Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Ihr seid Kristina Schröder!

„Schröder Ja, klar! Das Schöne an der Weltmeisterschaft ist doch gerade, dass ein unverkrampfter Patriotismus möglich ist. Das hat man ja auch bei der WM 2006 in Deutschland gesehen. Es ist doch heute kein Problem mehr, wenn man sich die Deutschland-Farben auf die Wange malt oder ein Fähnchen ans Auto hängt. Das ist kein Nationalismus der abgrenzt, sondern ein positives, einladendes Gefühl. Es wäre schön, wenn dieses Gefühl auch über die WM hinaus anhält. Wir Jüngeren sind ja schon lange über die Schwere der Debatte vieler Linksintellektueller hinaus, ob man sich für Deutschland freuen darf. Wir gehen Patriotismus entspannter an – das ist typisch für unsere Generation.“ (via Kritik und Kunst)

Dieses Mantra habe ich mittlerweile fast wortgleich so dermaßen oft gehört, dass ich mich frage, wieso so viele sich da freiwillig gleichschalten. Und natürlich wie üblich der Seitenhieb auf die „Linksintellektuellen“, auch das war schon im Kaiserreich so. In liberalen Blogs ärgert man sich ja mittlerweile sogar, 1989 die westliche Linke nicht gleich „mit vertrieben“ zu haben.

„Bevölkerungspolitik“ darf natürlich bei Frau Schröder, der Erfinderin der Deutschfeindlichkeit bei Migranten, nicht fehlen – wie wäre es mit einem schwarz-rot-goldenen, mit neckischem Fussball verzierten Orden und einer Vuvuzela gratis vom Staat für jedes derzeit gezeugte Kind? Bemerkenswert, dass sie sich nicht offensiv freut, dass während der WM mehr gepoppt wird, sondern gleich dran denkt, was bei manchen dabei, in jeder Hinsicht erfreulich!, entsteht – das wäre ja sogar für mich ein Grund, mich mitzufreuen.

Man stelle sich vor – Kristina Schröder verkündet: „Super! Schwule haben bei der WM mehr Sex, weil die Trikots so sexy eng und körperbetont geschnitten sind und das zum Beischlaf animiert!“  Ich habe schließlich neulich auch Orgien statt Elfmeterschießen per Twitter gefordert. Und, ergänzend sei erwähnt, dass das, was sie über Patchwork-Familien, Alleinerziehende und die daraus entstehenden Netzwerke über die „Keimzelle“ hinaus für eine CDU-Politikerin sogar ganz vernünftige Gedanken sind, gerade angesichts der Hetze gegen die „Welfare Queens“.

Trotzdem: Make love, not war!

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32 Antworten zu “Ihr seid Kristina Schröder!

  1. Karsten Juli 5, 2010 um 4:23 pm

    Ich kann die Dame einfach nicht ganz ernst nehmen.

    Das würde Dir übrigens auch manchmal helfen, das nicht ganz ernst nehmen. Bei Boche zum Beispiel. Irgendwie scheinst Du bei dem weder Flapsigkeit noch Polemik zu erkennen. Und wenn er dann doch mal ernstgenommen werden will… erkennst Du sie plötzlich da, wo sie nicht sind. Wie schade. 😦

  2. momorulez Juli 5, 2010 um 5:42 pm

    Ehrlich gesagt kenne ich genau diese unterschwellige Aggression, die Leute wie der verbreiten, viel zu gut, als dass ich bereit, das als „Flapsigkeit“ zu deuten, und nur aus Sympathie Dir gegenüber führe ich das nicht weiter aus. Da reiße ich mich sogar bei dem zusammen, aber mit den B.L.O.G.s mal ab von Dir bin ich jetzt echt durch. Auf die Anstachelung zur Gewalt von Leuten, die die gesellschaftliche Macht haben, nee, sorry, da kann ich nicht humorig drauf reagieren. In Meck-Pomm. werden gerade die Abgeordnetenbüros von Linken abgefackelt.

    Hinter der „Vertreibung der Linken“ steht einfach zu viel Historie, als dass ich mich dafür anpissen lasse, wenn ich darauf reagiere, sorry.

    Und die Schröder ist einfach ein Symptom für allgemeine Volksverblödung.

  3. mondoprinte Juli 5, 2010 um 7:58 pm

    Mir ging es am Samstag vorm Fernseher beim Private Viewing so: Als Fußballfan war ich, der diesen Sport liebt und in seiner Jugend sich hat sehr stark prägen lassen vom hiesigen Vereinswesen bzw. von den bollerigen und grobschlächtigen Auftritten der deutschen Nationalmannschaft – Briegel, Förster, Ballack: „deutsche Tugenden…“ – also aus fußballerischer Perspektive hatte ich durchaus meinen Spass am Auftritt der DFB-Mannschaft. Mir gefiel auch gut, dass etwa in seriöseren Radioreportagen immer wieder darauf hingewiesen wurde, dass das argentinische Team (ebenfalls) über fulminant gute Spieler verfügt. Als Fußballfan habe ich kein Problem damit, das deutsche Team zu den WM-Favoriten zu zählen.
    Was mir immer wieder bzw. noch immer die Kotze hoch treibt, sind jene, die Fußball sagen und Deutschland meinen. All die Kristina Schröders in diesem Land, die Angela Merkels, jene Radiostationen (z.B. FFN), die Fans abnötigten bzw. Leute, die auch noch mitmachten, die Nationalhymne ins Mikro zu singen, die Desperate Housewives und und -husbands mit ihren beschissenen Deutschland-Devotionalien am SUV, die Zeitungsrefakteure, die nichts als Häme verströmen ließen zu Maradonna und Messi.
    Puuuuh 😉

  4. Karsten Juli 5, 2010 um 8:54 pm

    Ich mach trotzdem ne kleine Flagge an meinen kleinen Twingo, da könnt ihr motzen, so viel ihr wollt. Und da, wo sich sonst die FC-Fahne, die Lewis-Hamilton-Flagge und die Vereinsfahne unserer Karnevalsgesellschaft abwechseln, hängt während der WM auch Schwarz-Rot-Gold. 😦 *trotzigguck*

  5. momorulez Juli 5, 2010 um 10:59 pm

    @mondoprinte:

    Das kann ich exakt so unterschreiben. Habe die erste Halbzeit nur im Radio auf bayrischer Landstraße gehört, die zweite im Landgasthaus gesehen und dachte nur: Hammer, was spielen die denn da für einen grandiosen Fussball! Mal ab von Schweinsteiger lauter Sympathen in der Mannschaft, prima Team, und selbst Schweinis Dribbling vorm 3:0 – überragend. Ginge es nur um das Team, ich wäre begeistert. Habe aber auch schon mit Portugal in diesem Sinne mitgefiebert.

    Ich wetter hier auch nicht gegen die in diesem Sinne Begeisterten und Erfreuten, sondern gegen dieses unermesslich aufgeblasene Drumherum.

    War jetzt zwar sinngemäß fast das gleiche, musste das aber auch noch mal schreiben 😉 …

  6. momorulez Juli 5, 2010 um 11:03 pm

    @Karsten:

    Mach doch 😉 – Du hast doch BILD und ZDF auf Deiner Seite, gegen wen denn dann trotzig? Nixfürungut …

    Ich könnte das nicht. Tatsächlich im engsten Sinne. Ich wäre physisch dazu nicht in der Lage.

  7. mondoprinte Juli 6, 2010 um 5:20 am

    @ momorulez
    gut formuliert: „dieses unermesslich aufgeblasene Drumherum“ – nehme ich in meinen aktiven Wortschatz auf 😉

  8. mondoprinte Juli 6, 2010 um 5:22 am

    @ Karsten
    Mensch, Karsten, nun lass Dir Deine Begeisterung doch nicht madig machen. Muss doch nicht jeder gut finden, was Du mit Deinen Fahnen, zumal der schwarzrotgoldenen bzw. der FC-Fahne, treibst ;-))).

  9. momorulez Juli 6, 2010 um 6:42 am

    @Mondoprinte:

    Das finde ich ja eh das Kurioseste: Dass man seit Wochen sich anhören muss, man wolle irgendwem irgendwas verbieten wollen, wenn man gegen diesen „Party-Patriotismus“ stänkert. Dann kommt immer ein „Lass sie doch.“ Völlig absurd.

    Die sagen mir doch allesamt die ganze Zeit „Halt die Schnauze!“ und tun immer noch so, als würden sie gegen irgendeinen „Mainstream“ aufbegehren, während nun wirklich noch schwarzrotgelber bis hin zu FR und Sueddeutsche gar nicht geht. Und man sitzt dann inmitten all der Beflaggten ist angeblich jemand, der irgendwen irgendwas nicht „lassen“ würde. Die haben allesamt die Praxis von „Nichtraucherschutz“ und „Linke vertreiben“ und „sinnvollen Ausschlüssen“ so dermaßen internalisiert, dass sie glauben, alle würden immer gleich in dem Sinne agieren wollen. Kann mich nicht daran erinnern, für ein Flaggen- oder Public-Viewing-Verbot eingetreten zu sein.

    Karsten, sorry, dass Du das gerade alles untergeschoben bekommst 😀 – ich musste das einfach gerade los werden.

  10. Karsten Juli 6, 2010 um 8:22 am

    „Physisch nicht dazu in der Lage“? Kein Auto und kein Fahnenmast? 😛

    Zunächst mal, MR: Ich rate Dir doch sehr, die Spiele der deutschen Mannschaft im Fernsehen anzuschauen. Sieht sehr schön aus, macht Spaß zuzugucken, und tut sicher auch kein Bisschen weh. Und wenn man vielleicht einen fremdsprachigen Kommentar dazu einschaltet, vergisst man auch die politische Diskussion für eine Weile. 🙂

    Mainstream seid ihr Fahnenkritiker sicherlich nicht, das hat doch nie jemand behauptet. Dass wir, die wir politisch diskutieren, zumal noch in einem erheblichen Teil der Freizeit, sowieso schon eine Minderheit sind, ist doch klar. Und dass selbst in dieser Minderheit die Zahl derjenigen, die bei einer solchen Gelegenheit meckern, noch gering ist, ist doch auch offensichtlich. Die meisten machen eben einfach mit.

    Und Du willst das vielleicht nicht verbieten – aber Du bist ja auch nur so’n alter Salonmarxist, ein verräterischer Sozialdemokrat im Herzen. Während Du nur quatscht und Kritik äußerst, setzt das „Kommando Kevin Prince Boateng“ das doch wenigstens praktisch um. Gott sei Dank nur nachts und heimlich, möchte nicht sehen, was passiert, wenn sich da mal einer wehren würde, wenn man ihn beklaut.

    Ansonsten ist es mir jedenfalls lieber, wenn diese vorhandenen national-kollektivistischen Bedürfnisse der Bevölkerungsmehrheit bei Fußball-Events ausgelebt werden und Parteitage davon frei bleiben. Umgekehrt fänd‘ ich schlimmer. Überhaupt ist doch diese ganze Fußball-Fan-Geschichte ein Ausleben von vormodernen Instinkten. Da wird auf dem Platz geackert und gekämpft, im direkten Zweikampf gewonnen oder verloren, Schmerzen werden zugefügt und erlitten, und am Ende gibt es die Belohnung – oder auch nicht. Und die auf den Rängen fügen sich in diese kämpfende Horde ein durch lautes Gebrüll und Hingabe, durch Rituale der Zustimmung und Ablehnung auch in Konfrontation mit den Mitgliedern der feindlichen Horde. Könnte man auch schwer kritisieren das.

    Aber auch da gilt für mich: Hey, solange sie dieses Bedürfnis nach Kampf und Konflikt in der Horde im Stadion ausleben, fordern sie keinen Einmarsch in Frankreich. Und bin ganz zufrieden damit.

    Als letztes: Wir sind es nicht, die ständig mehr Vorschriften und Verbote fordern. Wirklich nicht.

  11. Karsten Juli 6, 2010 um 8:26 am

    Muss aber zugeben, dass sowas hier natürlich echt eine der Schattenseiten darstellt… 😦

  12. momorulez Juli 6, 2010 um 11:10 am

    Ich habe in der Nationalismus-Frage schon so viel praktisch umgesetzt, das weißt Du nur alles nicht 😉 …

    Und es schwappt doch in die Parteitage. Es twittern und bloggen immer mehr Leute, Frau Schröder zustimmend: „Wer die Nationalhymne nicht singt, hat hier nix verloren“. Die ganzen nationalen Ressentiments, die da hoch spülen, prägen zum Teil meinen Arbeitsalltag. In der EURO-Krise zeigte sich auch die eklige, deutsche Überheblichkeit, die schon in den ersten Weltkrieg mündete – das wird jetzt halt mit anderen Mitteln geführt und mit Toten „lediglich“ an den EU-Außengrenzen. Der gesättigte, immer noch koloniale Rassimus zeigt sich in der Berichertstattung rund um Südafrika von seiner häßlichsten Seite und kann ohne von internationalen Konzerne gekaufte Warlords in Zentralafrika gar nicht rezipiert werden. Usw.

    Ich kann das alles nicht harmlos finden, sorry.

    Dass das Team da rund um Lahm prima spielt und man dem gerne zuguckt, das habe ich ja gar nicht bestritten. Habe zwar nur die zweite Halbzeit gegen Argentinien gesehen, aber die war sensationell.

  13. che2001 Juli 6, 2010 um 5:32 pm

    Wer die Internationale nicht singt, hat auf meinem Gartenfest nichts verloren, und gerade, beim Bergwandern, schmettere ich italienische Partisanenlieder, und das erkläre ich jetzt zum Mainstream. Ha!

  14. momorulez Juli 6, 2010 um 6:35 pm

    Ich mach mit und mainstreamisiere mich freiwillig – allerdings ohne Bergwandern 😉 …

  15. Karsten Juli 6, 2010 um 11:51 pm

    Hmmm… ob ich den Text der Internationale komplett hinbekomme? Zählt lautes Mitsummen auch? Oder stellst Du Texte zur Verfügung? Werde ich eingeladen, wenn ich garantiere, die Internationale vorher auswendig zu lernen? So’n Gartenfest würde ich ja schon gern mal besuchen… 😉

  16. momorulez Juli 7, 2010 um 7:56 am

    Wurde Samstag genötigt, bei einem Gartenfest die Bayernhymne mitzusingen 😦 … kleine Randanekdote …

  17. Katzenblogger Juli 7, 2010 um 6:39 pm

    Bayernhymne?

    Oh, lieb Bayern, Land der Molche
    Der Straußgeburt und Strolche
    Nein, ich will Dich nie mehr missen
    Oder angetrunken auf Dich pissen

    Pardon, wie schlecht und von totalitärster Gruppendynamik durchdrungen muss ein Abend verlaufen, wenn man dort die Bayernhymne singen muss?!

  18. momorulez Juli 7, 2010 um 7:00 pm

    Es war sehr charmant 😉 – bei einem schwulen, jüdischen Paar in deren Landhaus; Künstler, Medienmacher, Adlige und die Bewohner der umliegenden Höfe feierten gemeinsam, und das Jugendblasorchester machte die Musik. Und eben auch die Bayernhymne, weil der Gastgeber, in Hamburg aufgewachsen, das mochte.

    War schön!

  19. Karsten Juli 8, 2010 um 3:40 pm

    Wenn wir in Niedersachsen sind, um dort das Schützenfest zu besuchen, freuen sich die Leute da immer sehr, dass wir den Text des Niedersachsenlieds können und mitsingen. Das ist zwar etwas bedenklich („Heil, Herzog Wittekinds Stamm!“), aber lustig.

    Gut, bei allem, was die da so spielen und singen, beteilige ich mich nicht. Das wird mit fortschreitendem Abend nämlich noch bedenklicher, wenn die 75jährigen Lieder aus ihrer Jugend anstimmen… 😉

  20. momorulez Juli 8, 2010 um 3:50 pm

    Niedersachsen und Schützenfest … Du wühlst Jugenderinnerungen, ambivalente, auf … die Schützen haben sogar noch bei der Beerdigung meines Vaters rumgenervt.

    Zudem ich „Niedersachsen“ eh immer als Konstrukt, genau wie „Deutschland“, wahr genommen habe, ganz anders als Bayern (ich meine nicht den Freistaat, der ja auch Franken beinhaltet, unter anderem). Bin ja da geboren und aufgewachsen, und man verband schon was mit Hannover, die Region ging gefühlt bis zur Aller, Neustadt am Rübenberge, Celle, Deister, Burgdorf, Wunstorf oder so, der Landkreis halt, aber irgendwas Identitäres darüber hinaus fand ich nie besingenswert … was Dir aber auch in diesem Fall nicht den Spaß verderben soll 😉 …

  21. Urfaust Juli 8, 2010 um 4:36 pm

    Hm, eigentlich sollte das Video bei 1:32 beginnen. Klappt wohl nicht.

  22. Katzenblogger Juli 8, 2010 um 4:38 pm

    Ich bin irgendwie froh, dass die dt. Nationalmannschaft gegen Spanien verloren hat. Zuviel Übermut tut uns Deutschen nicht gut, und außerdem sind damit die Absichten der Regierung durchkreuzt, im Windschatten der Fußball-WM die geplanten sozialen Grausamkeiten widerstandslos durchwinken zu lassen. Der grausame Dauergrinser Klein-Philipp wird mir von Woche zu Woche widerwärtiger.

  23. momorulez Juli 8, 2010 um 6:38 pm

    @Urfaust:

    Ist aber immer wieder schön, das zu gucken 😉 – und das Niedersachsenlied singen sie ja herzergreifend. Anstatt sich wenigstens auf das „Kurfürstentum“ oder auch „Königreich Hannover“ zu beziehen. Aber dann wären sie ja irgendwie auch ein bißchen Briten. Und das geht ja gar nicht.

    @Katzenblogger:

    Ich war gestern auch total erleichtert, als sie verloren haben. Das wurde ja immer gruseliger. Bei Twitter ging auch rum, wie die Spanier schon bei der Anreise zum Public Viewing von den Massen als „Zigeunerbälger“ und dergleichen „gescholten“ werden – was ja passt in eine Zeit, in der Hunderte von Roma-Kindern nach Bosnien abgeschoben werden sollen.

    Nee, hat recht. Wobei ich gerade den Lahm ganz gerne mag. Oder meintest Du „Freuen, nicht fragen!“-Rösler?

  24. Katzenblogger Juli 8, 2010 um 8:04 pm

    Also wirklich. Lahm ist doch kein mental fragwürdiger Dauergrinser. Das passt doch nur zu Rösler, oder? Ich kann diese Leute nicht ertragen, die praktisch immer wie ein nasses Stück Seife reagieren und allen Rückfragen ausweichen, diese niedergrinsen oder diese ausweichend-niedergrinsend „beantworten“.

    Dieser Typus reizt mich bis auf Blut, und zwar deutlich mehr, als jede unfaire Blutgrätsche im Fußball. Wobei man natürlich sagen kann, dieser Typ richtet ja auch mehr Schaden an.

  25. Karsten Juli 8, 2010 um 8:45 pm

    Ich fand den Rösler und seine publizierten Ansichten ja ganz gut, vor einem Jahr noch. Mittlerweile finde ich ihn nur noch grauenvoll.

  26. momorulez Juli 8, 2010 um 8:50 pm

    Wenn man wie der sich auf so einen auch in meiner Branche allgegenwärtigen „Erfolgstyp“ getrimmt hat, dann zerreiben einen diese Apparate bis zur völligen Entmenschlichung. Grausam.

  27. che2001 Juli 10, 2010 um 11:39 am

    Da, wo ich gerade bin, zählt nur die Frage, ob die Sicherung im Fels sitzt und die rauschafte Schönheit der Natur. Ich genieße momentan die wahrnehmungsmäßige Nichtexistenz der deutschen Politik, ich Eskapist, ich…

  28. momorulez Juli 10, 2010 um 1:58 pm

    Genieße weiter! Ganz viel Spass, Erholung und Eskapaden‘

  29. Karsten Juli 11, 2010 um 5:11 pm

    Ja, viel Spaß! 🙂

    Auch, wenn Du erst auf ein Sommerfest hinweist und dann eskapierst, wenn man dich fragt, ob der Hinweis eine Einladung war. 😛

  30. che2001 Juli 13, 2010 um 10:31 pm

    Genossen, ich habe sehr genossen! Das war das ganz große Bergerlebnis. Da kommen dann noch Bilder – aber die unmittelbare Erfahrung lässt sich schwer vermitteln. Neu war die Grenzerfahrung ganz ohne Muskelkater – Training zahlt sich aus.

  31. momorulez Juli 13, 2010 um 10:51 pm

    Freu mich für Dich! Hoffentlich fällt die Rückkehr Dir nicht so schwer…

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