankeschön! Bei diesem Verein läuft einfach so viel gelebtes Leben mit, das muß man ja immer mal wieder erzählen 😉 – bei meinen Hauptribünennachbarn ist das ja noch mal ein anderes, bei den 10, 20 oder mittlerweile sogar 30 Jahre jüngeren sogar noch mal anders, egal, wenn der Konsens hinsichtlich des „Bunten“ weichen sollte, wäre der Verein tot. Und noch wichtiger als über die Rauten lästern ist vielleicht aktuell die Selbstkritik, gerade, weil man den Verein liebt.

  4. momorulez September 18, 2010 um 9:46 pm

    @Jeky:

    Dankeschön auch Ihnen! Und ich bin auch wegen des Drumherums morgen, auch auf unserer Seite, ganz schön nervös …

  5. kleinertod September 18, 2010 um 11:16 pm

    Traumhaftes Lesefutter für die letzten Stunden davor. Sehr genossen. Ein kleines Stückchen Literatur so kurz vor dem Stadtderby. Danke dafür.

  6. momorulez September 18, 2010 um 11:21 pm

    Oh, gern geschehen! Dankeschön!

  7. hartmut September 19, 2010 um 2:41 am

    Hi Momo

    okay, ich oute mich hiermit. Und Ihr alle dürft lachen oder mich bemitleiden 😉

    Ich bin HSV-Fan. (jaja, Che, viel Spaß beim Ablästern wg 2009!)

    Seit 1976, als der HSV, ich war sooooo klein, in meiner Heimstatt auf Trainingslager war.

    Rudi Kargus, Horst Bertl, Ole Biörnmose…und der junge Nachwuchsspieler Wolfgang („Felix“) Magath…

    Also, um es klar zu sagen: Neben der widerlichen „Borussenfront“ (BVB Dortmund), neben Hansa Ropstock und Hertha gibt es – muss ich leider so sagen – kaum eine widerlichere Fanszene als die des HSV. Ich erinnere mich noch sehr gut an das Spiel HSV bayern (0-0)1-2. guckstu http://fussballdaten.de/bundesliga/1994/27/hamburg-bmuenchen/
    Als valencia das Tor machte, lallten so manche „uga uga uga“, weil der dunkelhäutige Valencia ja bekanntlich vom Affen abstammt. Jemand neben mir im herrlichsten Hamburgisch: „Da mussich ja echt beschäuat sein, wenn ich solchä Tönä von mia gäbe!“ Und wir orrnisierten ein Pfeifkonzert gegen das rassistische Gesindel. Aber ohne Erfolg. Wenige Jahre später durfte man monatelang (!!!) in der Stellinger S-Bahn-Unterführung lesen (soeben hatte der HSV Tony Yeboah verpflichtet): „Yeboah husch husch – zurück in den Busch // Tötet Wehmeyer!“

    Das schlimme an der Vereinspolitik des HSV ist, dass der Minderheit a la Jojo Liebnau Raum gegeben wird. Selbstverständlich bin ich pro Meinungsfreiheit. Jojo kann seinen Dreck natürlich abschottern, wo immer er will. Aber wenn er als quasi-HSV-Offizieller auftritt, dann darf sich der HSV nicht beschweren, wenn er auf Jojo angespochen wird. Nebenbei: „Eins kann uns keiner nehmen – den Haß auf Werder Bremen“ wie peinlich ist DAS denn! Haben Jojo und seine Gefolgschaft wirklich nicht mehr drauf als das klägliche Gewinsel derer, die nicht damit klar kommen, dass ein Verein, der von seinen Voraussetzungen eigentlich hinter dem HSV stehen müsste, seit Jahrzehnten vor ihm steht?

    Also: Schönen Gruß an den eigentlichen Kern Hamburgs. Ich will heute ein Tor von Alarmstufe Ruuuuuud sehen; insofern müsst ihr dreie machen, wg Tordifferenz. Siegt mal schön! Damit die Leutz hier endlich begreifen, dass Ernst Happel (3000 chinesische Verbeugungen!) tot ist…und 1983 27 Jahre vorbei! Und vor allem: Damit beim HSV mal endlich Ruhe in Salon ist. Stichwort Franz Gerber! http://www.spiegel.de/sport/fussball/a-710416.html

  8. mondoprinte September 19, 2010 um 8:21 am

    Ich hasse Fußball…:-(

  9. momorulez September 19, 2010 um 8:50 am

    @Hartmut:

    Auch hier gilt ja: Ich habe vollstes Verständnis für den individuellen HSV-Fan 😉 … und die beim „literarischen Derby“ waren ja prima, ebenso wie einige Freunde und Bekannte. Und vielleicht wurden ja die Probleme in der Fanszene am Volkspark noch verschärft dadurch, daß viele Vernünftige Mitte, Ende der 80er dann lieber ans Millerntor gingen. Der mit dem ich hingehe, ging als Teenie in den frühen 80ern noch zum HSV, bis er in der U-Bahn beobachten durfte, wie ein Rothaariger verprügelt wurde, weil er rothaarig war. Dann ließ er es sein.

    Um so mehr ehrt es Dich freilich, daß Du uns heute den Sieg gönnst als einer vom „anderen Ufer“ 😉 !

  10. momorulez September 19, 2010 um 8:53 am

    @Mondoprinte:

    Oh Mann, musste gestern an Dich denken, als ich dieses Desaster für euch mitbekam, vor allem das zweite und dann noch sich steigernde in so kurzer Zeit. Mein Mitgefühl!!!!

    Kommen wir nicht sogar am Mittwoch zu euch?

  11. mondoprinte September 19, 2010 um 9:48 am

    @momorulez
    Genau – eine goldene Chance für die Millerntorkicker, einen weiteren Auswärtssieg einzufahren. Aber bitte: KEIN MITLEID NACH DEM SPIEL ;-)!

  12. Nörgler September 19, 2010 um 2:40 pm

    Es hat angefangen! Ich halte beide Daumen und verfolge den Live-Ticker!

  13. Nörgler September 19, 2010 um 4:30 pm

    Aaah, fast hätte es geklappt! Aber wäre ich St. Pauli-Anhänger, würde ich das Remis als Erfolg werten.

  14. MartinM September 19, 2010 um 7:18 pm

    Leider habe ich diesen l.&l.-Beitrag (lang und lesenswert) erst nach dem „Lokalderby“ gelesen.
    Da mich gerade das Thema neuer Puritanismus und die „Schluss-mit-Lustig“-Propaganda schwer beschäftigt, fand ich in Deinem Artikel auch Gedanken, die genau auf dieses Politik- und Publizistik gewordenes Unbehagen an der Lust passen.

    „Es ist immer ein Alarmzeichen, wenn die kleinen Sünden mit großen Aufwand bekämpft werden.“

  15. MartinM September 19, 2010 um 7:34 pm

    Das Remis war ein Erfolg. Das Tor (Asamoahs / Boll) machte Spaß. Das Niveau des Spieles mittelmäßig. Aber das Umfeld dieses Spieles kein Anlass zur Zufriedenheit: vor dem Spiel die rund 2000 HSV-Krawallos am Hans-Albers-Platz, nach dem Spiel um die 70 „Rauten“, die eine FC St. Pauli Fankneipe überfielen. Da läuft etwas ganz übel aus dem Ruder, wobei es mir nicht darauf ankommt, die Schuldigen zu suchen (das bringt erfahrungsgemäß nicht viel), sondern als die Strukturen, die die HSV-„Fans“ so entgleisen lassen. (Dass es auch auf der Seite der Braun-Weißen problematische Strukturen gibt, erfahre ich fast nur aus diesem Blog.)

  16. momorulez September 19, 2010 um 8:14 pm

    Das Derby war ein voller Erfolg!!! Ich bin glücklich wegen dieses Spiels, und die Rauten haben sich bis auf die Knochen blamiert,Fans wie Spieler – und daß so eine buchstäblich geile Sau wie Pëtritsch dann noch ein Traumtor schießt, geschenkt.

    Komme gerade sowas von gerade eben aus der Kneipe zurück, deshalb erst morgen oder übermorgen mehr. Aber Danke für euer Mitverfolgen!!! Und das Daumendrücken!

  17. che2001 September 20, 2010 um 3:59 pm

    @Hartmut, ich bin übrigens FC Werder-Fan.

  18. momorulez September 20, 2010 um 4:06 pm

    Samstag blamiert sich im Weserstadion wieder der HSV, oder? 😀

  19. che2001 September 20, 2010 um 4:23 pm

    Und ich habe eine schwarze Vuvuzela mit rotem Stern dabei. Tröööööt!

  20. Pingback: Derby FCSP – HSV: Wenn sich "falsch rum" richtig anfühlt |Buffen

  21. Pingback: 19.09.2010 FC Sankt Pauli vs. HSV « Fabulous Sankt Pauli

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