Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Kategorie-Archiv: FC St. Pauli

“Wir sind gegen die Seilbahn und die Polizei ist doof!”

Ich habe nicht mit abgestimmt, obgleich ich als Bewohner des Bezirks “Mitte” ja gekonnt hätte. Über die Seilbahn. Weil ich mir schlicht unsicher war. Weil, wenn ich richtig informiert war, der Startpunkt des Bauunterfangens am unteren Ende der Wallanlagen gewesen wäre und es mir schon bei Hafengeburtstagen auf die Nerven fällt, wenn die Leute in meinen Vorgarten eindringen – was ja schon auch viel über meine eigene Jägerzaun-Mentalität aussagt.

Trotzdem merkte ich heute morgen Zorn in mir aufsteigen. Über dieses ewige “Dagegen” derer, die nun mit Sicherheit so gar nicht dafür zu sorgen, dass sich mal was in die richtige Richtung bewegt. Die unverdrossen glauben, ob im Zeckensalon oder bei  Celtic-Spiel-Rahmenprogrammen, ihre öden, weißen Indie-Kapellen, die sie in ihrer öden, weißen, heterosexuellen Macker-Welt nostalgisch pflegen, hätten nun irgendwas mit Zukunft zu tun.

Neulich im Golem: Die Haus-Jazz-Band Mehr von diesem Beitrag lesen

What now, my love? FC St. Pauli – Sandhausen 2:1 (und ein wenig Philosophie)

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Läuft hier gerade, dringt aus meinen Boxen: “What now, my love, now, that you’re gone …” – ist das ursprünglich von Gilbert Bécaud? Oder von Charles Aznavour?

“Nous sommes St. Pauli” singen wir ja immer frankophon vor uns hin zu Spielbeginn, ansonsten eher britisch orientiert. Was meine Vorliebe für den Existentialismus des frühen Sartre wie auch konträrer Philosophien des Poststrukturalismus nicht schmälern kann. Beides französischer Herkunft. “La vie ne fait pas de cadeau”, ich weiß. Aber quand on n’a que l’amour ist das auch nicht immer ausreichend.

Und beides, Existentialismus und Poststrukturalismus, tritt zumindest den Wortbedeutungen folgend ja unter Vrabec ins Rampenlicht: Dieses so merkwürdig existentielle Gefühl, dass da was verspielt wird. Trotz Sieg. Les Jeux sont faits, so hieß ein Drehbuch des frühen Sartre. Der deutsche Titel: “Das Spiel ist aus”.

Er wirkt allerorten im Stadion,

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Lost Highway. Oder wie Alicia Keys uns Wald und Mais entriss (Optik Rathenow – FC St. Pauli 1:3)

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„Jedes einzelne Element (…) muß auf Anhieb verstanden werden – und zwar verstanden auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner. Es ist eine wahre Schande. Es gäbe so viele Orte, an welche sich die Leute begeben könnten, wären sie nicht so eng an diese Beschränkung gebunden.“ (Interview im Rolling Stone, 6. März 1997)”

Orte In Brandenburg vielleicht? Herzsprung?

Das ist nicht zufällig Teil der Gemeinde HEILIGENGRABE.

Mit Sankt als Vorname ahnt die Crowd, in den Bus gepfercht, Fürchterliches.

In Herzsprung ist und west eine Pension. Unweit dieser: Ein See. Mit Bootsrundfahrt. Und nahe dessen ein Baumaschinenverleih. Da sieht man in der entfesselten Vorstellungskraft des Küstennähesiedelnden Einwohner, johlend und angestachelt von Bier und Korn blutige Jagden auf Eindringlinge mit Bagger und Dampfwalze veranstalten als Wochenendvergnügen …. drumherum Wald.

Nicht eine Ansammlung von Bäumen, nein: WALD.

Ein Begriff, in seiner Totalität Welt geworden. Kein Blick. Nur Stämme, Blätter schlucken Licht. Unterholz verschlingt.

Visionen keimen ins uns auf: Sollten wir,

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“I liked my mem’ries as they were, but now I’ll leave rememb’rin’ this f*ckin’ Aalen-Spiel …”

Es gab und gibt sie ja, die Phasen, da die realen Männer, die ich traf und kennenlernte, mir derart langweilig erschienen, dass ich mich stattdessen lieber in die imaginierte Leidenschaft des Emotionalisierens hinein begab. Am liebsten zu pathetischer Musik. Ja!!!

Dann startete und starte ich die Streisand ein oder Shirley Bassey oder sogar Musicals, Schmachtfetzen, triefend vor übergroßem Gefühl, “Last night I watched him sleeping”, “J’avais revé d’une autre vie, mais la vie a tué mes réves”. Was ich an Florian Bruns so toll fand, war, dass er diese große, dramatische Geste voller Pathos immer mal wieder auf dem Platz probierte. Zauberhaft.

Ja, ich höre in solchen Zuständen sogar manchmal heimlich, nie würde ich davon jemandem erzählen, Hymnen von Andrew Lloyd Webber. Die aus “Sunset Boulevard” zum Beispiel. “As if we never said goodbye”. Das ist das Musical zu dem berühmten Film, da zu Beginn eine im Swimming Pool treibende Leiche rückblickend die Geschichte erzählt.

Ich frage mich, was unsere dahin siechende Mannschaft wohl erzählen würde, Mehr von diesem Beitrag lesen

Momo on the radio: Tales of St. Pauli – Neues aus dem Metalustversum, August-Ausgabe. Mo, 11.8., 14 h, FSK Hamburg

Morgen um 14 h ist es wieder so weit – meine Stimme dringt, von viel besserer Musik umgarnt, aus den Boxen der Radios und Computer derer, die sie hören wollen. Wie immer beim Freien Sender-Kombinat!

Eine weitere Ausgabe voller Versprecher, Wort- und Silben-Verschlucker und -Doppler bis Verdreifachungen, Flüchtigkeitsfehler (das “Gefahrengebiet” verlagere ich vom Winter in den Herbst, zum Beispiel)  rund um Themen, die auch in der Fanszene des FC St. Pauli diskutiert werden. Ich mühe mich, diese akustisch zu verschwulen und musikalisch White Supremacy auszutreiben mit Hilfe von House- und Black-Music und deren Verwandten.

Morgen wende ich mich unter anderem noch einmal kritisch der Ausstellung “Fuck you, Freudenhaus” von 1910 e.V. zu und behandele zudem das Dauerthema Appropriation und die Gegenwehr von Joshua Redman und José James. Ich diskutiere wie immer und unaufhörlich, so lange, bis sich etwas ändert, wer spricht und wer nicht im Widerstand – zudem führe ich aus, wieso das Wirken von Roland Vrabec, (Noch-)Trainer des FC St. Pauli, so ganz und gar nichts mit den Tipps und Regeln zu tun hat, die Ratgeber für Krimi- und Thriller-Autoren formulieren. Um final George Lee Moore, den Philosophie-Professor mit der Gitarre aus Brooklyn, dem Massenpublikum vorzuspielen.

Wie üblich hier die Tracklist, da ich nur teilweise die Titel ansage – es geht auf jeden Fall sehr liebevoll zu dieses Mal:

 

Georgette Dee – Fürstin der Nacht (Auszug) – aus dem Musical “Beiß mich, ich will das Leben spüren”, Schmidt’s Tivoli 1992/1993

Donna Summer – On The Radio (Erkennungsmelodie)

Artenvielfalt & The Project – I’m Done (Marlon Hoffstedt & HRRSN Remix)
Hildegard Knef – Und wenn ich wage, Dich zu lieben (Markus Guentner-Remix)
Feed me & Crystal Fighters – Love Is all I Got (Larse Remix)
Bebel Gilberto – August Day Song
Boy George – Love’s Gonna Let You Down (Popcorn Mix)
CeCe Peniston – Finally
Patrick Wolf – The Sun Is Often Out
Ella Fitzgerald & Miguel Migs – Slap That Bass (Miguel Migs Petaplusher Remix)
Y’akoto – Forget
Joshua Redman – The Ocean
José James – Angel
José James – While You Were Sleeping
Gene Ammons – Jungle Strut
Nuclear Family – Rise
George Lee Moore – Niobe
Georgette Dee –  Fürstin der Nacht (Auszug 2)
Viel Spaß beim Hören, wer auch immer das mag und will!

“Stonewall was a riot, not a Party”

Ja, ich Krieger, ich.

Jedem Ende der Enthaltsamkeit jederzeit zustimmend, als Plädoyer formuliert, ist meine Trinkfestigkeit dennoch dem Verfall anheim gegeben. So folgte ich wie so oft meinen eigenen Forderungen nicht. Und sah im Anschluss an ein biergeschwängertes Nickerchen nach dem Spiel gegen Ingolstadt auf ARTE zwei Dokus über Boy- und Girlgroups, anstatt mich in die schwülen Nächte der Pride Week zu stürzen. Eine gute Doku und eine schlechte Doku.

Die gute wusste Spannendes zu berichten Mehr von diesem Beitrag lesen

“Fuck you, Freudenhaus”?

Sonntagmorgen. Heute nacht Geräusche in der Stadt, wummernd, laut, aufbrandendes Martinshorn. Klingt kurios, dieser Krach aus der Ferne; so, als seien Aliens gelandet.

Ich mag das englische Wort “alienated”. So habe ich mich oft genug gefühlt. Eine Frau schluchzt laut im Hinterhof, morgens um 6. Es ist hell. Ich dämmere wieder weg.

Sonntagmorgen. Habe den Ventilator eingestartet. Muss dabei immer an eine Passage aus Stephen Kings Autobiographie denken. Nach einem schweren Unfall – das Auto, das ihn fast tot fuhr, hat der große Erzähler später gekauft, um es genüsslich verschrotten zu lassen – von Schmerzen geplagt, im Rollstuhl sitzend, spürt “seine Frau”, dass er wieder arbeiten muss, um nicht in völligem Verdruss zu enden. Sie richtet ihm einen Platz zum Schreiben im “hinteren Flur” ein. Ich frage mich immer, wie in Kings weltberühmten Haus in Maine mit den zwei verschiedenen Türmchen wohl der “hintere Flur” aussehen mag. Sie stellt Fotos von seinem Sohn auf den Schreibtisch und ihm einen Ventilator dazu. Es ist ein heißer Sommer in Maine, und Stephen King genießt es, im Kühlen wieder arbeiten zu können …

Sonntagmorgen. Einst, als ich noch die Nächte auf dem Kiez saufend mir um die Ohren schlug und gelegentlich auch jemanden mitnahm, war das “Or” in der Gerhardstraße mein erweitertes Zuhause. Ein kleiner, schmaler Club mit roten Wänden und Möbeln aus Metallabfällen aus dem Hafen, designet von Lommel, die auch fantastische SM-Möbel herstellte. Ihre Freundin Miss Nico stand an den Plattentellern;

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In Deutschland verhöhnt man halt die Deklassierten …

“Loser!”

“Opfer!”

So tönt es doch schon auf Schulhöfen.

Das trainiert man denen doch an.

In einem Land, da Hartz IV eigens erfunden wurde, um zu deklassieren, zu sanktionieren, zu demütigen, zu zermürben und so genannte “Unterschichten” im RTL-Nachmittagsmagazin vorzuführen.

Sich einfach mal so zu freuen, weil zusammen was erreicht wurde, wird ja nicht unbedingt trainiert, wenn von Kindesbeinen die Siebe regieren und später Exzellenz-Etiketten aufgeklebt werden, um andere Institutionen als Schrott für “Verlierer” zu brandmarken. Und sogar Volksentscheide von Elbvorortlern angestrengt werden, damit das so bleibt.

Wenn Status und Männlichkeit zur Einheit zusammen schießen und als das Nonplusultra gelten. Das ist nicht typisch deutsch, aber halt allgegenwärtig im Kapitalismus.

Da werden die Jungs einander ausstechend durch “Elite”-Internate geschleust, wo sie noch nicht mal flirten lernen, und alle sprechen noch von “Belebung” angesichts der krassen Konkurrenz.

Klar, es gibt in Fussball-Philosophien auch das “jeder rennt für den anderen”, Mehr von diesem Beitrag lesen

Noch mal Schland und wie es auch anders ginge …

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(Quelle: Schlandwatch, Facebook)

Wie kommen diese Typen eigentlich immer darauf, dass SIE nun ausgerechnet irgendeine besondere Aufenthaltsberechtigung innerhalb der Grenzen des deutsches Staates hätten?

Bei Facebook kommentierte in des Möllers Richtung schon jemand treffend, er solle doch nach drüben gehen. Zu Putin zum Beispiel – meines Erachtens lebt jeder der Lampedusa-Flüchtlinge eher den Geist der Vefassung als Herr Möller.

Wieso glauben diese verschlandeten Hirne eigentlich, sie hätten auch nur irgendwas mit den Errungenschaften der Nachkriegsgeschichte, die es ja durchaus gab, zu tun?

Nur dass diese Errungenschaften allesamt sich eben gerade aus internationalen Quellen speisten, solche, die in diesem Land zum Lebenswerten beitrugen. Parteiisch erwähne ich Stonewall. In Deutschland lebte man bis dahin noch in der nationalsozialistischen Kontinuität des Paragraph 175.

Frauenbewegung, Bürgerrechtsbewegung: Noch das “Mehr Demokratie wagen” Willy Brandts, dem Deutschvölkische ein “alias Frahm” anhängten, ist doch vom Geiste Martin Luther Kings eben auch inspiriert. Ohne die angloamerikanische Popkultur hätten auch ein paar bewegte Studenten kulturell nichts erreicht.

Dass es in innenstädtischen Bereichen z.B. Hamburgs zwar zu teuer ist, aber sich ansonsten prima lebt, das ist ja dem zu verdanken, dass solche wie der Möller sich allenfalls auf Musical-Wochenendtouren Mehr von diesem Beitrag lesen

Mehr Musik im FC St. Pauli!

Wurde ja auch Zeit. Dieses verstaubte Rock’n’Roll-Missverständnis, das ganz hetero selbst “Bad Taste” missversteht und den Camp-Gehalt von Superheldentrikots oft nicht adäquat zu lesen vermag, bot ja auch keine Zukunft mehr im Millerntor-Stadion.

Wobei zunächst wirklich Stefan Orth und denen um ihn herum großer Dank auszusprechen ist!!!

Ich habe sie nicht gewählt, war zu Zeiten der “Sozialromantiker”-Aktionen dafür, sie flugs aber so was von aus dem Amt zu jagen – und mich machten all jene sehr zornig, die sich an einer Persönlichkeit wie Corny Littmann abarbeiteten, als seien sie auf religiösen Missionen der Teufelsaustreibung unterwegs, die in Relation dazu mit Orth aber weniger Probleme hatten. Vermutlich, weil er sie so schön an den Papa zu Hause erinnerte, irgendwie knuffig, manchmal ein wenig hilflos, gelegentlich ganz wie der Erzeuger auch jemand, bei dem man daran gewöhnt ist, dass er einem und einer auch mal peinlich ist. Aber ungefährlich und ganz nett. Und einer, der mit Team trotzdem zu konsolidieren und fort zu treiben vermag, was Corny initiierte.

“Nichts hassen sie mehr als eine erfolgreiche Tunte!”, diese Worte Brian Kinneys in “Queer as Folk” schienen sich in der Orth/Littmann-Relation dennoch zu bestätigen – wenn einer, der als “Familienvater” auftritt, auftritt, arrangiert sich der gemeine Heterosexuelle wohl lieber damit.

ABER: Was mich beim nun scheidenden Präsidium tatsächlich ungemein beeindruckt hat wie auch bei der Geschäftsstelle unter Michael Meeske, das ist die ungeheure Lernbereitschaft. Auch wenn diese nur darin bestehen sollte, dem zu vertrauen, der die hervorragenden Pressemeldungen verfasst – ein Turnaround war nach dem “Jolly Rouge” ja spürbar. Das Thema “Goliathswache” und “Museum” haben sie zwar zunächst verschlafen, aber dann, per JHV sanft gezwungen, reagiert. Insgesamt setzten sie eigene Impulse zwar weniger, aber doch war eine stete Bereitschaft spürbar, einzusammeln, was in der Fanszene sich regt. Beim Thema “Kampf der Homophobie” hat Tjark Woydt auch dezidiert eigene Akzente gesetzt. Das hat mich sehr gefreut, und seit geraumer Zeit gab es gar nichts mehr zu meckern.

Insofern echt von ganzem Herzen Dankeschön und Respekt für die Fähigkeit der Wandlung.

Zuletzt habe ich “die Fanszene” weit kritischer gesehen als das Präsidium.

Der Aufsichtsrat sah das offenkundig anders und hat nun gehandelt. Er wird seine Gründe haben, das Geraune hinter den Kulissen konnte ja kaum überhört werden.

Ich kenne den neuen Kandidaten Oke Göttlich nur flüchtig von einer “Weinbar-Tour” nach Mainz, eine unvergessen tolle Auswärtsfahrt, von der ich lange zehren konnte.

Bei Facebook konnte ich verfolgen, dass Oke über ein sehr weit gespanntes Verständnis von Popkultur verfügt und auch um die Relevanz weiß, hebt man beispielsweise die Notwendigkeit der Präsenz queerer Acts hervor oder wettert gegen die Appropriation, somit die Annektion der Stilmittel und Traditionen von PoC-Kulturen durch Weiße, auf dass diese letztlich verdrängt werden.

Im Freundes- und Bekanntenkreis lauschte ich dem Raunen, dass er in der Tat ein sehr, sehr fähiger Netzwerker sei. Das ist bei einem Verein, bei dem stets dem “Respekt für Gremien” derart ungeheure Bedeutung zugesprochen wird, dass man völlig vergisst, vor was konkret man den nun eigentlich haben solle, ungeheuer wichtig, all die Egos zu bauchpinseln.

FALLS das Abendblatt recht hat und von der DFL nun Druck ausgeübt werden könnte, Profiabteilungen auszugliedern, und FALLS die wirtschaftliche Notwendigkeit bestehen sollte, sich enger an finanzstarke Partner zu binden, wird Oke sehr, sehr viel kommunikatives Geschick benötigen und sich zugleich widerständig und kompromissbereit zeigen müssen.

All die Leute, die ganztägig ihr Geld in irgendwelchen Schweineläden verdienen, um am Feierabend lautstark in Markenklamotten Kommerzkritik zu üben, sind ja zu kuriosem Aktionismus fähig. Während sie gleichzeitig Ehrenamtlichen-Strukturen stützen, die dafür sorgen, dass in das Gute mit Sicherheit auch in Zukunft nur punktuell, nicht strukturell Geld fließen wird.

Kann alles ganz schön haarig werden.

Oke kommt aus dem Indie-Musik-Business, da ist ihm von ganzem Herzen zu wünschen , dass er die richtigen Rhythmen, die angemessenen Harmonien und auch Dissonanzen finden wird, um eine Zukunft des FC St. Pauli zu moderieren. Eine, die jenseits von mummifizierter Punkrock-Folklore und den neuen Sport- und Ergebniszentrierten, Unpolitischen sich auf der Höhe der Zeit auch ästhetisch zu bewegen vermag.

Wenn er denn gewählt wird – ich glaube, er ist eine gute Wahl.

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