Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Seufz …

Es holt sie täglich wieder ein …

Das Bedürfnis, sich in Räumen zu bewegen, in denen man NICHT permanent mit der Nase auf mehrheitsgesellschaftliche, gewalthaltige Witzigkeit im Umgang mit deutscher Geschichte und Gegenwart gestoßen wird, um darauf noch unsägliche Debatten führen zu müssen, DASS Mensch dieses Bedürfnis hat und NICHT ganztägig damit beschäftigt sein möchte, die Angehörigen dominanter Kultur lebenslänglich geduldig in Demutshaltung über deren eigene Verfehlungen aufzuklären, das ist doch im Grunde genommen gar nicht so schwer verständlich.

Für Sara W. aus Fulda offenkundig schon. Obwohl der Einstieg zunächst anderes vermuten lässt.

“Sehr geehrte Frau Sow,

ich verstehe, dass Sie aufgebracht sind und die HS Fulda sich solch einen Fauxpas nicht hätte leisten dürfen. Zu absurd präsentierte sich die ganze Situation. Dennoch hätten Sie meiner Meinung nach auch anders reagieren können. Ist nicht eines Ihrer Ziele, die Bevölkerung auf latenten Rassismus aufmerksam zu machen? Sie hätten diese absurde Situation doch als Aufhänger für Ihre Lesung nützen können und anhand dieses konkreten Beispiels einen konstruktiven Beitrag in Form einer Diskussion leisten können. Aber nein, Sie glänzen mit Ihrer Abwesenheit; hauen einfach ab und lassen eine Gruppe enttäuschter Studenten zurück, die sich sehr auf Ihren Vortrag gefreut hatte. Ist das eine professionellere Reaktion? Der Abend war für mich jedenfalls ein voller Reinfall und ich finde nicht, dass man nur eine Seite dafür verantwortlich machen kann. Sie haben zwar ein klares Statement gesetzt, doch hätte man diesen Abend definitiv konstruktiver nützen können.

Für Ihre weiteren Lesungen wünsche ich Ihnen alles Gute.”

“Profession” Weißenpflegerin, Spezialgebiet schlechtes Gewissen lindern?

Ich finde es schon enorm, es imponiert mir sehr, dass Noah sich mittels formatierten und kontrollierbaren Lesungen zwiespältigen Situationen immer wieder aus setzt. Dann noch diese ganze Bedürfnispflege und Debattierei drumherum zu unterbinden, nichts ist nachvollziehbarer als das, wenn zudem noch Derartiges, man lese nach, am Veranstaltungsort wartet und “leuchtet”.

Diese Antwort von Frau W. ist ja noch absurder als der Vorgang selbst und wirkt fast wie von manchen St. Pauli-Fanzines geschrieben … ich hau Dir eine rein, aber bitte, nutze doch die Chance, mir danach geduldig zu erklären, wieso das so weh tut. Dafür bist Du doch da, so als Schwarze, die solche Bücher schreibt.

Klarer lässt sich ein instrumentelles Verhältnis zu Angehörigen einer strukturell stigmatisierten Personengruppe wohl kaum ausdrücken: Mensch fordert sie an, um masturbierend sich an der eigenen Güte zu ergötzen, dass Mensch sich mit “so was” beschäftigt, sieht jedoch keinerlei Veranlassung, sich zuvor mal eigentätig mit dem Thema beschäftigt zu haben – und wirft dann noch in tiefer Frustration vor, dass Mensch danach nicht auch behudelt und bestens versorgt wird, weil die Situation für Mensch ja so schwierig war. Mutmaßlich.

Lantzschi kommentiert zu Recht:

Desweiteren ist es hilfreich, sich über die gewaltvolle Kolonialvergangenheit, den Anteil der heutigen BRD und Rassismus im Allgemeinen zu informieren. “Spricht die Subalterne Deutsch”, “Afrika und die deutsche Sprache” und “Wie Rassismus aus Wörtern spricht – Koloniale (K)Erben im Wissensarchiv Deutsche Sprache” sind da wirklich ausgezeichnete Lektüren.
Auch, wenn ich mich wiederholen muss: Nein, es ist nicht die Aufgabe von PoC und Schwarzen das für Sie zu übernehmen. Schon der weiße und rassistische Aufklärer Kant sagte: “Versuche, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen” – Vielleicht schaffen Sie es ja, was er nicht schaffte und setzen diesen Satz in die Tat um.

Abwehrhaltungen, Wut, Verleugnungs- und Vermeidungsimpulse, Ohnmachtsgefühle über soviel Unwissen und rassistische Eigenproduktion und das dringende Bedürfnis, das anderen aufzuladen?

Ja, lieber Asta der Hochschule Fulda, schreib Dir das mal hinter die Löffel. Kriegst den Link zu diesem Text auch noch per mail.

Der für mich wichtigste Passus aus Noahs Text ist freilich:

“Bitte erklärt diesen Menschen, was ihr Problem ist, denn ich bin zu müde dazu und muss mich damit beschäftigen, den Terror zu verdauen.”

Exakt das ist es ja, was vielen Mehrheitsgesellschaftlern immer wieder mit Bravour gelingt: Narzißtisch gekränkt so lange immer neue Shitstorms und neue Vorwurfsattacken zu entfachen gegen jene, die aus devianten Erfahrungswelten berichten, voller Empörung, dass diese diese Berichte und Reaktionen nicht die gewünschte Form annehmen, dass die Objekte der Versuche mehrheitsgesellschaftlicher Dressur irgendwann noch proppevoller mit all der diskreditierenden Scheiße gestopft erschöpft jedes Gefühl für sich selbst verlieren könnten, stets nur noch in dem Mist anderer Leute wühlend, und auch noch mit allerlei Erwartungshaltungen konfrontiert werden, wie sie das Problem doch bitte durch permanentes “Abholen” aus den Welten des unmarkierten Lebens höchstselbst mittels “Aufklärung” zu lösen haben.

Und jede, die sich dem dann widmet, kann sich sicher sein, dass sie alles, was sie schreiben und sagen wird, danach zerpflücken, relativieren und sie es gegen sich gewendet wieder finden wird, damit die Kräfteverhältnisse auch ja gewahrt bleiben.

Das ist ja so ein Paradox: Zum Sprechen bringen, um anschließend jenen Raum erzeugt zu haben, in dem die Mehrheitsgesellschaft mit unaufhörlichem Lamentieren ein permanentes “Halt’s Maul, die Definitionsmacht haben WIR!” im Chore anstimmt. Diese Situation wollte Sarah W. herbei führen. Wohl nicht intendiert. Was gar nichts ändert.

Und das funktioniert: Mensch verstummt dann irgendwann kraftlos und fühlt sich noch beschissener als zuvor. Wage ich zu schreiben, wohl wissend, dass nur bedingt die Situation “schwuler Weißer” und “schwarze Frau” vergleichbar sind.

Das alles passiert, obwohl am Anfang einfach  das Bedürfnis stand, verstanden zu werden und lediglich  “Lasst es doch sein, ist doch gar nicht so schwer!” zu äußern. Das treiben sie Dir aus. An deutschen Hochschulen und in den Kneipen drumherum.

Die Unverfrorenheit, mit der Sara W. exakt die skizzierte Machtposition ausagiert, ist schon verblüffend.

Na, aber vielleicht bleibt ja wenigstens das:

“Bitte erklärt doch auch präventiv dazu, warum die AStA meine Fahrt und Übernachtung trotzdem bezahlen muss.”

Ja, ich bitte darum.

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49 Antworten zu “Seufz …

  1. Lieber Nicht Oktober 28, 2011 um 11:51 vormittags

    Es ist schon schade, dass manche nicht wissen, wer ihre Vertragspartner sind…
    AStA steht für: Allgemeiner Studierenden Ausschuss
    Die Allgemeiner Studierenden Ausschuss?!
    Ich glaube nicht.
    Ich denke also dass diese Personen nicht die einzigen sind, die sich nicht vorbereitet haben…

  2. momorulez Oktober 28, 2011 um 12:04 nachmittags

    Na, der Konter hat aber jetzt gesessen, die Expertise sich im Institutionendschungel deutscher Universitäten hat freilich jede schwarze Autorin sich zunächst einmal anzueignen, wenn sie in so ein Feld geführt wird, bevor sie sich dann darüber empören darf :D – was ist denn das für ein schwachsinniger Kommentar? Ich werde von an schon im Sinne des Gender-Troubles ausschließlich nur noch “Die Ausschuss” verwenden, schon, weil es der Ausschluss heißt, und bitte doch um korrekte Kommasetzung.

  3. Nils Oktober 28, 2011 um 4:50 nachmittags

    Danke für den Artikel!
    Langfassung:
    Mich macht sowas wütend und, da ich auch weiß bin, beschämt es mich. Dass weiße, die Antira-Arbeit leisten wollen, es nicht mal für nötig halten, vorher die absoluten basics nachzulesen (z.B. auf der Website der eingeladenen Autorin, in ihren Veröffentlichungen, auf der Seite des Braunen Mobs), ist frustrierend genug. (Und ich bin privilegiert genug, um die Ignoranz und kolonialrassistischen Motive nur frustrierend und nicht verletzend und demütigend zu finden.)
    Aber wenn ich mir schon einen derartigen Fauxpas leiste, dann hab ich, darauf hingewiesen, die Verantwortung, den ganzen Schlamassel für die Benachteiligte so erträglich zu machen wie möglich — nicht umgekehrt, so wie Sarah W. es verlangt. Noah Sow ist hier diejenige, die (noch dazu in einem vermeintlich sicheren Rahmen) Rassismus ausgesetzt wurde. Sie muss gar nichts. Sie kann so beleidigt, frustriert, müde und wütend sein wie sie will.
    Rassismus zu benennen, zu bekämpfen und über weiße Privilegien aufzuklären, Leute da abholen wo sie sind, mit Engelsgeduld zum hundertsten Mal dieselbe dumme Frage beantworten, sich mit Uneinsichtigen rumstreiten — das alles liegt in der Verantwortung von uns weißen. People of Colour haben die rassistischen Strukturen nicht geschaffen, also ist es ihnen nicht auch noch zuzumuten, sie zu beseitigen. Dummerweise sind sie natürlich diejenigen, denen dringend daran gelegen ist. Ich kann ja das alles ganz bequem ignorieren, mir schadet es ja nicht. Ich profitier ja, ob ich will oder nicht, jeden Tag von meinen weißen Privilegien. Ich kann mich der Verantwortung entziehen und sie dadurch Noah Sow im speziellen und PoC im allgemeinen zuschieben. Dann darf ich mich aber auch nicht ärgern, wenn ich kritisiert werde.

    Kurzfassung:
    People of Colour haben ein Recht darauf, Rassismus nicht ausgesetzt zu sein. Weiße haben die Pflicht und Verantwortung, Rassismus zu bekämpfen. PoC haben diese Verantwortung nicht, und sie ihnen zuschieben zu wollen, hilft nur dem Erhalt der eigenen weißen Privilegien. Ansonsten: Lest doch mal die vielen Artikel, Blogs, Bücher und sonstigen Resourcen, die PoC zum Thema Rassismus schon geschrieben haben.

  4. momorulez Oktober 28, 2011 um 6:01 nachmittags

    Danke!

    Der Safe-Place-Devise folgend habe ich gerade einen Kommentar gelöscht, der die These aufstellte, weil Schwule wohl nicht mehr genug Nische seien, hat der ‘ne Ahnung, habe man sich nun eine andere Minderheit gesucht, um sich erleuchtet (?) fühlen zu können :D – alles in Nerd-Haltung zum Distinktionsgewinn. Hatte gerade wirklich einen kleinen Lachkrampf. Wie kommt man denn auf so einen Schwachsinn?

    Und meinte, mich auf die “schlechte Lesbarkeit” des Textes hinweisen zu müssen, als würde ich selbst nicht merken, welche Form ich wähle. Lange Konstruktionen mit vielen Kommas zwingen zum Hinlesen, insofern kam ja auch eine zumindest originelle Antwort. Wobei die eigentlich auch nur besagte “Du bist ein Klugscheißer und ich kann Dich nicht ausstehen, weil Du zwanghaft was Besonderes sein willst.”

    Soll ich solche Kommentare ähnlich wie Noah auch sammeln und irgendwo hin packen, wo man nicht hin lesen muss, wenn man nicht will?

  5. Noah Sow Oktober 28, 2011 um 6:57 nachmittags

    Hallo Momo, danke für den Artikel.
    Ich finde es gut, in Blogs ausgewiesene Safe Spaces zu kennen. Hegemonialtrollereien ***können*** dann safe sein, wenn sie widersprochen stehen. Dann helfen sie manchmal sogar mit, Stärke zu vermitteln. Natürlich muss da von Fall zu Fall abgewogen werden, die zu gewaltvollen sind eigentlich immer daneben, mensch weiß ja nie, wer mitliest und nicht gerade so resilient ist… Wenn sie unwidersprochen stehen, sind Hegemonialtrolle meiner Meinung nach einfach nur schädlich und überflüssig.
    Und genau aus diesem Grund hab ich mal eine Bitte an @Nils: könntest Du deinen coolen Kommentar bitte auch zusätzlich da posten, wo er noch 1-2 zusätzliche Funktionen erfüllt, nämlich: – PoCSoli im eigenen Raum und, ja , doch, Aufklärung? Im “abstrakteren” Raum das zu besprechen bringt mir was, wenn es nicht die Energie vom Ort des Geschehens ‘zieht’, ideal finde ich es, dasselbe an mehreren Orten zu sagen, gerade für allies. Ist ja auch nur ein copypaste. Und würde auch schön zu den jüngsten (gruseligen) Kommentar-Entwicklungen passen…

    http://www.noahsow.de/blog/2011/10/27/festival-du-racisme-in-fulda/comment-page-1/#comment-2472

  6. Joke Oktober 28, 2011 um 7:18 nachmittags

    Danke für Deinen Text!

    Zu dem Kommentar:
    Du könntest mal bei http://hatr.org gucken, ob der da gut untergebracht ist (wenn Du das nicht sowieso schon kennst… :)). Ich finde, dass das eine schöne Möglichkeit ist, mit dem Kram produktiv umzugehen, der nicht ungeschützt gelesen werden soll.

  7. momorulez Oktober 28, 2011 um 7:40 nachmittags

    @Noah:

    Gern geschehen :) – und einige Entwicklungen drüben in Deiner Kommentarsektion sind ja auch recht erfreulich? Colourblind weniger, das liest sich wie in die Jahre gekommene Antira-Vorschüler auf unserer Gegengeraden (über den Sieg in Berlin freue ich mich trotzdem!!!). Aber es sind ja zwei quasi-offizielle Stellungnahmen, die schon mal ganz gut sind? Vielleicht schnalle ich hier auch was nicht.

    Danke für die Hinweise zur Safe-Place-Anforderung! Für mich hier gilt ergänzend, dass ich kritische oder kontroverse Kommentare dann stehen lasse, wenn sie entweder, na, subjektive Befindlichkeiten als eben solche zum Ausdruck bringen. Was erstaunlich selten ist. Ich habe hier wirklich fast noch nie sowas gelesen wie “Dein Homophobie-Vorwurf verletzt mich.” Zum Beispiel. Aller Aufwand, der betrieben wird, zielt darauf ab, absurde Nachweise führen zu wollen, dass es sich gar nicht um Homophobie handele und ich wahlweise paranoid, böswillig, hysterisch sei oder gezielt ganztätigig Diskriminierungen suchen würde. Das lösche ich mittlerweile weg.

    Ebenso werden Diskursvorgaben gelöscht, die mir aufnötigen wollen, Thesen zu diskutieren wie “Du willst doch nur was Besonderes sein”, “Schwule werden nicht diskriminiert”, “was unterscheidest Du überhaupt zwischen Schwulen und Heten, das ist doch selbst homophob, alle Menschen sind doch gleich!”, “Du willst eine Minderheitenposition in erpresserischer Absicht instrumentalisieren, um Diskurshegemonie zu erlangen”,”Schwule werden positiv diskriminiert” oder Naturalisierungen, “Komm, Sex ist doch zur Fortpflanzung da”. Es sei denn, es war Sujet des Eintrages, oder ich führe eine Debatte, die ein Feld mit neuen Lesern eröffnet. Solche Aussagen sind mir einfach zu sehr ein Ablenkungsmanöver, das mich in irgendeinen Blödsinn verwickeln soll, um mich vom Sein,Denken und Handeln abzuhalten. Da kommt auch wirklich nie irgendwas Neues oder Interessantes oder Lehrreiches bei raus, das können die von mir aus sonstwo veröffentlichen, aber nicht hier. Der in den SPAM-Ordner gewanderte Kommentar war ja die “Du willst doch nur was Besonderes sein”-Variante.Ja, will ich, ich halte alle anderen ja auch für was Besonderes und fände es schöner, wenn sie das der Welt auch mal zeigen würden ;) … und soll ja langsam auch mal ein Safe Place für mich hier werden, da war ich in der Vergangenheit oft zu willig.

    Na, und analoge Fälle zu Antira, Antifeminismus, Antisemitismus usw., versuche ich auch zu identifzieren, weil die einfach nicht zumutbar sind.

    @Nils:

    Ja, Dein Kommentar ist so prima,das wäre klasse, wenn der Verbreitung fände!

  8. momorulez Oktober 28, 2011 um 7:42 nachmittags

    @Joke:

    Ja, richtig. Da muss ich mich endlich mal anmelden und gucken, wie das funktioniert! Danke für die Erinnerung ;) !

  9. Daniel Oktober 28, 2011 um 9:15 nachmittags

    Ich bin es nochmal, der böse Kommentator. Ihr seid goldig. Ihr redet von “Safe Spaces” und “Kommentare nicht ungeschützt lesen”. Was seid ihr hier, ein sorgenfreier Ponyhof? Ihr tretet für Gleichbehandlung ein und seid zu feige euch die leiseste Kritik anzuhören?
    Dann viel Spaß, wenn ihr mal demonstrieren geht und euch anschließend irgendwelche wirklich bösen Neonazis beschimpfen und bedrohen.

  10. Nils Oktober 28, 2011 um 9:23 nachmittags

    @Noah Sow: gemacht. Sorry, dass ich so lang gebraucht hab und nicht von selbst auf den Gedanken gekommen bin.

  11. momorulez Oktober 28, 2011 um 9:42 nachmittags

    @Daniel:

    Den veröffentlich ich sogar, der enthält ja was Interessantes – die so übliche Methode der “Mitte”, auf Nazis zu verweisen, um den eigenen Mist in Abgrenzung dazu als prima zu behaupten. Was einfach witzlos ist, wenn die Motive der Mitte permanent Nazis als lediglich extremere Form produzieren, notfalls mit Hilfe des Verfassungsschutzes – woran das Verbot gescheitert ist, sollte ja bekannt sein. So lange ich politisch denken kann, hat die Mitte Nazis angefüttert und legitimiert, um dann doch eben deren Wahlerfolge zu nutzen, um Übles durchzusetzen, weil man denen ja das Wasser abgraben wolle, indem man Forderungen übernahm. Die Asylrechtsänderung ist ein Paradebeipiel. Weder ich noch PoC müssen Diskriminierung hin nehmen, nur weil die Vernichtungsdrohung sich aktuell vor allem an jene ohne deutschen Pass richtet, an die sehr deftig und mörderisch von staatlicher Seite, und an uns ausnahmsweise mal nicht. Du hast zwar ausnahmsweise mal nicht wie die NPD den “Schwulenkult” beschworen, aber mir einen instrumentell betriebenen PoC-Kult unterstellt, eine klar rechtsextreme Position. Die Hälfte war zudem bei Fleischauer abgelesen.

    Das ist in einer bestimmten Hinsicht sogar ein Fortschritt; Deine Hirngespinste zeigten zumindest, dass es in diesem Fall nicht gelingt, PoC und Schwule gegeneinander auszuspielen – was nun weit über das obige Thema hinaus geht, aber Deine Behauptung, Schwule seien aus der Nische raus und suchten sich nun andere :D , eigentlich herrlich, an einem Punkt widerlegt: Gutachter der CDU-Regierung haben die Festschreibung des Diskrimierungsschutzes aufgrund sexueller Orientierung im Grundgesetz mit dem Argument, perfiderweise, zurück gewiesen, das könne die “Integration” von Muslimen erschweren. Ein nicht nur übles Manöver; es belegt einfach die Existenz von Nischen und das Bedürfnis von Regierungsparteien, diese noch zu vergrößern. Analoges zeigt sich in Sachsen, wo Deine Nazis bestens integriert sind. Und die Behauptung, alle Muslime seien PoC und die meisten derer Muslime, auch nicht reproduzieren soll, das ist ja selbst ein neues, rassistisches Stereotyp, das zumindest im Alltag wirksam ist.

  12. Loellie Oktober 28, 2011 um 10:13 nachmittags

    Ich komm erst morgen wieder zum texten und ein bisschen hinterherlesen muss ich auch noch.

    Die offizielle Entschuldigung auf Facebook fand ich vorbildlich, allein schon weil sich da wirklich jemand direkt und offen entschuldigt, wohingegen es normalerweise in Stellungnahmen darum geht, sich explizit bei den paar Hysterikern, die keinen Spass verstehen oder sonstwie zimperlich sind … man hats ja anders gemeint … uswusf

    Und was das freischalten angeht, sind es nichtmal die Kommentare als solches, die mich nerven, sondern das hohe Potential, dass Diskussionen sich im Anschluss dann nur noch auf irgendwelchen Quatsch beziehen und nicht mehr aufs Thema. Dann hängt man in einer fremdbestimmten Diskussion.
    Es ist ja nicht so, als hätten diese Typen, mit ihrer ewigen Repetation nicht auch schon für reichlich Heiterkeit gesorgt. Nur, gerade wenn man selbst beim schreiben versucht Dinge zu verstehen, oder Fragen zu formulieren, und nicht mit SoundBytes und Talkingpoints operiert, lenkt das einfach ab.

  13. momorulez Oktober 28, 2011 um 10:23 nachmittags

    @Loellie:

    Das meinte ich ja mit den positiven Reaktionen; drüben bei Noah, wo man sich übrigens wirklich den Link zu den Hate-Kommentaren durchlesen sollte, dagegen lebe ich hier idyllisch als zwar Schwuppe, aber eben doch “Volksdeutscher” mit Blidungshintergrund, fand ich auch den Entschuldigungstext des Asta vorbilich. Da wird nicht doof rumgesenft wie beim Übersteiger, sondern meiner Ansicht nach auch Tacheles geredet.

  14. momorulez Oktober 28, 2011 um 10:31 nachmittags

    Sorry, @Daniel, der ging nun wieder gar nicht. In einer Diskussion über den PoC-Begriff 5 mal “Farbige” zu schreiben gilt nicht. Da kannste wie die gute Frau aus Fulda vorher auch mal kurz googeln. Nazis unter irgendwie “Hools” zu verbuchen, als reine Tat roher Gewalt, ist verharmlosend – die haben immerhin 6 Millionen vergaste Juden, gemeuchelte Lesben, Schwule, Roma, Kommunisten und “Asoziale” und einen Weltkrieg auf dem Kerbholz. Dass es Mehrheitsgesellschaftlern gut gefällt, Andere ein Leben lang zu zermürben, bis sie deren Dünnhäutigkeit als Pathologie behaupten, ist ziemlich sadistisch im Nicht-SM-Sinne. Da Dein letzter Kommentar da wieder los schmirgelte: SPAM. Bilde Dich und kommdann gerne wieder.

  15. Loellie Oktober 28, 2011 um 10:35 nachmittags

    Ja, der Ausgelagerten wegen war mir heute mittag auch erstmal nichts mehr eingefallen.
    Ich hatte schon ein zweites Grüne Wahlplakat befürchtet. Was kurzes hätte ich drüben schon noch schreiben wollen, bis ich den Link zu Chappel gesehen hab … und nach jetzt zu dieser Zeit noch selber dazwischen pöbeln ist mir auch gerade nicht. Das geht morgen besser.

  16. momorulez Oktober 28, 2011 um 10:37 nachmittags

    Link zu Chapell? Ja, berichte morgen mal, da ist mir wohl wieder was entgangen.

  17. Daniel Oktober 28, 2011 um 11:28 nachmittags

    Haha, oh wow. Was für eine Reaktion. Merkst du eigentlich, wie du dir die Sachen genau so zusammenreimst dass sie dir passen?
    Ob ich die Menschen, um die es hier geht (ich hoffe, das ist dir noch neutral genug), Schwarze nenne, oder Farbige, Pigmentbegünstige, Nichtweiße, Bunte (lol), Menschen nicht europäischen Ursprungs oder vielleicht sogar PoC sollte dir als frei denkenden Menschen weitgehend egal sein, solange ich nichts anderes abwertendes sage. Den Begriff PoC hat niemand pauschal für die betroffenen Menschen definiert und auch selbst werden sich die wenigsten betroffenen Menschen so nennen geschweige denn den Begriff kennen.
    Zudem muss ich dir sicher nicht erklären, was PoC übersetzt bedeutet und ich sozusagen genau den von dir gewünschten Begriff sogar verwendet habe. Hier geht es nicht mehr um Respekt für die betroffenen Menschen sondern einfach nur um Abgrenzung, Empörungspotential und weiß der Geier was.

    Das mit den Nazis ist ja auch wieder eine supertolle Antwort. Ich habe quasi irgendwas gesagt von wegen “Neonazis sind gewalttätig”. Und Nazis eigentlich überhaupt nur als Beispiel für gewalttätige Menschen gebracht. Mal abgesehen davon, dass man als WIRKLICH toleranter Mensch, der Individuen einzeln beurteilt, jetzt in die ganz andere Richtung gehen müsste und mich fragen müsste, ob ich Neonazis pauschal Gewaltättigkeit unterstellen darf oder ob der Begriff “Neonazis” nicht vielleicht auch Menschen beinhaltet, die sich den damaligen Nationalsozialismus zurückwünschen und das friedlich und vielleicht sogar gegen Rassismus sind (die sind sicher sehr in der Unterzahl, aber es geht hier um “Toleranz” um jeden Preis und das ist ein Beispiel) — der Schachtelsatz geht jetzt in die nächste Runde — gehst du in die andere Richtung und wirfst mir vor, ich würde den Holocaust verharmlosen, indem ich Neonazis pauschal als gewaltbereit betitle. WTF?

    Eins noch zum Kommentar mit der Dünnhäutigkeit. Ich werfe niemandem vor, dass er dünnhäutig ist. Aber wenn das hier ein Blog zur kritischen Meinungsbildung sein und in eurer “Community” generell Aktivismus gelebt werden soll, dann könnt ihr euch doch nicht vor kritischen Stimmen verstecken. So erreicht ihr nichts und könnt gleich einen Stammtisch im Wirtshaus eröffnen.

    (Ich bin übrigens relativ weit links und soweit ich das sagen kann natürlich antirassistisch, bloß eben nicht konkret aktiv in irgendwas. Erst recht nicht im Empören über museumsreife Lampen in die ich den Weltuntergang interpretiere.)

  18. Pingback: When keeping it real goes wrong #12309 Diesmal: Rassistische Anti-Rassismus Veranstaltungen | Berlin Hollaback!

  19. momorulez Oktober 29, 2011 um 12:08 vormittags

    Wenn PoC als Eigenbezeichnung gefordert wird, hat man das als Eigenbezeichnung schlicht zu respektieren; es steht Dir nicht zu, da noch blöde rumzulamentieren. Es ist scheißegal, was Du dazu denkst, sich selbst zu bezeichnen ist einfach Menschenrecht. Trotz Deiner fulminanten Übersetzertätigkeit – halt zu solchen Themen gepflegt die Schnauze, lese und hör zu.

    Und es gilt, zunächst überhaupt mal einen Raum für bestimmte Gedankengänge, Erfahrungswelten usw. zu schaffen, wozu man in der Regel nicht kommt, weil, bevor auch nur “Piep” gesagt wurde, Vertreter der hegemonialen Sichtweise um die Ecke kommen und das zu verhindern versuchen, indem sie rum blöken. Diese Sichtweisen sind nicht in dem Sinne etabliert wie das, was Du schreibst. Das ist der übliche Scheiß.

    Du würdest vermutlich jeden Neugeborenen erst mal des Fanatismus bezichtigen, weil er schreit. Hunger hat. Und ihm erzählen wollen, dass er erst mal “Bitte!” zu lernen hat, bevor er was kriegt, und ihm die nächsten 20 Jahre erzählen, was er dürfen darf und wann es ihm zusteht, verletzt zu sein … der redet dann später aber auch nicht mehr mit Dir. Weil Du seine fundamentalen Bedürfnisse nach Selbstschutz, Würde fortwährend “kritisieren” würdest.

    Was jetzt keinen Vergleich von PoC mit Kleinkindern impliziert, mir geht es ja nun ähnlich, ständig in meinen Lebensgrundlagen von irgendwem zur Disposition, unter Vorbehalt und Kritikgestellt zu werden – es geht einfach um fundamentale Rechte und Bedürfnisse, die Mehrheitsgesellschaftler in Frage stellen, reglementieren, analysieren, kritisieren – warum? Warum soll Frau, soll ich, mich dem aussetzen?

    Wenn Du nicht schnallst, was so eine Lampe, lol, DeineKürzel, so eine unverfrorene Dämlichkeit in den Kommunikationen zuvor bewirkt bei einer PoC-Frau, die sich vor Weiße stellt, um aus ihrem Leben zu lesen, die sich fragt, was andere PoC wohl in dieser Kneipe empfinden, wie die wohl in Fulda leben ; wenn man für ein paar Fotos beim Bischof ein wenig Pigment im Bild braucht, sind die wohl genehm; eine Autorin, die auf einmal mit kolonialen Bildern von servilen, dienstbereiten Schwarzen konfrontiert wird, der in dem Moment deutlich wird, dass irgendwelche Provinz-Astas sie in völliger Unkenntnis der Materie dessen, worüber sie schreibt, zum medienwirksammen Accesoire im Rahmen einer rein selbstbezüglichen Veranstaltung von Weißen gewandelt haben; die das dann konsumieren, betroffen ins Bett gehen wie nach einem Tatort, der war ja so KRITISCH, aber die Kinder schickt man doch lieber auf die Schule mit dem geringen “Ausländeranteil”, um sie darauf vorzubereiten, dass sie spãter als Weiße in lokalen Antirassismusinitiativen die städtische Kohle abgreifen und abends beim Bio-Fleisch von der tiefen Dankbarkeit in den Augen der PoC-Flüchtlingdkinder berichten, während der gesammelte Stadtrat weiß ist und weiß bleiben wird, und dann laden sie ganz betroffen eine schwarze Autorin ein bei den Antirassismuswochen …

    Noah, wenn ich Scheiß schreibe, ich lösche alles!

    Und Daniel, nicht minder schlimm ist, dass Du Dich auch noch “links” wähnst. Nee, sorry, Dich brauchen wir da nicht und wollen Dich auch gar nicht überzeugen – lass mich einfach in Ruhe.

  20. Daniel Oktober 29, 2011 um 12:21 vormittags

    Ok. Dann halte ich in Zukunft die Schnauze und lasse euch auch in Ruhe.
    Viel Spaß weiterhin im Mikrokosmos, im geschützten Raum, den ihr so dringend braucht, um eure Gedanken zu formulieren, für die andere Schwarze, Weiße und die dazwischen einfach ihr Gehirn haben.
    Ist ja auch vermessen von mir, auf einem öffentlichen Blog zu kommentieren und mich dabei euch nicht vollständig anzubiedern. Das könntet ihr ja schließlich erwarten, ihr habt ja immerhin die Rassismuskeule im Gepäck.

  21. momorulez Oktober 29, 2011 um 12:28 vormittags

    Wieso “Rassismuskeule”? Rassismus ist Geschichte und Gegenwart. Und so vehement, wie Du Kritik einforderst, so allergisch reagierst Du auf so eine empirisch simpelst zu konstatierende, kritische Festellung. Kannste keine Kritik an gesellschaftlichen Zuständen vertragen?

    Vielleicht beim nächsten Mal einfach zu verstehen versuchen, was Noahs Kritik ist und ihr eben diesen Raum nicht gleich vollstopfen?

  22. MartinM Oktober 29, 2011 um 1:31 vormittags

    Es ist vielleicht OT, aber da fällt mir etwa auf:

    Du würdest vermutlich jeden Neugeborenen erst mal des Fanatismus bezichtigen, weil er schreit. Hunger hat. Und ihm erzählen wollen, dass er erst mal „Bitte!“ zu lernen hat, bevor er was kriegt, und ihm die nächsten 20 Jahre erzählen, was er dürfen darf und wann es ihm zusteht, verletzt zu sein … der redet dann später aber auch nicht mehr mit Dir.

    .
    Das ist genau das Programm dessen, für das Katharina Rutschky – unabsichtlich rassistisch – den Begriff “schwarze Pädagogik”. “Kinder mit nem Willen, kriegen was auf die Brillen”, “Ein paar Ohrfeigen haben noch niemandem geschadet” – erst Persönlichkeiten total zerstören, dann so wieder aufbauen, dass ein disziplinierter, autoritär denkenden, Untertan dabei ´raus kommt. “Schwarze Pädagogik” müsste eigentlich “weiße Pädagogik” heißen, weil ohne sie das rassistische Denken, das Nicht-Denken, einem stünden Privilegien einfach zu, weil man eben zufällig “weiß”, “männlich”, “heterosexuell” und nicht als “Unterschichtler” geboren ist, nicht so tief verwurzelt wäre, dass es den meisten so Privilegierten nicht einmal bewusst ist, dass sie privilegiert sich, und dass sie andere, nicht-privilegierte Menschen, beleidigen, behindern, herabwürdigen, zu Untermenschen degradieren, ihre Menschenwürde verletzen usw. usw.. Das Schlimme ist nämlich, dass Menschen, die so erzogen wurden, meistens eben nicht einfach nicht mehr mit denen reden, die sie zu zugerichtet haben, mit Eltern, Lehrern, Ausbildern, Vorgesetzten, aber auch den “heimlichen Erziehern” in den Medien – sondern sich deren Standpunkt zu eigen machen.
    Sorry für die Binsenweisheit. Aber ich habe den Verdacht, dass selbst solche simplen Tatsachen bei vielen sich für aufgeklärt bzw. links haltenden Menschen nicht bekannt sind.

  23. momorulez Oktober 29, 2011 um 9:52 vormittags

    Nee, das ist völlig auf den Punkt gebracht!!! Das Bild des Neugeborenen ist deshalb wichtig, faktisch ja völlig schief, weil man da einfach ein Bedürfnisbündel hat, dass ja niemandem was Böses wollen kann. Das braucht Essen, Liebe, wird später zu wechselseitiger Anerkennung erweitert, Verständnis, ein Gefühl von Geborgenheit, Wärme, irgendwann auch Kommunikation, Rückzugsmöglichkeiten und positives Feedback. Und unsere Gesellschaft in zynisch genug, das was ich hier gerade schreibe, unter “Kitsch” zu verbuchen.

    Diskriminierungsbiografien erhalten permanent das Gegenteil von Leuten, die, ganz wie Du das schreibst, das noch nicht mal merken, weil sie aufgrund von Privilegienstrukturen auch nicht drüber nachdenken mussten.

    Ich hatte das ja so krass bei diesem Mist vom Übersteiger: Man glaubt, man bewegt sich ausnahmsweise mal in einem halbwegs sicheren Raum – dass man woanders, beim Gucken von US-Filmen z.B., die meistens mit homophoben Kraftausdrücken vollgestopft sind, eh auf Durchzug stellt, gewöhnt man sich an – und dann so was. Das haut Dir echt die Füße weg, weil Du einen Teil Deiner alltäglichen Schutzhülle je geöffnet hast und wenigstens ein bißchen von dem oben Skizzierten auch mal in sozialen Räumen jenseits des ganz Privaten erleben möchtest, und das nicht in irgendeiner “Sub”.

    Das sind dann die Momente, wo man eher aus einer Verzweiflung heraus so was von aggro wird, das man sich ja irgendwann selbst nicht mehr ausstehen kann.Dann setzt aber das ganze Spiel der narzißtischen Kränkungen ein – dann werden Mehrheitsgesellschafter aber so was von rabiat, und Du bekommst wieder nur deren geballte Macht zu spüren. Wenn man umgekehrt so schreibt wie ich hier gerade, Verletzlichkeit zeigt, ist das noch viel gefährlicher. Weil man davon ausgehen kann, dass irgendwer rein tritt, das hat man ja so gelernt, das machen die IMMER, weil es genug Leute gibt, die sich genau daran weiden. Braucht man sich Bilder wie diese Lampe ja nur anzugucken …

    Noah denkt also, sie ist bei einer Antira-Veranstaltung, und trifft auf so was – ruft dann aber explizit ihre weißen Alliierten zur Unterstützung, um diese Erfahrung, im geschützten Raum mit dieser Scheiße konfrontiert zu werden, wenigstens irgendwie zu kompensieren.

    Weiß aber ja vorher schon, welcher Shitstorm nun wieder einsetzt.Und ist teils wortgleich mit manchen Reaktionen im “Transphobie”-Streit mit dem Übersteiger … das ist ganz schön gruselig.

  24. Noah Sow Oktober 29, 2011 um 10:17 vormittags

    @momorulez Ums Kompensieren geht es nicht, sondern zunächst darum, das nicht alleine auszubaden, da es ja tatsächlich um mich auch nicht geht sondern um einen BRD-Zustand, der aber in diesen Momenten sich an mir abreiben will. Die ganz unmittelbaren Wirkungen auf mich sind neben dem Hass-und-supremacy-storm ja auch noch die Zumutung, mich dazu verhalten zu **müssen** , und letztere verteile ich eben auf mehrere Schultern, zudem auf die, denen eine Reaktion viel mehr zuzumuten ist. Nebenbei mache ich dadurch aus dem rein Negativen etwas Positives: es wird ja tatsächlich öffentliche education daraus. Das ist das Konzept.

  25. momorulez Oktober 29, 2011 um 10:23 vormittags

    Danke für die Erläuterung! Ja, richtig, “Kompensation” ist da nun gerade völlig falsch formuliert :D … sorry. Und das mit der Gefahr, das dann zum individualpsychologischen und fälschlich individuellen Problem zu stilisieren, da haste ja auch recht. Finde trotzdem schon für mich immer wieder wichtig, die Effekte aufs Inidividuum, das als Stellvertreter missbraucht wird, mir immer mal wieder klar zu machen, um nicht immer im Kampfmodus zu verharren.

  26. che2001 Oktober 29, 2011 um 3:18 nachmittags

    Da scheint mensch in Fulda wohl Antirassismus nicht als eine Haltung, sondern als ein konsumierbares Kulturgut anzusehen.

  27. Pingback: Mädchenmannschaft » Blog Archive » Noah Sow erlebt “Festival du Racisme”

  28. Robert Michel Oktober 29, 2011 um 4:01 nachmittags

    Meine Güte das ist ja richtig gruselig. Selbst als nicht Anti-Rassistisch eingesteltem Menschen kann ich nachvollziehen, dass Noah Sow kein Interesse mehr hatte, die Lesung zu halten. Man hat ja gemekrt wie viel Interesse die Veranstallter eigentlich daran hatten.

  29. momorulez Oktober 29, 2011 um 4:05 nachmittags

    Robert, angesichts Deines Verständnisses glaube ich nicht, dass Du nicht antirassistisch eingestellt bist :) – Danke für die Anmerkung. Gerade wenn das aus politisch ganz anderen “Ecken” kommt, freut mich das!

  30. Loellie Oktober 29, 2011 um 10:31 nachmittags

    Wir sind RAF! :-D … hab ich gerade gelesen.
    Frau Seeliger träumt von einer Zukunft als Heimchen am Herd, bei freier Autorenschaft für den Springerverlag, im Nebenerwerb, und sogar DonArschloch wurde gesichtet.
    Nachdem er schon erfolgreich deffiniert hat, wer sich als Feministin bezeichnen darf, was Rassismus ist und wie man auf diesen zu reagieren hat, was Gewalt gegen Schwule ist und was nicht, hat er jetzt den hohen kulturellen Wert des N-Wortes für sich entdeckt. Der naheliegende Schluss, dass die Opfer des Faschismus die wahren Faschsiten sind, steht demnach unmittelbar bevor.
    Es vergeht kein Tag ohne solche Schwätzer, und dennoch kann ich noch immer nicht glauben, dass es sowas überhaut gibt. Sag ich mal so, ganz Breivik-Style.

    Kurz zu Dave Chappelle. Das ist ein Stand-Up der ein paar tod-komische und etliche leidlich lustige Sachen gemacht hat. Am bekanntesten ist wohl die Nummer über Rick James, die im positiven komplett bescheuert ist.
    Dann hat er vor ca 2 Jahren bei Oprah gesessen und erklärt, dass er seinen 50 mio$ Deal hat platzen lassen, weil er laut Drehbuch in einem Sketch ein Kleid hätte tragen müssen, wo doch jeder weiss, dass heterosexuelle Schwarze Männer die in den USA berühmt werden wollen, von einer Verschwörung homosexueller Hollywoodjuden gezwungen werden, diesen sexuell zu Diensten zu sein. Als Täter wurden Spielberg und, doch wirklich, Quincy Jones und andere genannt, Opfer waren unter anderem Micheal Jackson und Wesley Snipes.
    Das Ziel der Verschwörer war die Vernichtung des Schwarzen Mannes.
    Und der hat das wirklich ernst gemeint. Oprah minutenlang mit heruntergeklappter Kinnlade und leerem Blick gibts auch nicht alle Tage.

    Soweit aus dem Gedächtniss. Die Nummer war so wirr, das eine korrekte Wiedergabe mir nicht möglich scheint.

  31. momorulez Oktober 29, 2011 um 10:51 nachmittags

    Gottogottogott … der Arme :D … ich trage im Moment schon immer ein Pink Halstuch mit Leoparden-Animal-Print, um mal wieder was Tuntiges zu tragen, weil die alle so abgehen, wenn es um Trans* geht.

    Diese Debatte bei diesem Welding ist so spooky, weil das alles wie bei G-Punkt läuft, nur noch krasser. Bei der RAF habe ich gerade gedacht, ich les nicht recht. Bei so einer neurechten Pfeiffe würde ich normalerweise gar nicht kommentieren, es geht nur nicht, das schon wieder Noah aufzubürden. Jetzt will mich dieser Idiot noch über die “Sprache des Nationalsozialismus” aufklãren, die er so gut beherrscht – das war einer meiner Studienschwerpunkte. Und zugestandenermaßen hätte man ihn, den überzeugten Pimpf, an die Front geschickt, was auch nicht lustig war – aber im KZ mit rosa Winkel auch nicht.

    Die drehen echt ab im Moment. Und Don Alphonsos Auftritt war auch hochnotpeinlich. Da muss man echt mal ran, dass viele aus der jüdischen Szene sich durch Antirassismus bedroht zu scheinen fühlen, was ja absurd ist.

  32. mark793 Oktober 29, 2011 um 10:53 nachmittags

    @Loellie: Ist jetzt vielleicht nur ein Nebenschauplatz, und ich bin mir auch bewusst, dass Don A. seine Worte nicht immer mit salomonischer Gerechtigkeit wählt, aber wie Du zu der Gesamt-Einschätzung kommst und wo von ihm Du was zum N-Wort gelesen hast, das tät mich schon interessieren.

  33. momorulez Oktober 29, 2011 um 10:55 nachmittags

    @Mark:

    Danke übrigens für Deinen Zwischenruf drüben; nur Lantzschi tust Du echt unrecht. Das ist schon prima, wie die sich engagiert. Da bitte ich um Verständnis.

  34. Loellie Oktober 29, 2011 um 11:03 nachmittags

    Jetzt bleib doch mal sachlich. Das können wir doch auch ganz unaufgeregt diskutieren.

  35. Loellie Oktober 29, 2011 um 11:07 nachmittags

    “und wo von ihm Du was zum”

    Und wo soll ich das geschrieben haben?

  36. mark793 Oktober 29, 2011 um 11:21 nachmittags

    @momo: Ich möchte Dir in dem Punkt Nadine Lantzsch nicht explizit widersprechen, stelle aber seit einiger Zeit fest, dass ich da trotz einiger Sympathie für ihre Anliegen kaum noch lesen kann, ohne enorme Krämpfe oder unangebrachte Mitleidflashs zu kriegen. Mag sogar sein, dass das mehr gegen mich spricht als gegen Sie, deswegen lass ich das einfach mal so stehen. Geht mir übrigens in einer ganz anderen Richtung genau so, nämlich bei Thomas Knüwer. Ich find den an sich nen knorken Kerl, freu mich wie Bolle, wenn man sich hier in Dü-dorf mal übern Weg läuft, aber beim Lesen seines Blogs krieg ich mittlerweile auch meistens Krämpfe. Kann das nicht so recht erklären.

    Naja, jedenfalls hatte ich nach der Lektüre von Malte Weldings Geschichte (das war mein Startpunkt ins Thema) zunächst den kurzen Impuls “endlich sachts mal einer” – dann hab ich aber sowohl Lantschis Einlassung und auch die Darstellung von Frau Sow gelesen, und spätetens da war diese Position natürlich überhaupt nicht mehr zu halten.

  37. mark793 Oktober 29, 2011 um 11:25 nachmittags

    @Loellie: Ups, habe ich Dein “er” im Kommentar von 10 Uhr 31 falsch zugeordnet? Vorher ist da nur die Rede von Frau Seliger und von Don A, deswegen dachte ich, Du beziehst das auf ihn.

  38. Loellie Oktober 29, 2011 um 11:32 nachmittags

    Nö, “er” ist Welding, aber der erste Absatz leidet bewusst an multipler Persönlichkeit.
    Die Ausstösse von “denen” sind so universell und vorhersehbar, dass eine individuelle Zuordnung zwar immer geht, aber auch nicht sein muss.

  39. momorulez Oktober 29, 2011 um 11:34 nachmittags

    @Mark:

    Ich lese Lantzschi mit sehr viel Gewinn, eben weil die allerorten wirksame Strukturen schon mit Bravour attackiert. Und was man bei Noah über deren Perspektive auf deutsche Weiße so sich anhört, das erzeugt bei mir ja durchaus Widerstände; das wir befreundet sind, ist ja bekannt, und ich habe da gelernt, sacken zu lassen, zu warten, bis die Widerstände sich lösen, und habedann jedes Mal was gelernt. Was mir wirklich und tatsächlich gut tut.

    Und Malte appelliert ja an dieses “Endlich sagt es mal jemand!”, wie Sarrazin auch. Womit ich Dir nichts will, das ist ja zunächst mal entlastend. Aber Du hast Dich ja nicht verarschen lassen ;)

    Knüwer konnte ich noch nie lesen.

  40. Loellie Oktober 30, 2011 um 3:51 nachmittags

    Man sollte gelegentlich auf die Links etwaiger Diskutanten auch mal draufklicken. Auch und gerade Blogger sollten mal nachsehen, wer sich bei ihnen in den Kommentarspalten herumtreibt. Einer der aktivsten Kommentatoren verlinkt mit Begeisterung einen Blogger der mutmasslich geheimdienstlich tätig war oder noch immer ist, und einen Neurechten Akademiker der hier auch schon rausgeflogen ist.

    Gestern Abend in dem Kommentar auf den sich mark bezogen hat, hatte ich noch ein verweistes “Sozialdemokrat” reingeschrieben, mit Leerzeile drüber und drunter, und dann doch wieder gelöscht weil ich unsicher war, ob das als die Beleidung verstanden wird, als die es gemeint war, und weil es mir nicht treffend und spezifisch genug war. Irgendwie erschien es mir nicht richtig.
    Es ist auch ein Unterschied, ob man neurechte Argumentationen identifiziert, oder jemand, den ich im negativen als Sozialdemokraten wahrgenommen, bzw in Erinnerung hatte, als Neurechten markiert.
    Wer sich, wie Welding das gerade tut, im Applaus aktiver Weikersheimer suhlt, und dann den Opfern der geistigen Vätern seiner Kommentatoren LTI als Lektüre empfiehlt, kann weder als Sozialdemokrat bezeichnet, noch als solcher beleidigt werden.

  41. momorulez Oktober 30, 2011 um 4:03 nachmittags

    Ich habe da gar nicht mehr weiter gelesen. Dass die Grenzen gerade in Berlin zu verwischen scheinen, das durften ja die “Piraten” auch schon erleben. Das passt wie die Faust aufs Auge. Da wird halt systematisch agitiert, nicht zufällig.

  42. Pingback: Die Privilegierten spotten zurück | ☠ ring2

  43. Loellie Oktober 30, 2011 um 5:47 nachmittags

    Der Punkt an dem das weiterlesen noch für hartgesottene Zumutbar war, ist zwischenzeitlich auch bei weitem überschritten.
    Bei all den persönlichen Angriffen verstehe ich trotzdem nicht, bzw gerade deshalb nicht, weshalb es denen allen nicht gelingt, sich das Bild vorzustellen, wie das aussehen soll, wenn eine Afro-Deutsche mit dieser Lampe im Nacken über alltäglichen Rassismus refferieren soll. Das muss doch auch intelektuell unbefleckten auffallen. Meinem Mann, der bei unserern Diskursen gerne mal aussteigt, sind die Gesichtszüge entglitten, als er die Leseecke mit dieser Dekoration gesehen hat.

    Gestern Abend meinte ich noch, dass man dieser Generation noch nichtmal die Wirkung der Sarottiwerbung als mildernde Umstände anerkennen kann, weil die damit zu Lebzeiten nicht mehr konfrontiert wurden, frag mich mittlerweile aber, ob uns das nicht eher sensibilisiert hat. Zumindest diejenigen, die überhaupt mitbekommen haben, dass und warum diese Art der Werbung eingestellt wurde.
    hmmm … kurz auf Wikipedia gespickt. Bin ich gerade meiner fernsehlosen Zeit in den 90ern auf den Leim gegangen, oder bezieht sich die Umstellung der CI 2004 auf das Logo und die Spots gabs schon früher nicht mehr? Das war doch aber schon in den 80ern, dass die Diskussion losging … ?

    Zwischenzeitlich hat der Don bei sich nochmal Arschloch nachgelegt. Warum auch immer.

  44. momorulez Oktober 30, 2011 um 6:04 nachmittags

    Ja, beim Don habe ich auch geguckt. Damit hat er sich echt disqualifiziert. Nörgler ist da aber prima – ich weiß auch gar nicht, wo er was geschrieben hätte, was ich ihm 500 Jahre übel nehmen sollte. Und bei dem Welding war mir das gestern einfach schon grauenhaft genug. Genova kam ja immer mit “Vernichtungswille” um die Ecke, die Crowd da bei Welding incl. dessen selbst hat den offenkundig wirklich.

    Das Ding ist ja: Für schwarze Frauen ist das schlicht und ergreifend Alltag. Sobald sie aus der subordinierten Position und “Brot für die Welt”-Haltung ausbrechen, geht das den ganzen Tag so. Da rasten die Typen reihenweise aus.

    Ich hatte das damals erst gar nicht in seiner Gänze verstanden, als sie mal meinte, sie bräuchte männliche, weiße Verstärker, um überhaupt Gehör zu finden, weil sie sonst mit einem derartigen Hass überschüttet würde, dass das nicht auszuhalten sei. Jetzt kriege ich das ja mit: Bei mir reißen die sich ja noch zusammen, so unter Gleichen. Weil ich auch statusbewusst formuliere. Bei Noah geht das dann ab in einer Form, die einfach nur noch beängstigend ist. “WAS NIMMT DIE SICH DENN RAUS?” Hammer. Das ist eine einzige Gewaltandrohung. Damit lebt sie.

    Und dieses Deko-Element, dass da überhaupt diskutiert wird, das ist völlig unverständlich. Da hat Don aber aus Versehen geschrieben, worum es geht: Die dominante Geschichtsschreibung des aufgeklärten Abendlandes zu retten, weil denen langsam dämmert, dass es auch noch den Kolonialismus gab und Weltgeschichte mittlerweile woanders geschrieben wird …

  45. Cassandra Oktober 30, 2011 um 8:24 nachmittags

    Sorry, dass ich hier so einfach reinplatze, aber ich wollte mich…

    … erstens, bei momorulez für das “ins-Gefecht-werfen” kurz bedanken. Als woc wurde mir beim Lesen der Kommentare immer klammer und alle die dagegen angeschrieben haben, haben mir wieder ein bißchen Mut gemacht.

    … und zweitens noch eine Beobachtung in den Raum werfen, die mir gerade beim kommentieren im Welding-Failtrain-Thread (ich hatte heute abend nichts besseres vor, okay? ;) )gekommen ist:

    Es wir dort ja die alte Leier runtergespult, dass man bei der Kritik soooo nett und zuvorkommend sein soll, sonst würde die nicht ankommen, aber …

    Der AStA in Fulda hats ja auch so verstanden:

    http://asta.hs-fulda.org/news/veranstaltungen/685-ausgefallen-lesung-mit-noah-sow

    (vorerst jedenfalls)

    Die Frage ist also wirklich, was die tollen Typen beim Malte da jetzt eigentlich für Probleme haben.

    Eine Expertin für Rassismus hat Leute erfolgreich über Rassismus belehrt. Mission erfüllt.

    (Okay der Welding ist jetzt angepisst, aber unterm Strich kann ich mit der Bilanz leben)

  46. erz Oktober 30, 2011 um 8:38 nachmittags

    Weil das hier grad so gesittet und heimelig abgeht, mag ich auch gern was loswerden, statt an umkämpfter Stelle, ohne groß ins Detail zu gehen.

    Ich lese die Trollschlacht, (und natürlich auch das aufopferungsvolle Eintreten für Erklärungsansätze) die sich um die miese Geschichte entwickelt hat, mit Faszination. Nun bin ich nicht ganz ohne Vorverbildung, deswegen kann ich da schön akademisch privilegiert den privilegierten meinigen raushängen lassen, aber mal von der Ergiebigkeit für Elfenbeinturmerkenntnisse um gewaltgeprägte Kommunikation abgesehen: So scheiße da viel aussieht, ich glaube da bekommen einige aus Deutsch-Bloggersdorf das erste mal überhaupt was von Gewalt und Privilegiertheit mit. Ich denke gerade auch an diejenigen, die nur lesen, nicht kommentieren.

    Der Gewinn der Debatte besteht in meinen Augen keinesfalls darin, verletzte Egos davon zu überzeugen, dass sie unrecht haben – glaub ich im Leben nicht dran, dass bei so viel face keeping issues und Diskursherrschaftsanspruch da ne Chance drauf besteht. Auch wenn ich da keinen Anspruch auf Autorität mit dem Claim verbinde.

    Aber alles in allem, nachdem ich ne Nacht drüber geschlafen habe: Könnte schlimmer sein. Für Noah natürlich nicht. Mies. Nur für mich, als WEIRDen Heteromann, dem an Antirassismus gelegen ist, sieht’s besser aus, als ich vor dem Sturm gedacht hätte. Neue Interessenten gewonnen. Und ich persönlich hab obendrein ein paar Stimmen neu/wiederentdeckt, von denen ich was lernen kann.

  47. momorulez Oktober 31, 2011 um 12:31 vormittags

    @Cassandra:

    Im Grunde genommen geht es mir auch so. Nur, als ich mittendrin hing, hatte ich echt ‘ne Schwächeperiode – weil das wirklich hammerhart ist, was gerade bei dem Welding so abging. Um so mehr Respekt vor Noah, dass sie sich das immer wieder antut, um den Aufklärungseffekt zu erzielen. Danke für den Dank!

    @erz:

    Das kann gut sein, dass die wirklich erstmals auf diese Perspektiven stoßen. Was ja im Grunde genommen absurd ist. Wenn dann was hängen bleibt, um so besser. Schön fand ich auch, dass sehr viele aus verschiedenen “Ecken” an einem Strang zogen. Das ist wirklich gut.

    Deshalb auch Danke euch beiden für die Kommentare!

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