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Da bist du ja wieder. Das ist ja schön. Und schön, dass es schön war.
Ich dachte schon, du hättest dich den Robben angeschlossen. Was vielleicht nicht das Dümmste wär.
Berge und Meer, die zwei existenziellen Erfahrungen von Natur. Ich verlier mich da ja immer und will nicht mehr zurück. Bin auch jetzt nicht wirklich wieder da. Hoffe aber für Dich, dass Du Kraft tanken konntest, habe ich ja auch.
Hätte mich gerne den Robben angeschlossen
– und habe Kraft getankt. Liebe das Meer so sehr … wäre gerne länger als 8 Tage da geblieben. Mir tut das da richtig gut. Bin da eher der kontemplative als der aktive Typ, obwohl wir auch Stunden über Deiche latschten, was superschön war, aber dieses Aufgehen in den Elementen, das erlebe ich in wundervollen Ansätzen da wirklich.
Aber bald geht es hier auch normal weiter! Die kurze Auszeit musste ich nur richtig genießen …
Nichts ist schöner, als für ein paar Tage ins Meer einzutauchen… Jedenfalls in der Vorstellung und bei körperlicher Nähe. So ganz hinein wäre auf Dauer vermutlich weniger vorteilhaft, da gibt es doch gewisse Gegenargumente… Ob nun Sylt oder anderswo, was zählt, das ist ja allein das Meer. Und natürlich ein guter Tropfen (wo Dir der 10er gefällt, versuch doch mal den Quarter Cask!). Angenehme Begleitung hat auch so ihre Vorteile.
Die Energie zum Weitermachen hole ich mir am liebsten in direkter Nähe zu Hamburg und zwar hier: http://kleinertod.de/tm/index.html – da wäre auch eine Teilnahme an der AFM Versammlung einfacher zu realisieren gewesen…
Aber dafür gibt es dort keine Robben, bzw. nur sehr sehr selten. Und so ein vollkommenes Abtauchen braucht die Seele ja auch ab und an.
Willkommen zurück!
@So ganz hinein wäre auf Dauer vermutlich weniger vorteilhaft — Ein Wal würde das anders sehen;-)
In Hamburg wurden derweil wichtige Aufgaben erledigt: Ebbers hat die 100 voll gemacht.
Schon mutig, solchen Kitsch zu veröffentlichen.
Ja
– das ist das beste Mittel gegen griesgrämige Neider, die in der Tristesse des Banalen verkümmern, weil sie sich vor “Kitsch” fürchten. Süß, das.
Die Natur als Solche ist ja kitschig, Sonnenuntergänge auch, also die Sonne selbst, damit ist die Lichtgeschwindigkeit kitschig und Einstein ein Kitschpoet. Orgasmen sind besonders kitschig, da reine Emotion. Dass ich Bergkitschfotos poste, hängt damit zusammen, dass ich selber mich über Kitsch definiere und also Ramsch und eine Nippesfigur bin. Was bitteschön ist denn Kitsch und wo liegt die Abgrenzung zu Schönheit?
Wahrscheinlich in der Angst davor
– der süße, kleine Troll da oben beginnt seine Intervention ja nicht zufällig mit “mutig”. Und natürlich ist das Gefühl von Ewigkeit, Überwältigtsein, des Genießens der Möglichkeit eigner Sterblichkeit an einem Berghang nicht Kitsch im Sinne Greenbergs, z.B., der damit den sozialistischen Realismus oder den Heimatfilm meinte. Was Du am Berg oder ich am Meer erlebe, wird ja nur von verstörten, verängstigten Durchkonditionierten als Kitsch empfunden, die Mechanismen der Selbstkontrolle nur deshalb verbiestert verteidigen, weil sie im Grunde genommen um den Reiz wissen und ihn aus Furcht vor sich selbst bekämpfen. Jede Befriedigung würde bei solchen aus Schock gleich eine Psychose auslösen.
Hockst du schon wieder auf Sylt? tststs …
Nein, ich ärgere nur den Herrn Sparschäler
…
Auf dasselbe Missverhältnis von echtem Naturerleben und Naturverkitschung hatte ich seinerzeit mit dem Murmeltier-Thread angespielt;-)
Deinem heteronormativen “Förster im Silberwald”-Traktat?
Genau dem, ja;-)))
Inmitten des kitschigsten Kitsches catcht die Normativität alles Wohlgefühl herab.