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Ja, “der Kaschube” soll sich mal nicht so haben. WIr lassen ihn unsere Früchte geniessen.
(Die Waffen-SS-Mitgliedschaft war doch von Nutzen.)
Was heisst , der Schmid ist “potenziell” völkisch? Und zum “Renegaten” habe ich eine andere Einstellung, nach meinen jugendlichen K-Gruppen-Erfahrungen. Man muss die neidvolle Aufregung von dieser Seite über Grass` Waffen-SS-Zeit nicht so ernst nehmen.
Beeindruckend ist sowas immer wieder, auch wie Herr Schmid taktisch ungenau bleibt, weil Grass doch nach gutem deutschem Sprachgebrauch gar kein Vollkaschube ist, allenfalls ein Halbkaschube oder ein Viertelkaschube, jedenfalls kein Arier; aber einfach ” der Kaschube” klingt natürlich noch furchterregender als “Halbkaschube”. Gelernt ist gelernt.
Mir ist da auch echt die Kinnlade runter gefallen bei dem “Kaschuben”, der doch die Früchte des Marshall-Plans genießen durfte, so als “Reingeschmeckter” in Adolfs Erbe (in deren Interpretation, der war ja Vorkämpfer des Antikommunismus): Westbindung und Demokratie, die “der Kaschube” allenfalls parasitär zu nutzen wusste.
Musste da an die Hansa-Rostock-Fans denken, die in Cottbus “Ihr seid Sorben, asoziale Sorben” singen. Womit wir wieder beim Schoße wären.
“Ich musste erst mal googeln, was “Kaschube” eigentlich meint. Wie kommt man denn dazu, ausgerechnet westslawische Ethnien in so einem Zusammenhang anzuführen? ”
Also wenn du mal ein wenig Grass gelesen hättest wäre dir der Begriff geläufig, da kommt der nämlich häufiger vor und ich kenne ihn fast auch nur aus seiner Lektüre.
Macht den rassistischen Mist des Springer-Schreibers natürlich nicht besser.
Ich lese ja lieber Krimis
… wusste ich nicht, Danke für den Hinweis! Und in der Tat, das da rein zu pfriemeln macht das echt nicht besser.