Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

… mit Deinem stillen Auge …

Warum versucht du`s nicht manchmal –

************schrie der Dichter den Maler an

*****(völlig frustriert

**************von der Stille des Malens)

Warum versuchst du`s nicht manchmal

*****************und schaust was du tun kannst

******************************um auszubrechen

*****Versuch einfach zu zeigen

**********************mit deinem stummen Pinsel

Versuch einfach zu zeigen

*******************mit deinem stillen Auge

******Wie die Erde zittert

************wenn Liebende nach dem Lieben

*******************************nachklingen wie Glocken

Lawrence Ferlinghetti

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6 Antworten zu “… mit Deinem stillen Auge …

  1. T.Albert September 7, 2010 um 12:49 pm

    Oh Mann!
    Was mach ich nur?
    Is das aus Coney Island?

    Und diese Bilder, die Du da machst. Aber die kannste ja nich so klein lassen und nur im Compi.

  2. momorulez September 7, 2010 um 1:19 pm

    Das Gedicht ist aus einem Brigitte „Gedicht des Tages“-Forum 😉 … Du hattes mich ja auf Herrn Ferlinghetti aufmerksam gemacht, und da habe ich rum gegoogelt. Und das paßte irgendwie in die Serie, also, die Bildfolge mit umgekehrter „Schichtenmalerei“. Sogar „Weißhöhung“ geht da.

    Das finde ich ja, mal ab davon, daß ich mir hinsichtlich der Qualität der Bilder ganz außerordentlich unsicher bin, so irre an diesem Medium, das man da „klassische“ und „moderne“ Geschichten gleichzeitig simuliert mit völlig anderen Mitteln, und alleine schon dadurch, daß man mit dem Finger auf einer Glasfläche rumspielt, was trotzdem völlig anderes macht. Und gerade dieses Serielle, in diesem Fall ja ein „Freilegen“, wenn man die Reigenfolge der veröffentlichen Einträge sich anguckt, das fasziniert mich mich im Machen, ganz unabhängig vom Ergebnis, auch gerade sehr. Das ist eine ganz seltsame Form, spielerisch einen Weg zu beschreiten, der einem was erzählt, was man vorher nicht wußte.

    Daß sehr viel von diesem Computerkram mit altmeisterlichen Techniken zu tun hat, das ist ja lange schon so und auch irgendwie klar. Gibt doch auch diese Zeitraffer-Geschichte, wo jemand die Mona Lisa am Photoshop baut. Aber das ist, gerade, wenn Werber und Grafiker damit arbeiten, im Grunde genommen ein kunstfeindlicher Look, der generiert wird. Keine Ahnung, ob’s mir gelingt, das aufzubrechen, aber ein Versuch ist ja auch immer schon mal was wert.

    Das Blöde ist, daß, wenn man das aus dem Computer holt – wie denn am besten? Die ganze „Tiefe“ ergibt sich ja aus einem Eindruck einer Beleuchtung von innen, glaube ich. Das müßten wenn, dann in irgendwelche Leuchtkästen oder so.

  3. Loellie September 7, 2010 um 3:53 pm

    Transparente Ausdrucke sind im Prinzip kein Problem, du solltest in HH mehrere Anbieter finden die das machen. Billig ist sowas aber nicht und ob vergrössern überhaupt möglich ist bezweifle ich. Es sei denn, du kannst bei dem App die Bildgrösse frei wählen. Andererseits sollte die Vorlage dann ebenfalls in entsprechend hoher Auflösung vorliegen, ansonsten musst du hochskallieren, dann wirds irgendwann verpixelt und du verlierst Kontrast und Details.
    Ein dutzend Monitore von einer Palette im nächstbesten Blödmarkt könnte die billigste und sinnvollste Alternative zum ausdrucken sein.
    Andererseits schadet es auch nicht, einfach mal zu probieren was dabei herauskommt, wenn du eins der Bilder bei so einem Billig-Poster-Onlinedienst bestellst. Das ist zwar keine Galerieware, also verkaufen kannst du dann vergessen, aber für Jux und Dollerei könnts ja wider erwarten reichen.

  4. momorulez September 7, 2010 um 3:57 pm

    Na ja, geht ja noch um Jux und Dollerei. Und die Qualität ist zumindest „sendefähig“, wenn ich nicht mit denen aus dem Internet gefischten Fotos direkt arbeite, sondern sie durch die Apps nudel – glaube ich jedenfalls. Mal gucken. Aber 1000 Dank für Tipps! Wir haben auch eh gerade was in eine Druckerei gegeben gehabt, die müßte ich mal fragen. Irgendwer sagte auch, es gäbe digitale Bilderrahmen?

  5. Loellie September 7, 2010 um 5:10 pm

    Druckerei ist entweder richtig gut und dann richtig teuer, oder billig, dann kannst du gleich im Internet bestellen, oder, ernsthaft, beim Schlecker eine CD abgeben. Das kommt letzten Endes alles aus dem gleichen Grosslabor. Kann sogar sein das es in D nur noch ein Labor gibt, also eine Kette.

    „Sendefähig“ ist heute praktisch alles, weil es fast nichts mehr gibt, was eine Auflösung unter HD-Video hat, das Display des iPad liegt sogar drüber. Digitale Bilderrahmen gibts, sind aber Quatsch, wenns die überhaupt noch gibt, weil klein und teuer und die können sonst nix.

    Also, entweder du machst den Billigheimer und guggst wie gross du das im WWW Ausdrucken lassen kannst, das es dir noch gefällt, oder es wird teuer. Ein Abzug/Ausdruck in der Grösse eines 22″Zoll Monitors / Flachbildschirm und in „Galeriequalität“ ist in etwa so teuer wie ein Monitor selbst kostet. Das Problem ist eher die Logistik, weil was willst du mit 20 Monitoren oder Fernsehern?

    Ich würd einfach billige Abzüge an die Wand tackern, Leute einladen, ein Fass aufmachen, ein paar schlaue Texte vorlesen, vllt singt jemand noch ein Lied und du hast alles was es für einen gelungenen Abend braucht. Bei 10€ pro Bild kannste das Zeug hinterher einfach verschenken.
    Oder so.

  6. momorulez September 7, 2010 um 8:06 pm

    „Das Zeug“ – Dankeschön …

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