Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Disco!

Zur einmal mehr entflammten „Disco“-Diskussion beim Che (Cut hat’s verstanden:“Popperfrisur, BRAVO, Satinhose … Das ist Punkrock!!“) mal was zum Hören:

Die Sterne (den Clip finde ich eher blöde, der Song ist aber prima)

Jan Delay

Public Image Limited

Afrika Bambaataa

Larry Levan (über den gibt es eine ganz hervorragende Doku ganz bei Youtube zu gucken – ist jetzt kein Hammer-Track, aber der Typ ist ungeheuer wichtig)

Sylvester (kurz vor „High Energy“ – wer da Modern Talking hört, braucht Ohrentraining, weiß dann aber, wo Bohlen geklaut hat)

mal zwei Hits:

Thelma Houston (wer da nicht sehnt, ist einfach nur entfremdet)

Ami Stewart

Und dieses geile Ding war auch auf dem „Saturday Night Fever“-Soundtrack.

Nun gilt freilich nicht hören, sondern tanzen … Arme hochreißen, mit dem Arsch wackeln …

Und das ist freilich das gleiche Szenario etwas mehr „raw!“:

Commodores

Kurtis Blow

Und das kam dabei raus:

Frankie Knuckles

Noch mal

Loellie, nachlegen!

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35 Antworten zu “Disco!

  1. Loellie Mai 7, 2010 um 12:42 pm

    Und wenn sie nicht gestorben sind, dann mixen sie noch heute

    basssss in your face

    auch wenn das mit 200 Bekloppten in einem Abbruchkeller dann doch was anderes ist als auf einem holländischen Ballermannevent

  2. Nörgler Mai 7, 2010 um 1:03 pm

    Das hier

    war mein Dico-Lieblingstitel.

    (Das Video kenne ich erst seit 5 Minuten. Ich nehme das als unfreiwilligen Humor wahr.
    Siehst Du das auch so Momorulez, dass man versucht hat, alles, was bei Disco nicht in die Mehrheitsnormierung paßt, in dem Video auszulöschen?)

  3. Nörgler Mai 7, 2010 um 1:07 pm

    „Disco“, nicht „Dico“.
    Stimmt vielleicht nicht ganz, was ich in Klammern schrieb, denn beim nochmaligen sehen, kommt er doch dandyhaft rüber.

  4. Loellie Mai 7, 2010 um 1:21 pm

    Ob der mir damals gar fürchterlich verhasste Patrick nu das beste Beispiel ist sei dahingestellt, aber ja, durchaus und genau deshalb werd ich bei „Disco-Kritik“ immer so hässig, weil erst der Interpret und dann der Kritiker, der dieses zwangsnormierte Zeug als Disco bezeichnet, ein lockeres Jahrzehnt schwuler und schwarzer Subkultur historisch eliminiert. Dandyhaft ist er, aber bei der Zielgruppe eben auch AC/DC kompatibel.

  5. momorulez Mai 7, 2010 um 1:38 pm

    Der war auch schon Inkarnation des Problems, dass es so schwer ist, zu DJ-Musik die Gesichter zu generieren, was ja durchaus für sie spricht. Und entsprechend haben sie dann diesen Pseudo-Dandy mit T-Rex-Frisur und Stock genommen, weil er ja nicht so tun konnte, als würde er zu Playback mit einer Gitarre wixen. Das ist schon ein Eliminieren der Wurzeln, glaube ich.

    @Loellie:

    Auf irgendeiner Party, wo Carl Cox auflegte, war ich auch mal – ein Abbruchhaus war das leider nicht, mir fällt einfach nicht mehr ein, wo das war … das hatte aber Magie!

  6. ring2 Mai 7, 2010 um 2:22 pm

    Diso Nights – habe ich schon mal gefunden, suche aber immer noch nach dem Songtitel in dem ich meine Lieblingstextpassage finde: „I believe in Boogie, but the Boogie don’t believe in me“ 😉

  7. ring2 Mai 7, 2010 um 2:25 pm

    Ha, jetzt habe ichs: „Brainstorm – Lovin‘ Is Really My Game“
    „I believe in the boogie, but the boogie don’t believe in me.“

  8. Pingback: I believe in the boogie, but the boogie don’t believe in me. | ☠ ring2

  9. momorulez Mai 7, 2010 um 2:45 pm

    Das gefällt mir auch!

  10. che2001 Mai 7, 2010 um 2:52 pm

    Ich bin jetzt bis Larry Levan gekommen und würde sagen: „Bislang sehr schöne Musik!“.

    Aber das soll Disco sein? Die Sterne sind doch Postwave, Dealy so im Funk-meets-HipHop-Bereich (ich wüsste auch nicht, wie man zu der schönen melancholischen Ballade da oben tanzen sollte), Africa Bambaata ist reinster HipHop bzw. Rap. Kann man natürlich machen, den Begriff Disco so weit zu dehnen, dass all diese Musikrichtungen da noch drunter fallen, habe ich aber noch nirgendwo so erlebt. Wenn ich das Wort „Disco“ höre denke ich da an eine ganz bestimmte Sorte Musik, wie sie 1976-79 entstand und für die Namen wie Olivia Newton-John, Donna Summer, Bee Gees, Les Humphries Singers, Silver Convention, Boney M oder Baccara stehen. Die Musikversierten unter meinen damaligen Altersgenossen hätten schon The Sweet nicht mehr zu Disco gerechnet.

  11. che2001 Mai 7, 2010 um 2:55 pm

    OK, Thelma Houston IST Disco in diesem Sinne, ist leidenschaftlich und ich hatte die ganz verdrängt – dabei lief das damals bei uns ständig im Transistor.

  12. Loellie Mai 7, 2010 um 3:03 pm

    Jaaa, Carl ist ein ganz ganz ganz ganz Grosser. Im Tresor sowieso und wiederholt, ich meine auch einmal im Planet, aber welcher Keller das war wo er nach ’nem Gig unter Freunden weitergefeiert hat, will mir gerade auch nicht einfallen.

    Und was fand ich den Sänger von GQ zum wegschmeissen handsome damals …. *schmacht*

    Mal zusammenhanglos ein paar Mädels.

    Stephnie Mills – never knew love like this bevor … schmalzschmalzschmalz

    Ein frühpubertärer feuchter Traum; Evelyn ‚Champagne‘ King – Shame

    Hier wirds nicht feucht sondern klatschnass; A taste of Honey – Boogie Oogie Oogie

    Ganz herrlich, wenn auch nicht gerade souverain im Vortrag; The Emotions – Best Of My Love

    Positive Force – We Got The FUNK

    Mehr nach erfolgter Produktivkraftentfaltung

  13. che2001 Mai 7, 2010 um 3:08 pm

    Ami Steward ist reinster Disco und richtig gut, zu der haben wir damals auch getanzt, wobei das mit Funk und z.B. Deep Purple oder Led Zeppelin und auch Pink Floyd auf einem und demselben Band gesampelt wurde (gab da noch Feten, wo diese Spulentonbänder zum Einsatz kamen, die man noch stundenlang durchlaufen lassen konnte). Commodores würde ich nun wieder als Funk und nicht als Disco bezeichnen. Auf jeden Fall ist das, Disco hin oder her, aber alles gute Musik.

  14. momorulez Mai 7, 2010 um 3:20 pm

    Das ist alles das gleiche Szenario – ob nun Africa Bambaataa Kraftwerk oder Giorgio Moroder adaptiert, das ist doch schnurz. Der frühe Hip Hop ist zu Disco-Platten entstanden, auch wenn Grandmaster Flash retrospektiv was anderes behaupten.

    „Reinsten Hip Hop“ oder Rap gibt es eh nicht, das ist immer schon mit R&B-, Soul-, Funk- und später auf Punk- und Metal-Elementen durchsetzt gewesen, wie Disco eben auch. Das ist beides „DJ-Music“, und z.B. Kurtis Blow hängt selbstverständlich noch völlig im Disco/Funk-Szenario drin. Natürlich hat Bambaataa nicht „Disco“ gemacht, aber die Bezüge sind doch eindeutig hörbar. Das sagt er auch selbst in Interviews, übrigens.

    Da war in New York in den späten 70ern eine komplett durchlässige Szene, wo auch das Lydia Lunch-Umfeld und August Darnell alias „King Creole“ mittendrin rummischten – und die warfen gemeinsam den frühen New York-Punks aus diesem CBGB oder wie das hieß schlicht Rassismus und Homophobie vor. Und genau diese CBGB-Haltung ist, was in Deutschland oft als ganz besonders toll gilt. Was jetzt nix gegen Patti Smith sagen soll.

    Was mich ja wundert, ist, dass ich Dir das seit 3 Jahren konstant immer wieder erzähle und immer noch nix hängen geblieben ist …

    Was die Sterne auf ihrem aktuellen Album machen, ist ein Wiederaufgreifen von Disco-, House- und Wave-Sounds, und sie haben das von einem Münchener Disco-Produzenten produzieren lassen. Das ist ziemlich grandios, wie der deren Songwriting umgebaut hat.

    Olivia Newton John war eine Country-Else („Banks of the Ohio“), die zufällig in der „Grease“-Verfilmung mit spielte, in der zufällig auch John Travolta mit spielte, der zufällig auch die Hauptrolle in „Saturday Night Fever“ inne hatte. Mal ab von „You’re the one that I want“ war „Grease“ aber ein reines Fifties-Revival-Ding, ein Musical. Die Hälfte des Soundtracks bestand aus nachgespielten „Rock’n’Roll-Light“-Teenie-Schnulzen aus den 50ern. „Physical“ war ein schlechtes Disco-Derivat.

    Und die „Les Humphrie-Singers“ war „Hair“ trivialisiert und hatte vielleicht mit Gospel was zu tun, der in alle schwarzen Musiken immer mit rein spielt, aber nicht mit Disco.

    Silver Convention, die Götter BeeGees, Boney M. und Baccara: Ja, klar. Das sind zum Teil trivilalsierte, zum Teil auch nicht Adaptionen des „Philly Sounds“, wie die Hits von Marianne Rosenberg ja auch und manches von ABBA. Die BeeGees waren eigentlich Pop-Jungs aus Australien, die in ihrer zweiten Karriere nach „Massachusetts“ und so in den 60ern aus unerfindlichen Gründen mit „Jive Talkin““ Disco adaptierten und auf wundersame Weise dank „Saturday Night Fever“ zu Headlinern des Sounds wurden. Die haben mit den sozialen Wurzeln wenig zu tun, was aber über deren musikalische Qualität nichts aussagt. Ich kenne keinen Pop-Musiker oder -Produzenten, der die nicht zutiefst bewundert.

    Farian ist immer so ein ganz eigenes Thema. Der hat wahnsinnig viel hochprofessionellen Mist gemacht, aber auch echte Highlights wie „Sunny“ in die Welt gesetzt. Der war aber im Gegensatz zu Moroder nie Visionär – die ersten Donna Summer-Scheiben sind grandios.

  15. momorulez Mai 7, 2010 um 3:22 pm

    Ergänzung: Funk und Disco sind auch dann aufeinander bezogen, wenn manche der Funk-Musiker (wie z.B. Earth, Wind & Fire) so tun, als sei das nie so gewesen. Aber diesen Typen von Chic haben die doch alle verehrt.

    Unterschied ist freilich, dass Disco Produzenten- und DJ-Musik ist, Funk Musiker-Musik. Was ich oben zeigen wollte, waren ja die Querverbindungen, die fließenden Übergänge und das Szenario als Ganzes

  16. che2001 Mai 7, 2010 um 3:58 pm

    Die darzustellen ist Dir ja auch mehr als gut gelungen. Es ist halt ein Riesenunterschied, ob man das beschreibend macht oder vorspielt und dann dazu kommentiert. Well done, DJ Momo!

  17. Loellie Mai 7, 2010 um 4:52 pm

    Extra was für die Anhänger des Mythos Synthyklänge – Tonkonserve – schnell und billich zusammengewixxxt

    Der hats erfunden; Don’t stop ‚til you get enough!

    Neee, der wars!!!!!!!! Ganz bestimmt. Und geh endlich mal wer über die Tonspur; Get down get down get down get down get down tonite baby

    oder war er das … then she did a dip, almost broke my hip; SEX-OH-LETS

    seeeehr viele sagen das ers war SOP; Blue Notes

    oder doch die hier, sagen mindestens genauso viele; Love Train @ Soul Train

    die warns jedenfalls nicht; Ohne Smokey aber mit Billy – Love Machine – doit doit baby

    Hä, schon wieder doit doit doit?; do it to the music – raw silk

    darn, da war er jetzt doch, der Plastiktastenkasten. sowas aber auch.

    Und eine willy-gedenkverzerrte-synthygitarre hab ich auch noch gefunden. Das braucht aber 40sek bis es los geht

    Und bin entsetzt wieviele meiner Bookmarks gelöscht wurden. Wo ich mir dieses Copyrightnazipack hinwünsche dürft ihr euch zusammen fantasieren.

  18. Loellie Mai 7, 2010 um 5:04 pm

    Ich häng schon wieder in der Schleife.

    Aber Maurice White, ausgerechnet, hat doch wohl nicht gesagt, er hätte nichts mit Disco zu tun?

    Kid Creole und nicht King. Herrlich! Das war ja fast Kulturschock damals die erste Tour.
    Weil so schön war … http://www.youtube.com/watch?v=8SGSq0VMe9w

  19. ring2 Mai 7, 2010 um 5:11 pm

    Habe Deine Videos mal in eine Youtube Playlist gepackt: http://www.youtube.com/view_play_list?p=027C3C394F862F08

  20. Pingback: Disco! | ☠ ring2

  21. ring2 Mai 7, 2010 um 5:16 pm

    Würde mich mal interessieren, was der Fachmann dazu sagt:

    … würde ich dann als weitere Iteration desselben Themas wahrnehmen – nicht nur, weil Disco-House inzwischen seinen dritten Frühling feiert, sondern, weil ich das ganz persönlich mit Arsch-wackeln verbinde 🙂

  22. ring2 Mai 7, 2010 um 5:17 pm

    … ach und der Herr Spiller ja noch viel mehr, als der Herr van Helden: http://www.youtube.com/watch?v=O8rkkIJAb3M

  23. momorulez Mai 7, 2010 um 5:52 pm

    @ring2:

    Den van Helden kann der Loellie besser einordnen; dieses Ding von dem Morales, das rechts mit auftaucht in der Vorschlagsliste, das war immer einer meiner Alltime-House-Favorites. Für Pop-Ohren wie mich ist das ganz großes Ohrenkino. Und Groovejet, ja, ich fand das auch immer toll. Das war ja vielen zu platt, aber das ist für mich auch Disco mit zeitgemäßen Mitteln.

    @Loellie:

    Ja, Kid Creole, sorry. „Stool Pigeon“ ist auch einer meiner Alltime-Favorites. Da war ja Performance-Art, musikalisches Feuerwerk, Swing erneuert undundund – ganz gigantisch.

    Und ich weiß nicht mehr, wer nun genau von Earth, Wind & Fire sich da distanzierte, aber irgendwer von denen hat es getan. Was völlig absurd ist.

    Deine Liste klicke ich gleich durch, wenn der Kaffee durchgelaufen ist 😉 …

  24. momorulez Mai 7, 2010 um 6:08 pm

    Irgendwie spinnt der Google-Server gerade ständig und sagt mir, ich soll es in 30 Sekunden noch mal versuchen, wenn ich die youtube-links anklicke … aber Joe Tex, die Blue Notes und und die O’Jays, da geht mein Herz sooooooooo weit auf. Da hört man auch die wundervollen Gospel-Wurzeln noch ganz stark durch.

    Und K.C. ist ja die Verbindung zu unserem FC St. Pauli, „That’s The Way We Like it“ wird da ja großartigerweise immer gesungen, wenn es gut läuft. Was rhythmisch ganz schön tricky ist für Chorgesänge.

    Erik, kannst Du die Sachen von Loellie nicht auch noch in die Playlist packen, die Du großartigerweise angelegt hast?

    Ziemlich grandios sind übrigens die Disco-Compilations von Dimitri from Paris, ein toller Typ, die es auch bei i-tunes gibt, „Cocktail Disco“. Die machen einen Heidenspaß.

  25. Loellie Mai 7, 2010 um 7:12 pm

    Das Ding von Morales? **SABBER** … achso, du meinst wahrscheinlich die Musik…

    Und was ich denn zu Armand sagen sollte ist mir irgendwie nicht ganz klar. Ausser das er früher härter war und irgendwas von dem auch hier im Regal steht. Da müsst ich jetzt glatt lügen was. Mein Favorit von den Holländern war Speedy J. Belgier kenn ich so adhoc gar keine, aber R&S und Nova Zembla waren super Labels. Das steht dann wieder Pfundweise hier rum.

    Und das mit Earth Wind & Fire hätte mich jetzt wirklich interessiert weils eigentlich nur White gewesen sein könnte. Was hab ich die als Kind geliebt. Vllt warn die auch nur vom Disco Label genervt weil die am Anfang, na, ich nenns mal Fussion Jazz gemacht haben. Irgendwann fand ich die dann furchtbar langweilig. Wahrscheinlich weil ich stimmbruchbedingt die hohen Noten von Philip nicht mehr gekriegt hab. Wobei ich dem White auch so eine evangelikal-homophobe nummer zutrau. Ohne weiteres.

    Und danke für die Blumen. Das kommt ja alles schnell und schlampig aus dem Handgelenk und war ein bisschen der Versuch, was Disco sein könnte, heraus zu destilieren. Das Problem dabei ist, das ich vllt drei Tracks brauche um ohne grossen Bruch James Brown, Clinton, Bambaataa und haste nicht gesehen, dazwischen packen zu können. Parliament / Funcadelic sind nu auch nicht Disco, aber die labern die ganze Zeit davon auf ihren Platten. Und genau dieses Scheitern der Authentizität an der Musik, weil es nichts ‚richtiges‘ gibt, hat mich so nachhaltig geprägt. There is no Spoon 😉

    Ich hätte wirklich öfter auflegen sollen, aber immer wenn ich aufgelegt hab, wollt ich lieber tanzen 😦

  26. Loellie Mai 7, 2010 um 8:10 pm

    Wenn hier Freunde des Dümpel-Techno unterwegs sind, muss zwingend, da längst überfällig, natürlich noch Underground Resistance erwähnt und verlinkt werden. Zu UR lohnt es google anzuwerfen und die bereits oben von Momo genannte Doku über Lerry Levan mus auch nochmal erwähnt werden.

    Hightech Jazz http://www.youtube.com/watch?v=G9TjCL0CjW0

    Auch recht dümpelig der eben erwähnte Speedy J. Der Name des Gassenhauers, der es mir seinerzeit so angetan hatte, ist mir entfallen, deshalb De-Orbit, ganz früh von 91

    Meins war dann schon eher etwas deftiger, daher nur fürs Protokoll Mike Dred – Macrocosm http://www.youtube.com/watch?v=y7t76H5dx2c
    und Acid Orange von Brain Accent http://www.youtube.com/watch?v=ag8yIdVW66w , nicht dass jemand glaubt, ich hätte Probleme mit Drogen! Die hab ich immer ohne.
    Und ja, Mike Dred könnte man das Ende von Acid und den Anfang von GOA nennen und Acid Orange ist dann schon die volle GOA-Packung. Ich bekenne mich hiermit schuldig, einen heissen Sommer lang nach GOA und wieder zurück geflogen zu sein.

    Wenn ich hier schon in eigener Sache abschweife darf einer meiner absoluten Favorites auf keinen Fall fehlen. Incunabula könnte sehr gut das wichtigste Album der 90er Jahre sein. Den Schenkelklopfer den ich zu Mike Dred bieten könnte verschiebe ich jetzt aber genauso, wie die unglaubliche Geschichte zu Wind Wind … Chill

    Ich hab einfach das Gefühl, Wind Wind ist Bindeglied in so many ways.

  27. Nörgler Mai 7, 2010 um 8:32 pm

    Das van Helden-Ding habe ich eben mal angeklickt, geht gut ab, fast schon ACDC-kompatibel, dazu astrein streetcredibilitierte „Nigga inda houz“-Nigga – das ist es doch! 🙂

  28. ring2 Mai 8, 2010 um 12:37 pm

    @Loellie A Taste of Honey – Boogie oogie oogie (1978) – danke dafür, die kannte ich ja noch gar nicht. – und we got the funk muss sein, das sehe ich auch so.

  29. ring2 Mai 8, 2010 um 12:44 pm

    Übrigens – gar kein Disco, aber irgendwie ein schöner Gegenentwurf gegen das saubere Miley Cyrus Gedöns von Disney, das meine kleinen Engel so gerne hören: http://www.youtube.com/watch?v=z8monRJzzvU

  30. momorulez Mai 8, 2010 um 1:23 pm

    Das ist tatsächlich so was wie ein Gegenentwurf zu Disco 😉 – aber schön. So was höre ich ja eigentlich den ganzen Tag – Kevin Devine, Fleet Foxes, und ganz viele Bands von denen, die der „Rolling Stone“ immer „Americana“ nennt, Bright Eyes und wie die alle heißen, diese ganzen wundervoll-folkigen Geschichten.

  31. Loellie Mai 8, 2010 um 2:54 pm

    Gegenentwurf zu Disco?

    😉

  32. momorulez Mai 8, 2010 um 6:58 pm

    Dann darf das aber nicht fehlen:

    😀

  33. Loellie Mai 8, 2010 um 7:11 pm

    Herrrlich … welch faux pax das zu vergessen

  34. ziggev Mai 9, 2010 um 10:33 pm

    oder das hier: SUPERMAX – Love machine

    dabei darf man sich gleich noch n bisschen freakig fühlen. Und, sogar sozialkritisch:

    Bei all dem nie vergessen, was John Travolta gesagt hat: Tanzen ist eine e r n s t e Angelegenheit. (nicht so blöd dabei grinsen)

  35. momorulez Mai 10, 2010 um 9:21 am

    Ja, in der Tat – was habe ich gestern getanzt 😀 …

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