Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Monatsarchive: Mai 2009

Schön wär’s ja, …

… wenn all die so eifrigen Kämpfer „Gegen Links“  in all den Blogs gegenüber und rechts davon das und das hier mal zusammen denken würden. Wer „Gegen links“ votiert und böswillig, mit Herrschaftsabsicht und eifrig vor sich hin klitternd Geschichte umschreibt , hat auch keine Argumente gegen so perfide Unterstellungen und wüste Autoritarismus-Sehnsüchte, wie in der FAZ [...]

Demokratie, Recht und Sprachanalyse

„Unter den Buhrufen von über 1.000 Demonstranten, die sich vor das Gerichtsgebäude postierten, hat die Mehrheit einen Verfassungsartikel aufrechterhalten, der die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau definiert.“   Das ist ja nicht so weit weg von der Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichtes, das sich einer solchen Definition anschließt, jedoch ausdrücklich klar stellte, dass das alternative [...]

Kultur und Kino

Habe gerade eine Rose mit dem dämlichen Namen „Sweet Pretty“ auf meinen Balkon gestellt: Ein Traum aus Aura und Ausstrahlungskraft. Ungefüllte Blüten in zartem Rosa mit bläulichem Unterton, jede wie eine kunstvolle Brosche gestaltet, mit Staubgefäßen, die den Blütenblattfall überdauern und dann wie kleine Goldfäden aus dem dunklen Laub hervorspitzeln, neckisch und flirtend. Souverän und stolz [...]

Ach, schön, da dazu zu gehören!

Gepflegter Sommer-Kick, zwei schöne Tore, Wechselgesänge mit der Mannschaft zum Saisonfinale, das „Funktionsteam“, Streber-Stani und die anderen, drehen ‘ne eigene Ehrenrunde mitsamt Welle,  allesamt harren aus auf den Rängen, singen und keiner will gehen noch lange nach Abpriff: Ganz ehrlich, immer noch lieber mit dem FC St. Pauli Achter in der zweiten Liga werden als [...]

Balkonien versus „Naturzweckhaftigkeit“: Klappe halten beim Anblick der Balkonpflanzen aus dem Gartencenter (zufällig gerade meine „Ästhetische Theorie“ auf dem Küchenregal wiederentdeckt)

„“Wird nach bürgerlicher Sitte Menschen als Verdienst angerechnet, daß sie so viel Sinn für Natur hätten – meist ist er ihnen bereis zur moralisch-narzißtischen Befriedigung geworden: wie gut müsse man sein, um so dankbar sich freuen zu können – , so ist kein Halten mehr bis zum Sinn für alles Schöne aus den Heiratsannoncen, als [...]

Adorno und Homophobie – 1.) Minima Moralia

„Ein zähes Nachleben sollte dieses Stereotyp und die Idee eines inneren Zusammenhangs zwischen Nationalsozialismus und Homosexualität in den von psychoanalytischen Ansätzen beeinflußten linken Theorien haben. Der Literaturwissenschaftler Andrew Hewitt arbeitet in seiner Untersuchung „Political Inversions – Homosexuality, Fascism an the Moderbist Imaginary heraus, dass die „Homosexualisierung des Faschismus“  – die in Adornos Diktum „Totalitarismus und [...]

Schade!

Na, ein Fussballfest war das ja nicht eben gerade. Hätte es Werder soooooo gegönnt, nachdem sie stellvertretend für uns den HSV so wundervoll geärgert haben. Mit Diego wäre das nicht passiert …

Ja, ja, wer zu spät kommt …

… also ich bei Lektüre von Lysis und überhaupt der Thematisierung des Falls Horkdorno/Golo Mann (genaueres einfach drüben lesen). Hätte ich hier früher zur Diskussion stellen müssen, war mir auch über den Weg gelaufen, weil das Thema „Adorno und Homophobie“ ja auch ein systematisches sein kann, dass sich nicht nur persönlichen Ängsten, sondern auch einer bestimmten [...]

Finanzkrise? Viel schlimmer ist die Petunienkrise!

Als Innenstadtbewohner hat man nicht die gleichen Möglichkeiten wie die Speckgürtel-Mäuse (nördlich von Hamburg auf der Lobbyisten-Armutskarte übrigens tiefgrün). Riesige Gartencenter gibt’s hier nicht, aber ich liebe den Stand auf meinem Wochenmarkt (welches Integral und Differential da wohl zutrifft?) mit all den wundervollen Pflanzen, und auch bei “Kögel“ an der Schanzenstraße, da bin ich im Frühjahr Stammkunde.  [...]

„Das Imaginäre“ – Fantasie an die Macht?

Gibt ja von Sartre das Buch „Das Imaginäre“ – habe nie verstanden, was er mir da erzählen wollte, und frag mich trotzdem, was das heißt, „imaginär“. In Sartres  Heidegger mißverstehenden Minimal-Anthropologie hingegegen ist „Der Entwurf“, also die Vorstellung, wie man werden wollen könnte (nicht was), indem man grübelt, was man tun will, konstitutiv für die [...]

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