Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Monatsarchive: Dezember 2009

Lieber Stammtisch!

Also, liebe Sektierer, Juzi-Bewohner, Stalin-Verdränger, Salon-Marxologen, gewaltbereite Chefköche und Profi-Künstler mit „Bella Ciao“-Appeal, wohl vertraute Klassenfeinde mit viel Platz in meinem Herzen, Ringkämpfer, Bucklichter, Netzschlampen (Eigenbezeichnung, kann ich ja nix für) mit den in allen Lebenslagern richtigen Visionen, wie hieß die geile Sau mit dem Zwinkern noch?, Amateur-Hermeneutiker und architektonische Postmoderneverächter, Vertriebene und Gebliebene, Hauptgewinne [...]

Die Utopie der Arbeit? „Gutes Handwerk verlangt nach Sozialismus“

„Dewey war im selben Sinne Sozialist wie John Ruskin und William Morris. Sie alle drängten die Arbeiter, die Qualität ihrer Arbeit im Sinne eines gemeinsamen Experimentierens nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum zu verstehen. Gutes Handwerk verlangt nach Sozialismus. Die Funktionsweise einer modernen japanischen Autofrabrik oder eines Linux-Chatrooms hätte möglicherweise zwar ihre Sympathie für [...]

Die Häutung

Wir wollten einfach so weiter machen und haben uns gar nicht gefragt, wieso wir einst mal so angefangen hatten. Wollten auf neue Ebenen heben und doch bewahren – und plötzlich rollt das falsche Leben mit aller Macht, aller Grausamkeit und diesem ihm inne wohnenden Drang zu demütigen über uns hinweg. Und wir sitzen da und [...]

Wir bashen uns selbst, Teil 1

Wo die Gegenseite sich so blutarm und argumentativ schwachbrüstig zeigt, nehme ich die Sache mal selbst in Hand: Aufarbeitung die erste – Kalauer der Umverteilungskritik! „Die weltweite Auflösung der agrarisch-handwerklichen Familienökonomien und die zunehmende Geldabhängigkeit jeder Bedürfnisbefriedigung bietet dafür einen Erfahrungshintergrund, der das Vorstellungsangebot der Medien leicht aufnimmt. Die Gesellschaft erscheint dann als eine Ordnung, [...]

Resistenzen: Remain in silence, sometimes …

Man findet sie ja doch noch, die alten hannöverschen Bands, die keiner mehr kennt (dass ich mit der Bassistin ein halbes Jahr in einem Büro saß und wie das war, als wir gemeinschaftlich einen Radio-Moderator anbaggern wollten, das verschweige ich lieber)! Diese ästhetische Welt damals und jene Quellen, aus denen sie sich speiste, so stereotyp [...]

Es lebe das Kunstgewerbliche!

Tagesmotto. Kein Grund für so was hinsichtlich der Auswärtsspielweise. Schenkt uns das vie en rose.

Ben, der betende Zwerg

„Wir haben über die Jahrzehnte unsere eigene Kultur verleugnet, jede andere Kultur hingegen gepriesen.“ (Zettel)

Best Deceptions

Ich liebe Teenie-Chöre!

Kurzer Schock am Frühabend …

Versteht jetzt auch kein Mensch, wieso ich gerade fast zusammen gebrochen bin, als ich das sah … Flashback. Wusch, weg war er. 13 mal „Beiß mich“, 14 mal „Beiß mich?“ Aber immerhin sieht man da: Die Geschichte unseres Präsidenten ist schon im allerbesten Sinne einmalig!

Na, das ist ja mal was!

Keine Ahnung, wie man Tweets korrekt verlinkt, ich versuch’s mal so: „fhh verkündet offiziell die aufhebung der verträge mit hanzevast!“ Ist jetzt zwar nicht für jeden unmittelbar verständlich, aber falls ich’s richtig verstehe, dann freut mich das! Ich fang dann mal an zu sparen, um denen eine Jukebox zu stiften!

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