Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Monatsarchive: Mai 2011

„The revolution will not be brought to you by Xerox In 4 parts without commercial interruptions“

Der erste Satz und die letzten beiden Sätze der folgenden Rezension in der FR anläßlich der Veröffentlichung des „I’m new here“-Albums sind seit heute nacht nicht mehr wahr. Ich trauer – und natürlich stimmen die Sätze doch, weil dieses Werk überleben und weiter inspirieren wird. Ich verlinke den Text, weil er gerafft einen Einblick bietet [...]

Besamen und Menstruieren aus Zuchthengst-Perspektive: Die penetrierenden Fortpflanzer und ihr „Schöpfungsmodell“

Okay, Menstruation mag ein ungewöhnliches Thema sein. Das sollte sich wohl ändern. Kann da auch wenig inhaltlich zu beitragen – neulich entbrannte nichtsdestotrotz bei uns im Büro eine Debatte zu diesem Sujet, weil Kate Bush einen Song dazu verfasst hat. Kontrovers wurde das Statement einer namhaften Politikerin thematisiert, dass es doch Unsinn sei, dazu auch [...]

Wie im Westen …

„Doch 1974 war Schluß mit der Praxis und der Sommerschule auf Korčula. Die Stalinisten im Apparat hatten endgültig die Nase voll von einer Gruppe von Professoren, die eine pluralistische marxistische Diskussion nicht nur propagierten, sondern seit einem Jahrzehnt auch konsequent in die Praxis umsetzten. Das internationale Renommee, das Sommerschule und Praxis brachten, wog in den [...]

Unsortiertes zum Thema „Horror“ und zu Stephen King

Diese Figur bei Beckett, die während des Dramas immer weiter im Sand versickert und plappert, bis sie erstickt: Ist dies ein Moment, der genau so gut in den Horror-Comics anderer, sich über popkulturelle Mythenaneignung fortschreibenden Traditionen auftauchen könnte? Nur wäre es in solchen Werken Treibsand, und der Schrecken würde manifest ALS Schrecken behandelt? Der „Faust“ [...]

Unfassbar, wenn das wahr ist …

„Tödliche Schüsse im Jobcenter: Nach einem Streit mit dem Personal ist eine Frau in Frankfurt mit einem Messer auf einen Polizisten losgegangen. Seine Kollegin zückte daraufhin ihre Waffe und schoss die Angreiferin nieder.“

Ansgar Heveling verhöhnt den Rechtsstaat …

… indem er dessen Begründung aushebelt und sich somit in die Tradition von Unrechtsurteilen des Bundesverfassungsgerichts aus den 50er Jahren stellt: „Der CDU-Abgeordnete Ansgar Heveling sieht in dem grünen Antrag einen Versuch „rückwirkend die deutsche Rechtsordnung und damit unsere Rechtsstaatlichkeit“ auszuhebeln. Zwar seien Homosexuelle von der Bundesrepublik „in höchstem Maße diskriminiert und stigmatisiert worden“, die [...]

Wein- und bierseliger Stream of Conciousness: Zeit für uns zu gehen!

Im Ungefähren dümpeln. Verwirrung, Eindruckswirbel drängen, sie wollen als Worte gerade eben noch und ungefiltert beeindruckt den Weg in die Tastatur finden, runter komme ich eh nicht vor 3 Uhr,  sie wollen fließen wie Rebensaft: Hilfe, ich bin in ein Weinfass gefallen! All diese Traubensorten, Riessling, Burgunder, Cuvé hybridisiert diese Gattungsweine, wenn ich das richtig [...]

Noch mal raus gekramt …

Bei dem im folgenden zitierten Artikel, vor dem Derby  in Mordor in der Frankfurter Rundschau erschienen, war ich damals zunächst genervt, weil er wie von Stani lanciert wirkte – eben, um seinen Wechselambitionen Ausdruck zu verleihen. Reine Spekulation, aber der Lauf der Dinge … Das las sich nach „Insiderinformationen“, die so zu dieser Zeit in [...]

„Auf Augenhöhe“ …

Wozu Kunst? Ist die Frage wirklich so zu stellen, dass das Funktionale eindringt in jene dysfunktionale Rationalität, die sich mittels Fuss an Bälle ebenso schmiegen kann wie mittels Farbe an Weltausschnitte, oder die mit Worten komponiert, rhythmisch, an Wahrheitskriterien orientiert, dem Gegenstand sich anähnelt, ihn zärtlich oder widerständig, rund oder gebrochen in die Sprache holt? [...]

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