Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Monatsarchive: Februar 2010

Die heilige Barke ist in Reparatur – wegen der Bilderstürmer …

Fast konnte ich sie hören – im Wind den Stimmen lauschen, wie sie flirteten und turtelten. Kurz zuvor hatte ich auf dem Wall, der bis heute Haihtabu umgibt, dieser Fantasie freien Lauf gelassen, die seit irgendeiner blöden „König Artus“-Verfilmung mich umgab wie eine Hoffnung: Dass die Nebel alltäglichen Stumpfsinns sich lichten könnten, um den Blick [...]

Kalte Wut, cooler Wille und die resignativ-lustvolle Melancholie der Wiederholung: „Gib mir das Passwort“.

Also, ich muss dringlichst los werden, dass ich das neue Album von Die Sterne „24/7″ für einen tatsächlich ganz großen Wurf halte. Nach dem ja etwas enttäuschenden, weil viel zu netten und konsensfähigen, letzten Werk von Tocotronic wieder was mit Witz statt Kalauer, mit Idee statt Bedeutungschwangerschaft. Vor allem jedoch was mit Mut zum Sound [...]

Die Aufarbeitung geht los! Endlich!

Großes haben wir angestoßen – nun zeigt es ein erstes Ergebnis: Nach 20 Jahren totalem Schweigen und Tabuisierung kam soeben der erste Willige über den Suchbegriff „Vergangenheitsbewältigung Stalin“ auf dieses Blog. Noch sind wir wenige. Doch wir werden viele sein. Jetzt hat die Linkspartei keine Chance mehr!

Liberale Phrasologie

Was sagt der Herr Lindner da eigentlich? Wolkiger geht ja gar nicht. Bildungschancen für alle! Super! Aber wie? Wie kann er das, was er schreibt, z.B. mit Studiengebühren vereinbaren? Mindeststandards im Internet! Für was denn? Der ist ja eine Tragödie, dieser Text. Und wenn er proklamiert: „Der Liberalismus kreiste nie um gesichtslose Kollektive. Sein archimedischer [...]

Super!

Die „Achse des Guten“ schießt gegen meinen geliebten FC St. Pauli! Na, solange solche wie die gegen uns rumpöbeln, ist meine Welt ja in Ordnung. Zudem ihr eigentliches Anliegen ja noch nicht mal völlig von der Hand zu weisen ist. Aber wer so formuliert: „Und das alles, um einem drittklassigen Zweitligaverein mit erstklassigem Tuntenballett den [...]

„Deutschland hat die anderen zu Bettlern gemacht und zeigt noch mit spitzen Fingern hämisch auf sie …“

Angesichts des Generalstreiks in Griechenland sei das Interview in der Jungen Welt mit Heiner Flassbeck noch einmal eigens hoch geholt, da ist ein eigener Eintrag notwendig: „So ist es, Deutschland hat die Wettbewerbsfähigkeit seiner Wirtschaft ohne Rücksicht auf Verluste ausgebaut. In einer Währungsunion wie der Euro-Zone gibt es dann genau zwei Möglichkeiten: Die eine wäre, [...]

;-)

„Ich höre sie schon, die ewig nörgelnden… Da soll man mal froh sein, dass wir schon über 40 Punkte haben… Der Ebbers, der trifft ja nicht mal ein Scheunentor Der Otschipwasauchimmer, der hätte mal mit Rostock in die dritte Liga gehen sollen Der Takschiyi ist sowieso überbewertet Stani stößt jetzt an seine Grenzen als Trainer! [...]

Glückwunsch, Nörgler! Glückwunsch, FCK!

Schade, dass Nörgler schreibt, dass er sich gar nicht freuen kann. Ich würde es ihm von ganzem Herzen gönnen. Weil der Sieg ja hoch verdient war für den FCK. Mensch, freu Dich, Nörgler! Das war super, was Dein Team da heute gespielt hat! Mir hat das trotzdem gerade sehr weh getan. Aber, ganz im Ernst: [...]

1st Rock And Roll Song ‘Going To Move To Alabama’ CHARLEY PATTON (1929)

„The blues and rock and roll was invented by a big black african drummer in Ghana back in 1658 who was lamenting his wife moving in with her lover. He felt so mad he told (thru his drums) the whole world…well his village and surrounding villages …about his heartbreak.“

Schnee schippen im Namen des gesunden Volksempfindens!

„Rasseideologen – wie beispielsweise Robert Ritter, Hans F. K. Günther und Sophie Ehrhardt – postulierten einen so genannten „volkshygienischen“ Standpunkt, mit dem zahlreiche Menschen als „unerwünscht“ und „asozialer Abschaum“ gebrandmarkt wurden. Dazu zählten vor allem soziale Minderheiten wie Obdachlose, Wanderarbeiter, „selbstverschuldete Fürsorgeempfänger“, Bettler, Landstreicher, kinderreiche Familien aus den sozialen Unterschichten, Familien aus Quartieren an den Stadträndern, „nach Zigeunerart herumziehende Landfahrer“, angeblich „Arbeitsscheue“, Alkoholiker, „getarnt Schwachsinnige“, Prostituierte sowie Zuhälter. [...]

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