Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Resistenzen: Remain in silence, sometimes …

Man findet sie ja doch noch, die alten hannöverschen Bands, die keiner mehr kennt (dass ich mit der Bassistin ein halbes Jahr in einem Büro saß und wie das war, als wir gemeinschaftlich einen Radio-Moderator anbaggern wollten, das verschweige ich lieber)! Diese ästhetische Welt damals und jene Quellen, aus denen sie sich speiste, so stereotyp und gemacht und auf Pop gemacht sie auch klingen mag, die gibt mir, ganz pathetisch, bis heute Kraft und lässt mich tauchen in die Untiefen meiner Seele, wo jene Schätze liegen, die immer neu gehoben sein wollen … verborgen sein wollen sie, gepflegt und gut behütet, um manchmal zu leuchten, durchdringend – die untergründig diese Klänge weiterhin erzeugen und behutsam schweben als Schatten, der mit läuft und beschützt wie ein magisches Ritual angesichts all der Irrlichter, denen man debil und unterwürfig folgen musste und folgt, die so grell blenden und blitzen, bis Besinnungslosigkeit den Alltag befällt.

Sie war auf ihre Art widerständig in der Ästhetisierung des Düsteren, und das war gut, diese Welt. Nein, ich habe keine Drogen genommen.

PS: Nur die Mint Addicts, die finde ich einfach nicht mehr …

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