Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Monatsarchive: Januar 2009

Na, immerhin ein Auswärtspunkt!

Habe mir ja selbst Liveticker und Fernguck-Verbot verhängt – Unglücksquote einfach zu hoch. Soeben die letzte Viertelstunde des Spiels in der Küche gehockt und gefleht: Bitte nicht sagen, wie’s steht, bitte nicht sagen, wie’s steht – den Sender, der das späte 0:1 in Frankfurt mir vor der Winterpause verkündet hatte, habe ich abergläubisch weggedreht. Bibbernd [...]

Die Einheit der Vernunft in der Vielfalt ihrer Stimmen?

„Die Einheit dieser Vernunft ist nicht in die eine Perspektive des Vernünftigen zu bringen, weil die Rationalitätformen, in die sie sich teilt, nicht in einer diskursiven Prozedur versöhnbar sind. Der Wunsch nach einer solchen Aussöhnung übersieht, dass die theoretische Wahrheit über den Zusatnd der Welt, die praktische Wahrheit über die Angemessenheit des individuellen und kollektiven [...]

Eine kurze Geschichte der Postmoderne

Was ich an dem Blogger Zettel schätze, ist, daß er sich stets Mühe gibt, gründlich zu argumentieren und sich auch umfassender Stoffe annimmt. Was ich nicht verstehe, ist, daß trotz alledem so wenig Mühe sich gibt, Positionen, die nicht seine eigenen sind, zu verstehen. Auch die Unschärfe in Begrifflichkeiten macht mich fuchsig.So macht es Sinn, [...]

Der blödeste Hype von allen ist ja, ständig …

… „don’t believe the hype“ zu krakeelen. Public Enemey durften das, aber ansonsten gilt in Fragen der Popkultur das bildungsbürgerliche Distinktionsgehabe, als erster eben „don’t believe the hype!“ zu sagen: Sieg! Wie in diesen Quizshows, wo antworten darf, wer zuerst auf irgendeine Hupe haut. Ruck-Zuck-Rhetorik. Wohl eine Art Sediment der Duell-Kultur von einst – 12 [...]

Na ja, …

… der Witz im St. Pauli-Forum, dass Schalke ja nur Hallenfussball gewöhnt sei, der war dann trotzdem gut … Hatte mich so gefreut auf heute abend … werde schon wieder ganz unausglichen in dieser langen Winterpause.

Gedanken und Gefühle zum gestrigen Obama-Day

Ein Fest für die Demokratie. Großartig. Verstehe voll und ganz, daß solche emotional aufgeladenen Massenaufmärsche auch Angst verursachen können; ein Gefühl jedoch, das bei den Montagsdemos in der DDR doch auch niemand hatte. Habe schon oft in all den Blogs, in denen ich schrub, auf die eigene, popkulturell angloamerikanische Sozialisation verwiesen, daß eine Joan Baez, [...]

Wir ’79er

Wohl wahr. Und Thatcher ist allem schuld.

Die Diagnose von Ring2 …

… zur Hessenwahl ist die tatsächlich treffendste: Hessen leidet am Stockholm-Syndrom.

Die wahrhaft deutsche Volksfront hat in Hessen einmal mehr gesiegt – eine Frage der Moral?

Also die traditional hierzulande wirksame Volksfront zwischen den Völkischen (Unterschriftensammlung gegen doppelte Staatsbürgerschaft und Anti-Ypsilanti-Al-Wazir-Wahlkampf z.B.) und den Wirtschaftslobbyisten. Ist ja eigentlich auch weder überraschend, noch wirklich schlimm, weil sich mit der SPD nun auch nie irgendwas ändern wird, und kann man jammern, wenn TINA gilt? Kein Wunder, daß die Walhbeteiligung noch weiter weg gesackt [...]

Der „Boulevard der Marken“

Artikel 1 (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung [...]

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