Metalust & Subdiskurse Reloaded

"Nur was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen als verständlich"

Fussballästhetik und popkulturelle Phantasmen: Fortuna Düsseldorf – FC St. Pauli 1:0

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Da schmierte ich vor geraumer Zeit schon mit Ölfarben ein Gemäldchen vor mich hin – und, huch, dann stellte ich fest, dass es OZ-Anspielungen enthielt. Dabei wollte ich mich mit Keith Haring auseinander gesetzt haben. Und die komplexen Werke von OZ kannte ich da auch noch gar nicht. Nur ein Gesicht in der Bildmitte, das hatte nie gestimmt. Nun verzierte ich es im Gedenken einfach mit einem pink Smiley.

Zum Thema – dem Dusseldorf-Spiel – leitet das sehr wohl über. Würde

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Momo on the radio: Tales of St. Pauli – Neues aus dem Metalustversum, Oktober-Ausgabe, FSK, 13.10., 14 – 16 h

Sätze, die ins Leere laufen … der Versuch, gesprochene Sprache wirklich halbwegs unredigiert als gesprochene Sprache zu begreifen und zu sprechen … mit Neuansätzen, Wortdopplern und was sonst noch so alles dazu gehört. Wie immer beim Freien Sender Kombinat Hamburg.

Jetzt habe ich sogar das Abschiedsspiel unseres Kapitäns, #fürimmer17!, sausen lassen müssen, um noch der selbstauferlegten Verpflichtung, die ja gar keine ist, sondern Freude und Freiheit verheißt, zu folgen. Eben die monatliche “Tales of St. Pauli”-Sendung zu produzieren. Dauert ja doch immer eine Weile, bis das alles fertig ist.

Mit kurzen, unhörbaren Schluchzern durchsetzt im Off, wenn die Musik läuft, produzierte ich vor mich hin, trauernd, nicht endlich mal wieder heimlich Florian Bruns hinterher sehnen zu können und all die anderen so sehr Vermissten mal wieder spielen zu sehen …

Ich hoffe, das Opfer hat sich auch für die mutmaßlich Zuhörenden gelohnt. Eine kleine philosophisch-st.paulianische Weltreise rund um Körperlichkeit, bei der in elegischer Melancholie ein Saxophon Übender auf dem Hinterhof fortwährend und stundenlang seinen akustischen Senf dazu gab.

Hier ist wie immer die Playlist:

 

Donna Summer – On the Radio
Gus Gus – Obnoxiously Sexual
Isis Salam – Let got (feat. Kruse & Nuernberg)
Virgo – Free yourself
Grover Washington Jr. – Knucklehead
Hildegard Knef – Wird Herbst da draußen
Orchestre Poly-Rythme de Cotonou – Ou C’est Lui Ou C’est Moi
Electric Six – Can you feel it
Phillip Malela – Tiba Kamo
Sonny Rollins – The Bridge
Kurtis Blow – The Breaks
Adonis – We’re rocking down the House
Candy J – Desirable Revenge
Frankie Knuckles & Jamie Principle – Your Love
Nick Chacona – The Fear (Beg to Differ Remix)
Dee Dee Bridgewater – Midnight Sun
Kele – Coasting
Wie schon das letzte Mal packe ich auch eine Literaturliste hierhin, da ich doch einige Quellen zitiere:
- Blechschmidt, Andreas, All City King – OZ und der städtische Raum, in: Blechschmidt, Andreas/Flügel, KP/ Reznikoff, Jorinte (Hg.), Free OZ! Streetart zwischen Revolte, Repression und Kommerz, Berlin/Hamburg 2014
- Burchhart, Dieter, Jean Michel Basquiat – Revolutionär zwischen Alltag, Wissen und Mythos, in: ders./ Keller, Sam, Basquiat, Ostfildern 2010
- Flügel, K.P, OZ stellt unser gesamtes System in Frage, Interview mit Christoph Tornow, in:  Blechschmidt, Andreas/ Flügel, KP/ Reznikoff, Jorinte (Hg.), Free OZ! Streetart zwischen Revolte, Repression und Kommerz, Berlin/Hamburg 2014
- Liebman, David, Der persönliche Saxophonsound, Nürnberg 1993
- Merleau-Ponty, Maurice, Phänomenologie der Wahrnehmung, Berlin 1966/1974
- O’Brien, Wer war dieser Mann mit der Maske?, in: Burchhart, Dieter/ Keller, Sam, Basquiat, Ostfildern 2010
- Seel, Martin, Die Zelebration des Unvermögens, in ders: Ethisch-Ästhetische Studien, Frankfurt/M. 1996
Außerdem zitiere ich: Kapstadt.de, queer.de und metalust.wordpress.com .
Viel Spaß – wer auch immer das hören möchte ;)

Shitstorm initiieren, weil ihr Kunst gar nicht könnt, liebes Schauspielhaus?

Habe soeben bei Facebook einen Text von stpauli.nu geteilt und kommentiert; ich hole das noch schnell hier mit rüber.

Weil ich die Befürchtung habe, dass das gerade falsch diskutiert wird (ich lasse mich da gerne korrigieren).

Es ist davon auszugehen, dass die Schauspielhaus-Akteure die Diskussionen rund um gewalthaltige, rassistische Begriffe und Blackfacing kennen und verfolgt haben. Beides ist sehr gut dokumentiert, und es macht keinen Sinn mehr, das nun ständig und immer wieder jenen gegenüber aufzurollen, die die Argumentation mutmaßlich sogar voraus setzen. Die zivilisatorischen Standards sind klar benannt; wer derart großflächig dahinter zurück fällt, WILL das wohl so.

Leider ist in diesem Fall zu vermuten, dass das Schauspielhaus zum wiederholten Male wider besseren Wissens das Ganze eben in der Absicht so inszeniert, um die entsprechende und berechtigte Gegenwehr zu Publizitätszwecken zu nutzen. Weil das, was da sonst als “Kunst” inszeniert wird, keinerlei Relevanz mehr erzeugt. Und wohl auch, weil mutmaßlich ein Interesse daran besteht, auf einem klar weiß dominierten Feld wie dem Theater Rassismus zu zementieren. So finden sie wohl wieder Gehör.

Was um so umverschämter bei diesem Stück ist. Genets Werk ist halt wie Jean-Paul Sartres “Die ehrbare Dirne” ein Versuch gewesen, so etwas wie “Critical Whiteness” zu betreiben, als es den Begriff noch nicht gab. Da ging vieles schief; das mag den Versuch aus der Zeit heraus tatsächlich ehren, das Resultat aber kann es nicht adeln.

Und BEIDE würden, würden sie sich heute noch äußern können, vermutlich vehement dagegen wehren, dass die Stücke noch aufgeführt werden, weil der “Zeitkern” zu dominant ist – Genets Direktive, im Text bei stpauli.nu zitiert, belegt das ja deutlich und schafft exakt den Raum dafür, jenen, die von Rassismus betroffen sind, diese Entscheidung zu überlassen aus sehr guten Gründen.

Was das Schauspielhaus daraus macht, ist meines Erachtens multipel perfide, weil es den Protest mutmaßlich bereits einkalkuliert – wie Teenies auf dem Schulhof, die es witzig finden, Ausgegrenzte und Herabgewürdigte so lange zu piesacken, bis diese emotional angemessen reagieren.

Das ist pubertäre Grütze, in meinen Augen öffentlich inszenierter Sadismus, und in der Tat stellt sich da die Frage, was die Subventionierung solcher pubertär agierenden Häuser noch legitimiert. Sollen sie doch aufführen, was sie wollen, um sich dann über vermeintliche “Zensur” zu beklagen, weil ihnen künstlerisch sonst nix mehr einfällt – Förderung oder Aufmerksamkeit verdienen die echt nicht mehr.

Die Dialektik von Ordnung und Varianz: FC St. Pauli – Union Berlin 3:0

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Die kurioseste Passage im OZ-Buch ist, es wundert kaum, jene, da psychiatrische Gutachten sich des Sprühlings annahmen. Die Funktionsfähigmacher, Unterdrogensetzer (ja, manche brauchen das Zeug auch und dann ist es ja gut so, wenn sie’s bekommen) und ihr Blick: Irgendwie schwingen da oft die Elektroschocks mit, die man Schwulen einst zum Abgewöhnen des Begehrens verabreichte.

Eines dieser Highlights der Indvidualisierung des Strukturellen, des Aufbürdens kollektiver Zurichtungen dem Einzelnen spricht aus einem der Gutachten zu OZ: “Aufgrund seines schweren Schicksals neigt Herr F. dazu, sich in Dinge hineinzusteigern. Er fühlt sich leicht abgelehnt und verfolgt”.

Und das wohlgemerkt zu einem Zeitpunkt, da auflagenstark der Boulevard ihn wortgewaltig hetzte, Innensenatoren in spe ihn für immer einsperren wollten.

Ihn, dem das Leben von Sozialhilfe von der BILD um die Ohren gehauen wurde, als müsse man an ihm das Exempel all der für nutzlos, überflüssig und dsyfunktional Erklärten statuieren. Die nicht auch noch wagen sollen, die Schnauze aufzumachen – oder gar zu sprühen.

Ihm, der noch bevor die CDU Wahlkampf gegen “Brandt alias Frahm” machte, um die uneheliche Herkunft wie auch das Nutzen eines Tarnnamens im Widerstand gegen die Nazis herauszustellen, außerhalb der christlichen Zwangsehe in diese Welt geworfen von Caritasschwestern als “Satansbrut” bespuckt wurde. Er kritzelte daraufhin auf Tischen herum, und die Sozialhygieniker rasteten aus. Immer wieder, immer neu – wie OZ da wohl den Eindruck bekam, in einer ihm feindselig begegnenden Welt zu leben, auch weiterhin, also, ganz klar ein Knacks. Der steigerte sich da nur rein.

Lustig auch der psychiatrisch geäußerte Satz “Er sprüht, um der Welt zu zeigen, dass er da ist!” Was man so wohl angesichts jedes Facebook-Kommentators, jedes Innensenator-Statements und jedes Hupens auf der Straße ebenso diagnostizieren könnte. Dass nun ausgerechnet Redakteure großer Schmierfinkblätter fragten, wie “gestört” dieser Mann sei, während sie fortwährend einvernehmliches Miteinander stören, na, manch Kommentator unter Fotoveröffentlichungen des FC St. Pauli scheint sich dem Hörensagen nach dem angeähnelt zu haben. Legalismus ist ein Zeichen für mangelndes, demokratisches Bewusstsein, ihr Lieben.

Nun stand das gestrige Spiel ganz im Zeichen von OZ, und das war auch gut so! Wie cool die quietschbunte

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“Die Mauern müssen bersten vor Glück!”

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Gestern angekündigt, heute ausgeführt: Das Überschreiben und Oz.

Mit dem Musical habe er gar nichts zu tun und bedaure das, sagte er. Er sei ja kein Zauberer.

Unmittelbar nach Oz’ Tod, R.i.P.!, ist nun das Buch “Zwischen Repression, Revolte und Kommerz” erschienen, herausgegeben von Andreas Belchschmidt, Kp Flügel, Jorinde Reznikoff.

Es macht tatsächlich Spaß, darin herum zu blättern und sich anzuschauen, wie Oz die Stadt Mehr von diesem Beitrag lesen

“the idea is that two or three people can have a conversation with sounds, without trying to dominate it or lead it.”

Das ist wieder einer dieser Tage. Der heutige. Einer, da ich raus schreiben muss, weil sich sonst etwas im Kopf unaufhörlich weiter dreht. Das leitet aber direkt zum Thema über. Diese Gedankendreher kenne ich noch aus dem Job, diese endlosen Diskussionen mit sich selbst rund um die Sätze anderer Leute. Sie können Schlaflosigkeit initiieren, einen Burn Out signalisieren, auch Depressionen. Das Problem habe ich aktuell nun keineswegs.

Dennoch gibt es noch ein Phänomen, das eine sehr gute Freundin und Mentorin mal das “Überschreiben von Erfahrungen” genannt hat. Mensch lebt genüsslich vor sich hin, sehnt, lacht und genießt, und ruuuuuums, fliegt einem von irgendwo ein Satz entgegen: Dass irgendein mexikanischer Bischof meinte, wenn Schwule und Lesben heirateten, würden manche bald ihre Haustiere ehelichen. Oder hübsche Jünglinge beschimpfen sich wechselseitig als “Schwuchtel”, man hört es im Vorbeigehen auf dem Schulterblatt – und plötzlich fliegt Mensch aus der eben noch so ganz eigenen Erfahrung, der Selbstverständlichkeit des Weltgenießens. Auf einmal dominieren wieder mehrheitsgesellschaftliche Perspektiven das ganz alltägliche Erleben. Natürlich ist Ziel, den ganzen Quatsch einfach zu ignorieren und die Hater nicht noch fortwährend aufzuwerten. Das ist nur gar nicht so einfach; je näher die Einschläge kommen, desto schwerer fällt es. So als soziales Wesen ist Mensch ja nicht autark.

Ich vermute mal, dass es sogar für solche, die aus Gewohnheitsrecht mit N-Wörtern um sich werfen oder Frauen herabwürdigen, weil man das unter Männern so macht, offenkundig fällt vielen Heten sonst das Begehren schwer,  sogar eine ähnliche Erfahrung ist, wenn sie darauf hin gerüffelt werden. Das ist dieser Moment, den Jean-Paul Sartre so vortrefflich in “Das Sein und das Nichts” beschrieben hat”: Man ist so ganz im Seinsvollzug, und auf einmal trifft einen der Blick des Anderen. Er wählt den Blick durch das Schlüsselloch als Beispiel, bei dem ertappt wird – das ist ja übliches Motiv in Horror-Filmen: einer guckt durch, und auf einmal erscheint auf der anderen Seite auch ein Auge.

Der Unterschied in der Erfahrung, die man da macht, sollte dennoch offenkundig sein: Die Herabwürdigung strukturell diskriminierter Anderer, die ja nicht einfach so ein paar Worte sind, sondern die wie schweres Mobbing wirken, stellt aktiv einen Bezug zum Anderen her, der anschließend zurück gewiesen wird. Das erfahrende Subjekt, das einfach so durch die Straße tobt und plötzlich von verbalen Schlägen getroffen wird, ganz, wie es ihm bei gebracht wurde, dass diese immer und überall lauern können, hat keinerlei Bezug hergestellt und erfährt trotzdem eine Attacke. Söhne von Freunden stehen amüsierwillig an Straßenecken – plötzlich hält die Polizei, sie werden gefilzt, weil sie als schwarz gelesen werden. Mensch will mit weißen Freunden einen Club besuchen, nö, kein Einlass, der “Migrantenanteil” sei schon zu hoch. Mensch im Rollstuhl fährt mit Freund an die Kaufhauskasse, der Verkäufer spricht nicht ihn an, der etwas kaufen möchte, sondern redet nur in Richtung des Begleiters.

Die aktuell perfideste Masche, den so fortwährend Attackierten das Problem wieder rüber zu schieben, was gesellschaftliche Zurichtungen ihnen antrainiert haben, Mehr von diesem Beitrag lesen

Wie eine neue Sprache lernen … FSV Frankfurt – FC St. Pauli 3:3

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Nein, keine Fremdsprache. Eine neue.

Ich glaube ja nicht nur fest an Dennis Daube, sondern auch daran, dass zu viele Worte zu vorgeprägt und formatiert, Mehr von diesem Beitrag lesen

Danke, Mannschaft des FC St. Pauli!!!!


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Quelle: FC ST. Pauli/Facebook

“Nach dem Training am Donnerstagnachmittag übergaben Jan-Philipp KallaChristopher Buchtmannund Lennart Thy, stellvertretend für die gesamte Profi-Mannschaft, dem Aktionsbündnis gegen Homophobie und Sexismus eine neue Fahne, die zukünftig sichtbar auf dem Dach der Südtribüne wehen wird. “Wir freuen uns, dass sich die Mannschaft so engagiert”, äußerte sich Dirk Brüllung, Gründungsmitglied des Aktionsbündnisses, nach der Übergabe der Fahne.

Freue mich ja über die Regenbogenfahne des FC St. Pauli jedes Mal, seitdem sie auf dem Stadiondach weht. Es ist ein Zeichen, dass LGBTIQ-People im Stadion willkommen und Teil der Community bzw. eingeladen, es zu werden, sind – dass sich der Verein und die Fanszene des FC St. Pauli prinzipiell für unsere Rechte (und somit auch die derer, die eh schon “drin” sind) einsetzen, dass ein diskriminierungsfreies Leben möglich sei. Finde ich sehr empowernd.

Es mag ja im Detail noch sehr viel zu tun sein; über die Funktions- und Wirkungsweisen von Rassismus, Sexismus und Homophobie sind manche derer, die sich prinzipiell dagegen zu engagieren bereit sind, nicht so informiert, wie es manchmal wünschenswert wäre. Aber das kann sich ja perspektivisch ändern.Und dieses so eindeutige Zeichen ist dabei ungemein hilfreich!

Das hat ECHT Gewicht, wenn die Mannschaft sich so engagiert, einsetzt, zeigt.

Gerade in diesem Feld des Profifussballs, wo so viele Ängste entstehen können und auch geschürt werden.

Das schafft Bewusstsein, das ist ein über Vereinsgrenzen hinweg solidarischer Schulterschluss auch mit den queeren Fanclubs in ganz “Fussballdeutschland”, die Dirk so oft so eindrucksvoll vertritt. Insofern nicht minder Dank dem Aktionsbündnis gegen Homophobie und Sexismus!

Ich freue mich! Ein Grund mehr, den FC St. Pauli zu lieben ;)

Der wildkonzentrierte Tanz bunter Fussballschuhe: FC St. Pauli – Eintracht Braunschweig 1:0

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Restrausch. Wiederinvolviertsein, Drinsein, Imflowsein – leuchtendes Dasein. Das Dasein, ins Französische einst fälschlich übersetzt mit “condition humaine”, das Subjekt, die Person, ist ja Heidegger zufolge das Seiende, dem es in seinem Sein um das Sein selbst geht. Da hat er schamlos den Taoismus kopiert, noch in den 20ern vor der “Kehre” und Rektoratsreden, und ja, in dieser Formel steckt, was ins Milerntor-Stadion treibt, immer und immer und immer wieder: Eben das, was man fühlt, wie man erlebt und erfährt, die Art, wie man sich auf die Welt bezieht: Mehr von diesem Beitrag lesen

Die Wiederherstellung der Ordnung: Exkludieren, tolerieren, umerziehen

Ein biederer Chemie-Lehrer, der, um seine Krebsbehandlung zu bezahlen, zum Drogenproduzenten und – dealer wird. Eine Krimi-Serie, in der Mensch und Institution miteinander konfrontiert werden – aber so, dass jene der “Sicherheitsapparate” und jene der Kriminalität sich gleichen, multiethnisch besetzt. Ein Landstrich, im Norden, wo Polizei und Baulöwen Hand in Hand ein Terror-Regime installieren. Eine queere Community, die sich gegen einen konservativen Politiker, der Polizeichef ist und nun Bürgermeister werden will , intrigant zur Wehr setzt – und siegt. Ein Gangster beim Pychotherapeuten. Intrigen rund um einen Politiker.

Klar, jeder weiß, was da jeweils skizziert wurde – mögen auch Queer as Folk und der Yorkshire Killer nicht ganz so bekannt sein. Klar, jeder feiert die US-Serien oder auch auch “Sherlock” – aber es ist eben nicht nur diese staatstragende nivellierende Mitte-Orientierung

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