Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Innerer Zwiespalt

6 Antworten zu “Innerer Zwiespalt

  1. T. Albert August 23, 2010 um 5:53 pm

    erinnert mich an peter bömmels-bilder aus den achtzigern, Dein zwiespalt.

  2. momorulez August 23, 2010 um 7:22 pm

    Oh, muss ich mal googlen, den kenne ich gar nicht. Ich fand es seltsamerweise jugendstilig. Und war einer der vielen Versuche, nicht ein Foto durch das „sieht ein wenig aus wie gezeichnet“-Programm zu jagen und dann zu colorieren, sondern etwas aus dem Malprogramm darin zu bearbeiten. Mochte das Ergebnis irgendwie. Das macht schon richtig Spaß mit den beiden „Apps“.

  3. T. Albert August 23, 2010 um 7:34 pm

    Kennste den Jorge Colombo?

  4. T. Albert August 23, 2010 um 7:53 pm

    http://jorgecolombo.com/

    kennste nich?
    ich kanntihn auch nicht, bis kürzlich, natürlich kenn ich ihn von meiner Frau, er hat kürzlich auf dem „Fumetto“ in Luzern ausgestellt. All sein Apps-Zeichnungen. Ich find den ja schon grandios.
    Auf seiner Seite sind so Videos verlinkt, für den iPhone-Laien ist das schon beeindruckend.
    Vielleicht kauf ich mir ja doch noch son DIng, man muss das lles gleich nutzbar machen, bevor es wieder vom Markt geschluckt wird. Da hast Du sehr recht mit Deinem Aktivismus. Müsste man irgendwie mal weiterverarbeiten.

  5. momorulez August 23, 2010 um 8:13 pm

    Das ist wirklich klasse – habe eben nur kursorisch durchgeguckt, aber das ist ja tatsächlich viel, viel ausgefeilter das, was ich hier mit meinem Spieltrieb eher völlig unsystematisch vor mich hin versuche. Und das ist näher dran an eher „klassischen“ Fragen, glaube, ich diese neue Technologie, als die bombastisierten Montagen von dem, Gott, wie heißt der, Gursky? Der ist eher bei Avatar und diesen Hollywood-Schinken verortet, während dieses App-Probiere wie Punk ist, von der Logik her, oder Zeit, als die ersten bezahlbaren Synthies raus kamen.

    Nach dem Bömmels habe ich eben auch kurz geschaut, und die Mühlheimer Freiheit war mir schon ein Begriff. Das ist ja für mich Autodidakt immer ein wichtiges Szenario, Punk, Die Neuen Wilden, weil die ihre Formen durch einen ausgearbeiteten und weiter gedachten Diletantismus im positiven Sinne stilisierten. Manches, was ich eben sah, ist zwar weniger schrill und irgendwie munchiger und chagalliger als das, was ich auch so mit Öl getrieben habe, aber das gefällt mir schon.

    Kann diesen App-Kram echt nur empfehlen. Ich bin da zwar auch spät dran, aber bei dem Colombo, z.B. diesen „Charakterzeichnungen“, diese ganz traditionellen, aber eben mit App, sieht man ja ein Potenzial, weil die Fläche und Tiefe sich ganz anders vermittelt, als bei einer Kohle- oder Bleistift-Zeichnung, weil die Materialität des Mediums gar nicht gegeben ist. Dadurch drängt alles in den Vordergrund, was dicht ist, also geschlossene, nicht gestrichelte Fläche, tatsächlich wie bei Hinterglasmalerei. Nur dass dahinter ein anderer Raum entsteht. Das hat schon was Mystisches.

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