Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Monatsarchive: November 2009

Du wirst sehen, es tut uns gut …

Jawollja. Und heute macht diese Frau „Ich + Ich“. Eigentlich unglaublich … und die hat sogar ein Lied für diese Unioner gemacht und ist dem Privatfernsehen verfallen. Noch schlimmer. Mein Straps zerriss …

Der FC St. Pauli ohne die alte Haupttribüne ist Scheiße!

Ja, bin ich. Und ich will Revanche! Gut, selber zwar nur dort geboren, wo später Yul Brunner und Miss Ellie sich gegen Krebs behandeln ließen mit Blick auf den Silbersee und nicht in einer Baracke im Flüchtlingslager, aber Muttern ist noch in einem Verschlag auf dem Finanzamtsdachboden aufgewachsen. Und der Großmutter haben wir Wolfgang Borchert [...]

Guillotiniert Giraffen!

Gott, ist das groß! Kein Wunder, das der Typ ins Wasser gegangen ist, bevor sadistische Giraffen durch sein Girokonto grasen konnten, dabei überheblichen Geifer versprühend, nur weil sie nie eine Chance hatten und deshalb maigrüne Kostüme mit Rosenblumenmusterblusen und Frisuren, die noch einer Bad Taste-Transe peinlich wären, mitten durch Berlin tragen, als sei das eine [...]

Nicht nur eine Phase

Ach, diese Jungs mit Hut, die smooth sich und uns auf ihre Art einen Hauch von Soul in den regenschweren Alltag zaubern, in der Geruch von moderndem Herbstlaub und Dunst in der Luft, so feucht, Glücksgefühle auslösen kann. Clueso guckt sich ja an wie ein Beleg für das „Kulturindustrie“-Kapitel aus der „Dialektik der Aufklärung“, sogar [...]

„Welchen Roman schreibt die Börse?“

Ich finde das ja sehr spannend. Super. Wie finanziert der das? Wie kam es eigentlich zu den „dctp“-Sendeplätzen z.B. bei VOX, über die SPIEGEL TV sich, so das Hörsensagen allerorten, finanziert, weil sie da unendlich Materialien recyclen können? Und wieso eigentlich Fussballwetten? Wieso nicht ein Wettsystem darauf, wann Inflation befördert werden wird, um durch eine [...]

Zur Erinnerung: Was Marx wollte

„Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, daß der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.“

Die Aprésgarde will Kontemplation!

„Wann fing es an, so aufzuhören“ (Hildegard Knef)? „Agendasetting“, „Trends setzen“, „Begriffe besetzen“, Lenin überall dort, wo Drecksäcke sich tummeln, bei den Werbebolschiwiki und inmitten der Kader der Bertelsmannstiftung (führen die da wohl intern in den Gremiensitzungen auch so was wie Schauprozesse? In größeren Organisationen ist das üblich, in Banken, Sendern und Versicherungen …)   [...]

Assoziierte Morgenlaunen: Ausgerechnet Bananen …

Ach ja. Seufz. Gerade noch gedacht „Nie ist die Stadt so still wie Sonntag morgens“, da schrillt schon die Begleitmusik des Blaulichts aus der Ferne … „von draußen kommt ein Zwitschern – kleiner Vogel flieg – Blaulicht und Zwielicht – und ein kleines bisschen Krieg … der Morgen blass und wässrig, wer weiß schon, was [...]

Es begab sich aber zu der Zeit …

… da man in Clubs nicht mehr traurig gucken durfte, dass James Dean aus dem Taumel der Popikonographie fast vertrieben wurde. Wie soll man denn dann später Bogey werden?

Unterhaltungsdirektiven, die uns die Welt des Sozialen erklären (1)

„Der Franzose Victorien Sardou, dessen Theaterstück „La Tosca“ zur Vorlage für Puccinis gleichnamige Oper wurde, war nicht zimperlich. Seine Poetik als Dramatiker fasste er in der aparten Formel zusammen: „Quäle die Heldin!“ Je mehr Unglück er auf die Schultern seiner weiblichen Hauptfigur häufte, desto sicherer glaubte er sich der Anteilnahme und also der Aufmerksamkeit des Publikums sein zu dürfen. [...]

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