Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Volkstum und Public Viewing

„Umso mehr wurde der Volkstumsbegriff nun Bestandteil einer nationalistischen Ideologie und politischen Propaganda. Er diente vielfach als patriotisches Bindemittel, um die realen Gegensätze innerhalb wie außerhalb des Deutschen Kaiserreichs zu überdecken oder visionär zu überwinden (…)“

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14 Antworten zu “Volkstum und Public Viewing

  1. jekylla Juli 5, 2010 um 9:52 am

    Guten Morgen.

    Wenn Sie einen der Begriffe in Ihrer Überschrift im wiki-Stil erklären, dann aber doch auch den anderen.

    „Der Begriff Public Viewing versucht eine neue Form der Anteilnahme an identitätsstiftenden Großereignissen wie z. B. einer Fußball-Weltmeisterschaft (WM) im eigenen Land zu beschreiben. Diese Art des kollektiven Mitverfolgens im Kreise unbekannter Gleichgesinnter existierte bisher nur in den Stadien. Nach Auffassung vieler Sozialwissenschaftler und Psychologen liegt der Anreiz des Public Viewing im Teilen von gemeinsamen und simultan entstehenden Emotionen, wie z. B. die Freude über den Sieg des bevorzugten Teams, aber auch die Trauer über die Niederlage. Im Gegensatz zum Betrachten eines Großereignisses vor dem häuslichen Fernsehgerät wird das Entstehen einer solch emotionalen Atmosphäre erst durch technische Innovationen wie Großbildwände oder Plasmafernseher ermöglicht.“

    Besonders den Satz, den ich gerne fett machen würde, es aber hier nicht kann:
    „Diese Art des kollektiven Mitverfolgens im Kreise unbekannter Gleichgesinnter existierte bisher nur in den Stadien.“

    Ergo ist ein Stadionbesuch am Millerntor eine Form des Public Viewing. Wie kriege ich da jetzt die Kurve zum Volkstum? So vielleicht: Dient der Stadionbesuch als lokalpatriotisches Bindemittel, um die realen Gegensätze innerhalb wie außerhalb des Millerntors zu überdecken oder visionär zu überwinden…?

    Soll heißen: was genau wollten Sie mit dieser Überschrift implizieren und/oder in einen ursächlichen Zusammenhang bringen oder war es wieder was, was ich nicht verstanden habe?

  2. momorulez Juli 5, 2010 um 10:04 am

    Na ja, am Millerntor wurde bisher die Differenz und Vielfalt gefeiert; seit der Diskussion um die Kurvenblockade wie auch die jüngst stattgefunden habende um „Ein Platz an der Sonne“ zweifel ich da allerdings nachhaltig, ob das noch so ist – die Reaktionen im Forum waren zum Teil reaktionär. Langsam befürchte ich, dass manch Rostocker recht hatte: Große Klappe, nix dahinter. Dann kamen aber ja noch sehr vernünftige Leute dazu.

    Frage mich mittlerweile, ob der FC St. Pauli nicht vielmehr Vorbild für diesen Party-Patriotismus geworden ist, der reales Unheil verbirgt durch eine völlig apolitische Antirassismus-, Antisexismus und Antihomophobie-Ideologie, die rein gar nichts ändert, sondern nur einem Zwanziger dazu dient, große Reden zu schwingen, um auf einen Amarell dann trotzdem einzudreschen und eher dazu dient, mal wieder so richtig bfreit „Schwuchtel“ rufen zu dürfen.

    Den Wechsel zu Orth sehe ich da übrigens als große Gefahr, um das ganz große Fass aufzumachen. Da MUSS man gegen anstinken, lautstark, und den „Miesmacher“ nicht fürchten.

    „Der Begriff Public Viewing versucht eine neue Form der Anteilnahme an identitätsstiftenden Großereignissen wie z. B. einer Fußball-Weltmeisterschaft (WM) im eigenen Land zu beschreiben“

    Genau das wollte ich damit sagen. Das korrespondiert exakt mit der im Kaiserreich sich konstituierenden Ideologie. Und wie schrub jemand anders anderswo: „Diese Aggression, die einem entgegen schlägt, wenn man wagt, den nationalen Rausch anzuzweifeln“ zeigt, dass es klappt.

    Der Vereinsfussball hingegen betont normalerweise die innernationale Differenz, und das ist auch gut so.

  3. jekylla Juli 5, 2010 um 10:24 am

    Ich bin immer wieder beeindruckt, wie Sie es schaffen, mich mittels einer einzigen Antwort thematisch so zu überfluten, dass ich wieder nicht weiß, wo ich anfangen soll und mich garantiert dabei verzettele. Soviele Schlagworte (Blockde, Rostocker, Platz an der Sonne, Zwanziger, Schwuchtel, Orth (den Teil mit dem Fass habe ich allerdings in der Tat nicht verstanden).

    Vermute mal, dass bei einem Public Viewing ungefähr 95% der Teilnehmer schlichtweg gemeinsam Party feiern wollen, sei es nun eine „All-you-can-drink“-Party oder ein gemeinschaftliches „Fußball-gucken-und-gemeinsam-freuen-oder-gemeinsam-leiden“.

    Wenn ich zu einem Heimspiel nicht fahren kann, gehe ich gern mal zum local Pub und schaue das da gemeinsam mit mir komplett unbekannten Leuten und habe dann sofort das Gefühl, wegen der Gemeinsamkeit nicht allein zu sein. Genieße das gemeinsame Freudeerlebnis. So wird auch eine Identätsstiftung initialisiert. Eben „nur“ auf Vereinsebene. Auf WM-Ebene ist die natürlich ungleich größer.

    Konstruieren Sie da nicht eine Problematik, die es für die Teilnehmer an Public Viewings gar nicht gibt, sondern nur für einige, die eben nicht teilnehmen?

    Zu dem falschen Fuffziger habe ich eine ähnliche Meinung, alles Lippenbekenntnisse. Ob es nun um Homosexualität im Fußball oder Randale geht.

    Was die „völlig apolitische Antirassismus-, Antisexismus und Antihomophobie-Ideologie“ angeht, widerspreche ich mal an dieser Stelle, trotz der Ihnen gruselig dahergekommenen Diskussion um den Platz an der Sonne. Doch darf man nicht vergessen, dass einige St. Pauli-Fans in erster Linie wegen des Fußballs kommen. Was bei einem Fußballverein nicht sträflich sein darf.

    Zu den Themenbereichen „Rostocker“ und „Blockade“ schweige ich lieber still, sonst platzt mit wieder der Hals. Das wissen Sie ja 😉

  4. momorulez Juli 5, 2010 um 10:57 am

    „Konstruieren Sie da nicht eine Problematik, die es für die Teilnehmer an Public Viewings gar nicht gibt, sondern nur für einige, die eben nicht teilnehmen?“

    Ehrlich gesagt sind es Reaktionen wie diese, die mich davon überzeugen, dass das nicht stimmt.

    „Doch darf man nicht vergessen, dass einige St. Pauli-Fans in erster Linie wegen des Fußballs kommen. Was bei einem Fußballverein nicht sträflich sein darf.“

    Das ist auch die Position der Rostocker Suptras, kein Witz. Und wenn das Konsens beim FC St. Pauli werden sollte, dann gehe ich da nicht mehr hin. Was ja gewünscht sein kann. Genau da stört mich ja beim „Public Viewing“ auch – die Entpolitisierung des Nationalen hin zu einem emotional höchst aufgeladenen „Wir-Gefühl“.

    „Orth (den Teil mit dem Fass habe ich allerdings in der Tat nicht verstanden).“

    Corny ist trotz McDonalds, Wasserwerfer-Foto und Herrschaft über den Spielbudenplatz ein hochpolitischer Mensch und eben schwul. Orth ist ein biederer Familienvater-Geschäftsmann, der auch jedem Kegelverein vorstehen könnte – wie Reenald Koch einst auch. Dadurch, das Corny als Reibungs- und Polarisierungpunkt weg fällt, könnte aus dem FC St. Pauli auch schnell ein beliebiges Public Viewing werden.

  5. jekylla Juli 5, 2010 um 11:03 am

    Das mag ja auch eine Position der Suptras sein, aber Sie werden mir doch nicht erzählen wollen, dass damals -wo noch alles besser war- 100% der St. Pauli Fans den doch sehr hoch gehängten politischen Erwartungen entsprochen haben? So überzeugend Sie meistens wirken, da nun nicht.

    Danke für die Orth-Erklärung. Erinnert mich an ein Posting im Forum, sinngemäß: „Vielleicht werden sich einige der erbittertsten Gegner den Herrn Littmann noch sehrnlichst zurückwünschen…“

    Si.

  6. momorulez Juli 5, 2010 um 11:08 am

    Ich war nie Corny-Gegner, ganz im Gegenteil. Nur zur Klarstellung. Und ich glaube auch, dass das Postiing sehr richtig ist.

    Und zumindest ist es gelungen, den FC St. Pauli z.B. zur Keimzelle eurpoaweiter Antirassismusinitiativen zu machen, die Urmutter aller Fanzines dort zu starten, wir hatten den ersten offen schwulen Präsidenten – natürlich gab es das nie in der retrospektiv verklärten Form, aber aktuell muss man echt ganz schön auffpassen.

  7. jekylla Juli 5, 2010 um 11:27 am

    Dass Sie das nicht sind, weiß ich. Musste gerade lachen, ich bin also nicht die einzige, die sich zuweilen persönlich angesprochen fühlt und den Zwang zur Klarstellung hat 😉

    Danke für die „retrospektiv verklärte Form“, das ist nämlich genau das, was mir gerade in letzter Zeit verschärft auffällt.

    Was die Antirassismus-Initiativen angeht, sehe ich aktuell keinen drohenden Niedergang, Fanzine haben wir, nur der schwule Präsident ist weg. Zumindest hatte er bei denen, die seinen Weggang bejubelten, aber keinen Schwulen-Bonus. Wäre ja auch irgendwie … rassistisch gewesen.

    Die nun kommende Bundesliga-Saison wird einige Veränderungen bringen. Und die gewünschte „Durchmischung“ auf der Südtribüne auch. Wie man bei Ab-in-den-Sueden nachlesen konnte, sind bei der Dauerkartenvergabeaktion sehr viel junge Leute neu an eine Dauerkarte gekommen. Ob die dem Eventpublikum auf den Businessplätzen allerdings eine angemessene politische Entgegnung bieten können, wage ich zu bezweifeln. Ich habe einige davon gesehen, die dem Konzept der Ultras eher schaden werden als nutzen.

  8. momorulez Juli 5, 2010 um 11:51 am

    „Was die Antirassismus-Initiativen angeht, sehe ich aktuell keinen drohenden Niedergang,“

    Zu dem Thema muss ich mir noch die Genehmigung schwarzer Freunde holen, ob ich über das schreiben darf, was sie mir berichtet haben und wieso sie nicht mehr ans Millerntor gehen. So rosig ist das nicht, ganz im Gegenteil – habe eher das Gefühl, dass bei den vollends Aufgeklärten, die ja per se antirassistisch sind, der richtige Rassismus viel verbreiteter ist als in manch anderen gesellschaftlichen Kontexten.

    Ach, und diese Erfindung des „Schwulen-Bonus“, ich reiße mich da mal zusammen 😉 – ich war oft entsetzt, wie leicht Homophobie bei dieser linken Crowd sich mobilisieren lässt, das ballt sich immer in dem Satz „seine Sexualität interessiert doch mich nicht!“, und ich war eher erstaunt, wie cool Corny damit umging.

    Vor dem, was auf der Süd abgehen wird, habe ich ebenso Angst wie vor den Buisness-Seats und Logen bei uns auf der Haupttribüne

  9. jekylla Juli 5, 2010 um 12:00 pm

    Dass ich das mit dem „Schwulen-Bonus“ durchaus so provokativ in den Raum geworfen habe, ist Ihnen sicherlich klar, deswegen auch der Zusammenriß 😉

    Mit den vollends Aufgeklärten könnten Sie Recht haben, von dieser Seite habe ich das noch gar nicht betrachtet. Guter Denkanstoß.

    Homophobie ballt sich in dem Satz „seine Sexualität interessiert mich doch nicht“?
    Das verstehe ich nicht ganz. Oder will es nicht mißverstehen, darum die Bitte um Aufklärung.

  10. MartinM Juli 5, 2010 um 2:14 pm

    So rosig ist das nicht, ganz im Gegenteil – habe eher das Gefühl, dass bei den vollends Aufgeklärten, die ja per se antirassistisch sind, der richtige Rassismus viel verbreiteter ist als in manch anderen gesellschaftlichen Kontexten.

    Das beobachte ich auch – wobei sich Rassisten aus dieser Ecke, anders als z. B. Nazis, sich selbst gar nicht darüber im Klaren sind, dass sie richtige Rassisten sind. Ich kenne leider auch „Antirassisten“, die sich gar nicht merken, dass sie in rassistischen Kategorien denken.

    Dazu eine interessante Fundsache aus einer von mir eher gemiedenen, weil schwer trollverseuchten Gegend, den Kommentaren auf „telepolis“:

    http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-Es-ist-kein-multikulturelles-Team/forum-181925/msg-18781297/read/

    Es ist kein multikulturelles Team
    MondLeo (695 Beiträge seit 30.06.09)

    Ganz im Gegenteil – es ist auf eine (Fußball)Kultur eingeschworen.
    Das Team selbst ist multiethnisch, und das ist etwas anderes.

    Bemerkenswert: niemand außer den Nazis reitet so auf der Herkunft der
    Menschen rum wie jene linke Reaktionäre, wie sie auch bei telepolis
    zu Wort kommen. Es sind diese beiden Gruppen, die den Menschen
    standhaft über seine Herkunft definieren, ihn danach bewerten und ihn
    dafür haftbar machen.

    Ich mag MondLeos Wortwahl nicht – „linke Reaktionäre“ ist m. E. typisch für den Jargon sich für „liberal“ haltender Klassenkämpfer von oben. Rüdiger Suchsland, dessen Artikel er kommentierte, ist IMO weder richtig „links“ noch ein „Reaktionär“. Nach meiner Beobachtung zeichnet sich Suchsland durch eine Mischung aus bildungsbürgerlicher Arroganz und lauwarmer Sozialdemokratie aus – also vielleicht ein „halblinker Konservativer“ – und er ist meiner Ansicht nach jemand, dem es schwer fällt, einfach mal die Klappe zu halten, wenn er keine Ahnung hat.

    Aber ich gebe MondLeo in Einem recht: es gibt auch nach meiner Erfahrung tatsächlich Menschen, deren „Antifaschismus“ sich vor allem darin äußert, dass sie einfach alles schlecht finden, was Rechtsextremisten gut finden – womit sie ungewollt deren „Koordinatensystem“ übernehmen. Wobei sie ganz gerne mal Positiv-Rassismus (a la Sarrazin und Heinsohn, die ja so gerne von den super-intelligenten russischen Juden, den fleissigen und anpassungsfähigen Vietnamesen usw. schwärmen) als Zeichen für fehlenden Rassismus missverstehen.

    Das Dumme dabei: die rechtsextreme Ideologie beherrscht so die Diskurse, auf der Ebene der „Metapolitik“ bestimmen also die „Ethnopluralisten“, Rassisten Sozialdarwnisten und Nationalisten, was Thema ist. Und vermeintlich „Aufgeklärte“ ziehen mit

    So ganz bin ich übrigens auch nicht gegen diese Form der „Antifa-Denke“ gefreit … 😦

  11. momorulez Juli 5, 2010 um 2:32 pm

    @Jekylla:

    Homophobie ballt sich da in der Form, dass spezifisch schwule Erfahrungen negiert werden und damit die Dominanz des Heteronormativen zementiert wird. Das ist im Grunde genommen ein Ausblenden gesellschaftlicher Wirklichkeiten – also nicht etwa, dass nun Schwule an sich von Geburt an anders sind, aber natürlich werden wir permanent als das Andere produziert, gegen das sich abzugrenzen ist, und dann ganz plötzlich ist das nicht mehr relevant. Während zugleich von der Taufe über die Hochzeit bis zum Pensionsanspruch und Pilcher, Tatort und Serie trotz „Quotenschwulen“ das Heterosexuelle allerorten ganz selbstverständlich die Hauptrolle spielt.

    @Martin:

    Ja, dieser „Ethnopluralismus“ und dieses Gewäsch, dass Du zitierst, ja. Es gibt aber darüber hinaus gehend den Reflex, dass die nun total Aufgeklärten sich nicht entblöden, möglichst ganztägig „N…“ zu sagen, weil sie natürlich darüber hinaus sind, rassistische Karrikaturen in Fanzines veröffentlichen, seitenlange Abhandlungen darüber verfassen, wieso sie Herrn Schwensen auch weiter so nennen dürfen wollen wie früher usw. – die haben das so was hinter sich, dass sie es total witzig finden, ganztägig mit Scheiße um sich zu werfen. Alles total witzig. Hahaha.

  12. MartinM Juli 5, 2010 um 2:39 pm

    @jekylla

    Homophobie ballt sich in dem Satz „seine Sexualität interessiert mich doch nicht“?

    Als (nach landläufigen Kriterien) „Nicht-Schwuler“ stimme ich momorulez völlig zu – es geht ja um einen Menschen, der sich ganz wesentlich auch über sein Schwulsein definiert.
    Vergleiche Sie das mit der Aussage: „seine Hautfarbe interessiert mich nicht“. Das kann
    durchaus antirassistisch gemeint sein – muss aber nicht, es gibt auch „Farbenblinde“, die rassistisch Denken (ich denke da wieder an die „Sarrazins“). Aber in einem bestimmten Kontext kann das z. B. auch bedeuten: „Ich tue auf Arbeit mal so, als ob er nicht schwarz ist“. Und oft geht „seine Hautfarbe interessiert mich nicht“ einher mit einem Leugnen des „unauffälligen“ Alltagsrassismus. (Gegen offenen Rassisten der Bauart Ku-Klux-Klan zu sein, ist ja einfach – aber nicht von denen geht in Deutschland die Gefahr aus.)

    Über einen Menschen wie Corny zu sagen: „seine Sexualität interessiert mich nicht“, aus dem Mund vor jemandem, der sich ansonsten sehr wohl für Corny, seine Ansichten, seine Haltung, seinen Geschmack interessiert, etwas von Verdrängen, nicht wahrhaben wollen, Ausblenden – von etwas, was offensichtlich doch nicht als „normal“ empfunden wird. Im konkreten Zusammenhang hat das schon etwas Homophobes.
    „Seine Sexualität interessiert mich nicht“ heißt eben nicht: „Er ist schwul, und das ist in Ordnung“ oder „Corny ist schwul. Na und?!“

  13. momorulez Juli 5, 2010 um 2:45 pm

    Genau.

    „es geht ja um einen Menschen, der sich ganz wesentlich auch über sein Schwulsein definiert.“

    Und vor allem auch definiert würde, ganz alltäglich, wenn er selbst es nicht täte.

  14. jekylla Juli 5, 2010 um 3:12 pm

    @momorulez

    Auf Ihren letzten Beitrag inklusive Zitat würde ich gern näher eingehen, befürchte aber, mich auf extem dünnes Eis zu begeben. Überdenke das gleich noch mal auf dem Rücken meines treuen Zossen und versuche mich später mal dran. Nennen Sie mich Gefahrensucherin 😉

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