Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Eben beim Griechen

Lege beim Bezahlen “Wozu Systeme?” von Dirk Baecker auf den Tresen, um das Portemonnaie aus der Tasche zu ziehen, und 3 der bezaubernden Servicekräfte rufen fast zeitgleich aus “Gute Frage!” “Ja, wozu eigentlich?”, “Wir wollen frei sein von allen Systemen!”.

Ich glaube, der Zeitpunkt für die Revolution ist nah!

91 Antworten auf Eben beim Griechen

  1. che2001 Januar 29, 2010 um 7:04 pm

    *dunkler Trommelwirbel im Hintergrund, von fernher klingt verhuscht die Marseillaise*

  2. T. Albert Januar 29, 2010 um 11:46 pm

    Du sollst doch nicht immer beim Griechen rumhängen. :-)

  3. momorulez Januar 30, 2010 um 11:08 am

    Das ist doch aber fast so was wie mein Zuhause, der Mittags- und Fussballguck-Grieche … ich gehöre da schon zum Inventar, sozusagen …

  4. che2001 Januar 30, 2010 um 4:17 pm

    Und wenn ein Land Europas neulich zumindest peripher in der Nähe vorrevolutionärer Unruhen war, dann war das ja wohl beim Griechen. Immerhin haben die auch die Demokratie erfunden, die heute freilich, gerade auch politökonomisch betrachtet, auf eine spezielle Weise gelebt wird: Alles Vettern.

  5. momorulez Januar 30, 2010 um 4:32 pm

    Eine der hinreißenden Servicekräfte war abgesehen davon Polin ;-) – und wurde die Demokratie nicht in Schwarzafrika erfunden? Mit abwählbaren Königen und so? Bei den Griechen war’s ja auch nicht so viel anders als heute – Frauen, Sklaven und Leibeigene kümmerten sich um die materielle Versorgung, und eine Herrscherclique dirigierte sie herum und entschied ganz demokratisch unter sich, wie es den Anderen gehen solle und wer in die Krieg zieht.

  6. Katzenblogger Januar 30, 2010 um 5:49 pm

    Stimmen eigentlich noch die alten Vorurteile? Betreffs griechischer Kochkunst:
    10 Euro = 10.000 Kalorien?

  7. che2001 Januar 30, 2010 um 6:13 pm

    Streng genommen war die Jäger- und Sammlerhorde sehr demokratisch. Die Anhänger der “Nordischen Rasse” waren 1930 sehr empört, als Anthropologen wie z.B. Franz Boas solches bei den Inuit feststellten und auf die eiszeitlichen Europäer übertrugen. Soooooo nordisch wollten sie es auch wieder nicht;-)

  8. momorulez Januar 30, 2010 um 6:55 pm

    @Katzenblogger:

    Solche Fragen stelle ich mir doch nicht, wider den Gesundheitsfaschismus! Außerdem gibt es ja auch die “Mittelmeerdiät” und kaum fette Saucen dort ;-)

    @Che:

    Dass Du jetzt aber die nordischen Inuit gegen den afrikanischen Ursprung der Menschenrechte in Anschlag bringst, ist das politisch korrekt? ;-)

  9. che2001 Januar 30, 2010 um 7:13 pm

    Die Stellung der Südsee wird bei diesen Debatten auch immer völlig ignoriert. Toa Nauakea hiti hiti tonga tonga, jawohl!

  10. serdargunes Februar 1, 2010 um 2:44 pm

    @T.Albert

    Du sollst doch nicht immer beim Griechen rumhängen.

    Stimmt, Du sollst zum Türken gehen ;-)

  11. che2001 Februar 1, 2010 um 2:54 pm

    Ich kenne da wen, der plant, ein Restaurant aufzumachen, in dem jugoslawische, griechische, türkische, russische und arabische Küche gemixt angeboten werden soll, und will den Laden “Der große Kaukasus” nennen.

  12. momorulez Februar 1, 2010 um 3:16 pm

    Wat war ich froh als Kind “Cevapcici” sagen zu können, dabei weiss ich bis heute nicht, wie man das schreibt …. fällt mir nur zu jugoslawischer Küche ein … und bei dem Türken hier in Reichweite dürfen Hunde nicht mit rein … da isses aber ansonsten sehr lecker …

  13. che2001 Februar 1, 2010 um 4:07 pm

    Du schreibst es doch richtig, oder meinst Du die kyrillische Schreibweise?;-)

    Ich kann mich daran erinnern, dass selber Pizza backen oder Pasta zubereiten für meine Schwestern, als die im Abialter waren, noch als bewusster politisch-emanzipativer Akt begriffen wurde: Der Bruch mit der bodenständigen deutschen Küche, die sozusagen als Naziküche galt. Selbst Peter Alexanders “griechischer Wein” galt damals als fortschrittliches Lied.

  14. T. Albert Februar 1, 2010 um 5:39 pm

    serdar!

    Das ist ein zu ernstes Thema.
    Warum, meinst Du, bin ich so adipös geworden?

    Warum muss ich diese Bemerkungen meines Arztes ertragen und, was ja schlimmer ist,
    die tagtäglichen meiner Frau und meiner Mutter und meiner Schwiegermutter….?

  15. Loellie Februar 1, 2010 um 6:11 pm

    “ein Restaurant aufzumachen, in dem jugoslawische, griechische, türkische, russische und arabische Küche gemixt”

    boah, wie ekelig ist dass denn?

  16. momorulez Februar 1, 2010 um 6:17 pm

    Na, Kebap, Suflaki, Cevapcici, gergrillter Fisch, Ayran, KussKuss, Falaffel und Borscht in einen Topf geben und pürrieren … das schmeckt bestimmt so ähnlich wie Labskaus :-D – das gab es bei mir gestern! Lecker!

    Und ist “Griechischer Wein” nicht Udo Jürgens? Und das war doch gar nicht so übel für die Zeit … immer noch besser als Costa Cordalis … das reaktionäre Gegenstück ist ja eher “Die kleine Kneipe in unserer Straße”, und das war wirklich Peter Alexander …

  17. che2001 Februar 1, 2010 um 6:19 pm

    Gemixt nicht im Sinne von durcheinandergerührt, sondern so, dass sich auf der Speisekarte Gyros neben Adana-Kebap, Cevapcici, Bortsch, Döner-Kepap mit Couscous und Falafel findet und man als Vorspeise zum Siskebap eine Soljanka genießen kann.

  18. momorulez Februar 1, 2010 um 6:29 pm

    Ist das nicht das kulinarische Gegenstück zu der Multikulti-Nummer – Multiethnizität -, die Du sonst immer kritisierst? Wären nicht all die Hybrid- und Kreol-Küchen viel zukunftsweisender? Gab hier mal ein karibisches Restaurant um die Ecke, die, glaube ich, nix mit Karibik zu tun hatten, sondern einfach indische, arabische und US-Südstaaten-Assoziationen mixten, und das schmeckte großartig!

  19. che2001 Februar 1, 2010 um 6:33 pm

    Finde beides interessant. Hintergrund bei diesem Restaurant ist, dass der Betreiber Armenier ist und sagt, dass sich in den kaukasischen Ländern diese Küchen tatsächlich mischen, spezifisch armenische Küche aber andererseits in Deutschland keinen Markt hätte.

  20. momorulez Februar 1, 2010 um 6:45 pm

    Na, hier mischt sich doch sowieso ständig alles. Die unübertroffene Pommersch-Brandenburgisch-Bremerische Art meiner Mutter zum Beispiel, Rouladen zu machen, hat mit der Wikinger-Nordheide-Version meines besten Freundes ja auch wenig zu tun, was vermutlich an den slawischen Einflüssen bei Muttern liegt. Und als ich “Spätzle mit Linsen” das erste Mal hörte, dachte ich, die spinnen, weil das für mich 1. nur eine Beilage zu Fleisch ist und 2. dann doch bitte mit Kartoffeln. Aber dann müssen ja nicht ausgerechnet die “Kaukasier”, die als Gegenstücke zum “Schwarzen” betrachtet werden, wie das ja in aller Welt üblich ist in diesen Schädelvermessensfortsetzungen der “Phänotypen”, nun eine eigene Küche behaupten

    Auch Labskaus gibt es in liverpoolschen, hamburgischen und mecklenburgischen Versionen, und Hintergrund ist in allen Fällen, dass die von Skorbut geplagten Seemänner nicht mehr richtig kauen konnten. Was ja als Beitrag zu einer Theorie des Kulinarischen im Rahmen unserer sonstigen Diskussionen vielleicht am meisten beiträgt ;-)

  21. che2001 Februar 1, 2010 um 6:54 pm

    Ähm, Kaukasier in diesem Sinne ist ein Sammelbegriff für Tschetschenen, Georgier, Inguschen, Armenier, Alanen, Aseri, Lasen, Kurden und noch so ein paar Völkerschaften in der Gegend. Dass ein paar Rassentheoretiker wie Meiners oder Carus im tiefsten 19. Jahrhundert den Ausdruck anders verwendet haben dürfte sich bis in den Kaukasus nicht herumgesproche haben.

  22. Loellie Februar 1, 2010 um 6:54 pm

    Ja, eben … “keinen Markt hätte” …
    Probiert, obs denn einen Markt hat, hat er mit Sicherheit nicht. und das grausamste was es gibt ist eine Speisekarte, einmal um den Globus, aber nix gescheites. Schuster bleib bei deinem Leisten. Wenn er Armenier ist und armenisch kochen kann, dann soll ers eben tun und nicht die Highlights deutscher Imbissbuden präsentieren. Lol, die grössten Hits der 80er.
    Normalerweise, wenn ein Gastwirt anfängt von Markt zu schwafeln, dann hat er den falschen Job, weils dummes Gelaber ist. Alles was schmekt hat einen Markt.

    Hybrid-Küchen gibts überall, aber das muss man eben auch kochen können. Und ja, Karibik ist extrem nah an Indien und Arabien.

  23. che2001 Februar 1, 2010 um 7:05 pm

    Na ja, er ist schonmal mit einem armenischen Restaurant pleitegegangen, weiß also sehr empirisch, wie es da mit dem Markt bestellt ist.

    Btw. In einem meiner absoluten Lieblingsrestaurants sind deutsche, kalifornische, vietnamesische und Südseeküche kombiniert, und das schmeckt hervorragend. Ist allerdings auch ein Sternerestaurant, in dem ausschließlich mit frischen Zutaten gearbeitet wird, nix Kühlschrank. Wunderbar, dauert aber manchmal Stunden. So viel Zeit muss sein.

  24. momorulez Februar 1, 2010 um 7:09 pm

    @Che:

    Frag mal Noah, ich meine, dass “kaukasisch” sogar in Polizeidienststellen in Köln “phänotypisch” Anwendung findet, wenn ich mich jetzt richtig dran erinnere. Und in den USA ist das doch auch gängig? Da kann freilich der reale Kaukasier gar nix für. Ich kann ja auch nix dafür, dass man überall kannibalistisch “Hamburger” verspeist.

    Spannend, der Link!

    @Loellie:

    “Normalerweise, wenn ein Gastwirt anfängt von Markt zu schwafeln, dann hat er den falschen Job, weils dummes Gelaber ist.”

    Ja, so fing es ja an, aufzuhören – früher galt mal der Grundsatz “Nie eine Geschäftsidee verfolgen, die nur dazu dient, Geld zu verdienen!”. Und dann kamen lauter Nichtskönner und erfanden Derivate …

    Indisch kochen fällt mir übrigens leichter als Pommersch-Brandenburgisch-Bremerisch …

  25. momorulez Februar 1, 2010 um 7:11 pm

    “Ist allerdings auch ein Sternerestaurant, in dem ausschließlich mit frischen Zutaten gearbeitet wird, nix Kühlschrank.”

    Ja, ja, irgendwie muss man sich ja vom Hartz IV-Empfänger abheben, gelle?
    :-D

  26. Katzenblogger Februar 1, 2010 um 8:04 pm

    Ja, in den USA glauben echt viele noch an Menschenrassen. Sie halten Caucasian für einen sinnvollen Begriff und nutzen den gerne. Außerdem glauben viele an Aliens, und rund zehn Prozent der Amerikanerinnen, dass sie von einem Alien in den Weltraum entführt und dann entjungfert wurden.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Caucasian_race

    Echt bitter ist, dass die US-Wikipedianer ausgerechnet die obskure Rassentheorie aus Meyers Blitz-Lexikon aus dem Jahr 1932 zur Illustration verwenden.

    Da kann ich garnicht genug Labskaus essen, wie ich kotzen möchte!

  27. Loellie Februar 1, 2010 um 8:07 pm

    “Ja, ja, irgendwie muss man sich ja vom Hartz IV-Empfänger abheben, gelle?”

    Vllt sollte ich mal einen längeren Text zum Thema schreiben … weil mein Kartoffelsalat nämlich immer geil ist, egal ob im Sternerestaurant oder ‘ner Mensa, auch wenn Bamberger Hörnchen was ganz feines ist. Es geht auch ohne.

    Wenn ich sage, der Kaukasier soll kaukasisch kochen, dann mein ich doch, dass der, der Kochen kann, kochen soll. Mir geht das Indische ja auch locker von der Hand. An den Chinesen beiss ich mir die (mittlerweile neuen) Zähne aus.
    Und der Griff zur Tütensuppe hat was mit Dummheit, Faulheit, Raffgier und Respektlosigkeit dem Gast gegenüber zu tun und nix mit Zeit und Sternen.
    Crossover kann man dann machen, wenn man beides kennt, oder zwei Köche erwischt hat, die gut miteinander können. Oder, ich hab mal wo gearbeitet, da haben wir alle paar Monate einen Gastkoch von irgendwo her eingeflogen. Geil was man da lernt.
    Dass jemand wegen armenischer Küche bankrott geht, halte ich dennoch für ein Gerücht. Es gibt haufenweise Läden, in denen alles richtig gemacht wird und trotzdem gehn die Pleite.

    Ist halt mein Trauma, dass es genug Leute gibt, die plötzlich den röhrenden Hirsch bejubeln, wenns nur exotisch genug klingt.
    Ihr könnt euch das Drama jede Woche aufs neue beim Rach angucken … die haben da ja auch immer genau gewusst was Gast will … und keiner wollts.

  28. T. Albert Februar 1, 2010 um 8:09 pm

    Ich muss die Chance nutzen: Was ist dieser Labskaus?

  29. Katzenblogger Februar 1, 2010 um 10:15 pm

    T.Albert, einen ersten, schrecklichen Eindruck kannst du dir verschaffen, indem du dir mal aus dem Supermarkt ein Dosengericht mit der Aufschrift Labskaus gönnst. Das ist ein Breigericht zur Resteverwertung mit breiigem Fisch.

    Als Dosennahrung ist Labskaus kein Konkurrent zu Hundefutter (dieses ist nämlich leckerer), und mehr oder minder frisch gekocht ist Labskaus sogar eine noch größere Zumutung. Bevor jemand aus Neugier Labskaus isst, sollte er es mit Milbenkäse versuchen.

    Labskaus ist Essfolter.

  30. che2001 Februar 1, 2010 um 10:18 pm

    Labskaus kann ungeheuer lecker sein, ich habe (natürlich auf einem Segelschiff!) mich daran schon lkullisch gelabt. Im Grunde ist das ein Brei aus Kartoffelpüree, Pökelfleisch, saurem oder gesalzenem Hering, kleingehackten Gewürzgurken und Rote Bete.

  31. momorulez Februar 1, 2010 um 10:26 pm

    @Katzenblogger:

    Ach, Quatsch. Südling, oder was?

    Labskaus vom “Old Commercial Room” ist durchaus lecker. Und historisch war das – wenn ich richtig gegooglet habe ;-) – ja schon auch dazu da, die Zutaten zu tarnen.

    Ursprünglich ist Labskaus einfach gepökeltes Rindfleisch stark zerkleinert, mit Kartoffeln zermanscht, und das, wenn die Quellen nicht lügen, eben tatsächlich, weil die Seeleute große Probleme mit den Zähnen hatten.

    Heute machste das eben mit Corned Beef und zerstampften Kartoffeln und ggf. Speck, und dann kannste da wahlweise noch Rote Beete, Saure Gurken und Matjes hinein schnippeln oder dazu extra gewürfelt oder auch nicht reichen. Und dazu Spiegelei.

    Ich mag das gerne, auch wenn meine Mutter einst es mit den Worten auftischte, es sehe ja doch ein wenig so aus, als sei es schon mal gegessen worden ;-)

    Genießen kann man das aber tatsächlich nur, wenn man weiß, wie das ist, an der Nordsee bei Nieselregen und starkem Wind spazieren zu gehen, das zu mögen und danach was Warmes essen zu wollen, was deftig, salzig und ein wenig fies ist.

  32. momorulez Februar 1, 2010 um 10:29 pm

    @Che, da waren wir parallel am tippen! Und ich glaube, da merkt man einfach, wer von oberhalb der Deister-Linie kommt und wer nicht. Da braucht man das Gefühl von plattem Land, kleinen Kirchen und sich-ungeschützt-fühlen, während man den Weitblick kultiviert. Das ist wie mit Grünkohl. Den liebe ich ja auch über alles. Und einer bestimmten Art von Linsen- oder Erbseneintopf.

  33. Nörgler Februar 1, 2010 um 10:53 pm

    Äh .. wer ist eigentlich gerade Tabellenführer in der 2. Liga? ;-)

  34. momorulez Februar 1, 2010 um 11:23 pm

    Überraschenderweise dann doch wieder die Region – Glückwunsch!

  35. Nörgler Februar 1, 2010 um 11:30 pm

    Danke!
    In 3 Wochen wird es dann richtig spannend, wenn die beste Verteidigung der 2. Liga gegen den besten Sturm antritt.

  36. T. Albert Februar 1, 2010 um 11:31 pm

    Ja, hört sich furchterregend an. Nach Wahnsinn auf dem platten Land vom vielen 2.-Liga-Gucken. Auf dem Berg, von dem aus man weit blicken kann, isst man Älpler-Makronen mit Apfelmus. Oder Südwurst, wenn mans nicht mehr aushält.

    Ich geh zum Türken.

  37. Nörgler Februar 1, 2010 um 11:50 pm

    “Fußball ist keine Sache auf Leben und Tod – es ist viel mehr.” ;-)

  38. momorulez Februar 1, 2010 um 11:51 pm

    @Noergler:

    Das Spiel auf dem Betzenberg gewinnt ihr sowieso, die anderen Spiele sind allesamt viel spannender – gegen Ahlen, gegen die man gewinnen kann oder auch nicht und solche halt. Mal gucken. Und soooo schwach ist unsere Abwehr übrigens auch nicht ;-)

    Ärgere mich maßlos, die erste Halbzeit inDuisburg verpasst zu haben am Freitag, noch nicht mal im Fernsehen habe ich es gesehen :-( – hoffe, ich kann das Feeling gegen den KSC Freitag nachholen. Rayson?

    @T. Albert:

    Wenn Du mal eines Tages in Hamburg in unsere “Konfi-Küche” kommst, dann koche ich Dir Labskaus. Das ist ist weder Drohung noch Abschreckung!!!!!!! Und anschließend ziehst Du spontan mit Deiner Familie nach Spiekeroog (ein Traum!), wart’s ab … oder wenigstens Sylt. Oder Worpswede.

  39. che2001 Februar 2, 2010 um 12:28 am

    Habe gerade einen Erdkunde-Test gelesen, in dem auf die Frage “Zu welcher Inselgruppe gehört Wangerooge?” “Philippinen” geantwortet wurde.

  40. T. Albert Februar 2, 2010 um 9:04 am

    “Zu welcher Inselgruppe gehört Wangerooge?” “Philippinen”

    und das stimmt nicht?

  41. che2001 Februar 2, 2010 um 3:13 pm

    Was die Kaukasier angeht: Den Begriff im rassistische Sinne habe ich tatsächlich zum ersten Mal im Rahmen meiner Dissertation kennengelernt, im Zusammenhang mit Rassentheoretikern aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, noch vor dem Darwinismus. Ich wusste nicht, dass der Begriff weiter verbreitet ist. Dafür kenne ich den Ausdruck aus älterer historischer Literatur und aus Abenteuergeschichten, und da meint er durchweg Leute aus dem Kaukasus, denen durchaus auch phänotypische Merkmale und kollektive Charaktereigenschaften zugeschrieben wurden (“glutäugige, hakennasige Kaukasier”, “armenische Durchtriebenheit”, “georgische Lebenslust”). In der Wahrnehmung von Türken wie auch Westeuropäern standen diese Kaukasier aber ganz in der Nähe der Juden. Was passierte kommt ja auch nicht von ungefähr.

  42. che2001 Februar 2, 2010 um 4:02 pm

    @Süd- und Nordlinge: Ich schätze ja auch Speisen wie Sürströming, Fiskepudding, Kjöttkakker und Haggis. Wenn nordisch, dann richtig!

    Und dazu dann Aquavit oder Single Malt.

  43. momorulez Februar 2, 2010 um 6:29 pm

    Haggis ist aber nordwestlich. Das gilt nicht.

  44. che2001 Februar 2, 2010 um 6:34 pm

    Sind hier Keltendiskriminierer unter uns? ;-)

  45. Katzenblogger Februar 2, 2010 um 6:41 pm

    Außerdem gibt es keinen keltendiskriminierenden Griechen, man sich Single Malt und Sürströming, Fiskepudding, Kjöttkakker oder Haggis bestellen könnte.

  46. momorulez Februar 2, 2010 um 6:51 pm

    @Che:

    Ja klar, voll. Das ist der eigentliche Hintergrund meines Bloggens.

    @Katzenblogger:

    Woher weißt Du das denn, wenn Du südlich der Deisterlinie haust?

  47. che2001 Februar 2, 2010 um 10:56 pm

    Ja coolinger! Danke, Loellie, dafür! Hanseatischer Maoismus, wer hätte das gedacht.

  48. momorulez Februar 2, 2010 um 11:03 pm

    Super! Danke!

    T. Albert, dann mal ran da ;-)

  49. che2001 Februar 2, 2010 um 11:45 pm

    Der Kaukasus ist übrigens südöstlich, insofern Siskebap (kommt ursprünglich daher) also vielleicht ein Gegenstück zu Haggis: da nimmt man die Innereien des Schafs, dort die Muskeln. Da trinkt man Single Malt, dort armenischen Cognac (als ich den in einem Truckerladen kaufte, wurde ich auf russisch angesprochen, denn ein nicht im kaukasischen Sinne kaukasisch aussehender Mensch wird dort nicht für einen Deutschen gehalten), und natürlich gibt es auch orientalische Entsprechungen zu Labskaus, z.B. das ägyptische Nationalgericht Koschiri (Reis, Linsen und Makkaroni mit Zwiebeln und einer Sauce, die man als warmgemachtes Tabasco, aber im Umfang der Tomatensauce zu Spaghetti Napoletano bezeichnen könnte.

  50. T. Albert Februar 2, 2010 um 11:55 pm

    Sehr höfliche junge Dame. Das ist doch klar, dass sie da jetzt niemanden vor den Kopf stossen möchte, wo schon alles zermanscht war.
    Sie ist ja kein Seemann.

    Okay, und wie, bitte, haben die dieses Pökelfleisch früher zermanscht, als sie noch zahnlos und nicht auf Containerschiffen mit Riesenfleischwölfen voller Elektrizität über die Seen schipperten? Füssig gekaut?
    Jungs! Ihr erzählt norddeutsche Geschichten!
    Dieser Labskaus ist Moderne wie die berühmte Appenzeller Tracht.

    Ich probier das.

  51. Loellie Februar 3, 2010 um 9:21 am

    Tja, T., du hast halt keine Ahnung was man alles mit einem Messer anstellen kann.
    Früher, als noch mehr Lametta war, hab’ ich ständig von Hand faschiert, weil der Wolf die Sachen nicht nur schneidet sondern auch quetscht und das will man nicht bei jedem Produkt, für eine Farce zB. Ein Cutter, im Haushalt bekannt als Moulinette, pürriert so manches Produkt. Pilze sind so ein Fall. Da macht die Maschine Matsch draus. Ausserdem hab ich mit dem Messer volle Kontrolle über die Konsistenz. Das ist eine Frage der Technik. Wenn man das fleissig übt, geht das ganz flott. Auch mit grösseren Mengen.
    Ebenfalls früher gehörte es zur Aufgabe des Service, das Steak Tatar bei Tisch von Hand aus dem lecker Filet vor den Augen des Gastes zuzubereiten.
    Sahne habe wir zB auch immer von Hand aufgeschlagen, Majo auch, oder Eier für eine Mousse oder Parfait. Das wird auch nix mit Maschine.

  52. Katzenblogger Februar 3, 2010 um 9:49 am

    Wir könnten ja einen Labskaus-Wettbewerb ausrufen. Mit Bericht von der Verkostung und jeder Koch/jede Köchin stellt ein Bild des Gerichtes in sein Blog. Wie wärs?

  53. T. Albert Februar 3, 2010 um 11:05 am

    okay. ich probier das. aber das geht erst, wenn ich frau und sohn aus der bude schicken kann. ioellie, sie ist zürcherin, das weisst du doch. sie isst egli aus dem see, aber das hier habe ich ihr zu beschreiben versucht und das kam ungut. (wollten wir nicht auch mal irgendeinen fisch essen? aber dann war ich die ganze zeit in deutschland, dann überschlugen sich die familiären ereignisse.)

  54. T. Albert Februar 3, 2010 um 11:08 am

    wettbewerb mit foto find ich gut.

    che darf aber nicht mitmachen, der macht ja immer schon so fotos von seinen schlimmen speisen, der ist kein amateur mehr. oder?

  55. momorulez Februar 3, 2010 um 11:22 am

    Fotos aus meinem “Privatleben” kann ich gar nicht hochladen, weil ich dann identifzierbar werde, so Essen für mehrere Leute kann ich nur “in der Firma” machen, bescheiden, wie ich nun mal lebe … und gelten Ches “stilvolle” Cocktail-Tomaten als Speisen? Oder war da was zu essen im Schrank versteckt?

  56. T. Albert Februar 3, 2010 um 11:30 am

    du sollst doch nur den vollen teller mit dem kaus fotografisch abbilden. du und umgebung können doch fehlen. kannst ja später wieder reinkommen.

    die cocktail-tomate war auf diät, das hab ich gleich gesehen. armes ding.

  57. momorulez Februar 3, 2010 um 12:08 pm

    Den Labs nicht fotografisch abbilden?

  58. Katzenblogger Februar 3, 2010 um 1:42 pm

    Falls du sogar einen Kaus ohne Labs hinbekommst: Naklar! Einfach ´nen Bild von der Tat. Büdde, büdde! Und ´ne kurze Anmerkungen hinsichtlich Kaus-Geschmack, Kaus-Zubereitung, Kaus-Verträglichkeit, Kaus-Wiederholungsgefahr. So in etwa:

    Preis:
    Zub-Zeit:
    Geschmack:
    Zubereitung:
    Verträglichkeit:
    Besondere Tricks:
    Im Urteil Fremder:
    Wiederholungsgefahr:
    Liberalusmus-Tauglichkeit:
    Eignung als Einstellungstest:
    Falls Karl Kraus den Labskaus verspeit hätte:

  59. T. Albert Februar 3, 2010 um 2:21 pm

    Müsste es nicht heissen:

    Falls Karl Kraus den Klaus verspieen hätte? – verspieen – konjugationstechnisch?

  60. Loellie Februar 3, 2010 um 2:24 pm

    @T. an Fisch kann ich mich nicht mehr erinnern, an Essen schon, aber hattest du nicht ein Problem mit Hunden? Egal, die gibts ja nicht mehr, von wegen Ereignisse überschlagen … Ja, und die beiden anderen Netten ja auch! Du kannst ja mal mein Loellie-Account anmailen …

    @Kitkat

    muss mann immer glech aus allem einen Kaninchenzüchterverein machen?

  61. T. Albert Februar 3, 2010 um 2:29 pm

    loellie,
    wollten wir denn die Hunde essen? Und jetzt gibts sie nicht mehr?

  62. Loellie Februar 3, 2010 um 2:34 pm

    Jetzt tu nicht so unschuldig. Ich weiss nicht mehr ob du bloss Angst vor grossen Hunden hast, oder allergisch bist oder was … irgend was war da doch. Egal was, die Viecher wärn dir nicht von der Seite gewichen, aber die sind jetzt nicht mehr da.

  63. T. Albert Februar 3, 2010 um 2:37 pm

    ja, mann ich hab nicht nur vor grossen hunden heidenangst, vor minihunden auch. grauenvoll.

  64. Loellie Februar 3, 2010 um 2:52 pm

    Ja eben, die wärn sofort in den Muttermodus verfallen und hätten dann ganz toll auf dich aufgepasst und dich beschützt.

    Aber beim Labskaus hab ich mit den Gurken ein Problem, zumindest in der Menge. So ein Alibi-Minigürkchen in der Remoulade verkraffte ich noch knapp weil ichs da wegwürzen kann.

  65. momorulez Februar 3, 2010 um 3:06 pm

    Es gibt ja auch die Variante, wahlweise Gurken/Rote Beete/ Matjes bzw. Rollmops, je nachdem, separat zu servieren, also nicht unterzumischen.

    Mein WauWau hat übrigens eine Kollegin von ihrer Hundeangst ein wenig heilen können!

  66. Katzenblogger Februar 3, 2010 um 3:17 pm

    Ah, ein Therapiehund!

    (mit Labskaus gestählt?)

  67. T. Albert Februar 3, 2010 um 3:19 pm

    Von welcher Spezies ist denn das Pökelfleisch?

  68. momorulez Februar 3, 2010 um 3:26 pm

    Rind. Nicht Hund.

    Ich würde meinerseits auch einfach Corned Beef nehmen. Ich mag das ja. Und Labskaus lebt ja von seinem proletarischen Charme.

    @Katzenblogger:

    Eine ihrer Schwestern ist tatsächlich Therapiehund, bei einem behinderten Kind allerdings – und Labskaus hat sie bisher noch nicht bekommen. Aber T. Albert würde seine Angst sofort verlieren, wenn er auf diesen schlappohrigen Real-Life-Teddy treffen würde ….

  69. Katzenblogger Februar 3, 2010 um 3:50 pm

    Oh, der Tipp mit dem Corned Beef ist prima. Ach, und ich halte ja Schwäne (sofern auf dem Land) für weitaus gefährlicher als kleine zottelige Hunde.

  70. momorulez Februar 3, 2010 um 3:53 pm

    “Mein lieber Schwan!” Quelle?

  71. T. Albert Februar 3, 2010 um 3:53 pm

    Wir Hundefurchtsamen können einen therapierten Eindruck machen; man entwickelt seine Strategien, die Höllenangst zu vergrauschleiern. Die meisten beruhen auf der Angststarre, wenn Real-Life-Teddy an einem rumknabbert, die lernt man sich zunutze zu machen. Aber ist Show, bis man das Gefühl hat mit dem Leben davongekommen zu sein.
    So isses nämlich.

  72. momorulez Februar 3, 2010 um 4:06 pm

    Aber mein Real-Life-Teddy knabbert gar nicht – gibt ja auch allerlei Hunde, um die ich auch einen großen Bogen mache, so isses ja nicht. Und für Angst”störungen” aller Art habe ich eh volles Verständnis. Nur im Falles meines WauWaus nicht! Und bei Homo-, Islamo usw.-Phobie natürlich auch nicht, aber das ist ja was anderes – oder?

  73. Katzenblogger Februar 3, 2010 um 4:21 pm

    Quelle? Eigenversuch. So ein Schwan hat einen sehr beweglichen und scharfen Schnabel, das kann ich schon mal sagen. Er lässt sich auch nicht beruhigen, wenn er in Fahrt gekommen ist, durch beruhigendes Einreden, Knochengabe oder andere Bestechungsversuche.

    Hunde sind da anders.

  74. T. Albert Februar 3, 2010 um 4:39 pm

    Jeder kann jede Phobie entwickeln. Ich bemühe mich ja bei den Hunden, gleichzeitig entwickel ich eine Broderophobie, die klarerweise nicht nur ihr Namengeber auslöst, sondern momentan immer mehr solcher Wadenbeisser.

    Dann gibts ja Leute, die alle Phobien, die wir als natürlich vermittelt bekommen haben, als solche pflegen wie ihren deutschen Schäferhund, der weder Jude, Moslem oder schwul ist. “Araber” ist noch eine phobische Kategorie. Hundephobie gehörte nicht zu den mir vermittelt werden sollenden Phobien, das war doch eher verächtlich memmenhaft, nicht?

  75. T. Albert Februar 3, 2010 um 4:49 pm

    Oh ja, vor einem Schwan bin ich auch schon abgehauen. Aber mit Grund. Er hatte sich auch mit Grund über mich und meinen Schulkollegen geärgert.

    Eine ruhige Kuhherde ist auch nicht schlecht, wenn man sie zur Stampede gebracht hat.

    Wir sprachen tätlich den Phobiker im Tiere an, bis es menschliche Ohrfeigen setzte.

    Über Real-Life-Versuche an Katzen im Sechziger-Jahre-Dorf rede ich lieber nicht. Die stumpfesten Bauern sahen sich verpflichtet, uns grün und blau zu hauen, wenn sie unserer habhaft wurden.

  76. Loellie Februar 3, 2010 um 4:51 pm

    Hmmmm … ob das wirklich was anderes ist? Hat ja schon alles mit reeller, gefühlter und eingebideter Bedrohung zu tun und ich glaub das die Grenzen dazwischen durchaus fliessend sind. Oder anders, vor irgendwas haben die ja alle ganz reell Angst. Ist glaub ich alles komplizierter als es aussieht.

  77. Katzenblogger Februar 3, 2010 um 4:54 pm

    Hey, wer sagt denn, dass Broder keine phobische Memme ist? Insofern wäre eine Broderphobie zugleich eine Memmenphobie. Äh. Da bin ich mir jetzt gerade selbst zu kompliziert. Jedenfalls, T.Albert, ist die Sache bezüglich Broder wohl eher eine Allergie.

    Wenn ich den im Fernsehen betrachte, bekomme ich jedenfalls lauter kleine Hautpickel. Dazu etwas Mitleid. Bei wütenden Schwänen jedoch, da bekomme ich Angst. Außerdem ist es mit den Hunden so, dass selbst ein Mann mit übergroßen Überrespekt, also du, eines Tages auf ein Exemplar stößt, dass wirklich knuddelig und herzallerliebst ist.

  78. Loellie Februar 3, 2010 um 5:01 pm

    Wobei sich das bei Hunden schon einfacher erklären lässt. Ich wurde als ganz kleiner mal heftig gebissen, dann hatte der Nachbar einen grauenvoll aggressiven Schäfer und das die zwei Doggen, die mich als Kind regelmässig überfallen haben nur spielen und schmusen wollten erklär mal einem siebenjährigen. Ich war kaum grösser und bestenfalls halb so schwer wie die. Das prägt wenn dich solche Monster umschmeissen, sich in Siegerpose auf dich draufstellen und dann komplett vollsabbern. Die armen Mädels lol … wenigstens kann ich heute drüber lachen.

    Aber, Mensch Momo, Homophobie gibts doch garnicht mehr. Hat man uns doch in allen Farben erklärt. Tststs

  79. T. Albert Februar 3, 2010 um 5:09 pm

    Ja, bei mir war es ein Schäferhund, der mir mit vier Jahren natürlich riesenhaft vorkam, und der wollte plötzlich das Knie meines Vaters aufessen. Und ich dachte, der sei mein Freund, der Hund. Jetzt überwältigte er aber meinen Vater.

  80. T. Albert Februar 3, 2010 um 5:12 pm

    Jedenfalls, T.Albert, ist die Sache bezüglich Broder wohl eher eine Allergie.

    - Ja, das kann auch gut sein.

  81. Loellie Februar 3, 2010 um 5:56 pm

    Du hast übrigens Post, T.

  82. momorulez Februar 3, 2010 um 7:21 pm

    “Aber, Mensch Momo, Homophobie gibts doch garnicht mehr.”

    Stimmt, ich Dummerchen, ich.

  83. che2001 Februar 3, 2010 um 7:28 pm

    Ich wurde als Kind mal von einem Jungstier angegriffen und hatte dann eine Rinderphobie. Die legte sich erst, als ich beim Bergwandern ständig durch Herden hindurch musste. Vielleicht hatte der Stier aber seinerseits eine Kinderphobie?

  84. momorulez Februar 3, 2010 um 8:03 pm

    Na, wenn Phobien zur Legitimation von Angriffen herhalten müssen … immer aus jedem Täter gleich ein Opfer machen, typisch links …

  85. Katzenblogger Februar 3, 2010 um 8:07 pm

    Struktureller Antirinderismus wäre dann aber mehr so rechts, nä?

  86. momorulez Februar 3, 2010 um 9:52 pm

    Wieso, die Rechten sind doch Rindviecher, oder?

  87. che2001 Februar 3, 2010 um 10:59 pm

    Die Bezeichnung “Bullen” für Nichtrinder entstammt übrigens auch dem Rotwelsch.

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